90 Jahre, 90 Köpfe

Auch teilen versierte Referenten und Kommunikations-Entscheider ihre Erfolgskonzepte und Erfahrungen mit uns in Best Cases, Impulsen, Expert Sessions, .

Als Mutter von zwei Töchtern engagiert sie sich für und beschäftigt sich mit Themen rund um die digitale Erziehung von Kindern sowie der Gleichberechtigung von Frauen. Welche Interessen verfolgen NGOs wirklich — und wie werden sie kontrolliert? Es ist Zeit zurückzublicken, zu diskutieren und Prognosen abzugeben.

Aktuelles Porträt

C. Charta ineedhack.pwonics Elektronik in Theorie und Praxis, gegründet von Thomas Schaerer und Martin Huber In diesem Diskussionsforum soll es um den praktischen Erfahrungsaustausch.

Journalisten provozieren gerne, um Wahrheiten herauszufinden. Wer als Interviewter unsicher wird, nimmt schnell die Opferrolle ein. Andererseits gelten Sprecher, die einstudierte Texte verlautbaren, als wenig glaubwürdig.

Welchen Weg sollten Kommunikatoren gehen und wie gut — oder schlecht — vorbereitet möchten Journalisten ihre Interviewpartner antreffen? Es diskutieren Journalisten mit Sprechern und Medientrainern.

Bernhard Bodo Alvensleben Geschäftsführer. Dazu musste er aufgrund von Streikdrohungen immer wieder Interviews geben und klar Stellung beziehen. Er begann als Redakteur im Verlag Medienkritik. Mit diesem Hintergrund berät und coacht er seit über 15 Jahren Kunden aus vielen Branchen. Er trainiert Fach- und Führungskräfte, damit sie in kritischen Situationen vor den Medien eine gute Figur machen.

Er moderierte zahlreiche Talkshows u. Eva Müller berichtet seit beim manager magazin vor allem über Technologiethemen und die globalen IT-Unternehmen. Wer kommuniziert, fragt sich immer wieder: Wie viel Klartext darf ich reden? Und wie viel Diplomatie muss sein? Diesen Balanceakt zwischen Ehrlichkeit und Taktik kennen nicht nur Pressesprecher. Martin Wehrle Karriereberater und Bestseller-Autor.

Martin Wehrle ist Karriereberater und Bestseller-Autor. An seiner Akademie lehrt er Kommunikation, bildet Coachs aus und bekam dafür den renommierten Coaching-Award verliehen.

Vorher war er Chefredakteur und Manager. Zwischen Hardware-Gadgets und 4. Und auch die 4. Oliver Schwartz Mitglied der Geschäftsleitung.

Oliver Schwartz verfügt über langjährige Erfahrung als Manager und Unternehmenssprecher bei börsennotierten Unternehmen, internationalen Hightech-Konzernen, Mittelständlern oder auch ambitionierten Start-Ups. Norbert Eder Public Affairs. Martin Eisenlauer Ressortleiter Multimedia. Nicht nur, dass sie ihre Institutionen auf dem Weg zu einer agilen, innovativen Unternehmenskultur begleiten muss.

Sie soll sich auch selbst auf neue, durchlässigere Formen der Zusammenarbeit einlassen. Das fällt nicht immer leicht. Von der Einbettung externer Projekt- und Interim Manager über Newsroom-Konzepte bis hin zu Design Thinking — wir wollen mit Ihnen diskutieren, wie schnelle, pragmatische und kreative Lösungen in der Kommunikation und im Change Prozess gelingen. Martin Gosen Interim Manager und Geschäftsführer. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der Unternehmenskommunikation, davon mehr als 15 Jahre in Führungspositionen auf Unternehmens- und Agenturseite.

Seit ist er als freiberuflicher Interim Manager und Pressesprecher tätig. Daneben arbeitet er als Trainer und Systemischer Business Coach. Als Interim Managerin und zertifizierte Change Managerin begleitet Claudia Wagner seit Organisationen bei der Umsetzung ihrer Veränderungsprojekte, beim Krisenmanagement und der internen wie externen Unternehmenskommunikation. Ihre Leidenschaft ist die Veränderung. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der internationalen Unternehmenskommunikation, davon 12 Jahre in leitenden Positionen, in stark regulierten und in der Öffentlichkeit stehenden Branchen wie der Chemie- und Zigarettenindustrie.

Ein Blick in die sozialen Medien genügt, um zu erkennen: Authentischer Bewegtbildeinsatz zieht an. Wie kann ich diesen Content selbst mit einem Smartphone produzieren ohne ein riesiges Filmteam im Rücken? Was muss ich technisch beachten, was ist wichtig für das Storytelling? Wie gestalte ich die Bilder? Aber auch - wo sind die Grenzen? Im Workshop zeigen wir konkrete Beispiele auf und geben praktische Tipps.

Sie deckt dabei durch ihre langjährige Erfahrung in Parteien und Verbänden unterschiedlichste Kunden aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ab. Was bedeutet der Einsatz von Blockchain für die Kommunikation? Verspricht Blockchain Vertrauen - z. Können Informationen und Quellen besser auf deren Echtheit überprüft werden? Das Unternehmen wurde im Januar gemeinsam mit dem Minderheitsgesellschafter Burda gegründet.

Ingo Rübe ist Vorstandsmitglied der Drupal Association. Thomas Leitner Vice President. So geht Markenführung bei Europas führendem privaten Krankenhausbetreiber: Natalie Erdmann und Christian Hanke sprechen über die Erfolgsfaktoren, Chancen und Herausforderungen der digitalen Markenführung, und welchen Stellenwert dabei die besondere Art der Zusammenarbeit von Unternehmen und Agentur hatte.

Natalie Erdmann Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing. Natalie Erdmann ist seit Leiterin Unternehmenskommunikation und Marketing bei Helios, Europas führendem privaten Krankenhausbetreiber. Seit bei Helios war sie zuvor Projektleiterin bei "Deutschland - Land der Ideen", der Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft.

Was die digitale Transformation von Kommunikation und Führung verlangt. Die rapide fortschreitende Digitalisierung erfordert tiefgreifende Veränderungen in Kommunikation und Führung: Hoher Wettbewerbsdruck, die damit verbundene Einführung neuer Organisationsformen und das Aufbrechen von Unternehmenskulturen beschleunigen die Demokratisierung von Information in Unternehmen - so die These.

Wer schneller und näher am Markt agieren will, muss etablierte Führungsprinzipien und Kommunikationsformen demnach grundsätzlich überdenken. Kommunikation und Führung kommt damit in Transformationsprozessen eine Schlüsselrolle zu: Das Panel diskutiert aus den Perspektiven der Kommunikation und der Personalberatung, welche neuen Anforderungen solche Transformationsprozesse an Kommunikation und Führungsverhalten stellen, welche Kompetenzen Führungskräfte in diesem Umfeld brauchen und wie Kommunikation, Personal- und Organisationsentwicklung in der Transformation sinnvoll zusammenwirken können.

Anneke Neuhaus Head of Thought Leadership. Im Fokus steht dabei die Positionierung des Unternehmens, seiner Vorstände und Führungskräfte mit Blick auf Zukunftsthemen, die von besonderer Relevanz für die Konzernstrategie und das langfristige Reputationsmanagement von Siemens sind. Besonders intensiv befasst sie sich derzeit mit Themenfeldern wie der vierten industriellen Revolution sowie den vielfältigen Veränderungen im Kontext der digitalen Transformation.

Zu ihren weiteren wesentlichen Aufgabenfeldern zählt die strategische Weiterentwicklung der Corporate Brand und damit der gesamten Markenarchitektur.

Die promovierte Betriebswirtin sammelte zudem Erfahrung in der Unternehmensberatung und verantwortete bei der Deutschen Bank unter anderem die Kommunikations- und Marketingthemen des Bereichs Private Wealth Management.

Lutz Golsch Country Head Deutschland. Derzeit befasst er sich verstärkt mit der kommunikativen Dimension von Transformationsprozessen und deren Auswirkungen auf externe und interne Stakeholder. Er ist gefragter Gesprächspartner auf Vorstandsebene für die digitale Transformation und spricht und publiziert häufig zu diesem Thema.

Vor seinem Eintritt in die Personalberatung war der Diplom-Wirtschaftsingenieur unter anderem in leitender Funktion im Bertelsmann-Konzern tätig.

In seiner langjährigen Führungserfahrung in Unternehmen hat er den Wert einer sorgfältigen Personalauswahl erkannt, um echte Hochleistungsteams zu schaffen. In kleinen Schritten zu einer Vertrauenskultur.

Künftiger Erfolg hängt jedoch am Mut der Mitarbeitenden, an Selbstverantwortung und Entscheidungslust. Vor einem Jahr startete EOS deshalb die culturaljourney eos: Besonders wichtig ist der studierten Kulturwissenschaftlerin die Vernetzung von Kommunikation und Marketing im Sinne einer ganzheitlichen Kommunikation — extern wie intern und auf allen Kanälen.

War Gründen wirklich eine gute Idee? Von Selbstständigkeit träumen viele. Die beiden berichten, wie aus dem Himmelfahrtskommando ein erfolgreiches Unternehmen wurde und, woran sie beinahe gescheitert wären. Katharina ist Mitgründerin und geschäftsführende Gesellschafterin von rlvnt. Bereits während ihres Studiums der Angewandten Medienwirtschaft arbeitete sie als selbstständige PR Beraterin für den elterlichen Betrieb.

Nach beruflichen Stationen in Unternehmen und Agentur entschied sie sich zusammen mit ihrem Mann Matthias die Agentur rlvnt zu gründen. Matthias Biebl Geschäftsführender Gesellschafter. Vor vier Jahren gründete er zusammen mit seiner Frau Katharina die Agentur rlvnt in Hannover, die mittlerweile eine Vielzahl namhafter Unternehmen in Sachen strategischer Unternehmenskommunikation berät und unterstützt.

Ein Hoch auf das Internet! Es ist Inspiration, Kreation und Kommunikation, es fördert die Demokratisierung. Es erfordert Mut, konsequent gegen Hatespeech vorzugehen. Und man muss wissen, welche Strategien erfolgreich sind. Dunja Hayali Moderatorin, Journalistin. Ebenso akribisch vorbereitet, doch thematisch nicht festgelegt präsentiert sie Kongresse, Galas, Preisverleihungen und Konferenzen. Nach zwei erfolgreichen Staffeln startet das Talkmagazin im Juli auf einem neuen Sendeplatz in die dritte Runde.

Im Mai erhielt sie den Bundesverdienstorden für ihr Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Das festliche Highlight findet dieses Jahr im Admiralspalast statt: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Was sind die Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Unternehmenskommunikation in der digitalen Gesellschaft? Wie arbeiten die besten Kommunikatoren mit ihren Vorständen zusammen? Und wie nutzen sie die neuen digitalen Opportunities intern und extern? Wie wird man ein exzellenter Kommunikator?

Vorgestellt und diskutiert werden erstmalig die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Exzellenz-Studie Ehrhart blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung im internationalen Kommunikationsmanagement zurück. Der promovierte Politikwissenschaftler ist seit Honorarprofessor für Internationale Unternehmenskommunikation am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig.

Er hat zu Kommunikationsthemen publiziert und zahlreiche Vorträge gehalten. Judith von Gordon studierte Angewandte Sprachwissenschaft. Seit durchlief Judith von Gordon verschiedene Kommunikationsfunktionen bei Boehringer Ingelheim.

Hochschule Mainz University of Applied Sciences. Jan Runau Leitung Unternehmenskommunikation. Transformation und Wandel sind nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen.

Wie gelingt ein nachhaltiger, gesellschaftlicher Wandel durch Führung, Empowerment und Vorbilder, der sich für das gesamte Unternehmen auszahlt? Welche Funktionen erfüllen Kommunikatoren hierbei? Wie können Frauen unterstützt werden, damit Sie Führungspositionen übernehmen? Gabriele Kaminski Managing Partner. Cornelia Kunze Inhaberin von i-sekai und 1. Cornelia Kunze ist Owner und Founder von i-sekai, einer Kommunikationsberatung für globale Marken, die von Deutschland aus effektive und kreative Kommunikationslösungen als Sparringspartner des Headquarters erarbeitet.

Ihr regionaler Schwerpunkt ist Europa und Asien. Vor der Gründung von i-sekai war Cornelia Kunze 19 Jahre lang in verschiedenen Managementpositionen bei Edelman tätig, u.

Die Diplom-Kauffrau mit Schwerpunkt Marketing war die ersten acht Jahre ihrer Karriere auf Unternehmensseite als Pressesprecherin und Marketingleiterin tätig - bei Mars und bei der KirchGruppe - bevor sie auf die Agenturseite wechselte.

Cornelia Kunze ist Co-Initiatorin und 1. Regine Kreitz Director Communications. Wie erreichen Kommunikationsinhalte eine Leserate von über 95 Prozent und darüber hinaus Klickraten von 50 bis 70 Prozent? Wie sollte die eigene Messenger-Kommunikation aufgebaut werden, welche Tools sind dafür geeignet? Wie erfolgreich ist eine Distribution von Presseinformationen über WhatsApp?

Wie können Messenger-Dienste für Newsletter und Alerts genutzt werden? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich für den Dialog mit Stakeholdern im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit? Und mittendrin sind Sie gefragt: Setzen Sie sich interaktiv mit dem Thema auseinander. Niels Genzmer Head of Communications. Vor seinem Start bei der DB lernte und betrieb er Kommunikation praktisch und theoretisch aus unterschiedlichsten Sichtweisen - im Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, als Werber und als Journalist.

Wieviel Mut vertragen PR und Kommunikation wirklich? Mutige PR kann grandios in die Hose gehen, aber auch gewollt hohe mediale Wellen schlagen. Was geht und was geht gar nicht? Oliver Santen Geschäftsführer Kommunikation. Head of PR, Siemens bis Leiter Media Relations, Siemens bis Pressesprecher, Allianz Group bis Rayk Anders regt mit seinen Beiträgen immer wieder zu hitzigen Dikussionen im Netz an. Beim Kommunikationskongress in Berlin plädiert er live für eine stärkere Debattenkultur und mehr Bewusstsein für den sogenannten "Infokrieg": Rayk Anders Journalist, Webvideoproduzent.

Seine meinungsstarken Beiträge erreichen wöchentlich bis zu 4 Millionen Zuschauer und sorgen immer wieder für hitzige Diskussionen in den sozialen Netzwerken.

Nur weil sie Mädchen und junge Frauen sind. Doch gerade sie zeigen uns auch, was sie Positives für sich, ihre Familien und ihre Gesellschaften bewirken können, wenn sie stark und mutig sind. Wenn die Rechte der Kinder umgesetzt und ihr Schutz gewährleistet ist. Wir geben ihnen eine Stimme - politisch, medial und gesellschaftlich.

Maike Röttger Vorsitzende der Geschäftsführung. In der Entwicklungszusammenarbeit engagiert sie sich für die Rechte der Kinder mit Fokus auf die Situation von Mädchen. Deren Bildung, Ausbildung und gesellschaftliche sowie politische Stärkung zählt sie zu ihren Hauptaufgaben.

Sozialisation im Netzwerk — Geht Doch! Es bedarf einer gehörigen Portion Mut, sich auf Neues einzulassen. Das gilt vor allem für die Unternehmenskommunikation, die es gewohnt ist, entlang bewährter Muster und Praktiken zu agieren, um erfolgreich zu sein. Der Workshop vermittelt, welche Vorteile das Arbeiten in Netzwerkstrukturen der Kommunikation bietet. Seit führt Silvia Hänig ihre eigene Beratung. Zuvor war sie als associated director bei Waggener Edstrom sowie als senior consultant bei Maisberger WhiteOaks tätig.

In diesem Panel präsentieren innovative Start-ups Ihr Unternehmen. In nicht mehr als 4 Folien wird gezeigt, wie sie denken, arbeiten und kommunizieren. Fabio Adlassnigg Manager Public Relations. Raphael Fellmer macht das Lebensmittelretten mainstream und setzt sich seit gegen die Lebensmittelverschwendung ein. Dafür lebte der Berliner 5 Jahre im Geldstreik und hat foodsharing mitgegründet, ist Autor und durch sein Engagement, Vorträge und Medienauftritte eine Instanz gegen Verschwendung und Überfluss geworden.

Seit mehr als 15 Jahren entwickelt der Unternehmer innovative Geschäftsmodelle im Future Mobility Segment und baute mehrere Start-ups und Technologieunternehmen auf.

Weiss sitzt im Beirat verschiedener Unternehmen und ist als Business Angel für junge Gründerteams tätig. Mit ihrem Unternehmen verfolgt sie das Ziel, eine medizinische Versorgung grenzenlos zugänglich zu machen. Chung ist davon überzeugt, dass es sich um ein globales Thema handelt. In ihrer Karriere hat sie bereits zahlreiche Erfahrungen in der Welt gesammelt. Janina ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von Civey.

Das Berliner Startup ist Markt- und Technologieführer für Meinungsdaten und hat die komplette Prozesskette in der Marktforschung automatisiert. Kunden erhalten so repräsentative Umfragen in Echtzeit. Vor der Gründung des Unternehmens war die studierte Volkswirtin zuletzt in einem Branchenverband tätig. Sie ist heute Vorstand des Bundesverbands Deutscher Startups. Von deutschsprachigen Ausgabe des Forbes Magazins wurde Janina als 30under30 nominiert.

Ina Froehner Head of Communications. Videos sind der Content, der in den sozialen Netzwerken die höchste Aufmerksamkeit erreicht und die meisten Interaktionen erzielt. Wie kann das die Unternehmenskommunikation für ihre Ziele nutzen, welche Vorbereitung ist nötig, und wie werden ansprechende Videos produziert und erfolgreich platziert?

Vera Heck Executive Director. Silostrukturen werden vielmehr virtuell aufgebrochen und die Kommunikationsdisziplinen entlang des gesamten Content-Lifecycles für eine bessere crossmediale Zusammenarbeit miteinander vernetzt. Doch ist die Digitalisierung des Newsrooms wirklich das Allheilmittel für die Unternehmenskommunikation, und was sind ihre analogen Voraussetzungen? Niklas Schaffmeister Geschäftsführender Gesellschafter. Als ausgewiesener Experte für Markenmanagement und Unternehmenskommunikation begleitet Dr.

Er ist geschäftsführender Gesellschafter der internationalen Marken- und Kommunikationsberatung Globeone. Eine Hochgeschwindigkeits-Gesellschaft sucht Orientierung und findet sie in der Marke.

Dirk Huesmann Vorsitzender des Vorstands. Bereits seit arbeitet er für wirDesign, seit am neu gegründeten Standort in Berlin. Zu seinen betreuten Kunden zählen u.

Politik der tausend Köpfe. Wie schafft man eine One Voice Policy in einem dezentralen System? Wie transportiert man Themen und Werte bis in die Spitzen? Wie integriert man Erfahrungen und Best Practices vor allem in der Gesamtkommunikation? Emilie Bourgoin Leiterin Public Affairs. Bevor sie einen Master in internationaler Betriebswirtschaftslehre an der Handelsschule Paris erwarb, absolvierte sie ein Magisterstudium der Germanistik in Deutschland.

Frau Bourgoin war als stellvertretende Geschäftsführerin bei der Internationalen Messen in Frankreich GmbH, die über 30 französische Messen in der Bundesrepublik vertritt, tätig. Zuvor leitete sie für Unternehmen der Lebens- und Genussmittelbranche Marketingprojekte zur Entwicklung auf nationalen und internationalen Märkten. Geburtstag — den Weg durch den politischen Raum nahm und was wir alle davon lernen können.

Sie veröffentlichen regelmässig Artikel in führenden Zeitungen und helfen anderen Menschen ihre politische Stimme zu finden. Martin Speer Autor, Aktivist und Feminist. Sei es, dass es in der Oper Videokunst zu sehen gibt, im Museum getanzt oder auf der Theaterbühne eine Performance mit bildender Kunst, Musik und Tanz gezeigt wird.

Diese genreübergreifenden Darstellungsform, bei denen die Kunstformen jeweils bleiben, durch deren Verbindung untereinander allerdings grenzüberschreitendes Kunsterleben mit neuen Perspektiven generiert wird, fordern neue Wege in der Kommunikationsarbeit der Institutionen heraus.

Cornelia Heising Leitung Marketing. Thomas Koch Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Neben der klassischen Pressearbeit setzen wir bei Daimler zunehmend auf Personalisierung, um unsere Themen zu verpacken, und auf eigene Plattformen, um sie zu verbreiten.

Was wir dabei in den letzten Jahren erreicht und gelernt haben, zeigen wir am Beispiel der internen und externen CEO-Kommunikation bei Daimler. Jörg Howe Leiter Globale Kommunikation. Howe ist für die interne und externe Kommunikation des Stuttgarter Automobilkonzerns verantwortlich, der mit Standorten auf allen fünf Kontinenten, seine Produkte in nahezu allen Ländern vertreibt. Ein Jahr später ging Howe zu Sat 1.

Zwischen und verantwortete Howe zusätzlich die Geschäftsführung von N Tobias Just Director Digital Media. Seit mehr als 15 Jahren ist er in verschiedenen PR-Funktionen aktiv: Im Rahmen des Kommunikationskongresses wird sie zeigen: Welche Inhalte sowohl in der Unternehmenskommunikation als auch im Personal Branding Reichweite generieren.

Gudrun Herrmann Leitung Kommunikation. In dieser Rolle verantwortet sie die interne, externe und Change Kommunikation und betreut die Online-Kanäle der Unternehmens. Gudrun Herrmann ist seit mehr als zehn Jahren im digitalen Raum unterwegs und möchte die richtigen Leute miteinander in Verbindung bringen, um ihnen wirtschaftliche und private Möglichkeiten zu eröffnen. Veranstaltung eines Informations- und Kultur-.

Medienwesen, Betrieb von Internetportalen;. Die Furche - Zeitschriften-Betriebs-Gesellschaft m. Damit das gelingt, werden laufend effiziente technische Standards weiterentwickelt. Um die Inhalte möglichst einheitlich zu transportieren, braucht es ausgefeilte IT-Schnittstellen. Für die Bewältigung dieser Herausforderungen, vor allem im digitalen Zeitalter, ist es sinnvoll, die oft lokale Sichtweise zu verlassen und sich mit Vertretern aus der internationalen Medienindustrie auszutauschen.

Wir freuen uns, dass mit Gerald Innerwinkler ein Experte mit langjähriger Erfahrung in das Board of Directors aufgenommen wurde. Der Experte ist auf künftige technische Herausforderungen gespannt: Damit werden redaktionelle, multimediale Inhalte in technischen Formaten abgebildet, die wiederum an andere Nachrichtenagenturen, Verlage und Endkunden transportiert werden.

Beide Tools sind unter einer Open Source Lizenz inkl. Im Juni präsentierte Steve Jobs das erste iPad - und leitete damit einen Paradigmenwechsel der Mediennutzung ein.

Fünf Jahre später ist das Tablet fixer Bestandteil der internationalen Medienwelt. Grundsätzlich ist sich die Zeitungsindustrie einig, dass sie bislang nur einen Bruchteil der Potenziale genutzt hat. Und wie können die "Millennials" von dort zu loyalen und zahlungsbereiten Kunden auf dem Tablet konvertiert werden? In einer Case Study wird ein innovatives, österreichisches Geschäftsmodell präsentiert: Das Whitepaper steht gratis zum Download zur Verfügung: Weitere Informationen unter [www.

Videos hatten im Web Startschwierigkeiten. Doch während Expertinnen und Experten verschiedenster Branchen bisher nur in der Theorie den durchschlagenden Erfolg von Bewegtbildern prophezeiten, setzt sich der Digitaltrend endlich in der Praxis durch.

Commitment und ist damit eine Investition. Wer nur auf schnelles Geld aus ist, sollte die Finger davon lassen. Laut Experten verzeichnen jene Videos die meisten Clickrates, die unterhalten, trotz technischer Herausforderungen top-aktuell, ultra kurz, im Quer- statt Hochformat abrufbar sind und die Aufforderung beinhalten, das gesehene Video zu sharen, liken, kommentieren.

Auch Alexis Johann, Geschäftsführer styria digital one, unterstrich die enorme Wirkung von Videos und forderte auf: Wir können nicht mit Blick in den Rückspiegel in die Zukunft fahren. Professionalität, bleiben natürlich die gleichen. Ein bedeutender Aspekt sei die Relevanz von Videos als Werbeträger.

Neben der inhaltlichen Komponente spielt die einfache und rasche technische Umsetzung eine entscheidende Rolle. Technische Lösungen würden von internationalen Playern genügend angeboten, doch: Es wurde dabei klar: Der Kunde bekommt vier Zeitungen in einer App", erklärte der Medienexperte. Informationen zu weiteren Angeboten der dpa-digital services GmbH gibt es unter www. In diesem Whitepaper werden verschiedene Möglichkeiten, wie Konsumenten grundsätzlich für Online-Medieninhalte bezahlen können, systematisch und anschaulich dargestellt.

Es werden Varianten für die direkte Bezahlung für Nachrichten als auch die indirekte, über Werbung finanzierte, aufgezeigt. Die Chancen auf Erfolg der einzelnen Modelle werden dabei nicht bewertet.

Weitere interessante Ausarbeitungen zu unterschiedlichen medien- und kommunikationsrelevanten Themen finden Sie unter [http: Compass, der führende Anbieter von Firmeninformationen in Österreich, beschäftigt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet unter anderem den Firmen-Compass, Firmenbuch-Grundbuch Abfragen, Marketingadressen, Portale wie z.

Genau diese Werte verbinden uns mit jenen unseres neuen technischen Partners, der damit auch zur Stabilität unseres Kerngeschäfts beiträgt. Unsere Anstrengungen, unseren Kunden bestmöglichen Service zu bieten, ist durch die komplett redundante Infrastruktur perfekt gewährleistet. Die Zertifikatsübergabe am Dienstag, den Darüber hinaus sind auch sämtliche Konfigurationsprozesse, die der flexiblen Anpassung an individuelle Kundenbedürfnisse dienen, eingeschlossen.

Durch die Einhaltung der ITIL profitieren vor allem auch die Kunden, denn ausgelagerte Prozesse entsprechen bereits den notwendigen Anforderungen, was den Zertifizierungsprozess begünstigt. Gestern stand es erstmals unter einem Motto: Damit haben wir vor fünf Jahren den Startpunkt gesetzt, um Medien bei ihrem digitalen Wandel zu unterstützen.

An einem weiteren Service - Aktivierung einer Vorlesefunktion durch Antippen eines Artikels auf der Smartwatch - wird bereits gearbeitet. Anhänger der ersten Stunde war das WirtschaftsBlatt. Alexis Johann, Geschäftsführer styria digital one, erinnert sich: Es war klar, dass wir hier frühzeitig dabei sein mussten. Jüngster Länderzuwachs ist die Schweiz mit zwei Kunden.

Weitere Informationen unter www. Nach wie vor ist Content King. Entscheidend ist die richtige Kombination aus Content, Kontext und Container. Gute Inhalte sind die notwendige Bedingung, die aber wiederum auf das Medium, den Kontext und die Trägertechnologien 1: Dies startet bei der Kommunikation und endet bei den Produkten, die durch die Anbindung an das Internet selbst zu einem Medium werden z.

Dementsprechend verändert die digitale Transformation nicht nur Kommunikationsstrategien, sondern erfordert mehr und mehr die Neuausrichtung von Geschäftsmodellen auf Basis der digitalen Transformation.

Die Grenzen zwischen den einzelnen Medien verschwimmen immer mehr. Medienkonsum findet immer und überall statt und Anwender wechseln situationsbedingt zwischen verschiedenen Ausspielgeräten und Ausspielformaten.

Die Inhalte müssen sich in Form und Umfang an die Geräte anpassen. Das Bedürfnis, flexibel und ad hoc zwischen Formaten wie Sprachausgabe, Bild und Text zu wechseln, wird die Mediennutzung prägen. Nutzerdaten avancieren zur wertvollsten Quelle für die Entwicklung individueller Angebote und bilden damit eine wichtige Grundlage zukunftsfähiger Geschäftsmodelle. Medienunternehmen stehen mehr und mehr vor der Herausforderung, die zunehmende Komplexität der Kommunikation, der beteiligten Prozesse und Datenbestände zu managen.

Neue Technologien kommen schnell auf den Markt, die Implementierungs- und Organisationsprozesse brauchen jedoch länger - vor allem aber brauchen sie professionelle Unterstützung. Um Usern eine intuitive Navigation zu ermöglichen, legte man besonderen Wert auf eine klare, reduzierte und für Tablets und Smartphones optimierte Darstellung.

Über die Navigation gelangen User u. Als solche ist der AOM über verschiedene Applikationen zugänglich. Viele IT-Unternehmen sind mit der Herausforderung konfrontiert, Service-Anfragen oder Störungsmeldungen von Kunden so rasch wie möglich - und zur Zufriedenheit aller - zu lösen.

Neben einem möglichst durchdachten Workflow können Service Management-Tools helfen, diese Prozesse zu optimieren und Kosten sowie Ressourcen zu sparen. Die permanente Content-Implementierung muss rund um die Uhr gewährleistet sein, d. Gleichzeitig sind alle Prozesse miteinander verknüpft und ohne Customizing einsetzbar. Mit dem ITRP-System werden Applikationen verwendet, die mit brauchbaren vorkonfigurierten Prozessen und Workflows verknüpft sind, Zeit- und Kostenaufwände reduzieren und keine Upgradeaufwände verursachen.

Dadurch werden Kommunikations- und Koordinationsprobleme reduziert". Mitglied der Wirtschaftskammer Österreich; Haftungsart: Die eingesetzte Netzwerkarchitektur lässt sich flexibel und bedarfsorientiert in Schritten zu jeweils 10 Gbit erweitern. Die Anforderungen an Bandbreite und Geschwindigkeit steigen, vor allem seit vermehrt Videos nachgefragt werden und die mobile Nutzung durch die Verbreitung von Smartphones und Tablets zunimmt.

Auch die von der Marktforschungsfirma Gartner prophezeite Steigerung des Netzwerkverkehrs um 35 Prozent pro Jahr kann damit leicht abgewickelt werden. Bestehende Kundenbeziehungen wurden gestärkt, neue Partnerschaften eingegangen und zukunftsträchtige Visionen konkretisiert. Im Rahmen dieses Events wollen wir uns einerseits herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken, und andererseits den Startschuss für ein letztes Hau-Ruck vor den Feiertagen geben.

Die Hochphase vieler Prozesse und Projekte ist erreicht - wir arbeiten mit Volldampf weiter. Den Schritt vom klassischen zum virtuellen Rechenzentrum gehen heutzutage bereits viele Unternehmen.

Gerade in der Medienbranche ist es wichtig, auch zu Spitzenzeiten ausreichend Performance bereitstellen zu können. Man zahlt wirklich nur das, was man auch tatsächlich benötigt. Mit Cloud Computing 2. Vernetzung und Kooperation sind essenzielle Bestandteile unserer Arbeitsweise, und so wollen wir auch mit unseren Gästen feiern.

Bei köstlichem Barbecue und kühlen Getränken gaben sich rund Gäste die Ehre:. Profis mit fundiertem Know-how zu den speziellen Herausforderungen der Businessmodelle, Technologien, Workflows und Lesegewohnheiten von Medien-Apps erzählten aus ihrer Werbe- und Verkaufsexpertise und pflegten den Dialog mit Kunden aus Österreich und Deutschland. Denn mit Apps können Tageszeitungen bestehende Kunden auf neue Art und Weise ansprechen und gleichzeitig neue Zielgruppen, die sich sonst nicht für Zeitungen interessieren, erreichen.

Damit bieten sich attraktive Umsatzströme, sowohl im Bereich der Abo-Erlöse und des Einzelverkaufs als auch bei den Werbeeinnahmen. In diesem Bereich war traditionell das Hochglanzmagazin stark, in Teilbereichen wird es nun durch das Tablet abgelöst," so Johann. Diesem Wandel stellen wir uns als lokale Abo-Zeitung und möchten mit unserer Digitalstrategie diese Veränderung proaktiv gestalten. Überdies sei es sinnvoll, die App nicht nur über eigene Ausspielkanäle zu bewerben, sondern auch über Massenmedien wie TV, Radio, Internet und out of home-Möglichkeiten wie Plakate.

Auch Barrierefreiheit war ein Thema. AT, die Österreichische Unwetterzentrale. Während sich der Wetterdienstleister auf die Kernaufgaben seiner rund-um-die-Uhr meteorologischen Dienstleistungen mit eigenen Wettermodellen und Analysen von weltweiten Wetterstationen konzentriert, ergänzt die APA-IT mittels Monitoring dass auf technischer Ebene keine Unwetter auftreten.

Wir freuen uns, dass sich der Wetterdienstleister bei der Suche nach einem kompetenten Partner in Sachen Managed Server Hosting für uns entschieden hat. Das Wetter mag sich zeitweise wankelmütig präsentieren - zwei redundante Rechenzentren garantieren hingegen höchste Ausfallsicherheit, um den Endkunden nicht im Regen stehen zu lassen.

Das in Wien gegründete Unternehmen liefert mittels eigener Modelle, eines eigens entwickelten Algorithmus und überlegener Datenqualität verlässlich punktgenaue Wetterprognosen in Echtzeit. Anhand von Beispielen und Prognosen wurde gezeigt, wie digitale Ideen bereits im Alltag Realität sind, wie Zukunftsszenarien zum Thema Datenschutz aussehen könnten und wieso es für Unternehmen erfolgsentscheidend ist, aufstrebende Technologien zu beobachten und umzusetzen.

Die Zukunft der Datenwelt ist bei Weitem nicht garantiert. Wir befinden uns gerade in einer interessanten und spannenden aber auch ängstlichen Zeit. Was passiert mit unseren Daten? Beispielhaft brachte er dem interessierten Publikum verschiedene Zukunftsszenarien näher, wovon es definitiv nicht nur eine realistische gibt.

Für Unternehmen ist jedoch - so oder so -ausschlaggebend, dass Geschäftsmodelle digitalisiert werden müssen. Gartner entwickelte zudem den "Hype Cycle", bei dem Technologien auf ihrer Reise Richtung Marktreife analysiert werden. Falchetto präsentierte die auf das Informationstechnologie Unternehmen adaptierte Analyse und erklärte die Beweggründe für die Zusammenarbeit mit Gartner: Mit Gartner haben wir den Garant dafür, alle relevanten Technologien im Blick zu behalten und können dadurch die richtigen Werkzeuge für die digitale Zukunft unserer Medienkunden entwickeln.

Das Fernsehen der Zukunft ist in der Gegenwart angekommen. Immer öfter werden verpasste Sendungen online gesehen und Live-Videos generell immer mehr im Internet über mobile Geräte und PCs abgerufen. Momentan beinhaltet die TVthek rund 50 Sendungen aus allen Genres.

Geplant sei eine inhaltliche Erweiterung auf Sendungen. Für ihn ist es wichtig, eine "performante Streaming-Plattform" zu haben. In Spitzenzeiten zählte man bisher Denn seit dem Start der TVthek im Jahr seien nicht nur die Anzahl der Fileformate, sondern auch die Datenmengen stark angestiegen.

Die Plattform ermöglicht ein komplettes Management der Videos - egal, ob live oder on demand - und spielt diese in allen gängigen Formaten und Qualitäten aus.

Der Studienstiftung fühlt sich Jürgen Strube bis heute verbunden: Das Vollstipendium richtete sich an graduierte Stipendiaten der naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen und medizinischen Fachrichtungen, die einen Forschungsaufenthalt in den USA anstreben.

So bleibt Strube der Ermutigung treu, die er in seinem Aufnahmebrief der Studienstiftung erfahren hat: Konflikten im Dialog zwischen diesen Sphären ist der Politikprofessor nie aus dem Weg gegangen. Bekannt ist der Christsoziale Maier für seinen differenzierten, leisen und intellektuellen Ton.

Seine Mutter zieht Hans und seine beiden Schwestern allein auf: In einer Atmosphäre von kritischer Distanz erlebt er den Nationalsozialismus, den Krieg und die Trümmerjahre — prägende Jahre, die ihm nicht nur für seine spätere politische Karriere eine Grundhaltung liefern.

Am Ende bleibt ihm kaum noch Zeit zum Studieren. Im Laufe des Jahres erhält er drei Rufe: Der Jährige entscheidet sich für die bayerische Landeshauptstadt und übernimmt eine Professur für Politische Wissenschaft an der Universität München. Im selben Jahr wird er zudem Vertrauensdozent der Studienstiftung: Kaum glaublich, aber wahr: Dass die Stipendiaten aus verschiedenen Fachrichtungen kamen, empfindet er als Gewinn für die Gruppe: Als einer der einflussreichsten Politologen jener Zeit wechselt der Wissenschaftler in die aktive Politik: Er reformiert das Hochschul- und Hochschullehrergesetz sowie das Lehrerbildungs- und Berufsschulgesetz.

Das gute Abschneiden bayerischer Schüler bei internationalen Vergleichstests wird bis heute auch ihm angerechnet. Der Leistungsgedanke war dabei für ihn nie ein Problem, im Gegenteil: Geradlinig und unaufgeregt hat er sich immer zum Leistungsgedanken bekannt. Die Stipendiaten sieht er in der Pflicht, ihr Talent auch für andere einzusetzen: Daran habe ich im Normalfall auch immer wieder in Gesprächen zu erinnern versucht.

Es gibt aber auch Ausnahmen: Menschen, die sich mit anderen — oder gar ganzen Gemeinschaften — schwer tun: Einzelgänger, Schwierige, Verletzte, Irritierte. Auch ihnen muss die Studienstiftung eine Heimat, zumindest einen Rückhalt bieten. Hochbegabte können auch sperrig sein. Die Wissenschaft nimmt ihn wieder auf: In dieser Position begleitet er, durchaus kritisch, die Arbeit der Kirche.

Für sein Wirken und sein wissenschaftliches Werk wurde der umtriebige Intellektuelle vielfach ausgezeichnet, dazu zählen sieben Ehrendoktorwürden und mehr als 25 Preise. Maier, der seinen Geburtstag gefeiert hat, bleibt vielfältig aktiv: Ebenso früh packt ihn die Faszination an der damals noch ganz jungen Biophysik. Gemeinsam beschrieben sie eine Methode, mit der sich nachweisen lässt, wie die Signalübertragung innerhalb und zwischen Zellen funktioniert.

Entscheidend für die Kommunikation zwischen fast allen Zelltypen sind dabei die Ionenkanäle, die wie Schleusen elektrische Aktivität von Nerven- und Muskelzellen übertragen. Wie genau diese Zellmembrankanäle funktionieren, lässt sich mit der von Neher und Sakmann entwickelten sogenannten Patch-Clamp-Technik erstmals beschreiben und die elektrischen Ströme messen. Er selbst beschreibt diese Etappe seines Lebens als Zeit des Umbruchs: Neher steckt all seine Kraft und Zeit in die Forschung.

Da sind Reisen schon ein Luxus: Er engagiert sich als Mitprüfer im Auswahlverfahren für fortgeschrittene Studierende sowie als Mitglied der Jury zur Vergabe des Friedrich Hirzebruch-Promotionspreises Erwin Nehers wahre Profession ist und bleibt die Wissenschaft. Den Wunsch nach breiter Vermittlung von Forschungsergebnissen kann ich daher zwar verstehen, glaube aber, dass die Öffentlichkeit von uns erwartet, dass wir hauptsächlich das tun, wofür wir ausgebildet und bezahlt werden — nämlich gute Forschung.

Eine generelle Verpflichtung, die eigene Arbeit öffentlichkeitswirksam zu kommunizieren, sieht er nicht. Forschungsergebnisse, die Gefahren in sich bergen oder Chancen zur Verwertung in der Medizin oder dem alltäglichen Leben bieten — wie seine nobelpreiswürdige Messmethode. Auch nach seiner Emeritierung bleibt Neher aktiv: Rastlos und dennoch ruhend, omnipräsent und doch zielstrebig — so beschreiben Weggefährten den wortgewaltigen Theatergenius, schlagfertigen Diskutanten, eloquenten Talkmaster und pointierten Festredner, der auch unbequemen Auseinandersetzungen nicht aus dem Weg ging.

Die Bottroper Oberschule für Jungen erkennt das Potenzial des Abiturienten Everding und schlägt ihn der Studienstiftung vor — doch die Aufnahme gelingt dem jungen Mann erst im zweiten Anlauf im Jahr Da hat er bereits zwei Jahre in Bonn Philosophie, Theologie und Germanistik studiert und ist auf dem Sprung nach München, wo er sich neben den bisherigen Fächern auch für Theaterwissenschaften einschreibt.

Die bayerische Landeshauptstadt wird Everdings zweite Heimat, doch Bottrop und dem Ruhrpott bleibt der Westfale zeitlebens verbunden. Ich hatte ja keines. Es folgen Gastspiele in Erlangen und anderen bayerischen Städten. Dem fehlt ein praktisches Kapitel, wie der Tod im Theater auftritt, deshalb schickt er seinen Zögling mit einem Empfehlungsschreiben zum damaligen Intendanten der Münchner Kammerspiele.

Aus der angedachten Regieassistenz wird zwar nichts — stattdessen muss Everding Zeitungsartikel ausschneiden und für die Dramaturgie Texte vorbereiten — doch der junge Mann nutzt die Gunst der Stunde und schleicht sich in die Vorstellungen von Hans Schweikart, Leonard Steckel und dem gefürchteten Fritz Kortner. Offensichtlich so überzeugend, dass Kortner ihn behalten will und als Regieassistent unter Vertrag nimmt.

Mit von der Partie: Die Promotion hat er zu diesem Zeitpunkt längst an den Nagel gehängt, stattdessen legt er eine Blitzkarriere am Theater hin: Zehn Jahre leitet er die Geschicke des traditionsreichen, städtischen Theaters.

Doch die schwierigste aller Bühnenkünste zieht ihn zunehmend in ihren Bann. Kaum im Amt, verhandelt er schon über die nächste Intendanz — ab in München an der Bayerischen Staatsoper, ab die Generalintendanz der Bayerischen Staatstheater. Als streitbarer, energischer Präsident des Deutschen Bühnenvereins ist er ab für Theater zuständig.

Seinem Engagement und seiner Durchsetzungsfähigkeit ist es zu verdanken, dass die DDR-Bühnen nach der Wende in ein gesamtdeutsches Theatersystem integriert werden.

Sein Krebsleiden behält er für sich und stirbt nur drei Monate nach seinem Bereits mit 14 Jahren steht sein Berufswunsch fest: Seine Studierenden sind oftmals nicht viel jünger als er, doch daran hat er sich längst gewöhnt. Der unkonventionelle Professor, der neun Sprachen spricht, fordert mit Witz und Lust an Gedankenspielen zur Beschäftigung mit den ewigen Fragen der Menschheit auf; er regt Debatten an und will der Philosophie wieder zu mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung verhelfen.

Dabei geht er etwa der Frage nach, warum eine Existenz in Gedanken weniger real sein sollte als eine Existenz im physikalisch ausgedehnten Universum: Kommen Figuren wie Einhörner, Faust oder Macbeth nur fiktiv in der Literatur, in Filmen oder Träumen vor — oder sind sie unabhängig vom menschlichen Bewusstsein existent? Demnach ist die Welt der Gedanken genauso real wie die Welt der Dinge.

In Sinzig am Rhein aufgewachsen, spielt Philosophie in Gabriels Kindheit zunächst keine bewusste Rolle; ein Gespür für philosophische Fragestellungen indes besitzt er vermutlich schon immer. Gabriel versteht zwar nicht viel von dem, was der dänische Philosoph schreibt, aber irgendwie weckt die Lektüre in ihm den Ehrgeiz, in die Welt der Philosophie einzutauchen, bis er sie begreift.

Die Bewerbung klappt erst im zweiten Anlauf: Daran erinnere ich mich allzu gut. Besser läuft es im zweiten Anlauf: Noch aus dem Magisterstudiengang heraus bewirbt er sich gleichfalls erfolgreich um die Promotionsförderung der Studienstiftung, die er antritt. In kürzester Zeit schreibt der Stipendiat seine Doktorarbeit über die Spätphilosophie Schellings und wird bereits promoviert.

Dabei habe ich — nicht zuletzt bei Sprachkursen sowie auf Sommerakademien — wichtige Kontakte geknüpft, die bis heute bestehen. Sprachkurse der Studienstiftung in Amboise und Verona vertiefen seine Französisch- und Italienischkenntnisse und öffnen ihm bis heute Türen zu Gastprofessuren, die ihn neben Brasilien, Portugal, Italien und Japan auch nach Frankreich führen: Jede Wissenschaft erhält wegweisende Impulse durch Grenzgänge, wozu auch Grenzüberschreitungen gehören.

Dies ist für mich als Philosophen besonders wichtig. Begabung und Verantwortung gehören für den Wissenschaftler insofern zusammen, als dass Verantwortung moralischer und sozio-politischer Dimension selber eine Form der Einsicht darstellt. Es gibt eine Begabung für moralische Einsichten, die nicht von theoretischen oder formalen Begabungen abgekoppelt werden, sondern auf Augenhöhe ausgebildet werden sollte — eine Idee, die in das Werteportfolio der Studienstiftung gehört.

Hartmut Rosa lehrt seit an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo er auch als Vertrauensdozent der Studienstiftung seit fünf Jahren aktiv ist. Während seines Studiums und seiner Promotion erhielt er ein Stipendium der Studienstiftung. Herr Rosa, rückblickend betrachtet: Welche Rolle spielte die Studienstiftung für Ihren Werdegang?

Ich kann ohne Übertreibung und Schmeichelei sagen: Ohne die Studienstiftung wäre mein Leben anders verlaufen; ohne sie wäre ich wohl nicht da gelandet, wo ich nun bin. Als ich all die hochtrabenden Themen der anderen KandidatInnen sah, rutschte mir das Herz in die Hose. Aber ich hatte Glück — die Söhne des Auswahldozenten waren beide Metal Fans… Ich habe dann ein Vollstipendium erhalten, mit dem ich mein Studium finanziert habe — und später mit einem Promotionsstipendium auch meine Dissertation.

Während Ihrer Studienförderung haben Sie auch am Bildungsprogramm der Studienstiftung teilgenommen — sind Ihnen hier besondere Erfahrungen in Erinnerung geblieben? La Villa in den Dolomiten. Einer der Stipendiaten hatte ein Teleskop dabei und zeigte mir den Andromedanebel — vor allem erklärte er mir, was ich da sah: Wie hat Sie dieser Aufenthalt — auch akademisch — geprägt? Das war der Startpunkt für mein eigenständiges intellektuelles Leben, von da an wurde alles anders: Der Kontakt hält bis heute: Wir sind Freunde geworden.

In London habe ich überhaupt erst zu leben begonnen. Heute würde ich sagen: Erst dort habe ich meine eigene Stimme entdeckt. Akademisch, aber auch als Mensch. Ich hätte mich ohne die Studienstiftung nie getraut, mich dort zu bewerben, und selbst wenn ich das getan hätte, wäre ich ohne sie vielleicht nicht aufgenommen worden.

Und dann hatte ich das unverschämte Glück, mit der Studienstiftung drei Dinge zu erhalten: Erstens, und vielleicht am wichtigsten: Das Stipendium gab mir das Gefühl der Selbstwirksamkeit, auch wenn es schwierig wurde: Du hast dieses Stipendium, du darfst dir etwas zutrauen.

Zweitens, es gab mir die finanziellen Mittel, in die heiligen Hallen der akademischen Welt vorzudringen.

Graf Kielmansegg ist die Wissenschaftlerpersönlichkeit, die mich vielleicht am meisten und nachhaltigsten beeindruckt hat. So sehr, dass ich viele Jahre später mit ihm einen Kurs auf einer Sommerakademie der Studienstiftung in Görlitz gemeinsam gestaltet habe — zum Thema Gemeinwohl.

Die Studienstiftung fördert junge Menschen, die neben ihrem Leistungsvermögen die Bereitschaft mitbringen, sich über ihre eigenen Belange hinaus einzusetzen — in welcher Verbindung stehen für Sie Begabung und gesellschaftliches Engagement? Ehrlich gesagt war ich anfangs ein wenig verwundert über die enge Verbindung, die die Studienstiftung und andere Begabtenförderwerke hier ziehen, und auch ein wenig skeptisch.

Aber inzwischen kann ich aus voller Überzeugung sagen: Begabung und Engagement sind für mich aufs engste verwoben; eine Begabung ohne Verantwortung ist für mich fast gar keine mehr. Tatsächlich leite ich jeden Sommer eine Deutsche SchülerAkademie. SchülerAkademien sind in der Durchführung ähnlich wie die Sommerakademien der Studienstiftung, aber noch ein bisschen intensiver.

Diese beiden Dinge gehören meines Erachtens insofern zusammen, als es sich dabei um zwei Dimensionen von Resonanzfähigkeit handelt: Resonanz ist die Bereitschaft, die Stimme eines Anderen zu hören und ihr zu antworten: Dieses Andere kann eine unbekannte Sache sein, es können aber auch fremde Menschen sein.

Soziale und materiale Resonanzfähigkeit ist deshalb für mich das geworden, was Begabung im Kern ausmacht. Wer begabt ist, hat die Pflicht, sich um den Erhalt und die Entwicklung des Gemeinwesens zu kümmern und sich für die einzusetzen, die auf den Schattenseiten des Lebens stehen.

Ohne diesen Gedanken könnte und wollte ich mich nicht in der Begabtenförderung engagieren: Sie dient dem Gemeinwohl, nicht dem Eigeninteresse. Ich glaube aber, dass die Gesellschaft Orte und Institutionen braucht, in denen in diesem Sinne Begabte zusammenfinden können, damit sie die unschätzbare Erfahrung machen können zu sehen, was entstehen kann sozial, material, vertikal , wenn es zu einer gemeinsamen Resonanz- und Kreativexplosion kommt….

Ich träume davon, dass an solchen Orten auch das dringend benötigte Andere, das Bild einer neuen, besseren Gesellschaft entstehen kann.

Wo die Studienstiftung allerdings einfach dazu herhalten muss oder soll, Elitenetzwerke zu deren Eigennutz zu fördern, wird sie mir suspekt. Sie sind inzwischen ehrenamtlich für die Studienstiftung aktiv — seit als Vertrauensdozent, immer wieder als Akademiedozent und für die Promotionsauswahl. Inwieweit war Ihre eigene Stipendiatenzeit prägend oder wichtig hierfür? Ich hatte in der Tat lange den Wunsch, mich für die Studienstiftung zu engagieren —einfach deshalb, weil ich wenigstens ein bisschen von dem zurückgeben wollte, was ich selbst erhalten und erfahren hatte, und auch, weil ich unbedingt mithelfen wollte zu erhalten, was mir so wertvoll erschien.

Aus eben diesem Grund habe ich angefangen, mich für die SchülerAkademie zu engagieren: Auch heute versuche ich, meine Stipendiatengruppe und meine Stipendiaten ebenso wie die Kandidaten, wenn ich begutachten muss so zu sehen und zu behandeln, wie ich behandelt wurde. Allerdings habe ich festgestellt, dass darin auch eine Gefahr liegen kann, jedenfalls für den Auswahlprozess: Gert Scobel ist ein Mann für viele Themen. Die Bandbreite reicht von wissenschaftlicher Forschung, ihren ethisch-moralischen Implikationen und Auswirkungen auf andere Fach- und Lebensbereiche über Literatur und Musik bis hin zur Gesellschaftstheorie und Religionskritik.

Er versteht sich als Moderator zwischen den Experten und dem Publikum: Meine Rolle ist es, den Bahnhof zumindest begehbar zu machen, so dass man die Ansagen auf dem Gleis versteht, ehe der Wissenszug weiterrauscht.

Insofern bin ich Anwalt des Publikums. Ich bin aber auch Anwalt derer, die etwas zu sagen haben und dabei befürchten, dass das, was sie sagen wollen, bei einer allzu verständlichen Vermittlung zu falschen Aussagen führt. Ein Spagat, der Scobel wie kaum einem zweiten deutschen Moderator gelingt und der ihm bereits viele Preise und Auszeichnungen beschert hat: Sein Wissensdurst ist nur schwer zu stillen.

Georgen in Frankfurt am Main zu studieren, Berufsziel: Sein damaliger Professor, der katholische Religionsphilosoph und Anthropologe Jörg Splett, schlägt ihn der Studienstiftung vor, im März folgt die Aufnahme. Ich hatte bereits ein Stipendium für Berkeley, das aber nach einem halben Jahr auslief. Ich hätte also nach Deutschland ohne Abschluss zurückkehren müssen. Deshalb muss der junge Mann nach seiner Rückkehr drei weitere Jahre studieren, um sein Theologie-Diplom zu erhalten.

Etwa bei den Sommerakademien der Studienstiftung in Alpach, die zu Scobels prägendsten Erfahrungen gehören: So viele unterschiedliche Leute mit so vielen unterschiedlichen Hintergründen!

Die zwei Wochen in Alpbach, die ich mehrfach genossen habe, waren einfach unübertroffen — falls es je ein flächendeckendes Studium generale geben sollte, dann hoffe ich, wird es so wie Alpbach! So erinnert sich Scobel an einen hitzigen Abend zum Thema Atomenergie, an dem der Nobelpreisträger und damalige Präsident der Studienstiftung, Manfred Eigen, teilnimmt: Die Unterstützung der Studienstiftung bedeutet für Scobel aber eine enorme Anerkennung und Unterstützung: Die teilweise noch handschriftlich verfassten Studienberichte hätten ihm dabei geholfen, seine eigene Position zu klären.

Er veröffentlicht bis heute Kommentare, Satiren, Buch- und Musikkritiken und wissenschaftliche Artikel für verschiedene Bücher und Fachzeitschriften. Es geht darum, sich selbst mit dem, was man an Begabungen glücklicherweise erhalten hat, auch zum Wohle anderer einzusetzen.

Zuvor war Suder 15 Jahre lang als Unternehmensberaterin aktiv. Über die Studienstiftung haben sich mir neue Wege geöffnet. Ich habe nicht nur wichtige Mentoren und Freunde kennengelernt, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite standen, auch meinen späteren Arbeitgeber McKinsey habe ich durch die Studienstiftung kennengelernt.

Darüber hinaus war der Austausch mit anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten für mich persönlich bereichernd und hat mir viele Aspekte der Wissenschaft und des persönlichen Umgangs mit Wissenschaft erschlossen. Was war Ihre prägendste Erfahrung als Stipendiatin?

Das Treffen von interessanten, dabei sehr unterschiedlichen Menschen mit einem breiten Wissensschatz — insbesondere meinem Vertrauensdozenten, der mir neben vielem anderen immer wieder Gelegenheit zur Selbstreflexion gegeben hat. Inzwischen coache ich selbst junge Menschen, um diese positive Erfahrung weiterzugeben.

Es gab jedenfalls ganz viele Veranstaltungen, die mir wichtige Impulse für meinen Lebensweg gegeben haben. Haben Sie noch Kontakt zu Mitstipendiaten? Die Studienstiftung fördert junge Menschen, die Leistung, Initiative und Verantwortung zusammendenken — in welcher Verbindung stehen für Sie Begabung und Verantwortung?

Begabung ohne Verantwortung ist schade — Verantwortung ohne Begabung ist schädlich! Sie haben Physik studiert und in theoretischer Physik promoviert und sind danach in die Unternehmensberatung gewechselt. Was gab jeweils den Ausschlag? Ich wollte einen verantwortungsvollen Job, bei dem ich etwas verändern und gestalten kann. Genau diese Chance hat mir McKinsey gegeben — ich durfte dort sehr schnell viel Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit gleichgesinnten Menschen schwierige Probleme lösen.

Sie gibt mir in vielerlei Hinsicht die Möglichkeit, etwas zurückzugeben — und ebenso spannend wie herausfordernd ist es allemal! Musik sei für ihn fast nie Entspannung, meistens intellektuelles Engagement — guter Jazz als Hintergrundmusik sei allerdings okay. So urteilt Christoph Wolff bei einer Podiumsdiskussion zur historischen Aufführungspraxis während des Bachfestes in Leipzig. Leipzig, die Stadt, in der Johann Sebastian Bach die letzten 27 Jahre seines Lebens verbrachte, ist nur einer der Lebensmittelpunkte des Musikwissenschaftlers.

Von bis wirkt er dort als Direktor des Bach-Archivs und damit Mitorganisator des jährlichen, zehntägigen Konzertfestes zu Ehren des Komponisten. Für diesen Job pendelt er zwischen Deutschland und Cambridge, Massachusetts, wo der heute emeritierte Professor seit als Musikwissenschaftler an der Universität Harvard lehrt und lebt. Wolff ist Mehrfachbelastungen seit jungen Jahren gewöhnt.

Aufgewachsen in Wuppertal als erstes von sieben Kindern einer musikaffinen Familie, zieht es ihn nach dem Abitur zum Studium der Kirchenmusik nach Berlin. Parallel zu seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik studiert er von bis auch Kunstgeschichte, Musik- und Liturgiewissenschaft an der Freien Universität Berlin. In Erlangen setzt Wolff sein Universitätsstudium fort und promoviert dort Schon früh begeistert sich Wolff für die Kirchen- Musik — sowohl praktisch als Organist als auch theoretisch.

Eine der prägendsten Begegnungen macht Wolff noch in seinem Elternhaus: Diese Notenbestände der gegründeten, ersten gemischten Chorvereinigung der Welt wurden während des Zweiten Weltkrieges aus dem Berliner Stammhaus des Chors nach Schlesien ausgelagert und galten seit als verschollen.

Wolff folgt der Spur der Manuskripte seit Als eine Kollegin aus Harvard Aufzeichnungen findet, die bestätigen, dass über 5. Die seit in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrte Sammlung ist das bedeutendste Kulturgut, das seit der Auflösung der Sowjetunion an Deutschland zurückgegeben wurde. Der jährige Wissenschaftler denkt noch lange nicht an den Ruhestand. So kann er auch wieder einem seiner Lieblingsorte in Leipzig den ein oder anderen Besuch abstatten: Jürgen Wellenkamp wird in Bad Reichenhall geboren.

Kindheit und Jugend sind geprägt von zahlreichen Ortswechseln. Wellenkamp sehnt sich dabei immer, so schreibt er in seinem Lebenslauf an die Studienstiftung, zurück nach Bad Reichenhall: Seine Wanderungen dokumentiert er knapp in einem Bergtagebuch, das in Teilen im Deutschen Alpinarchiv erhalten ist. Und nun klafft da die Wunde — es betrübt uns im Herzen. Ein Jahr zuvor kehrt sein Vater aus französischer Gefangenschaft zurück.

Die finanzielle Situation der Familie macht die Aufnahme eines Studiums schwer. Bevor er sich offiziell immatrikulieren kann, leistet Wellenkamp zunächst noch einen Arbeitseinsatz an der Universität Münster ab und nutzt die Zeit, um erste Vorlesungen zu hören. Sein Studium finanziert er über Nachhilfestunden und Gelegenheitsarbeiten als Bergführer und als Gärtner, bis er selbst Hilfsassistent bei Schmidt wird.

Nicht nur finanziell ist das Stipendium für Jürgen Wellenkamp wichtig, wie aus einem Brief an die Geschäftsstelle deutlich wird: Das Vordiplom absolviert er und beantragt damit die endgültige Aufnahme in die Förderung der Studienstiftung. Mit seinen Kollegen ist Gerlach sich jedoch einig, dass Wellenkamp, auch wenn dieser die eher handwerklichen Dinge vernachlässigt habe, eine ausgesprochene Fähigkeit zum abstrakten Denken zu attestieren sei — und empfiehlt der Geschäftsstelle, dem Stipendiaten die kleine Panne nicht weiter zu verargen.

Die Himalaya-Expedition kommt aus Finanzierungsgründen jedoch zunächst nicht zustande; wohl, da die Deutsche Himalaya-Stiftung schon eine weitere deutsche Expedition zum Nanga Parbat finanziert. Die Studienstiftung beurlaubt ihn, wünscht ihm viel Erfolg und eine heile Rückkehr. Seinem Vertrauensdozenten Gerlach schreibt er im August begeistert: Die Förderung endet im August Vermutlich verschiebt Wellenkamp den Studienabschluss erneut, da er sich nun schon auf das ursprünglich geplante Abenteuer, die Himalaya-Kundfahrt, vorbereitet.

Jürgen Wellenkamp verunglückt am Juli tragisch im Bergell. Als Familie und Freunde nach seiner Bergrettung und Behandlung im Hospital in Morbegno schon eine Besserung erhoffen, verstirbt er am Juli an den Folgen einer Embolie. In die Trauer über den viel zu frühen Tod des noch so jungen Kletterers mischt sich jedoch auch Dankbarkeit: Der auf der Reise nach Peru mit einer kleinen Grammatik und der spanischen Ausgabe von Anna Karenina, Spanisch lernte, nachdem er zuvor schon in der Enge des italienischen Auswanderungsschiffs, das die Andenexpedition nutzte, Italienisch paukte.

In seinem Nachruf schreibt Steinmetz über Wellenkamp: Gertrude Lübbe-Wolff ist ihre Karriere mit einer eigentümlichen Kombination aus Beharrlichkeit und gelassenem Vertrauen in die Tragfähigkeit der eigenen Interessenfelder angegangen. So schreibt schon die Jährige in ihrem Lebenslauf an die Studienstiftung, sie sei schlicht nicht in der Lage, etwas zu tun, nur weil es von ihr gefordert werde — eine Einstellung, die zunächst den Selbst- Zweifel nährt, ob das Jurastudium denn das passende sei.

Die Aussicht mit der Rechtswissenschaft ein Studium des disziplinierten und zunächst praxisfernen Paukens zu wählen, wird gemildert durch das klare Berufsziel: Fast jeden Tag empfängt er Gäste, auch Studierende gehören dazu. Es ist eine Art akademischer Salon, nur mit persönlicher Einladung.

Das intellektuelle Zentrum ist der Hausherr. Mit 21 Jahren hat sie bereits den ersten Abschluss in der Tasche. Von bis leitet sie das Umweltamt der Stadt Bielefeld. Später wieder etwas anderes, praktisches machen konnte ich ja immer noch.

Zehn Jahre später kann sie das Angebot — nicht das erste — annehmen, für die Wahl zur Verfassungsrichterin zu kandidieren. In ihrer Forschung widmet sie sich derzeit unter anderem dem Vergleich der Beratungskulturen in nationalen und internationalen Höchstgerichten. Liebe auf den ersten Blick war es nicht: Es dauerte einige Jahre, bis Clemens Fuest seine Leidenschaft für die Wirtschaftswissenschaften entdeckt.

Heute vergisst er schon mal die Zeit, wenn er sich in Modellrechnungen oder mathematische Ableitungen vertieft: In seiner Schulzeit fasziniert ihn vor allem das Fach Geschichte. Und noch immer besucht er gern geschichtsträchtige Orte und hat ein Faible für britische Landhäuser. Doch für derartige Ausflüge bleibt ihm nunmehr kaum Zeit: Der jährige Fuest betrachtet dieses Erbe nüchtern und gelassen: Unter seinem Vorgänger erlangt das einst kriselnde Institut der Leibniz-Gemeinschaft wieder internationales Ansehen: Das ifo-Institut zählt zu den einflussreichsten Wirtschaftsforschungsanstalten der Bundesrepublik und beschäftigt rund Mitarbeiter.

Der monatlich veröffentlichte ifo-Geschäftsklimaindex gilt als wichtigster Frühindikator für die deutsche Wirtschaft. Fuest und Sinn kennen sich aus den er Jahren, als Fuest in München habilitierte und Sinn dort lehrte: Die beiden Wirtschaftsforscher schätzen einander, vertreten bisweilen aber auch unterschiedliche Standpunkte: Auf internationalem Parkett gilt Fuest als exzellenter und bestens vernetzter Finanzwissenschaftler und wirtschaftspolitischer Vordenker.

Beide Elternteile arbeiten als Lehrer. Ein Börsenspiel an der Schule trägt dazu bei, dass Fuest sich mehr und mehr für die Wirtschaft begeistert: Noch während der Schulzeit wird Fuest der Studienstiftung als Stipendiat vorgeschlagen und im September aufgenommen.

Die Sommerakademie in Salem mit einem Seminar über französische Literatur, mit vielen Gesprächen und gemeinsamen Ausflügen habe ich als eine sehr beglückende und einzigartige Erfahrung in Erinnerung. Im März nimmt der Stipendiat an einem vierwöchigen Sprachkurs der Studienstiftung in Rom teil — eine intensive Zeit, in der er die italienische Metropole gut kennen lernt. Doch die Liebe durchkreuzt am Ende seine Pläne, sich weiterhin der italienischen Sprache zu widmen: Auf einer Studentenfeier in Mannheim lernt er seine heutige Frau kennen, eine Kolumbianerin: Dankbar sei er der Studienstiftung auch für ein Praktikum bei der Deutschen Bundesbank, das die Studienstiftung vermittelt hat: Nach seinem Diplom in Mannheim überlegt der Volkswirt kurz, in die freie Wirtschaft zu gehen, doch am Ende entscheidet er sich für die akademische Laufbahn und promoviert in Köln mit einem immer noch aktuellen Thema: Er übernimmt eine Professur für Unternehmensbesteuerung an der Universität Oxford und wird dort zugleich Forschungsdirektor des Centre for Business Taxation.

Eigentlich wäre Fuest dort bis geblieben, doch dann kam ihm München und das ifo-Institut dazwischen — eine schwere, aber letztlich mit Überzeugung gefällte Entscheidung zugunsten der neuen Herausforderung, der sich Fuest seit dem 1.

Anfangs ist sie unsicher, ob sie mit Jura den richtigen Studiengang gewählt hat. Im Austausch mit ihren Ansprechpartnern in der Studienstiftung gelingt es ihr, die Unsicherheit in der Fächerwahl zu überwinden, und sie studiert höchst erfolgreich ab in Freiburg und später in Trier.

Dieser Weg führt sie vom Richteramt im Landesdienst Rheinland-Pfalz über das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt und Gesundheit, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und das Bundespräsidialamt bis ins Bundesministerium für Bildung und Forschung, wo sie seit als Staatssekretärin und Amtschefin tätig ist.

Die bestmögliche Entfaltung individueller Begabung ist ihr ein Anliegen, mit Nachdruck setzt sie sich für Talentförderung ein. Nur durch gezielte Förderung, sagt sie, können besondere Talente besondere Leistungen erbringen. Neben Voraussetzungen für Spitzenleistungen müsse das Bildungssystem auch umfassende Partizipationsmöglichkeiten schaffen. Den gleichen Einsatz erwartet sie von Förderorganisationen wie der Studienstiftung und deren Stipendiatinnen und Stipendiaten: Wir müssen die Besten nicht nur finden, wir müssen ihnen die Chance geben, die Besten zu werden.

Der oder die Beste zu sein, umfasst für Cornelia Quennet-Thielen auch den gesellschaftlichen Einsatz. Aber auch bei ihrem Auswahlseminar , als ihr von den Mitbewerbern statt des erwarteten Konkurrenzgebarens Kollegialität und Fairness entgegenschlagen.

Um diese akademischen, gesellschaftlichen oder auch politischen Leistungen voll zu entfalten, müsse man sich, so Quennet-Thielen, auf unbekanntes Terrain vorwagen. Ute Frevert ist die erste in ihrer Familie, die das Gymnasium besucht, mit 16 das Abi absolviert und studiert.

Obwohl die Eltern dem Studienwunsch anfangs skeptisch gegenüberstehen, schlägt die Tochter den akademischen Weg ein, der sie für ihr Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften nach Münster, Bielefeld sowie, unterstützt von der der Studienstiftung, für ein Jahr nach London führt.

Dass sie in den Förderkreis der Studienstiftung aufgenommen wird, löst bei der jungen Studentin damals eher ambivalente Gefühle aus. Gleichzeitig fühlt sie sich intellektuell ernstgenommen, was ihr Selbstbewusstsein stärkt und sie zusätzlich anspornt, ihre akademischen Ziele zu verfolgen. Dennoch, das positive Gefühl überwiegt.

Die Sommerakademien, an denen Ute Frevert viermal teilnimmt, zählen im Rückblick zu ihren schönsten und prägendsten Erfahrungen als Stipendiatin: Deshalb rät sie aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten, an den Akademien und selbstorganisierten Workshops teilzunehmen.

Ausschlaggebend für Ute Freverts Berufswahl ist ihr brennendes Interesse für Geschichte; einerseits als das Fremde, Unvertraute, andererseits als das, was jeden Menschen prägt und begleitet. Anfang der er Jahre wird sie an der Universität Bielefeld promoviert, wo sie sich auch habilitiert. Nach Bielefeld kehrt sie als Professorin für Allgemeine Geschichte zurück. Eines ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Emotionsgeschichte. Die Expertin für Sozial- und Geschlechtergeschichte untersucht, ob und wie sich Gefühle verändern, wie sie geschichtlich geprägt sind, Ereignisse und Entwicklungen beeinflussen.

Keine leichte Aufgabe für die Geschichtswissenschaft, so flüchtige Gefühle wie Angst, Scham, Mitleid zu fassen zu kriegen. Denn Empfindungen drücken sich zwar in Texten, Gemälden, Tönen oder Gebäuden aus, zugleich verstecken oder verschlüsseln sie sich darin. Jahrhunderts veröffentlicht hat, nicht zuletzt Empathie und Mitgefühl, die zentral für den Umgang mit der Flüchtlingskrise seien.

Als junger Mensch wollte er Dirigent werden: Talent und Interesse waren offensichtlich ausreichend vorhanden, fürchtete Pannenbergs Vater doch, sein Sohn könnte über die Liebe zur Musik die Schule vernachlässigen. Doch mit dem Theologie-Studium entscheidet sich Wolfhart Pannenberg für eine akademische Laufbahn.

Pannenberg zählt zu den bedeutendsten Theologen und Religionsphilosophen der zweiten Hälfte des Dabei spielten Christentum und Glaube in seiner Kindheit keine bedeutende Rolle: Oktober in Stettin geboren, wird er zwar getauft, doch seine Eltern haben sich bereits so weit von der Kirche entfernt, dass sie aus der Institution ausgetreten sind.

Dort erlebt Pannenberg als Gymnasiast die Schrecken des Zweiten Weltkrieges, wird das elterliche Zuhause ausgebombt. Kurz vor Kriegsende wird der Jährige im Februar noch eingezogen und gerät in britische Gefangenschaft, aus der er im Oktober entlassen wird. Pannenberg bewirbt sich erfolgreich um ein Stipendium der Studienstiftung.

Mit deren Unterstützung verbringt er ein Jahr in der Schweiz: In jener Zeit beginnt er — parallel zu seiner Examensvorbereitung — mit der Dissertation und schreibt über das Verhältnis zwischen Willensfreiheit und Prädestination bei Duns Skotus, einem schottischen Theologen und Philosophen.

Die von Pannenberg als Grundsicherung nötige Nachwuchsstelle wird abgelehnt, da er nicht im Osten wohnt. Der Wissenschaftler muss nun in Heidelberg nach Badischer Kirchenordnung promovieren, was ihn zwei zusätzliche Semester kostet, die die Studienstiftung als Härtefall unterstützt.

Von bis lehrt Pannenberg als Professor für systematische Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal. In jener Zeit engagiert er sich für die Studienstiftung als Vertrauensdozent.

Im Laufe seiner akademischen Karriere erhält er viele Auszeichnungen und Ehrendoktorwürden, ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und korrespondierendes Mitglied der British Academy. Mit diesem Neuansatz rückt Pannenberg unter anderem von seinem ehemaligen Lehrer Karl Barth und der von ihm vertretenen theologischen Richtung ab, nach der die Gotteserkenntnis, die nicht direkt von Gott, sondern vom Menschen ausgehe, unmöglich sei.

Ganze Generationen von Pastoren und Pastorinnen beschäftigen sich während ihres Theologiestudiums mit Pannenbergs Systematik. Pannenberg sucht zeitlebens den Brückenschlag zwischen der katholischen und evangelischen Kirche. Zugleich vertritt er Überzeugungen, von denen er auch zum Preis von Auseinandersetzung und Konflikten nicht abrückt: Wolfhart Pannenberg verstirbt am 4. September in München im Alter von 85 Jahren.