verschmelzungsvertrag - E.ON - Strom und Gas - Info


Um qualitativ bedeutsam zu werden, müssen die verschiedenen Untersuchungsaspekte und Informationen in ihren Einzelergebnissen in den folgenden Analysestufen zusammengeführt werden Zweite Analysestufe: Die Energiewende müsse sowohl ökologisch als auch ökonomisch erfolgreich sein und sie müsse gleichzeitig gesamtgesellschaftlich getragen werden. Die Vorwürfe der Grünen entbehrten daher jeder Substanz. Die Planjahre bis bilden die erste Prognosephase im Sinne der Phasenmethode vgl.

Österr. Energiebörse hat sich am europäischen Strommarkt erfolgreich etabliert


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Früher war es so, dass die Aktienoptionen nur Ein Grund dafür ist, dass seine San Francisco - basedpany konnte sich auf zu nehmen 6. Darüber hinaus wollen sie die Zahl der Versetzungen so gering wie möglich halten. In einem offenen Brief an den Vorstand haben die Betriebsräte bereits gefordert, verstärkt virtuelle Arbeitsplätze, also Computer, Bildschirme und neueste Datentechnik einzusetzen.

Nur so könnte eine Vielzahl von Versetzungen verhindert werden. Bei der Regionalverwaltung Düren begann die Betriebsversammlung gegen 14 Uhr. Auch dort verzeichneten die Arbeitnehmervertreter eine hohe Beteiligung. Denn die geplanten Änderungen hätten "horrende Auswirkungen auf den einzelnen". Zwar sei der Betriebsrat bereits mit dem Vorstand über eine zusätzliche Teilzeitregelung ab 55 Jahren im Gespräch. Insgesamt sieht Eickenberg die Entwicklung negativ: Es ist eine Uhr, auf der in digitalen Ziffern die aktuelle Bevölkerungszahl der Boomtown zu lesen ist.

Bis zum Jahr soll die Bevölkerung von Atlanta von derzeit 3,5 Millionen auf über 7 Millionen anwachsen. Zwei Jahre nach den Olympischen Spielen setzt die Stadt, deren ehemaliger Bürgermeister William Hartsfield einmal sagte, sie sei "too busy to hate" zu geschäftig, um zu hassen , den Kurs fort, Kalifornien, Seattle und die Nordostküste als Wachstumsregion Nummer eins der USA zu überholen.

Wachstum ist auch die Philosophie des Stromgiganten Southern Company. Dahlberg setzt ganz auf internationales Wachstum. Zumindest eines wunderbaren Geschäfts: Wie in Atlanta will Southern auch in Berlin nicht nur Strom verkaufen, sondern sich in der Wirtschaftsförderung engagieren und den Behörden mit "Public-Private- Partnerships" zur Hand gehen.

Der Achse zwischen der einstigen Olympiabewerberstadt Berlin und der letzten Olympiastadt Atlanta, seit der Bewag-Privatisierung immer wieder bemüht, scheint eigentlich nur noch eine direkte Flugverbindung zu fehlen. Doch sind die Regionen tatsächlich vergleichbar? Der Lenox Square ist eine jener neuen "Edge Cities" oder "New Downtowns", die - umgeben von ausgedehnten "Residential Areas" - die Topographie Atlantas mittlerweile mehr bestimmen als die in den achtziger Jahren erneuerte Downtown mit ihrer markanten Skyline.

Anders als etwa in Miami, wo der Konsul vor allem mit Touristen zu tun hat, ist Zehenter, der die Bundesrepublik in den Südoststaaten Georgia, Alabama, South und North Carolina vertritt, vor allem für die bundesdeutschen Geschäftsleute zuständig.

Vor allem aber die "hervorragenden Standortfaktoren hier in Georgia". Auch Konsulatsmitarbeiter Gerd Freund ist von Atlanta überzeugt. Voller Stolz zählt er die Reihe der deutschen Firmen auf, die in den vergangenen Jahren ihre Dependancen in Altlanta eröffnet haben, darunter auch das "Headquarter" von Porsche Nordamerika sowie die Elektromechanik- Sparte von Siemens in München.

Und tatsächlich scheint sich beim Abendessen in der Residenz des Generalkonsuls die Geduld Estermanns auszuzahlen. Das ist zur Zeit die spannendste Stadt in Europa. Einen Tag später hat der Wirtschaftsförderer Estermann noch mehr Grund, sich zu freuen. Estermann kann sogar etwas Konkretes vorweisen.

Spätestens Ende werde die Wirtschaftsförderung in Berlin von einem "Berlin Investment Center" betrieben - und damit in der Regie von Southern Company, die daran denkt, die eigene Wirtschaftsförderungspraxis von Georgia nach Europa auszudehnen.

Nicht von den Berlinern, weil die, verschrien als Provinzvertreter, auf internationalem Parkett einmal nicht ausrutschen wollten. Die Ressourcen der Region, über die beim Abendessen beim Generalkonsul so überaus freundlich gesprochen wurde, werden hier jede Woche aktualisiert. Nicht gekleckert wird da, sondern geklotzt. Um eine Firma in die Region zu holen, spendieren die Wirtschaftsförderer schon mal einen Hubschrauberausflug, freilich nicht aus Altruismus, sondern aus wirtschaftlichem Kalkül: In Berlin allerdings ist jeder, trotz Privatisierung der Bewag, noch immer Kunde des einstigen Monopolisten.

Und auch die Ansiedlungspolitik der Southern Company in Atlanta und dem Flächenstaat Georgia ist mit der Situation in der deutschen Hauptstadt nur schwer zu vergleichen. Auf lange Sicht wird auch in Berlin Strom nicht mehr nur hergestellt und verbraucht, sondern auch gehandelt werden.

Immerhin werden sich dann auch in Berlin - und vielleicht auch einmal in Osteuropa - die Kunden an Begriffe wie Festpreise, Stromversicherungen, Wetterderivate oder ähnliches gewöhnen müssen.

Bisher haben sich aber noch nicht einmal die Berliner Politiker daran gewöhnt. Zuvor hatte sie sich noch einmal eindringlich bei der in Atlanta ansässigen Fluggesellschaft Delta Airlines dafür eingesetzt, baldmöglichst wieder eine Direktverbindung zwischen Atlanta und der deutschen Hauptstadt einzurichten. Um so wichtiger sei es, mit Schönefeld ab in Berlin den modernsten Flughafen Europas zu haben.

Vorerst müssen die Global Players aus dem transatlantischen Raum allerdings mit Tegel vorliebnehmen, wo Samstags um zwölf manchmal bereits die Zeitungskioske geschlossen haben.

Mittagspause statt "Southern Style". Und auch die Bevölkerungsuhr am Kurfürstendamm, wenn es denn eine gäbe, würde noch auf absehbare Zeit im Rückwärtsgang laufen. In einem freilich ist Berlin Atlanta voraus. Wenn Atlanta zu geschäftig ist, um zu hassen, ist Berlin viel zu liebenswert, um nur geschäftig zu sein. Davon will die Plambeck AG profitieren: Auch mit Hamburger Unternehmen würden Gespräche geführt.

Das zur Finanzierung der Projekte notwendige Kapital will sich Plambeck über eine Kapitalerhöhung sowie den Gang an die Börse besorgen. Jahrhundert wird das Zeitalter der erneuerbaren Energien", glaubt er.

VEW - Arbeitsplätze stehen auf der Streichliste. Der Abbau soll sozialverträglich und ohne betriebsbedingte Kündigungen über die Bühne gehen. Angesichts des Wettbewerbs in der Elektrizitätswirtschaft richte sich das Unternehmen auf weitere Einsparungen auch bei den Sachkosten ein.

Betroffen davon seien unter anderem Instandhaltungsinvestitionen. Möglicher Zeitpunkt für einen solchen Schritt ist die nächste Hauptversammlung. Die kommunalen Eigner verfügen derzeit bei einem Kapitalanteil von gut 55 Prozent durch Aktien, die mit einem bis zu dreifachen Stimmrecht ausgestattet sind, über die Drei-Viertel-Mehrheit.

Für die Umwandlung wird das Modell einer Kapitalerhöhung mit unterschiedlicher Beteiligung der einzelnen Aktionärsgruppen diskutiert. Mitarbeiterabbau und Konzentration bei RWE. Die Liberalisierung der europäischen Energiemärkte zeigt auch Auswirkungen im Erftkreis. Wesentlich ist dabei die Trennung von Netz und Vertrieb. Insgesamt soll der Mitarbeiterstand um rund auf dann Mitarbeiter abgebaut werden. Sie sollen in vier Vertriebs- und Netzregionen gebündelt werden.

Noch unklar ist nach dem derzeitigen Planungsstand, wo die Standorte der Call-Center sowie der Netz- und Vertriebsregionen angesiedelt werden.

Dabei hat der Standort Brühl eine gute Ausgangsposition. Damit die neue Organisation ab 1. Juli greifen kann, soll mit den Umsetzungen der Pläne schon im Januar begonnen werden. Grüne Stromverteiler fordern Netzzugang. Allein für die Durchleitung würden bis zu 35 Pfennig pro Kilowatt gefordert.

Die Unternehmen forderten von der neuen Bundesregierung eine gesetzliche Regelung des Netzzugangs und eine Vorrangregelung für regenerative Versorgung. Fusionsspekulationen wies Imhoff als "völlig abwegig" zurück. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen nach eigenen Angaben mit einem um rund Mill. DM geschrumpften Umsatz von 5,3 Milliarden Mark. Auch der Gewinn werde mit rund Mill. DM um etwa Mill. DM niedriger ausfallen als im Vorjahr. Stadtwerke vor feindlicher Übernahme.

Er bot an, über die Übernahme der Bremer Kraftwerke, die die Stadtwerke stillegen wollen, zu verhandeln. In der Konsequenz wären - anstelle der Preag - die Belgier bereit, die unternehmerische Führung der Stadtwerke zu übernehmen, legte Godesar nach Rücksprache mit seinem Konzern nun nach.

Wenn die Stadtwerke Überkapazitäten haben: Und keine befriedigende Antwort bekommen. Der Belgier Godesar ist unabhängig genug, um die mögliche Antwort offen auszusprechen: Rund um Bremen ist "Preag-Land". Wenn Bremen seine Überkapazitäten verkaufen wollte, würden die Stadtwerke der Preag ins Gehege kommen.

Der gesamte Strom, der in den Bremer Kraftwerken produziert wird, soll der Preag verkauft werden, fast die Hälfte der Kapazität - fünf Kraftwerke - werden stillgelegt, Arbeiter gehen in Vorruhestand, werden "sozialverträglich" abgebaut. Was Godesar besonders stört: Der Stadtwerke-Vorstand hat dieses weitreichende Konzept am 6.

Oktober beschlossen, der Presse am 7. Oktober tagte, damit zu befassen. Ganz spontan fragte Godesar auf der Sitzung an, ob sein Konzern Tractebel die Bremer Kraftwerke übernehmen könne, um sie weiterzuführen.

Die Bremer Stadtwerke würden erhebliche Stillegungskosten sparen, allerdings würden sie die Preag provozieren. Tractebel steht im Aufsichtsrat nicht allein da.

Jeder kann bald den Strompreis aushandeln. Der Wettbewerb um die Kunden sei sehr viel schneller gekommen, als die Auguren es erwartet hätten, sagte Goll in einem SZ-Gespräch mit Blick auf die seit Frühjahr mögliche freie Auswahl eines Stromlieferanten. Sie haben keine redliche Antwort auf die Frage nach der Ersatzenergie. Für die Stromwirtschaft gehe es dabei um die Themen Ersatzenergie und Entschädigung. Goll stellt sich freilich die Frage, ob es von der rot-grünen Koalition klug sei, mit der geplanten Änderung des Atomgesetzes und mit verschärften Verwaltungsvorschriften schon vorab die Verhandlungen zu belasten.

Sollte der aber binnen eines Jahres nicht zustande kommen, seien weitere Verhandlungen kaum sinnvoll. Gegen das für diesen Fall vereinbarte Gesetz, mit dem der Ausstieg aus der Kernenergie dann entschädigungsfrei geregelt werden soll, sagte Goll, würden die EVU "die Gerichte als Schiedsrichter anrufen".

Die Liberalisierung des deutschen Strommarkts, auf dem es seit Frühjahr keine Gebietsmonopole mehr gibt, kommt nach Goll schneller voran als erwartet. Im nun freien Wettbewerb gibt es schon Gewinner und Verlierer, sagt Goll. Dies hängt nach Meinung des EnBW-Chefs mit der nicht genügend konkreten Regelung des freien Netzzugangs und dem Berechnungsmodus für die Durchleitungspreise zusammen, wie sie die Verbände der Industrie und der Stromwirtschaft vereinbart haben.

Deren Beschwerden richteten sich gegen die Verbändevereinbarung, nicht jedoch gegen die Praxis der Netzbesitzer. Der Forderung nach gesetzlich geregeltem Netzzugang und einer Regulierungsbehörde auch für den Strommarkt kann Goll wenig abgewinnen. Aber es wäre ihm vor einer gesetzlichen Regelung, "wenn sie fair ist und nicht enteignend wirkt", auch nicht bange.

Auch die privaten Haushalte, die Tarifkunden, werden "schon in absehbarer Zeit" an den Chancen und Risiken des Marktes teilnehmen können, sagt Goll voraus. Denn die Strompreise würden, abgesehen freilich von der geplanten Öko-Besteuerung, weiter sinken, aber es werde auch zu Gegenbewegungen kommen. Die eigentliche Schlacht werde um die Konsumkunden geschlagen. Für die EVU dagegen wiege diese Kundengruppe schwer: Sie werde die Ertragslage bestimmen.

Allerdings setzt der Goll auch hier auf die Kräfte des Markts: Wenn sich erst einmal viele Kunden an freivereinbarten Preisen die Finger verbrannt hätten, werde eine Mehrzahl zu einer "mehr risikolosen Art des Strombezugs" zurückkehren. Die geringeren Lieferungen resultierten zu 77 Prozent aus dem Verkauf an Regionalversorger und zu 23 Prozent aus dem Verbundgeschäft, so die Veag am Freitag.

Angesicht des gesunkenen Stromabsatzes und rückläufiger Gewinne will die Veag in ihrer Geschäftsstrategie neue Akzente setzen. Ende Juni waren im Veag-Konzern insgesamt Mitarbeiter tätig. Gegenüber dem Vorjahrestichtag verringerte sich der Mitarbeiterstand um oder 15 Prozent.

Gleichzeitig bemühe sich die Bank um einen engen Kontakt mit Energieversorgern und Verbrauchern und moderiere zwischen allen interessierten Marktteilnehmern. Das Kreditinstiut will spätestens in sechs Monaten eine endgültige Entscheidung über einen Einstieg in den Handel mit Strom bekanntgeben. Oppenheim - in den physischen Stromhandel eintreten werde.

Vielmehr werde das Institut sich auf den finanziellen Handel beschränken. Die Fusion wird bis zu Stellen kosten. Der schärfere Wettbewerb mache die Konzentration nötig, erklärte der Hannoveraner Konzern. Das neue Unternehmen soll dann rückwirkend zum 1.

Die vier Versorger, die Preussen Elektra nach der Wende zu je 51 Prozent von der Treuhandanstalt übernahm, beschäftigen zur Zeit noch rund Mitarbeiter. Alle vier Anbieter leiten als Stromhändler die vom ostdeutschen Erzeuger Veag gelieferte Energie an die Kommunen weiter. Die Kommunen, die zunächst 49 Prozent an den ehemals 15 ostdeutschen Regionalversorgern hielten, besitzen inzwischen deutlich geringere Anteile, nachdem viele Städte und Gemeinden sich haben abfinden lassen.

Die Anlagen gelten als derzeit stärkste Windenergie - Erzeuger, die weltweit am Netz sind. Der "Bürgerwindpark Sprakebüll" wurde für die Investitionssumme von 16 Millionen Mark von einer Betreibergesellschaft aus 23 Privatleuten aus dem Dorf und der Nachbargemeinde errichtet. Zur Zeit werden bereits fast zwölf Prozent des gesamten Stromverbrauchs im nördlichsten Bundesland aus Windkraft gedeckt. Kritik übte der grüne Staatssekretär an der von PreussenElektra eingelegten Verfassungsbeschwerde gegen die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien.

Europäischer Gerichtshof prüft deutschen Sonderweg. Die norddeutschen Richter hegten Zweifel, ob das deutsche Gesetz mit europäischen Vorschriften übereinstimme.

Preussenelektra wehrt sich gegen die finanzielle Belastung, die ihr wegen der Verpflichtung entstehen, mit Windanlagen erzeugten Strom in ihr Netz aufzunehmen und dafür eine Vergütung zu zahlen, die weit über den eigenen Produktionskosten liegt.

Da in Norddeutschland überdurchschnittlich viel Windmühlen arbeiten, sehen sich die Hannoveraner im Verhältnis zu anderen Stromkonzernen benachteiligt. Darüber hinaus hat das Unternehmen in Sachen Energierechtsnovelle das Bundesverfassungsgericht angerufen. Preussenelektra wehrt sich mit mehreren Klagen gegen seine Mehrkosten, die wegen des gesetzlich festgelegten Aufschlages für Windstrom entstehen.

Da in Norddeutschland überdurchschnittlich viel Windenergie erzeugt wird, fühlt sich Preussenelektra gegenüber anderen Konzernen benachteiligt.

Der Konzern beansprucht die Rückerstattung eines dreistelligen Millionenbetrages. Solarfabrik zieht in altes Kohlekraftwerk. Standort Marbach am wirtschaftlichsten - Stuttgart: Bis zur Schmerzgrenze gegangen. Die Entscheidung ist für Marbach gefallen: Die weltweit modernsten Sonnenstromzellen werden vom Herbst an zwischen historischen Generatoren im denkmalgeschützten Maschinenhaus des alten EVS-Kohlekraftwerks produziert.

Die Produktion in dem denkmalgeschützten Maschinenhaus des KraftwerkAreals solle spätestens im Herbst beginnen. Geplant ist eine Jahresproduktion von 1,2 Megawatt. Auf dem Marbacher Kraftwerk-Areal, das als Gewerbegebiet neu ausgewiesen wurde, wäre auch genug Raum für die so rasch wie möglich vorgesehene Massenfertigung. Über den Standort für diese zweite Fertigungsstufe soll aber erst später entschieden werden. Die Landeshauptstadt hatte ihre Offerte erst vor wenigen Tagen um ein kostenloses Gebäude nachgebessert.

Die Wissenschaftler forschen derzeit in Vaihingen in angemieteten Räumen. Sorgen bereitet den Solarforschern noch der Regierungswechsel in Bonn: Die für die Pilotproduktion benötigte Technik könne erst nach dem Ja des Forschungsministeriums bestellt werden. Das seit diesem Jahr gültige Gesetz zur Einspeisung von Strom aus alternativen Energieträgern in das Versorgungsnetz wird vom Europäischen Gerichtshof überprüft.

PreussenElektra wehrt sich gegen seine Mehrkosten, die wegen des festgelegten Aufschlages für Windstrom entstehen. Da in Norddeutschland überdurchschnittlich viel Windenergie erzeugt wird, fühlt sich das Unternehmen gegen andere Stromkonzerne benachteiligt. Der Konzern beansprucht insgesamt die Rückerstattung eines dreistelligen Millionenbetrages.

Bald Stromkauf im Supermarkt. Das neue Energiegesetz macht es möglich: Seit der am 1. Dabei hat die Firma schon nach wenigen Monaten bemerkenswerte Erfolge erzielt. Bis zum Jahresende, so Reh, könnte ein Zuwachs auf fünf Milliarden Kilowattstunden durch die Betreuung sogannter "Bündelkunden" möglich sein.

Zur Zeit verhandelt das Unternehmen auch mit zwei in Hamburg vertretenden Elektronikkonzernen über die Stromversorgung wichtiger Produktionsstandorte. Auch Daimler-Benz bekommt künftig Strom aus Hamburg. Das führt zu günstigeren Konditionen. Das Bundeskartellamt überprüft deshalb gerade auf Antrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace die Konditionen für die Durchleitung "grünes Stroms" zum Beispiel aus Windkraft und Sonnenenergie , "der von den Launen des Wetters" abhängig sei.

In Hamburg sei beispielsweise neuen Anbietern für den Gebrauch der Kupfer- und Aluminiumkabel ein Preis in Höhe von 11,2 Pfennig pro Kilowattstunde unterbreitet worden. Nach Greenpeace-Angaben gibt es aber keine verbindlichen Regelungen, welche Preise für das Durchleiten gezahlt werden müssen.

Die Organisation schätzt die realen Kosten des Netzbetriebes nur auf vier bis fünf Pfennig. Wir verhalten uns wettbewerbsgerecht. Wir haben eine Zukunft vor uns, über die nur spekuliert werden kann. Wir müssen das System mitgestalten", unterstrich Reh.

Dazu gehört auch Imagepflege. Das wäre zum Beispiel per Zähler-Kombination mit Geldkarte denkbar. Vasa sieht sich durch EnBW diskriminiert. Zudem erwägt die Vasa Energy, eine Schadenersatz-Klage zu erheben. Die Stromlieferungen sollten an drei Stadtwerke sowie ein Elektrizitätswerk gehen. Deshalb hofft er, mit Blick auf die neue rot-grüne Bundesregierung, auf eine Netzzugangsverordnung und eine Regulierungsbehörde auch für den Strommarkt, so wie sie es für den Telekommunikationsmarkt gibt.

Der freie Wettbewerb, meint Mattis, bringe nämlich den Stromkunden Kostenvorteile von 20 bis 30 Prozent. Am besten, man bezieht den Strom einfach aus der Steckdose. Bei der freien Wahl auf dem "liberalisierten Markt" kommt dem Endverbraucher kaum die Erleuchtung. Und immer wieder "Pour Elise": Also wie ist das nun? Seit einem halben Jahr gibt es jetzt schon den "liberalisierten Strommarkt": Jeder kann seinen Strom dort einkaufen wo er will, und lokale Versorger wie die Stadtwerke sind verpflichtet, ihn dann durch ihre Netze an den Endverbraucher weiterzuleiten.

Da kommt der Frankfurter mit seinen knapp 30 Pfennigen einerseits ins Grübeln und andererseits in Versuchung, seine "Marktmacht" auch mal auszutesten. Mag sein, aber vielleicht wäre der ein oder andere Frankfurter ja auch an ökologisch erzeugtem Strom interessiert, wie ihn beispielsweise die Firma "Naturstrom" in Düsseldorf anbietet - garantiert nur aus Wind, Sonnen und Biomasse-Energie erzeugt.

Wenn man den also nun lieber kaufen will, als den Stadtwerke-Strom? Dann, sagt der Stadtwerke-Sprecher, "können wir den theoretisch auch durchleiten. Aber das kostet natürlich Geld. Das könne jetzt noch niemand sagen, denn dafür gebe es keine Regelungen im Gesetz. Spätestens bis zum Jahr , so verspricht das städtische Versorgungsunternehmen, werde man zwar eigene Durchleitungsgebühren errechnet haben - aber dabei bleibe es ja nicht.

So ist das halt mit der "Marktmacht": Angeblich Benachteiligung bei Stromdurchleitung - Energieversorger weist Vorwürfe zurück. KG habe deshalb auch eine Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht. Da der Energiebereich im Unterschied zum Telekommunikationsmarkt nicht durch eine rein gesetzliche Regelung, sondern eine Verbändelösung entmonopolisiert wurde, kommt dem Kartellamt dadurch quasi die Funktion einer Regulierungsbehörde zu.

Die Preise des baden-württembergischen Energieversorgers seien absolut marktgerecht. Angleichung der Strompreise Ost an Westen derzeit kaum. Die höheren Strompreise in Ostdeutschland gegenüber den alten Ländern können in absehbarer Zeit nach Ansicht des DIW nur unter erheblichen Anstrengungen beseitigt werden.

Grund seien die ungünstigen Rahmenbedingungen und die schwierige Ausgangslage der ostdeutschen Stromwirtschaft im beginnenden Wettbewerb, schreibt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW im jüngsten Wochenbericht. So könnten die nach den Milliardeninvestitionen geschaffenen Kraftwerkskapazitäten nur mit Stromlieferungen nach Westdeutschland besser ausgelastet und so günstigere Angebote gemacht werden.

Die Stromexporte dürften allerdings geringer ausfallen als erhofft. Ein weiterer Nachteil seien die geringeren Kapitalreserven der Ost-Stromwirtschaft. Diese würden die mit dem Energiewirtschaftsgesetz geschaffenen Möglichkeiten für überregionalen Wettbewerb "vermutlich nicht besonders engagiert nutzen".

Ferner könnte auch die bis geltende Schutzklausel für die ostdeutsche Braunkohleverstromung dämpfend wirken. Nach dieser Klausel könnten Einspeisungen in das ostdeutsche Netz verhindert werden, soweit der Absatz von Braunkohlestrom beeinträchtigt werde. Die Sonderregelungen für die Stromversorgung in Ostdeutschland sollten nach Meinung des DIW nach dem Jahre abgeschafft beziehungsweise durch Strukturen ersetzt werden, die einen fairen überregionalen Wettbewerb auf dem deutschen Strommarkt ermöglichen würden.

Soweit die Rahmenbedingungen nicht grundlegend verändert würden, dürften die Stromlieferungen von Ost- nach Westdeutschland zumindest bis zum Jahr eher gering ausfallen. Die Veag will nach eigenen Angaben bis spätestens zum Jahr das niedrigere West-Niveau erreichen. Das Unternehmen hatte weitere Preisnachlässe für die Industrie im dreistelligen Millionenbereich angekündigt wir berichteten.

Finanziert werden sollen diese etwa über eine veränderte Abschreibungspolitik und weitere Rationalisierungen. Stadtwerke Bremen setzen auf Stromeinkauf.

Damit verbunden wird die Stillegung von fünf Kraftwerksblöcken in den Jahren bis mit einer Gesamtkapazität von MW. Es sind dies die Blöcke "Mittelsbüren 1 und 2", "Hafen 5", "Hastedt 14 und 15". Die Hälfte von ihnen könne eine "normale" Vorruhestandsregelung in Anspruch nehmen. Verträge mit kurzen Laufzeiten bezogen werden. Bayernwerk sucht neue Strategien im liberalisierten Markt.

Der Stromkonzern will im aufziehenden Wettbewerb aktiv, aber nicht aggressiv agieren. In der Kernenergie werden Konsensgespräche nicht ausgeschlossen, wenn die neue Regierung bereit ist, über ökonomisch realistische Ausstiegsszenarien zu reden. Vor Steuern und ohne die anteilige Verlustübernahme aus der 45prozentigen Viag Interkom-Beteiligung, die steuerlich bedingt nicht bei der Viag, sondern bei der Stromtochter liegt, werde sich das Bayernwerk-Ergebnis sogar wesentlich verbessern.

Das erklärte Finanzchef Manfred Klis im englischen Bath. Neben der erstmaligen Vollkonsolidierung der Isar-Amperwerke AG und der ungarischen Beteiligung trägt ein besseres Finanzergebnis zu dieser positiven Entwicklung bei; denn nach den hohen Engagements des Vorjahres Isar-Amperwerke, Bewag wurde Investitionszurückhaltung geübt.

Ein wesentlicher Effekt ergibt sich aber aus der Kostensenkungsoffensive, mit der das Bayernwerk als eines der ersten Unternehmen der Branche auf die neue Wettbewerbssituation am liberalisierten Strommarkt reagierte. Das bisher realisierte Kostensenkungspotential, so Bayernwerk-Chef Otto Majewski, sei weit höher, als die vom Markt derzeit abverlangten Preiszugeständnisse.

Laut Klis blieb ein zweistelliger Millionenbetrag zur Ergebnisverbesserung übrig. Für die Jahre und erwartet Majewski aber einen "massiven Preisverfall". Der Wettbewerb habe inzwischen eindeutig Fahrt aufgenommen. Dabei werde das Bayernwerk eine aktive aber nicht aggressive Rolle spielen. Unter dem Strich strebe man einen Zuwachs an, wolle aber Preise und Margen nicht "möglichst schnell verderben".

Parallel dazu erfolge die Vorbereitung auf neue Märkte. Sie beginnt demnächst mit einer bundesweiten Kampagne zur Schaffung einer Dachmarke. Bei der internationalen Marktausweitung richtet das Bayernwerk den Fokus besonders auf Österreich. Bislang konzentrieren sich Marktauftritt und Kundensicherung stark auf die Industriekunden.

Ein geringeres "Gefährdungspotential" vermutet Forster bei den Tarifkunden. Bei den Industriekunden haben es die Stromkonzerne zunehmend mit sog. Das Bayernwerk sei mit allen im Gespräch und habe bereits eine Reihe von Abschlüssen getätigt. Im Umgang mit den Kunden hat eine neue Philosophie Einzug gehalten.

Neue Flexibilität beweist der Elektrizitätskonzern mit Just-in- time-Lieferungen, verkürzten vertraglichen Bindungsfristen, Bedarfsanalysen und Beratungen sowie stärkerem Eingehen auf Kundenwünsche. Dazu könnte auch das Angebot von "Ökostrom" zählen. Das müsse allerdings marktkonform geschehen und nicht auf der Basis zwangsverordneter Förderinstrumente.

Die Kernenergie ist für Konzernchef Majewski auf absehbare Zeit unverzichtbar. Sollte die neue Regierung aber bereit sein, über Fristen zu reden, die sich im Bereich "ökonomischer Realität" bewegten, wäre die Branche nach seiner Meinung schlecht beraten, ein Gesprächsangebot abzulehnen.

Solche Fristen seien allerdings nicht identisch mit den Abschreibungszeiten. Auch bei moderaten Fristen beliefen sich die volkswirtschaftlichen Kosten eines Ausstiegs auf einen dreistelligen Milliardenbetrag.

Bei einem erzwungenen Szenario seien die Schadenersatzforderungen umso höher, je kürzer die Ausstiegsfristen. Aussagen über die Weiterentwicklung der Kernenergie seien schwierig. Es gelte der Primat der Politik. Über dem Europäischen Druckwasserreaktor EPR , der gemeinsam von Siemens und der französischen Framatome entwickelt wird, schwebe "ein Damoklesschwert".

Dabei zeige diese Entwicklung "dramatische Erfolge bei Kosteneinsparung und Sicherheit". RWE will Rekordergebnis steigern. Einziger Verlustbringer bleibt die Telekommunikation mit einer nochmaligen Zunahme. Doch hat sich die Lage beim anderen Sorgenkind Entsorgung entspannt.

DM die Sanierung des Osteuropageschäfts voranzubringen. Von den geplanten Desinvestitionen von Gesellschaften wurden bisher 40 mit einem Umsatz von Mill. Der Rest mit Mill. DM Umsatz soll bis Ende des Jahres folgen. DM, die noch durch den Verkauf von Talkline und Auflösung von Drohrückstellungen in nicht genannter Höhe entlastet wurden, fallen im laufenden Jahr mindestens noch einmal Mill. Die Übernahme kostete weniger als Mill. DM verbessert wurde, wird durch Consol noch einmal einen Schub erhalten.

DM einen Rekord erzielt hat. Der Hauptversammlung am Für die Mitarbeiter wird das bestehende jährliche Belegschaftsaktienprogramm erweitert. Die Zukunft liegt im Energiebereich. Telekommunikation schreibt noch rote Zahlen - Weniger Beschäftigte im Inland.

Dabei stehe die Vorbereitung des Energiebereichs auf den Wettbewerb an erster Stelle. Weiterer Schwerpunkt seien zukunftsträchtige Wachstumsmärkte wie die Telekommunikation. Bislang verbuchte das Unternehmen jedoch in dieser Sparte noch hohe Anlaufverluste. Juni erneut Verluste von Millionen Mark.

Durch Sondererträge unter anderem aus dem Verkauf der Talkline-Gruppe seien sie aber begrenzt worden. Der Umsatz blieb mit 72,7 Milliarden Mark praktisch unverändert. Im Ausland stieg auch die Zahl der Arbeitsplätze auf knapp Insgesamt werden mit Strompreise sollen auf breiter Basis fallen.

Mit Einkaufskonsortien profitieren auch kleine und mittlere Unternehmen von der Liberalisierung des Strommarktes. Selbst Direktleitungen in Nachbarländer können sich rentieren. Die Angst vor einem gespaltenen Strommarkt sei unbegründet.

Durch geschickte Preisverhandlungen, den Bau von Direktleitungen und individuelle Lieferverträge lasse sich auch für kleine und mittlere Unternehmen KMU manche Mark sparen. Die Drohung, den Anbieter zu wechseln, reiche für günstigere Konditionen häufig schon aus. In einigen Fällen kann sich auch der Bau von Direktleitungen rechnen. Über lange Strecken und für einzelne kleine Unternehmen sei das zwar zu teuer.

Vor allem, wenn sich Interessengemeinschaften bildeten. Veränderungen bahnen sich auch bei den bisher starren Lieferverträgen an.

Immer häufiger weichen sie individuellen Lösungen. Viel stärker werden in Zukunft der betriebliche Bedarf und die individuellen Erfordernisse berücksichtigt. Stromkunden könnten etwa eine Grundmenge vertraglich festlegen und Spitzen als Spotmenge kurz- oder mittelfristig dazukaufen, empfiehlt der DIHT. Hamburgs Abgeordnete wollen mehr über das Projekt "Wasserkraft aus Norwegen" wissen. Wie berichtet, gibt es ökologische Probleme bei der Verlegung der Kabel durch das Wattenmeer.

Der Senator findet nur ein Viertel des Projektes gut, drei Viertel seien nicht wünschenswert. Energieverbund macht sich bezahlt. Die ersten Ergebnisse können sich bereits sehen lassen. Die Zusammenarbeit der Mecklenburger Stadtwerke von Schwerin, Neubrandenburg und Rostock trägt erste Früchte, die sich mittelfristig auch finanziell in den einzelnen Stadtwerke-Kassen zu Buche schlagen werden, sagte Dr.

Mittlerweile trifft der Untertitel der Energieunion schon nicht mehr zu: Das junge Unternehmen sieht seine Aufgabe in zwei Bereichen: Das erste Aufgabensegment habe man schon weit vorangetrieben, sagte Lammert. Diese auf Gasverbrennung beruhende Energieerzeugung ist in den alten Bundesländern bislang nahezu vernachlässigt worden.

Nur etwa sechs Prozent der gesamten Energiewirtschaft mache dieser Bereich aus. Dominierend sind im Westen Kohlekraftwerke etwa 60 Prozent , gefolgt von Kernkraftwerken etwa 30 Prozent.

Diese Kraftwerke bieten zwar dauerhaft die gleiche Stromleistung an, erzielen aber laut Lammert lediglich einen Wirkungsgrad von maximal 40 Prozent. Vom Bedarf abhängig - Sommer und Winter - gibt es Leistungshochs und -tiefs.

Die notwendige Grundlast, den Reservestrom und eventuellen Zusatzstrom für die Kraft-Wärme-Kopplung müssen die ostdeutschen Stadtwerke einkaufen. Die Schweriner beziehen diesen beispielsweise von der Wemag. Dank der Energieunion hat das nun teilweise ein Ende. Wir kaufen jetzt das Kraftwerksgas für alle drei Stadtwerke national und international ein", sagte Lammert.

Einführungsphase des Emissionshandels die CO 2 -Emissionen zu senken, obwohl sich dieses neue Instrument zunächst einmal einspielen und bewähren muss. Noch schwerer wiegt die unzureichende weltweite Durchsetzung des Emissionshandels. Eine solche Wettbewerbsverzerrung zulasten der europäischen Industrie ist nicht zum Nutzen des Weltklimas.

Diese Kostennachteile induzieren eine Verlagerung besonders energieintensiver Produkte in Staaten, die nicht das Kioto-Protokoll ratifiziert haben. Darunter sind überwiegend Standorte mit deutlich niedrigeren Umweltschutzstandards als in Europa.

Somit kann die Vorreiterrolle Europas im Umweltschutz letztlich dem globalen Umweltschutz zuwiderlaufen. Denn Produkte, die europäische Unternehmen nach höchsten Umweltschutzstandards produzieren, werden nach Einführung des Emissionshandels durch Importe ersetzt, die weit geringeren Umweltschutzstandards genügen. Tonnen CO 2 -Emissionen in Deutschland vermieden.

Der Ausstiegsbeschluss stellt daher Deutschland Wirtschaftsdienst. Weltweit erlebt die Kernkraft derzeit eine Renaissance. Die deutschen Kernkraftwerke zählen zu den sichersten und leistungsstärksten Reaktoren.

Um der starken Verteuerung anderer Energieträger wie Kohle und Öl aus dem Weg zu gehen und gleichzeitig die Klimaschutzziele zu erfüllen, erscheint es naheliegend, die Laufzeit der deutschen Kernkraftwerke zumindest von 32 Jahren auf 40 oder 50 Jahre zu verlängern. Damit ist Zeit gewonnen, ein tragfähiges Energiekonzept zu erarbeiten und umzusetzen.

Drei Gründe sprechen dafür, durch die Verlängerung der Laufzeit eine Brücke von zehn bis 20 Jahren zu schlagen: Aufgrund weiterer Produktivitätssteigerungen wird ein Teil der Erneuerbaren Energien zu wettbewerbsfähigen Preisen Strom erzeugen. Durch weitere Effizienzsteigerungen, insbesondere im Haushaltsund Verkehrssektor, können Energieeinsparpotenziale realisiert werden.

Wettbewerb auf den Energiemärkten schaffen Nach Beginn der EU-weiten Marktöffnung sanken die deutschen Strompreise und verhalfen den hiesigen Stromkunden aus Industrie und Gewerbe zu Wettbewerbsvorteilen. Diese Liberalisierungserfolge sind heute aufgezehrt. Während die deutschen Strompreise wieder das Niveau wie vor der Liberalisierung und sogar darüber hinaus erreicht haben, zahlen unsere europäischen Wettbewerber mittlerweile deutlich niedrigere Strompreise als im Jahr Ursache für diese Entwicklung ist neben den staatlichen Einflussfaktoren vor allem der unzureichende Wettbewerb auf dem Strommarkt.

Nach der Liberalisierung im Jahr wurde die Entwicklung wettbewerbsfähiger Märkte durch die Konzentration der Erzeugungsund Netzkapazitäten unterbrochen. Dies wird zum Beispiel in der Angebotspraxis deutlich. Die Monopolkommission hat in ihrem Hauptgutachten vom Sommer die Wettbewerbsmängel des deutschen Strommarktes auf den Punkt gebracht: Durch horizontale und vertikale Zusammenschlüsse hat sich ein wettbewerbsloses Oligopol der Verbundunternehmen herausgebildet, das die deutschen Strommärkte gegenüber Dritten abschottet.

Das überaus hohe Niveau der Netzzugangsentgelte ist mit Hilfe des Kartellamts nicht in den Griff zu bekommen. Der angekündigte Abbau von Kraftwerken, und nicht nur der Kernkraftwerke, verschärft die Wettbewerbsverzerrungen. Intransparente und im internationalen Vergleich überhöhte Netzentgelte behindern in erster Linie den Wettbewerb. Das Gesetz und seine Verordnungen werden die rechtliche Basis für die Stromund Erdgasmarktregulierung sein. Juli aufnehmen müssen. Aus heutiger Sicht ist ein Start vor dem 1.

Juli nicht zu erwarten. Die Niederlande haben einen gänzlich anderen Weg gewählt. Im Jahr hat der Staat das gesamte niederländischen Hochspannungsnetz in Staatseigentum überführt.

Seitdem wird es von der staatlichen Betreibergesellschaft Tennet verwaltet, die für einen diskriminierungsfreien Netzzugang aller europäischen Stromproduzenten Sorge zu tragen hat.

Nach geltendem deutschen Recht unterliegen die Netzbetreiber bei der Kalkulation ihrer Entgelte für Industrie und Gewerbe keiner wirksamen Kontrolle. Die Folge davon ist, dass die Netzbetreiber mit Beginn des Jahres drastische Steigerungen der Netzentgelte angekündigt haben.

Auf der Höchstspannungsebene fallen die Wirtschaftsdienst. Für die energieintensive Industrie sind die Netzentgelte ein nicht unerheblicher Preisbestandteil. Solche drastischen Erhöhungen verschlechtern unmittelbar die internationale Wettbewerbsfähigkeit aller industriellen und gewerblichen Kunden. Dieser Praxis ist nur mit einer schlagkräftigen Regulierungsbehörde beizukommen, die direkt und effektiv Einfluss auf die Netznutzungsentgelte nehmen kann.

Das novellierte Energiewirtschaftsgesetz und seine Verordnungen müssen der Behörde Instrumente an die Hand geben, die eine diskriminierungsfreie und preiswerte Netznutzung ermöglichen.

Die Erfahrungen mit der Regulierung der Telekommunikationsmärkte sprechen dafür, dass nur eine Vorab-Genehmigung der Netzentgelte eine wirkungsvolle Kontrolle verspricht.

Eine nachträgliche Missbrauchsaufsicht scheint vielmehr die Kostenpraxis aus der Zeit der Gebietsmonopole zu zementieren. Die anfängliche Kostenorientierung der Netzentgelte ist dabei durch ein funktionsfähiges Vergleichsmarktkonzept und eine dynamische Anreizregulierung abzulösen. Erst auf dieser Basis kann mittels der Preisgenehmigung durch die Regulierungsbehörde ein wettbewerbsfähiges Niveau der Netznutzungsentgelte erreicht werden. Zukünftig sollen sich die Netzentgelte in einem ersten Schritt immer an denen des günstigsten Netzbetreibers orientieren.

Wohl wissend, dass auch diese Preise auf Kosten basieren und nicht im Wettbewerb ermittelt wurden. Mit diesem Instrument können weitere Preis- und Kostensenkungen erreicht werden, die nicht der Investitionsbereitschaft der Netzbetreiber zuwider laufen.

Wichtig für eine langfristig effiziente Bereitstellung der Netze ist, dass Kostensenkungen durch Innovationen nicht sofort an die Kunden weiterzugeben sind. Wenn ein Netzbetreiber für eine begrenzte Zeit die Früchte seiner Bemühungen einfahren kann, wird er auch in Zukunft Kostensenkungen anstreben, die mit einer gewissen Zeitverzögerung den Kunden zugute kommen. Weder ist die Nachfrage erheblich gestiegen, noch hat sich das Angebot drastisch verknappt. Der Preisanstieg lässt sich nicht mit Hilfe erhöhter Brennstoffkosten begründen.

Denn Erdöl wird kaum noch zur Stromerzeugung eingesetzt und die Preise für Importkohle zogen erst im Verlauf des Jahres deutlich an, wobei der Preis für die heimische Braunkohle stabil geblieben ist.

Auch kleine Unternehmen handeln kaum an der Leipziger Strombörse. Anders als in Skandinavien sind die Netzbetreiber in Deutschland nicht verpflichtet, Daten über die Leistungen der Kraftwerke und Prognosen über die Netzlast in ausreichendem Umfang zu veröffentlichen.

Aber nur wer über diese Daten verfügt, kann an einem effektiven Stromhandel teilnehmen. Solche Geschäfte können die Preisentwicklung des Marktes bestimmen, insbesondere wenn keine börslichen Terminkontrakte abgeschlossen werden. An solchen Tagen werden die so genannten Market Maker aufgefordert, Preise abzugeben.

Diese werden dann als Referenzpreise für Vertragsabschlüsse zwischen Energieversorgern und Industriekunden zu Grunde gelegt. Fazit Der deutsche Kraftwerkspark ist überaltert. Bis gehen zwei Drittel der konventionellen Wirtschaftsdienst. Dies wird durch den Atomausstieg verschärft.

Daher ist es zwingend notwendig, umgehend mit der Planung und dem Bau von neuen Kohle- und Gaskraftwerken zu beginnen. Vorraussetzung für den zügigen Ersatz ist eine grundlegende Überarbeitung des deutschen Planungsrechts.

Deutschland hat trotz der seit andauernden Energiediskussion bislang zu keiner schlüssigen Energiepolitik gefunden. Die politische Klasse in Deutschland hat offenbar die Brisanz einer dauerhaft preisgünstigen Energieversorgung nicht erkannt.

Zu befürchten ist, dass sich die Parteien erst nach weiteren Krisen in Nahost zu einer gedanklichen Durchdringung unserer Energieprobleme bequemen werden. Ein ganz anderes Bild bieten Skandinavien und die Niederlande: Ähnliches gilt für die vier skandinavischen Staaten.

Dieses würde Industrie und Gewerbe sowie der gesamten EU zugute kommen. Zum einen handelt es sich um einen gespaltenen Markt. Während in der Erzeugung, im Handel und im Vertrieb von Strom Wettbewerb herrscht, existiert aufgrund der technischwirtschaftlichen Besonderheiten des Produkts Strom Leitungsgebundenheit, Nicht-Speicherbar keit in der Übertragung und Verteilung ein natürliches Monopol.

Dieses natürliche Monopol der Stromnetze macht eine Regelung der Netzzugangsbedingungen erforderlich. Die zwischen allen Marktteilnehmern verhandelte Verbändevereinbarung Strom hat die erforderlichen Marktregeln gesetzt und den Wettbewerb auf dem Strommarkt vorangebracht. Die mit der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes anstehende Einführung einer Regulierungsinstanz wird künftig die Phase der Selbstregulierung ablösen.

Eine weitere Besonderheit gibt es hinsichtlich der Preisbildung. Während die Preise und Lieferkonditionen für Sondervertragskunden frei gebildet werden können, existiert eine wirksame Preisaufsicht und eine Lieferverpflichtung für die Kunden, die zu Allgemeinen Tarifen versorgt werden. Auch hier besteht demnach eine Marktspaltung. Dazu kommt, dass die Nachfrage nach dem Produkt Strom relativ preisunelastisch reagiert. Die Substitution von Strom bei den Verbrauchern durch andere Energiearten ist üblicherweise nur im Rahmen von Neuinvestitionen möglich, zum Teil ist sie aber technisch-wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Die Stromversorger agieren unabhängig von den jeweiligen Eigentümerverhältnissen seit jeher auf privatwirtschaftlicher Basis. Die energiepolitischen Vorgaben des Staates setzen den Rahmen, in dem sich die rund Stromerzeuger, Wirtschaftsdienst. Zwischen den energiepolitischen Zielen Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit bestehen häufig Konflikte. Davon sind auch die Strompreise nicht ausgenommen.

Im Zusammenhang mit dem Ziel der Wirtschaftlichkeit sollen niedrige Strompreise die Wettbewerbsfähigkeit der Kunden, vor allem der energieintensiven Industrien, fördern und damit auch den Wirtschaftsstandort Deutschland konkurrenzfähiger machen. Dies war ein wesentliches Ziel, das mit der Liberalisierung der Energiemärkte verfolgt wurde.

Die Strompreise setzen Wettbewerbssignale. Das Ziel der Umweltverträglichkeit verlangt nach hohen Preisen. Hier soll eine Lenkungswirkung im Hinblick auf einen aus umweltpolitischer Sicht unerwünscht hohen Energieverbrauch erreicht werden.

Die Strompreise geben die Knappheitssignale für den Faktor Umwelt. Ein Instrument hierfür ist die Verteuerung des Energieverbrauchs durch die Ökosteuer. Ob die von der Umweltpolitik erwünschten Ziele allerdings bei einer kurz- und mittelfristig preisunelastischen Nachfrage nach dem Produkt Strom erreicht werden können, ist zu hinterfragen. Insofern ist es auch von Bedeutung, ob in die für die Zuverlässigkeit der Stromversorgung notwendige Infrastruktur investiert wird.

Die Strompreise geben in einer marktwirtschaftlichen Ordnung die Investitionssignale für den Bau von Kraftwerken und Netzen. In diesem Sinn sind Strompreise angemessen, wenn sie dem Investor eine marktübliche Rendite seines Kapitaleinsatzes versprechen.

Im Spannungsfeld von Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Versorgungssicherheit spielt sich auch die Diskussion über die Höhe der Strompreise ab. Die unterschiedlichen und zum Teil sich widersprechenden Aussagen des Bundeswirtschaftsministers, des Umweltministers, der Industrieverbände, der Verbraucher- und Umweltorganisationen und der Stromwirtschaft sind Ausdruck der bestehenden Zielkonflikte.

Talfahrt der Strompreise im Wettbewerb Die Strompreise für die Industrie und für die Haushalte sanken nach der Liberalisierung des Strommarkts zunächst kräftig.

Die Preise für die Haushalte verminderten sich um knapp ein Fünftel. Seit steigen die Strompreise wieder an. Beschaffung, Verteilung und Vertrieb von Strom erheben. Dazu kommt noch die Mehrwertsteuer. Die beabsichtigte Erhöhung des Wirtschaftsdienst.

Die gesamten Einspeisevergütungen könnten über 5 Milliarden Euro betragen. Dass die Industrie und die Verbraucherverbände über die seit wieder zunehmenden Strompreise klagen, ist für sich genommen verständlich. Zwar sind auch die Netto-Preise gestiegen. Es besteht aber ein seltsames Wettbewerbsverständnis, wenn gefordert wird, dass in einem liberalisierten Markt die Preise nicht steigen, sondern auch bei veränderten Rahmenbedingungen nur noch sinken dürfen.

Nach einer Seitwärtsbewegung in den ersten Monaten des Jahres haben die Preise für das Jahresfuture Grundlastlieferung wieder angezogen. Damit verändern sich die Beschaffungskosten der Vertriebsbereiche der Stromversorger. Die seit erfolgte Reduzierung der zu Beginn der Liberalisierung vorhandenen Kapazitäten ist ein wesentlicher Faktor.

Dadurch haben sich die Angebots-Nachfrage- Relationen verändert mit entsprechenden Folgen für die Preise. Dies betraf nicht nur die Wasserkraft, die unter mangelnden Niederschlägen litt, sondern zeitweise auch thermische Kraftwerke aufgrund fehlender Kühlwassermengen. Die führte vor allem an den Spotmärkten zu stark schwankenden Preisen, was auch auf die Terminmärkte ausstrahlte.

Nicht zuletzt spielen auch die Reaktionen der Marktteilnehmer an den Börsen eine gewichtige Rolle. Spekulationsgeschäfte, stop-loss Transaktionen und vereinzelt auch Panik-Reaktionen dürften im Herbst zu einer Verstärkung des Preissteigerungs-Trends geführt haben. Auch dies spricht für das Wirken der fundamentalen Faktoren. Während die Spotmärkte von den verfügbaren Kraftwerkskapazitäten und der Witterung beeinflusst werden, hängt die Entwicklung auf dem Terminmarkt unter anderem von den Preisen der Kraftwerksbrennstoffe ab.

Beim wichtigsten Import-Energieträger, der Steinkohle, kam es im Laufe des Jahres zu erheblichen Preissteigerungen. Die Preise auf dem Steinkohle-Spotmarkt haben sich von Anfang bis Mitte nahezu verdoppelt, und auch der durchschnittliche Einfuhrpreis für Steinkohle in den auch die längerfristigen Bezugsverträge eingehen ist um die Hälfte gestiegen.

Dies ist zum einen auf die stärkere weltweite Nachfrage nach Kraftwerkskohle zurückzuführen. Zum anderen haben sich auch die Frachtkosten drastisch erhöht, was unter anderem auf die starke Inanspruchnahme der weltweiten Frachtkapazitäten durch die Rohstoff-Importe in Südostasien, besonders China, zurückgeht. Zwar sind die Frachtraten zwischenzeitig wieder etwas gesunken. Nach Einschätzung der Marktkenner kann aber erst im Laufe des Jahres mit einer dauerhaften Entspannung bei den Frachtraten gerechnet werden, wenn zusätzliche Schiffe bereitstehen.

Aus Steinkohle stammt etwa ein Viertel des in Deutschland erzeugten Stroms. Über die Hälfte davon ist importierte Steinkohle. Auch die Öl- und Gaspreise liegen seit zwei Jahren deutlich über ihren langjährigen Mitteln. Die Bedeutung dieser beiden Energieträger für die Stromerzeugung ist allerdings geringer als die der Steinkohle. Zunehmender Aufwand für Regelenergie, eine schlechtere Auslastung der herkömmlichen Kraftwerke und Netzausbaukosten für die Einbindung neuer Regenerativ-Kraftwerke sind hier zu nennen.

Deutschland steht übrigens bei den Preissteigerungen nicht allein. Die notwendigen Erneuerungen der fossilen Kraftwerke auf Kohlebasis, die in den siebziger und achtziger Jahren ans Netz gingen bzw.

Das ist fast die Hälfte des Kraftwerksparks in Deutschland. Welche Brennstoffe für die neuen Kraftwerke zum Einsatz kommen können, hängt von den energiepolitischen Rahmenbedingungen ab. Zwar besteht jetzt zumindest bis mehr Klarheit über die Belastung der Erzeugung durch den Emissionszertifikatehandel.

Insofern lässt sich über die künftige Kostenstruktur des deutschen Kraftwerksparks und damit auch über das Erzeugungspreisniveau noch keine Aussage treffen. Die Auswirkungen der Regulierung auf das Strompreisniveau lassen sich noch nicht abschätzen. Auch die Regulierungsinstanzen werden innerhalb des Zieldreiecks die Dimensionen Versorgungssicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit beachten müssen. Hinzu kommt, dass die Regulierung zu Recht nur das Netz als natürliches Monopol betreffen soll, d.

Juni betreffend gemeinsame Vorschriften über den Erdgasbinnenmarkt. Die Ausgestaltung übernahmen die betroffenen Verbände und legten in den so genannten Verbändevereinbarungen die Bedingungen, nach denen sie Dritten den Markt für Übertragungsdienstleistungen öffnen, fest. Im Gasbereich gelang es im Gegensatz zum Strommarkt nicht, ein funktionierendes Netzzugangsmodell zu implementieren. Die Missbrauchsaufsicht über das tatsächliche Verhalten der Marktteilnehmer, insbesondere der Netzbetreiber, übten bislang die Kartellbehörden aus.

Die Richtlinien verfolgen das Ziel, die als nicht ausreichend empfundene Liberalisierung der europäischen Strom- und Gasmärkte zu beschleunigen. Als Haupthindernisse für einen funktionierenden Wettbewerb gelten insbesondere Diskriminierungen im Bereich des Netzzugangs und überhöhte Netznutzungsentgelte. Die Richtlinien sehen darüber hinaus vor, dass die Mitgliedstaaten eine nationale Regulierungsbehörde einrichten.

Juli auch schon die Aufgaben aus der Verordnung über die Netzzugangsbedingungen für den grenzüberschreitenden Stromhandel wahr 5. Juni über die Netzzugangsbedingungen für den grenzüberschreitenden Stromhandel. Netznutzungsentgelte Die Entflechtungsvorschriften der 6 ff. EnWG-E betreffen vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen bzw. Dabei ist zwischen rechtlichem, operationellem, informatorischem und buchhalterischem Unbundling zu unterscheiden, wobei nach der de-minimis-regelung in 7 Abs.

Durch Übergangsfristen für den Beginn der rechtlichen und buchhalterischen Entflechtung wird gewährleistet, dass die betroffenen Unternehmen ausreichend Vorlaufzeit haben, um die notwendigen gesellschaftsrechtlichen und bilanztechnischen Umstrukturierungen vorzunehmen. Damit obliegt die Aufsicht über die Einhaltung der Vorschriften des EnWG nunmehr der Regulierungsbehörde, was erstmals eine wirksame Kontrolle der Netznutzungsentgelte, die im Strombereich ca. Demgegenüber sind dem allgemeinen Kartellrecht weiterhin die nicht regulierten Wettbewerbsbereiche Erzeugung, Vertrieb und Handel unterworfen.

Die Regulierungsbehörde berichtet in einem Monitoring über die tatsächliche und wettbewerbliche Entwicklung in den regulierten Bereichen. Damit kann die Regulierungsbehörde im Vorhinein nur dann Entscheidungen treffen, wenn ihr in den Rechtsverordnungen die entsprechende Kompetenz und ein Entscheidungsspielraum übertragen wurde.

Viele Weichenstellungen erfolgen jedoch schon in den Rechtsverordnungen durch konkrete Vorgaben hinsichtlich der anzuwendenden Methoden. Die Missbrauchstatbestände sind den kartellrechtlichen Regelungen nachempfunden, das gilt auch für die Vorschriften zum Schadensersatz, zur Unterlassung und zur Vorteilsabschöpfung. Das Verwaltungsverfahren bei der Regulierungsbehörde wird durch die Verfahrensvorschriften der 65 ff.

Es wird von Amts wegen oder auf Antrag eingeleitet, der näher bestimmte Kreis der Beteiligten hat das Recht zur Stellungnahme und kann die Durchführung einer mündlichen Verhandlung beantragen.

Im Rahmen dieses Verfahrens bestehen nach den 67 ff. Die Entscheidungen werden in einem der Regulierung der Telekommunikationsmärkte entspre chenden Verfahren von Beschlusskammern getroffen.