Geldmagnet von Alex Fischer Düsseldorf ist falsch!


Bei einer Gruppe von Taschenuhren ist mir aufgefallen, dass die Werke aller dieser Taschenuhren goldfarben waren. Nicht wahr, das ist der schönste Abend im ganzen Jahr?

Seitenumbruch


Unzen auf Mio. Damit haben sie das Rekordniveau von und erreicht. Nun scheinen die Finanzinvestoren Silber der Anlage in Gold vorzuziehen. Silber profitiert laut Briesemann vom aktuell höheren Risikoappetit der Marktteilnehmer und wird von der allgemeinen Erholung der Industriemetallpreise mit nach oben gezogen. Gründe für den Nachfrageschub sind die besseren Konjunkturdaten in China und die Aufhellung im Industriesektor. Silber gehört zwar wegen der Korrosionsbeständigkeit zur Gruppe der Edelmetalle, doch dem Preisverhalten nach ist es ein Zwittermetall, halb Edel- und halb Industriemetall.

Die Preistreiber sind zum Teil die gleichen wie bei Gold, das von Misstrauen in die Papierwährung und das Finanzsystem profitiert. Da aber mehr als die Hälfte der Silbernachfrage aus der Industrie kommt, hat der Silberpreis auch eine zyklische Komponente.

Die Verwendungszwecke des weichen Metalls sind vielfältig. Der wichtigste Abnehmer von Silber ist die Elektronikindustrie. Eine einschlägige Tatsache ist, dass China seine Entwicklungspläne nachweislich einen Gang höher geschaltet hat, was das riesige Reich der Mitte bestens auf die erfolgreiche Bewältigung des 21sten Jahrhunderts vorbereitet.

Amerikas Verleugnung, welche inzwischen zu Selbstgefälligkeit geworden ist, könnte fatale Auswirkungen auf unsere Zukunft haben. Sofern unser nächster Präsident nicht sowohl den intellektuellen Verstand, als auch die politischen Fähigkeiten hat, diese Selbstgefälligkeit aufzubrechen und massive Wirtschaftsprogramme zur Kurskorrektur zu starten, sind unsere wirtschaftlichen Aussichten ausgesprochen trübe.

Die jüngsten Zugewinne bei Silber und Gold nach dem Brexit und aufgrund anderer Ungewissheiten in den westlichen Volkswirtschaften repräsentieren weit mehr, als eine Flucht in die Sicherheit.

Es sind eher unfehlbare Anzeichen dafür, dass China seinen Wirtschaftsmotor einen Gang höher geschaltet hat. Ich glaube, dass Investitionen in Gold und Silber, welchen von den Finanzberatern in den USA vollkommen die kalte Schulter gezeigt wird, womöglich die wichtigsten Ergänzungen sind, die man in seinem Portfolio machen kann. Und dies obwohl sie zuletzt unglaublich zugelegt haben — besonders Silber, welches im laufenden Jahr um 40 Prozent gestiegen ist und Goldaktien, von denen sich viele über die letzten 6 Monate verdoppelt haben.

Es ist eine Korrektur zu erwarten und kurzfristig wird diese besorgniserregend sein, auf lange Sicht ist sie jedoch bedeutungslos. Als Führungseinheit ist Gold ebenfalls weit unter seinen vergangenen Hochs, trotz der Tatsache, dass das gelbe Metall jede andere Anlageklasse in diesem Jahrhundert monumental hinter sich gelassen hat.

Unsere Finanzplaner sollten sich schämen, dass sie die Metalle ignorieren. Dieser deutliche Einbruch ist Chinas Anti-Korruptionskampagne zuzuschreiben, durch die einige wichtige Agenturen — wie jene im Bereich Energie, Stromversorgung und selbst Teile des Militärs — führerlos gemacht wurden. Unter neuer und vertrauenswürdigerer Führung laufen diese Agenturen jetzt mit Volldampf voraus. Währen der ersten fünf Monate im Jahr sind die Kupferimporte um 34 Prozent zum Vorjahresniveau gestiegen.

Die Gesamtzuwächse bei den Importen sind die über Vergleichsperioden höchsten jemals erzielten und selbst der prozentuale Anstieg steht dem der Zeit, als China seine beispiellose industrielle Expansion begann, in nichts nach. Diese ungezügelte, vollkommen unerwartete und kaum berichtete Beschleunigung hat zweifellos eine Reihe von Ursachen, aber im Mittelpunkt steht der Plan des Landes, ein Stromnetz des 21sten Jahrhunderts aufzubauen, bevor die wichtigen Rohstoffe wie Kupfer und Silber knapp werden.

Dies geht so weit, dass dies in einer rationellen Welt das Thema überhaupt für jeden US-Politiker sein müsste. Der Abstand fordert beinahe den Glauben heraus: Zwischen und plant China aktuell Ausgaben von annähernd Milliarden Dollar für sein Stromnetz, um die Hochspannungsleitungen auf rund Im Gegensatz dazu misst das amerikanische Stromnetz derzeit rund Unsere geplanten Ausgaben in den kommenden fünf Jahren liegen bei weniger als einem Viertel derer Chinas. Kupfer wird jedoch nicht das erste Metall sein, welches knapp wird.

Diese Ehre gebührt Silber. Wie ich in der Vergangenheit bereits angemerkt hatte, hat die Silberproduktion ihren Höchststand bereits überschritten.

Derweil lagert China sich Silber im Rekordtempo ein, weil Silber eine wichtige Komponente für erneuerbare Energien des 21sten Jahrhunderts sein wird. Und ja, Chinas Solarenergieplanungen, für welche Silber unabdingbar ist, stellen alles andere in den Schatten und werden zu erheblichen Engpässen führen. Es würde mich kein Stück überraschen, würden wir, wenn Buffet die Bühne verlässt, in den überdimensionierten Tresoren bei Berkshire Hathaway einen riesigen Vorrat an Gold finden.

Der anfängliche Anhaltspunkt sie im Auge zu behalten, waren die Wasserfall-Ereignisse, bei denen die Mengen an Papiergold und -silber schlichtweg alles in den Schatten stellten, was von den Minen gefördert wurde. Zweitens, kein Händler würde jemals in dieser Form verkaufen und so den Preis zerstören, den er für seinen Verkauf erhält. Die Verkäufe wurden eindeutig durchgeführt, um den Preis runterzubringen. Jedes Mal wenn ich über dieses Thema geschrieben und darauf hingewiesen habe, dass es ultimativ mit einem Lieferausfall enden wird, wurde ich ausgelacht.

Es sieht jedoch sehr danach aus, dass wir bald herausfinden werden, dass ein Lieferausfall nicht nur möglich, sondern höchst wahrscheinlich ist. Fangen wir mit Gold an. Vergangenen Monat Mai standen Diese Zahl wuchs tatsächlich während des Monats, was höchst ungewöhnlich ist, da die ausstehende Menge während Auslieferungsperioden immer gefallen ist.

Dies war meines Wissens das erste Mal, dass die ausstehende Menge tatsächlich anstieg. Zum Vergleich, im Mai wurden nur 2. Wenn man auf Juni zurückschaut, lag die Menge am ersten Anzeigetag bei Letztlich ausgeliefert wurden Wie ich bereits geschrieben und hinterfragt hatte: Dieser Juni sieht ziemlich interessant aus.

Die Anzeigemenge lag bei 49, Tonnen oder über 1,5 Millionen Unzen. Die Menge fiel am zweiten Tag um etwa 4 Tonnen, hat seither aber fast alles zurückgewonnen und steht jetzt bei 49,11 Tonnen. Wenn wir diese zum Juni hinzurechnen, dann stehen 65, Tonnen aus und nur 51,12 Tonnen sind registriert. Mein Punkt ist der: Wer ist dieser Long, der plötzlich nicht mehr zur Zurückhaltung gekauft werden kann?

Wie Sie wissen habe ich spekuliert, dass die Chinesen und Russland sich positioniert haben, um sich vom Dollar als Reservewährung abzuwenden. Ich stellte bereits vor fast zwei Jahren die Theorie in den Raum, dass es die Chinesen waren, die Monat um Monat überrollen… bis sie es eben nicht mehr tun und die Auslieferung fordern. Ich glaube, dass dies nach wie vor der Fall ist, weil der Open Interest bei Silber so hoch geblieben ist und nur finanzkräftige Staaten die Verluste hätten aushalten können.

Es muss auch nochmal gesagt werden, dass kein Markt jemals den Open Interest auf Rekordhöhen erlebt hat, während der Preis auf Mehrjahrestiefs vor sich hin plätscherte. Irgendwann wird es zum Abgleich kommen, entweder muss der Open Interest ausgewaschen werden oder der Preis durch die Decke gehen — so oder so. Wenn man sich Silber anschaut, dann haben wir eine wahre potenzielle Atombombe für Juli in Arbeit.

Um diese Zahl ins rechte Licht zu rücken: Und Kunden haben allein in den ersten 8 Tagen im Juni bereits Der echte Schocker sind aber die Juli-Kontrakte. Der Open Interest für Juli über Sarah aber zwinkerte dem Baum zu und raunte "Das verraten wir aber keinem, dass du reden kannst. Und im nächsten Jahr feiern wir Weihnachten wieder mit dir! Noch heute, Sarah ist inzwischen selber Mutter geworden und ihre Tochter hat auch schon wieder ein Kind, kommt sie jedes Jahr zu der Tanne, die wie durch ein Wunder immer noch an der gleichen Stelle steht.

Dann erzählen sie sich, was im vergangenen Jahr alles so passiert ist - und freuen sich auf noch viele gemeinsame Weihnachtsfeste. Nick möchte das Christkind sehen Auf seinem Schlitten stand der fünfjährige Nick, halbverdeckt hinter einer dicken Kastanie und starrte in dichtem Schneegestöber unverwandt auf die Wohnzimmerfenster seiner Eltern in dem zweistöckigen Haus gegenüber.

Dort musste jetzt bald auf seinem breitkufigen, goldenen Schlitten das Christkind vorbeifahren. In den vergangenen Jahren hatte … weiter lesen Auf seinem Schlitten stand der fünfjährige Nick, halbverdeckt hinter einer dicken Kastanie und starrte in dichtem Schneegestöber unverwandt auf die Wohnzimmerfenster seiner Eltern in dem zweistöckigen Haus gegenüber. In den vergangenen Jahren hatte Nick vergeblich versucht, etwas von diesem geheimnisvollen Geschehen durchs Schlüsselloch zu erspähen.

Doch in diesem Jahr wollte er schlauer sein und nicht mit Herzklopfen vergeblich durch das Schlüsselloch starren. Diesmal wollte er von seinem Posten hinter der alten Kastanie das Christkind ankommen sehen und in seinem kleinen Gesichtchen zeichnete sich tatkräftig Entschlossenheit und erwartungsvolle Spannung ab.

Doch soviel sich Nick auch reckte und streckte, die beiden Wohnzimmer blieben grau und dunkel und das Glöckchengeläut des himmlischen Schlittens war weit und breit nicht zu vernehmen. Stattdessen wurde das Schneegestöber dichter und dichter, die Häuser waren kaum noch zu sehen und Nick fiel es immer schwerer, die Wohnzimmerfenster scharf im Auge zu behalten.

Die Kälte kroch an ihm hoch bis unter seine Pudelmütze und Erschöpftheit machte sich bereits bemerkbar. Das lange Sehen, das angestrengte Starren nagte an der heldenhaften Standhaftigkeit des neugierigen Kleinen. Wie lange nur mag das Christkind noch auf sich warten lassen?

Würde es auch tatsächlich kommen? Hoffentlich vermissten ihn die Eltern nicht schon, sehen konnten sie ihn jedenfalls nicht hinter der mächtigen Kastanie. Doch da, war da nicht ein Geräusch? Irgend etwas klingelte, schepperte. Klang so etwa der goldene Himmelsschlitten des Christkinds? Nick sprang aufgeregt von seinem Schlitten, spähte suchend durch das Schneegestöber: Du bist ja schon halb zugeschneit. Lauf nur schnell nach Hause, sonst wirst du noch krank und verpasst vielleicht das Christkind!

Hinnings tat ihm den Gefallen und ging seines Weges. Er wusste, dass der Junge in dem Backsteinbau gegenüber wohnte und er also nur ein paar Schritte bis nach Hause hatte. Schnell bestieg Nick wieder seinen Spähposten auf dem Schlitten. Die elterlichen Wohnzimmerfenster flossen allmählich in die Hauswand über und wurden ein Ganzes.

Seine Mutter kam aus der Gartenpforte, rief nach ihm, kehrte dann ins Haus zurück und kam mit dem Vater wieder heraus. Jeder ging in eine andere Richtung, rufend und nach ihm suchend. Und das Christkind war immer noch nicht erschienen. Auch sein ausdauernder, eiserner Wille wurde von Feuchtigkeit, Kälte und Müdigkeit durchsetzt.

Da hörte er plötzlich das Weihnachtsglockenspiel vom Dom. In Nicks träumenden Augen vergoldete sich alles zu einem überirdischen Leuchten, das Kind trug ein langes Kleid mit goldenen Sternen und langen blonden Haaren; die vielen Pakete glitzerten und schillerten, Knecht Ruprecht stieg von seinem Kutscherbock, ergriff ein paar der buntfunkelnden Pakete und verschwand im Nebenhaus, während das Kind selbst mit einigen Paketen durch die Gartenpforte in Nicks Elternhaus ging.

Nick sah und hörte nichts, er träumte mit offenen Augen vom goldenen Himmelsschlitten und murmelte glücklich: Nur wenig Wochen noch, und der herrliche Weihnachtsabend ist wieder da! Nicht wahr, das ist der schönste Abend im ganzen Jahr? Nie sollt ihr es vergessen, wenn ihr unrecht denkt oder … weiter lesen Hört, ihr lieben Kinder, recht aufmerksam zu! Wenn ihr gute Kinder seid, so hört denn nun auch, was euer aller Freund, der Weihnachtsmann, euch verspricht.

Wenn der Schnee auch noch so hohe Berge zusammentreibt, so will er sich doch durcharbeiten, um euch einen prächtigen Weihnachtsbaum mit vielen Lichten, Marzipan und vergoldeten Äpfeln und Nüssen zu bringen.

Er verspricht euch schöne Spielsachen und auch Bücher, aus denen ihr lernen sollt, damit ihr kluge und gute Menschen werdet. Alles will der liebe, heilige Christ euch bringen, was euch Freude macht. Ich kenne ein kleines Mädchen, welches einst eine Arche Noah bekam, und denkt euch, schon am Christabend drehte sie den kleinen Holzfrauen und -männchen die Köpfe ab!

Was meint ihr wohl, was da der Weihnachtsmann tat? Als das kleine Mädchen am anderen Morgen aufwachte, waren alle die schönen Sachen verschwunden. Später hat die Kleine so etwas nie wieder versucht, sie wurde sogar sehr ordentlich. Darum entging sie auch ferner solcher Strafe und hatte nie wieder einen so traurigen Weihnachtsmorgen zu erleben. Empfangt ihn nun mit Jubel in eurem Hause und in eurem Herzen!

Freut euch recht sehr und springt lustig und glücklich herum. Träumt die ganze Nacht von allen Herrlichkeiten und erwacht am Morgen zu neuer Wonne und frohem Spiel!

Lebt nun alle wohl und beherzigt, was ich euch gesagt habe, damit es immer nur frohe Weihnachtsabende bei euch gibt. Der Weihnachtsabend Weihnachten ist die schönste Zeit des ganzen Jahres, so denkt ihr lieben Kinder alle!

Wie schade, denkt ihr, wenn wir nur das Papier ein klein wenig auseinandermachen und sehen könnten, ob für uns etwas darin ist? Sei nicht böse darüber, liebes Mamachen! Sieh, Weihnachten ist doch nur einmal im Jahr, und dazu ist es das schönste Fest, auf welches sich ein jeder schon lange vorher freut. Aber dennoch hatte sie ein warmes Herz, und ganz traurig sagte sie nun: Bitte, sage mir, welche Armen ich erfreuen und welchem Kinde ich ein Bäumchen aufputzen könnte. Sie war sehr beglückt über das mitleidige Herz ihres Töchterchens und erteilte ihr gern die erbetene Erlaubnis.

Es sind noch einige Tage bis Weihnachten, und wer Gutes tun will, der findet stets und überall Gelegenheit dazu. Vielleicht sollte sie eine hübsche Schürze, oder ein Andachtsbuch, was diese sich schon lange gewünscht hatte, wählen? Schnell griff sie dabei in die Tasche nach ihrem Portemonnaie, aber —o Schrecken! Ratlos und mit den Tränen kämpfend, stand sie eine Weile still. Was sollte sie tun? Ich konnte Ihnen nicht sogleich nacheilen, weil mir gerade eine Frau etwas von meinen Sachen abkaufte.

Das kleine Mädchen aber, welches vor Freude über den wiedergefundenen Schatz bis jetzt ganz stumm dagestanden hatte, hielt sie zurück. Nachdem sie das Kind noch nach ihrem Namen und nach ihrer Wohnung gefragt hatte, eilte sie von Mitleid beseelt nach Hause und sogleich zu ihrer Mutter. Welch elender Anblick bot sich hier dar! Zwei Stühle, ein alter, wackliger Tisch, eine Ofenbank und ein Brett mit zerbrochenem Kochgeschirr, das war die ganze Einrichtung des düsteren Raumes. Erstaunt richteten sich die Blicke der kranken Frau auf die eben eintretende, vornehme Dame.

Diese näherte sich dem Bett und sagte freundlich: Aber seine lange Krankheit, sein Tod und sein Begräbnis hatten alle Ersparnisse aufgezehrt, und die Frau habe sich und ihr Kind dann mit ihrer Hände Arbeit ernähren müssen.

Bald zwei Monate lag sie nun schon krank danieder und hatte gar nichts verdienen können, und alles Entbehrliche an Hausgeräten und Sachen hatte sie daher verkaufen müssen. Das Kind ist so brav und gut. Mit Freuden ergreift sie jede Gelegenheit, wenn sie ein paar Groschen verdienen und mir eine Erleichterung schaffen kann. Diese sah nicht wenig verwundert aus, einen so feinen Gast in ihrem armseligen Stübchen zu finden. Komme nur alle Tage zu mir und hole für dich und deine Mutter etwas zum Mittagessen.

Sehr beglückt war Klärchen, als die Mutter sagte: Ich werde nun für die Kranke sorgen, und du, mein Klärchen, denkst an eine Weihnachtsbescherung der Kleinen. Geh, und suche unter deinem Spielzeug und deinen Kleidungsstücken, und was du herausgefunden hast, das bringe mir zur Ansicht.

Nun fehlte aber noch ein Bäumchen, das wollte sie von ihrem ersparten Gelde besorgen. Sie fand auch am anderen Morgen bald eine recht niedliche Tanne, die sie mit bunten Lichten und Zuckerzeug schmücken wollte.

Mit ihren Schätzen beladen, eilte sie nach Hause, als sie beim Vorbeigehen in einer Bude schöne, warme Schuhe erblickte. Drei Mark waren es noch, die würden wohl daraufgehen. Das überlegte sie hin und her, näherte sich bald der Bude und kehrte auch wieder um. All ihr so lange erspartes Geld sollte sie opfern? Der Weihnachtsmann brachte ihr diese sicher nicht. Aber ihr brachte doch das Christkindchen so viele reizende Sachen, und sie hatte alles und weit mehr, als sie brauchte, wahrend der armen Käthe das nötigste fehlte.

Und —ihr gutes Herz siegte: Immer hatte sie seither an die Puppe gedacht und nachgerechnet, wann sie wohl so viel beisammen haben könnte, um diese zu kaufen. Nun hatte sie tapfer auf ihren sehnlichsten Wunsch verzichtet und mit Freuden ihre Ersparnisse geopfert. Was wir dem geringsten unserer Mitmenschen getan, das haben wir dem lieben Gott getan. In dem Stäbchen der armen Witwe sah es heute am Christabend so ganz anders aus, als vor wenigen Tagen.