US-Notenbank: Fed-Chef Janet Yellen erhöht Leitzinsen

Die Fed könnte sich dazu entschließen, Treasury Bonds zu verkaufen, um Geld aus der Wirtschaft zu entfernen und damit die Zinsen zu erhöhen, da die Nachfrage nach der gegebenen Menge an Finanzmitteln in der Wirtschaft jetzt größer ist.

Diese individuellen Faktoren sind extrem wichtig für jeden einzelnen Kredit.

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 · Das geht nicht mehr, die Fed hat keine kurzfristigen Anleihen mehr. Sie kann grundsätzlich die Zinsen auf die Einlagen der Geschäftsbanken erhöhen. Dies würde aber bedeuten, dass der Author: WELT.

Wie viel Geld sich jede Bank dabei leihen kann, wird davon abhängig gemacht, wie viele Kredite sie selbst an Unternehmen und Verbraucher vergibt. Die Bank bekommt zusätzlich zum Kredit noch Geld geschenkt. Insgesamt sollen vier solcher Langfristprogramme laufen. Das letzte endet im März Auch umgekehrt gilt mittlerweile der Minuszins. Das gilt schon seit Mitte Nun wurde der sogenannte Einlagensatz aber noch einmal gesenkt - von -0,3 auf -0,4 siehe Grafik. Ab April erhöht sich die Summe auf monatlich 80 Milliarden Euro.

Und damit es auch noch genug Papiere auf dem Markt gibt, die die Notenbank kaufen kann, weitet sie das Programm auf Anleihen von Unternehmen aus. Sie kauft also Schulden von privaten Firmen - ein massiver Eingriff in das Wirtschaftsgeschehen.

Dann, so die Hoffnung der Notenbanker, werde auch das Wirtschaftswachstum wieder anziehen und die Preise werden wieder steigen. Und genau das ist das erklärte Ziel der Notenbanker: Sie wollen eine Deflation verhindern, in der Preise und Löhne dauerhaft sinken und die Wirtschaft lähmen. Deshalb haben sie sich eine Marke von "knapp unter zwei Prozent" als Ziel gesetzt: So stark sollen die Verbraucherpreise jedes Jahr steigen - nicht mehr, aber auch nicht viel weniger, um nicht in die Nähe sinkender Preise zu geraten.

Genau das ist aber das Problem: Zwischendurch sanken die Preise sogar. Im Februar etwa lagen sie 0,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor - für die EZB ein absolutes Alarmzeichen und offenbar ein Grund, nun umso entschlossener zu handeln. So ist zum einen fraglich, ob es wirklich am Preis des Geldes liegt, wenn viele Unternehmen nicht genügend Kredite aufnehmen, um zu investieren.

Oder ob es nicht vielmehr an der hohen Unsicherheit über die Lage der Weltwirtschaft und den hohen Schulden liegt, die nicht nur die Staaten, sondern auch Unternehmen und Verbraucher in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten angehäuft haben.

Manche Experten sehen zudem gerade in den Strafzinsen für Banken ein katastrophales Instrument , weil es die ohnehin schwachen Banken der Eurozone noch weiter schwäche. Denn um die Kosten für die Strafzinsen zu tragen, haben die Banken nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie holen es sich über höhere Gebühren von ihren Kunden, oder sie knappsen das Geld von ihren ohnehin niedrigen Gewinnmargen ab.

Beides hilft der Wirtschaft kaum weiter. Hinzu kommen die verheerenden Nebenwirkungen des Billiggelds auf die Finanzmärkte.

Deshalb verlangt er Zinsen. Nach der Höhe des Zinssatzes richtet sich seine Rendite aus dem Geschäft. Der Zinssatz ist der Preis des Geldes, und dieser Preis kann sehr stark schwanken.

Ende waren es weniger als zwei Prozent. Die Höhe der Zinsen, die ein Kreditnehmer bei der Bank zahlen muss, wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Dabei geht es zum einen um individuelle Faktoren wie die Bonität des Kunden - also die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde das geliehene Geld auch zurückzahlen kann.

Zum anderen geht es um die Laufzeit des Kredits: Je länger sich der Kunde das Geld borgen will, desto teurer wird es in der Regel für ihn. Diese individuellen Faktoren sind extrem wichtig für jeden einzelnen Kredit. Sie erklären aber nicht, warum das Zinsniveau im Durchschnitt so stark schwankt.

Das nämlich hängt von anderen Entwicklungen ab:. Als im Jahr die Finanzwelt zu wackeln begann, reagierte die amerikanische Notenbank Fed sofort mit drastischen Zinssenkungen. Ein Jahr später, als die Banken reihenweise zusammenbrachen und vom Staat gerettet werden mussten, folgte auch die Europäische Zentralbank.

Die Absicht der Notenbanken war klar: Folglich war und ist die Nachfrage nach Bundesanleihen und den amerikanischen Treasury Notes enorm. Auch das drückt die Zinsen. Über den Leitzins regelt die Notenbank die Kosten des Geldes. Sie legt fest, welche Gebühr eine Geschäftsbank zahlen muss, wenn sie sich für einen Zeitraum bei der Zentralbank Geld leiht. Über diesen Zinssatz kann die Zentralbank die Wirtschaftsentwicklung bis zu einem gewissen Grad beeinflussen.

Setzt sie den Leitzins hoch an, steigen die Kosten für die Banken. Entsprechend werden auch die Kreditinstitute höhere Zinsen von ihren Kunden verlangen. Wenn ein Unternehmen aber nun einen Kredit braucht, um eine neue Fabrik zu bauen, muss es sich gut überlegen, ob sich das zu den höheren Zinssätzen überhaupt noch rechnet.

Wenn das viele Unternehmen und Verbraucher ähnlich machen, wird die Konjunktur gebremst. Die Wirtschaft wächst entsprechend langsamer. Eine solche Zinserhöhung kann manchmal nötig werden, wenn die Wirtschaft überhitzt ist und alle Kapazitäten ausgelastet sind. In solchen Situationen führen niedrige Zinsen nämlich nicht mehr zu einer höheren Produktion und Wertschöpfung, sondern nur noch zu höheren Preisen.

Die Inflation steigt also. Das will die Notenbank vermeiden. Ihr Hauptziel sind stabile Preise. Was genau das bedeutet, muss jede Notenbank selbst festlegen. Für die Europäische Zentralbank ist das Ziel erreicht, wenn die jährliche Teuerungsrate bei knapp unter zwei Prozent liegt. Steigen die Preise zu langsam und die Wirtschaft wächst zu schwach, funktioniert der Steuerungsmechanismus umgekehrt leider nicht ganz so gut.

Indem sie den Leitzins senkt, kann die Notenbank dann zwar dazu beitragen, dass auch die Zinsen der Banken für Unternehmen und Verbraucher fallen. So wird eine Firma zum Beispiel nur dann eine neue Autofabrik bauen, wenn sie daran glaubt, dass die Menschen in den kommenden Jahren mehr Autos kaufen.

Fehlt dieser Glaube, wird die Firma es lieber lassen. Da kann der Kredit noch so günstig sein. Der Zusammenhang erscheint logisch: Niedrige Zinsen führen in der Regel dazu, dass Banken mehr Kredite vergeben.

Sie schaffen also neues Geld, das in den Wirtschaftskreislauf kommt. In der Praxis ist der Zusammenhang meist längst nicht so eindeutig. Obwohl die Zinsen fallen, bleibt die Inflation häufig trotzdem niedrig, so war es zum Beispiel in der Eurozone in den vergangenen Jahren.

Ein Grund dafür kann sein, dass Unternehmen und Verbraucher trotz niedriger Zinsen gar keine Kredite aufnehmen wollen. Das neue Geld gelangt also gar nicht erst in den Wirtschaftskreislauf. Niedrige Zinsen bedeuten nicht nur günstige Kredite für Unternehmen und Verbraucher, sondern auch mickrige Renditen für Sparer. Denn wenn Banken oder Versicherungen mit ihren Finanzanlagen selbst keine hohen Zinsen mehr erwirtschaften, müssen sie notgedrungen auch die Zinsen auf die Einlagen ihrer Kunden senken.

Für Sparer sind dauerhaft niedrige Zinsen eine Katastrophe. Bekamen sie im Jahr im Schnitt noch rund drei Prozent Rendite auf ihr Tagesgeldkonto, sind es mittlerweile eher 0,3 Prozent. Bei vielen Banken und Sparkassen sogar deutlich weniger. Wenn die Zinssätze steigen, werden sowohl Unternehmen als auch Verbraucher ihre Ausgaben reduzieren.

Dies wird dazu führen, dass die Gewinne fallen und die Aktienkurse fallen werden. Auf der anderen Seite werden Verbraucher und Unternehmen, wenn die Zinsen deutlich gesunken sind, ihre Ausgaben erhöhen und die Aktienkurse steigen lassen. Die Zinssätze wirken sich auch auf die Anleihekurse aus. Es gibt eine inverse Beziehung zwischen Anleihekursen und Zinssätzen, was bedeutet, dass bei steigenden Zinsen die Anleihekurse sinken und die Zinssätze fallen, wenn die Anleihekurse steigen.

Je länger die Laufzeit der Anleihe ist, desto mehr schwankt sie im Verhältnis zu den Zinssätzen. Wenn die Zinsen steigen, werden die Kreditkosten teurer. Dies bedeutet, dass die Nachfrage nach Anleihen mit niedrigerer Rendite sinken wird, was zu einem Preisrückgang führen wird. Wenn die Zinssätze sinken, wird es leichter, Geld zu leihen, und viele Unternehmen werden neue Anleihen ausgeben, um die Expansion zu finanzieren. Dies wird dazu führen, dass die Nachfrage nach höher verzinslichen Anleihen steigt und die Anleihekurse steigen.

Emittenten von kündbaren Anleihen können sich dafür entscheiden, ihre bestehenden Anleihen aufzurufen, um einen niedrigeren Zinssatz zu erzielen. Die Zinssätze beeinflussen die Wirtschaft, indem sie die Aktien- und Anleihezinsen, Verbraucher- und Unternehmensausgaben, Inflation und Rezessionen beeinflussen.

Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass es im Allgemeinen eine monatige Verzögerung in der Wirtschaft gibt, was bedeutet, dass es mindestens 12 Monate dauern wird, bis die Auswirkungen einer Erhöhung oder Senkung der Zinssätze zu spüren sind.

Das Verständnis der Beziehung zwischen Zinssätzen und der US-Wirtschaft wird es uns ermöglichen, das Gesamtbild zu verstehen und bessere Investitionsentscheidungen zu treffen. Einführung In stationäre und nicht-stationäre Prozesse.