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Auf Smartphone starren ist unnatürlich


Kaum einer bemerkt noch seine Mitmenschen. Genau hier haben HoloLens und Konsorten einen Punkt um einzuhaken. Mit einer Smart Glass käme die Blickrichtung wieder nach oben und als Nutzer hat man potentiell wieder die Möglichkeit, die Umwelt wahrzunehmen.

Jedoch brachte Google hier ein Produkt auf den Markt, das seiner Zeit vorraus und in der Umsetzung wenig durchdacht war. Wie elegant wird sich die digitale Welt in die Realität eingliedern, ohne die Wahrnehmung der Nutzer zu überladen? Damit neue Technologien kommen können, müssen alte sterben. Auch das Smartphone brachte das Festnetztelefon quasi zum Aussterben.

Und so sollten wir uns nicht wundern, wenn neue Innovationen die guten alten Smartphones bald alt aussehen lassen. The evolution of the "phone. Microsoft sollte auf jeden Fall nicht die Fehler der Vergangenheit bzw. Die Konkurrenz aber schläft nicht: Wie seht ihr das ganze Thema? Gehört ihr eher zu den Zweiflern oder sind Smart Glasses die Zukunft?

Ich gehöre eher zu den zweiflern. So eine Brille wird wahrscheinlich niemals all meine Geräte ersetzen. Ich mag es Dinge in die Hand zu nehmen. Also eher einer Spielerei anstatt alltagstauglichkeit. Andererseits habe ich auch zu Anfangs das Handy und später noch lange das Smartphone verweigert. Es hat sich im Grunde nichts geändert, bis auf das Aussehen. Das Ding hat immer noch ein Lautsprecher und ein Mikro. Die nächsten 10 Jahre sind Smartphones sowas von save.

Und als Consumer interessiert mich im Grunde nur das aktuelle Jahr. Ein Notebook hat auch Lautsprecher und Mikrofon hat sich dem gegenüber also nur das Aussehen geändert.

Für mich auf gar keinen Fall sollen die in Amerika alle mal mit ihren Class rum laufen. Ich halte nichts davon und ich möchte gerne einen Bildschirm haben wo ich wenn ich möchte drauf schauen will. Und nicht noch eine Class haben Wo man noch mehr mit diesen Ideologien. Sodas noch mehr an Abos oder Verhalten kommen. Nein danke Mir reicht schon meine normale Brille auf der Nase und irgendwann sollte dem ganzen ein Ende gesetzt werden.

Das dann noch mehr kommen würde. Man bekommt mehr mit als wenn man die ganze Zeit aufs Smartphone sieht, ansonsten ändert sich eigentlich wenig in Bezug auf Datenschutz. Ob Zweifler oder nicht — irgendeine andere Firma wird vor Microsoft damit auf den Markt kommen.

Microsoft wird sein Produkt ein Jahr später präsentieren: Technisch allem anderen haushoch überlegen, aber für den Normalverbraucher völlig unerschwinglich. Und Nadella falls er dann noch da ist wird sagen: Angenommen es ist so und MS kommt später.

Was ist daran das Problem? Sie wären zumindest vorbereitet und müssen nicht bei Null anfangen. Das einzige was sie falsch machen könnten, dass sie wieder zu wenig Werbung um ihre Errungenschaft machen. Das wird sich im Fall der Hololens jedoch noch zeigen. Das Problem dürfte das unausgereifte Betriebssystem gewesen sein und die wertlosen Beteuerungen gegenüber den Usern. Dann wird etwas herausgegeben das nicht wirklich funktioniert und es dauert zu lange bis es dann tauglich ist und einige alte Modelle werden nicht mehr mit Updates versorgt.

Es ging ja um die Markteinführung eines Features. Du beschreibst die Probleme welche nach der Einführung auftraten. Aber ja, das ist leider öfter auch nicht optimal bei MS. Smartglasses werden das Smartphone nicht ersetzen… Man sollte die drei ganz dringend anderen Aufgaben zuweisen, ganz offensichtlich taugen sie auf ihren Posten nichts… Den niemand….

Smartphones sind nicht Tod, weder mittel noch langfristig…. Der Grund warum Google seine Pläne für seine Brille begraben hat waren nicht irgendwelche technischen Unzulänglichkeiten, sondern weil sie erkannt haben das die Menschliche Natur sie ablehnt… Smartglasses erzeugen beim gegenüber ein Gefühl als ob man von einem Spanner beobachtet wird… Die Leute Misstrauten Googleglass Trägern.

Die Aufliegeflächen auf meiner Haut besteht aus Gummi und Kunststoff. So ziemlich jeder Brillenträger läuft mit Kunststoff auf der Nase durch die Welt. Ohne geht es auch nicht. Ich wäre ein ziemlicher Blindfisch. Bastel mal eine Kameralinse dran und lauf damit herum … Nach kurzer Zeit werden Leute dich fragen ob du sie aufnimmst… Darum geht es eigentlich… Zudem werden Smartglasses ordentlich Gewicht haben….

Als Brillenträger stimmst du mir sicher zu, dass ein geringes Gewicht wichtig ist…. Das mit dem Aufnehmen in der Öffentlichkeit ist wirklich ein Problem. Auch das Gewicht wird vielen Leuten ersteinmal unangenehm bzw. Da hast du Recht. Mir ist das Gewicht aber egal. Zum einen bevorzuge ich bei meiner Brille echtes Glas.

Kunststoff ist mir zu Kratz empfindlich. Das angeblich enorme Mehrgewicht zu Echtglas ist nicht so hoch, wie es die Augenoptiker immer weismachen wollen. Die schränken die Sicht seitlich zu weit ein. Da sehe ich bei der Hololens ein Problem. Wobei in so einem Zylinder echt viel Platz für die Hardware wäre …. Cubelix hat meine Argumente schon vorweggenommen.

Bis zur Entwicklung eines geeigneten Brillen? Mir kommt es beim Lesen des Artikels so vor als rede Microsoft sich das Auslöschen ihrer kompletten Smartphone-Sparte schön. Klar, im Businessbereich, da wo Microsoft jetzt hin möchte, sehe ich gute Perspektiven, AR-Brillen zu nutzen, aber im Consumerbereich vor allem als Ersatz für Smartphones: Eine Ergänzung für bestimmte Zwecke: Genauer besehen ist das nicht ganz blöd, aber da ist Microsoft — zur Abwechslung — diesmal nicht zu spät, sondern viel zu früh dran… Beim Verkauf ist es genauso wie in der Schule: Ansonsten ist das mal wieder völliger Quatsch.

Ob sich Microsoft mit solchen Aussagen einen Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln. Smartphones sind im Moment so lebendig wie nie. Naja, ms hat bsp ? Ms hatte es zum teil nur nicht verstanden diese richtig zu vermarkten und die provider waren auch noch nicht so weit. Apple hat das iPhone richtig vermarktet und den richtigen Zeitpunkt erwischt.

Durch apple wurde das smartphone zu einem massenprodukt. Ms liefert oft genug, nur bekommt es ms nicht gebacken die Produkte richtig an den mann zu bringen was andere ausnutzen, es aufnehmen und es als denen ihr Produkt angepriesen wird.

Ms liefert zwar, aber eben nicht wirksam bekommt es nicht an den man. Apple hat nicht nur das bessere Marketing. Microsoft profitiert nicht vom Bau der Technik sondern von Windows und seiner Software darauf. Darum geht es Microsoft. Windows läuft noch nicht ohne Hardware. MS ist ja gerade am besten Weg jetzt — nach Mobile — auch noch die weltweite Bedeutung von Windows-OS zu verspielen… weil sie seit der Jahrtausendwende es nicht verstanden haben, Milliarden an Win-Phones unter die eigenen Desktop-User zu bringen….

Für mich ist das nix, obwohl ich sehr technikbegeistert bin. Sieht vermutlich bei der ersten Sichtung einer Person ungewohnt und auf dem zweiten Blick extrem dämlich aus. Sobald mehrere mit änlichen Geräten rumlaufen, ist es wie mit den Smombies. Alles wäre halt noch anonymer…wenn jeder so ein Gerät im Gesicht hätte, wäre der einzelne ja kaum noch zu erkennen. Das Smartphone wird noch lange leben!

Hättest du dir vor 10 Jahren gedacht, dass Milliarden Menschen in der Öffentlichkeit nach unten auf ein Display starrend mit wilden Wischgesten auf dem Touchscreen durch die Städte und auf dem Land durch die Dörfer ja überall herumlaufen, herumsitzen, herumliegen? Wäre die HoloLens nicht so teuer, würde ich damit schon rumlaufen wollen.

Ob sich so ein mobiles Gerät als alltagstauglich für mich erweist, kann ich aufgrund fehlender Trageversuche jedoch nicht final beurteilen. Aber das Interesse ist definitiv da. Was solls auch, ich trage bereits eine Brille und laufe manchmal mit Bluetooth-Headset rum. Google Glas war halt viel zu früh auf dem Markt, aber hilft hier bereits bei der Einführung der Hololense.

Ich glaub das wird nichts. In unserer eitlen Gesellschaft werden sich doch nur die wenigsten freiwillig eine solche Brille aufsetzen, auch wenn sie noch so unauffällig sein sollte. Da kommt gerade eine weitere Anfrage der Prüfer. Am letzten Arbeitstag vor Weihnachten halten wir einen Moment inne. Das Jahr ist fast vorbei und wir blicken auf eine ereignisreiche Zeit mit neuen Mandaten und spannenden Aufträgen zurück.

Wie in den letzten Jahren richten auch in diesem Jahr unsere Berufsanfänger ein weihnachtliches Frühstück für das ganze Audit Team aus.

Zum letzten Mal sitzt man mit den Kollegen zusammen, bevor es in den Weihnachtsurlaub oder auf die letzten Inventuren des Jahres geht.

Da spricht man dann auch nicht mehr unbedingt über die Arbeit, sondern viel lieber über das bevorstehende Weihnachtsfest oder wo man Silvester verbringen wird. Die Ruhe der letzten Arbeitsstunden habe ich dieses Jahr genutzt, um einmal mit unseren Berufsanfängern zu sprechen, was für sie die entscheidenden Punkte waren, in die WP-Branche, insbesondere bei einem mittelständischen Unternehmen wie dem unseren, einzusteigen.

Einige Punkte wurden dabei immer wieder angeführt. Anders als beispielsweise die Kollegen aus der Steuerabteilung, die im Wesentlichen aus dem Büro heraus arbeiten, sind die Mitarbeiter aus dem Audit Team bei unseren Mandanten vor Ort und nur gelegentlich im Büro.

Die jungen Kollegen gaben an, dass gerade in dieser Auswärtstätigkeit einer der Reize des Berufes liegt. Man lernt innerhalb kurzer Zeit neue Orte und Menschen kennen. Ebenso spannend sind die unterschiedlichen Menschen, mit denen man tagtäglich interagiert.

Zum einen sind da die eigenen Kollegen, die in der Regel von Mandat zu Mandat wechseln, so dass man nicht durchgängig mit den gleichen zwei oder drei Personen unterwegs ist. Insbesondere auf den Hotelmandaten verbringt man dann auch die Feierabende miteinander, wodurch besonders im Audit Team eine enge Gemeinschaft wächst. Aufgrund der wechselnden Einsatzorte lernt man als Berufseinsteiger auch auf der Mandantenseite immer wieder neue Charaktere kennen und auch mit schwierigen Charakteren professionell umzugehen.

Auch wenn man anfangs nur abgegrenzte Teilbereiche bearbeitet und es noch einiges zu lernen gibt, erhält man als Berufsanfänger bei einer mittelständischen Prüfungsgesellschaft schnell einen ganzeinheitlichen Einblick in die verschiedensten Unternehmen und Branchen. Wie ein Kollege sagte: Man ist auf Augenhöhe mit dem Mandanten und spricht mit dem Leiter Rechnungswesen oder dem Geschäftsführer. Insbesondere diese Kombination aus Zahlen, Daten, Fakten einerseits und die Interaktion mit verschiedenen Kollegen und Mandanten andererseits ist es, was die jungen Kollegen am meisten an dem WP-Beruf reizt.

Die Vielseitigkeit und die Nähe zum Mandanten waren für viele von ihnen ausschlaggebend für den Einstieg in eine mittelständische Prüfungsgesellschaft. Mit Blick auf das neue Jahr kann ich den jungen Kollegen versichern, dass sie in dieser Hinsicht auch in nicht enttäuscht werden. Die Einsatzplanung für das erste Halbjahr ist vielversprechend. Langeweile wird hier sicher nicht aufkommen.

Ein Jahr neigt sich dem Ende entgegen: Zeit zu überprüfen, ob dieses Jahr die fachliche Fortbildung nicht zu kurz gekommen ist. Denn nach unserer Berufssatzung soll diese einen Umfang von 40 Stunden jährlich nicht unterschreiten.

Insbesondere zu Beginn der beruflichen Laufbahn in einer WP-Gesellschaft geht es darüber oft weit hinaus! Neben dem Training on the Job , d. Aufgrund der Busy Season haben bei mir die meisten Kurse in den Sommermonaten stattgefunden.

Neben Prüfungstechniken und Neuregelungen der Rechnungslegung stand hier auch immer der persönliche Austausch mit Kollegen im Vordergrund — gerne auch mal bei einem Bierchen abends am Grill.

Rekordjahre in puntco Fortbildung waren bei mir die Jahre vor den Berufsexamina. Hier konnte ich — dank umfangreicher Examensförderung durch meinen Arbeitgeber in Form von finanziellen Zuschüssen und Freistellungszeiten — mein individuelles Programm aus Vorbereitungskursen externer Anbieter und Selbststudium zusammenstellen. Jeder Mensch ist ein anderer Lerntyp. Das zeigt sich einmal mehr in der Vorbereitung auf die Examina. Manche Kollegen sind Autodidakten und haben lieber zu Hause Lehrbriefe bearbeitet.

Jeder so, wie er mag. Aber nach dem Examen ist nicht Schluss mit Lernen. Zusätzlich bin ich inzwischen selbst Dozentin bei unseren Fortbildungskursen und gebe so mein Wissen an junge Kollegen und Kolleginnen weiter.

Aber auch die schriftstellerische Facharbeit gilt als fachliche Fortbildung. Meinen Beitrag hierzu habe ich zuletzt im Bereich Compliance geleistet.

Neben den gesetzlich bzw. Als Wirtschaftsprüferin bin ich in Teams tätig, die oft multidisziplinär zusammengestellt sind. Das ist oft eine Herausforderung und es hilft, hier die richtigen Tools und Tricks zu kennen. Auch das professionelle Präsentieren beim Mandanten will nicht nur geschult sondern auch geübt sein.

All dies sind Fähigkeiten, die man als WP benötigt. Denn man sitzt eben nicht allein in der stillen Kammer und brütet über den Zahlen. Nicht zuletzt der Ausblick auf diese umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten war es, der mich am Ende meines Studiums dazu bewegt hat, den Berufsweg WP einzuschlagen. In welchem anderen Job erhält man so umfangreiche fachliche wie persönliche Förderung durch Fortbildung — und das ein Arbeitsleben lang?? Für dieses Jahr habe ich das Minimum jedenfalls mal wieder locker erfüllt — und über den Jahreswechsel überlege ich dann, welche fachlichen Fortbildungsschwerpunkte ich in setzen möchte.

Viel wird derzeit diskutiert über das Berufsbild und die Zukunft des Wirtschaftsprüfers. Die Tätigkeit ist eintönig und doch jedes Jahr die gleiche. In Zukunft übernehmen Computer meinen Job, möchte eine renommierte Universität herausgefunden haben. Es stimmt wohl, das Wirtschaftsprüferexamen gehört sicherlich nicht zu den leichteren Übungen in der heutigen Arbeitswelt.

Die persönlichen und qualitativen Zulassungskriterien wirken bereits einschüchternd, der Umfang des Examens erledigt den Rest. Nichts für schwache Nerven, aber sehr wohl für Charaktere, die dafür kämpfen wollen , in einem der spannendsten und herausforderndsten — und ganz nebenbei zukunftssichersten — Berufe der Welt arbeiten zu wollen.

Zu den originären Aufgaben des Wirtschaftsprüfers zählt die Durchführung der gesetzlichen Abschlussprüfung und Erteilung bzw. Versagung eines Bestätigungsvermerks über die Vornahme und das Ergebnis einer solchen Prüfung. Man spricht hierbei von einer Vorbehaltsaufgabe des Wirtschaftsprüfers, da es nur ihm obliegt, dies zu tun.

Aber was bedeutet Prüfen eigentlich? Prüfen bedeutet mehr als Haken an Zahlengräber zu setzen. Angefangen vom Geschäftsfeld des zu prüfenden Unternehmens, die internen Strukturen, das interne Kontrollsystem, die Geschäftsvorfälle und letztlich natürlich deren bilanzielle Abbildung, und das ziemlich häufig auch gleich nach unterschiedlichen Rechnungslegungsstandards.

Einen tieferen Einblick hinter die Kulissen der Wirtschaft erhält man in keinem anderen Beruf. Prüfen bedeutet aber auch Interaktion und Kommunikation , an verschiedenen Standorten, bei unterschiedlichsten Mandanten, innerhalb des Teams, innerhalb des eigenen Unternehmens, und insbesondere auch mit herausfordernden Persönlichkeiten bis hin zur höchsten Leitungsebene des Mandanten.

Das Spektrum der Themen ist dabei ebenso weitläufig wie spannend. Im Jahr bin ich in die Prüfung von Industrieunternehmen gewechselt und betreue hier im Wesentlichen Unternehmen im Segment Telekommunikation und Kabelnetzbetrieb, sowie alles rund um die Immobilie.

In der vergangenen Woche haben wir noch mit der Rechtsabteilung unseres Mandanten über Formulierungen des Kaufvertrags hinsichtlich steuerlicher Risiken im Rahmen einer Unternehmenstransaktion diskutiert, um in dieser Woche mit der Fachabteilung Rechnungswesen und Reporting die Abbildung der Transaktionskosten und finanzieller Verbindlichkeiten nach IAS 39 sowie die Ermittlung des zugrunde liegenden Effektivzinssatzes aufgrund diverser unterschiedlicher Gebühren und Kondition eines Darlehensvertrags zu erörtern.

Obwohl ich bereits seit im Bereich Audit aktiv bin, glich bisher keine Prüfungssaison der anderen. Die einzelnen Themen und Aktivitäten unserer Mandanten sind so vielseitig, dass jede Saison gefühlt die erste ist. Natürlich sind auch ab und an mal Haken nötig, spätestens wenn man die letzte finale Bilanz mit den zugrundeliegenden Werten abstimmt, um sicherzugehen, dass auch alles passt.

Aber Erbsen zählen musste ich bisher noch nicht. Sobald sich mir die Gelegenheit hierzu bietet, werde ich aber gern davon berichten. Heute habe ich das Thema von diversen Verschmelzungen eines unserer Mandate auf den Tisch bekommen.

Sicherlich stellt man sich hierunter kein schwieriges Themenfeld vor. Wie es das Wort bereits sagt, werden zwei oder mehr Unternehmen miteinander verschmolzen.

Neben den rechtlichen Punkten einer Verschmelzung im Hinblick auf Verschmelzungsstichtag, Aufstellung Schlussbilanz etc. Entsprechend ergeben sich unterschiedliche Auswirkungen in der Rechnungslegung des übernehmenden Rechtsträger. Dabei habe ich die Verschmelzung von Tochterunternehmen sowie die Verschmelzung von einem Tochterunternehmen auf das Mutterunternehmen zu würdigen. Wichtig ist hier der Ansatz der Vermögenswerte und Schulden beim übernehmenden Rechtsträger, da dies weitreichende Konsequenzen hat.

Der Ansatz der Vermögenswerte und Schulden sollte im Vorfeld aufgrund der Auswirkungen auf die Rechnungslegung des übernehmenden Rechtsträger sorgfältig abgewogen werden. Es ergeben sich unterschiedliche Ansatzmöglichkeiten zum einen nach dem allgemeinen Anschaffungskostenprinzip, zum anderen unter Verwendung der Buchwertverknüpfung.

Zudem kann geregelt werden, ob eine Kapitalerhöhung durchgeführt wird oder nicht. In den meisten Fällen wird häufig auf eine Kapitalerhöhung verzichtet. Zudem werden noch Zeitwerte aufgedeckt. Hieraus ergeben sich nun weitere steuerliche Fragestellungen die als nächstes zu würdigen sind, da auch bei den verschiedenen Transaktionen noch ein Auseinanderfallen der Behandlung in der Handelsbilanz zur Steuerbilanz denkbar ist.

Ich mache mich daher wieder an die Arbeit. Wirtschaftsprüfung — das ist mehr als das Erteilen von Bestätigungsvermerken zu Jahres- und Konzernabschlüssen! Mir persönlich ist das allerdings erst so richtig bewusst geworden, als ich nach bestandenem WP-Examen im Oktober zur Managerin befördert wurde und gleichzeitig die interne Abteilung gewechselt habe.

Ab sofort stand auf meiner Visitenkarte: Während ich mich bisher nur theoretisch nachzulesen z. Von jetzt an war keine Mandantenanfrage wie die vorherige, kein Auftrag exakt so wie der vorherige. Und ganz nebenbei gab es für mich auf einmal keine Busy Season mehr.

Aber ganz langsam und von vorne: Viele werden sich fragen: Was hast du denn vorher gemacht? Nach meinem — recht allgemeinen, aber mit den Schwerpunkten Rechnungswesen, Controlling und Finanzen doch im weitesten Sinne auf Zahlen ausgerichteten — BWL-Studium habe ich im Oktober meinen Berufseinstieg in der Wirtschaftsprüfung gewagt. Ab dem ersten Tag war ich bei Jahres- und Konzernabschlussprüfungen im Einsatz. Eine Zeit, in der ich — nicht zuletzt dank Training on the Job und vielen geduldigen Kollegen — sehr viel von unserem Kerngeschäft gelernt habe.

Unternehmen, die weder Banken noch Versicherungen sind. Die Vielfalt der Branchen und Unternehmensformen, in denen ich tätig war, sorgte dabei — trotz des wiederkehrenden Charakters der Aufgaben — für Abwechslung. Im weitesten Sinne bin ich immer noch Prüferin und werde es in meinem Herzen wohl auch immer bleiben — doch das Betrachtungsobjekt ist oftmals nicht der Jahres- oder Konzernabschluss sondern z. Daneben landen aber auch immer wieder andere Anfragen auf meinem Schreibtisch: Mein jetziges Betätigungsfeld verspricht gute Zukunftsperspektiven: Hier können wir als Wirtschaftsprüfer einiges tun.

Dieser Satz aus dem Munde eines Mitglieds der Prüfungskommission nach der bestandenen mündlichen Prüfung des Wirtschaftsprüferexamens klingt mir heute noch in den Ohren. Das war im Dezember Mehrere Prüfungssaisons sind seitdem vergangen. Doch ausgelernt hatte ich deswegen dann doch noch nicht.

Denn nun standen Themen an, über die man in den Vorbereitungskursen zum Examen nichts hört und zu denen es kein Skript gibt. Gleich nach meiner Bestellung als Wirtschaftsprüfer wurde mir die Auftragsverantwortung für die Jahresabschlussprüfung bei einigen Mandaten zugeteilt. Aber was wurde in der neuen Rolle von mir erwartet?

Als auftragsverantwortlicher Wirtschaftsprüfer bin ich für die operative Durchführung der gesamten Abschlussprüfung von der Planung bis zur Berichterstattung verantwortlich. Das erfolgreich abgelegte Examen dokumentiert jedoch nur, dass man von der fachlichen Seite auch ausreichend dazu befähigt ist.

Die Prüfung lebt aber von dem Zusammenspiel der verschiedenen Beteiligten. Zunächst gilt es, ein Prüfungsteam zusammenzustellen, anzuleiten und unterschiedliche Charaktere zu einer Einheit zu formen. Welche Aufgaben kann ich welchem Teammitglied übertragen?

Wie motiviere ich das Team? Wie beurteile und bewerte ich die Leistungen des Teams, um eine sachliche Kritik üben zu können? Von zentraler Bedeutung sind der Mandant und seine Zufriedenheit. Im Bereich der Abschlussprüfung ist dies bisweilen ein schwieriges Unterfangen. Auf der einen Seite steht der gesetzlich normierte Prüfungsauftrag, auf der anderen Seite der Servicegedanke, der dem Mandanten einen Mehrwert über die Prüfung hinaus bieten soll. Wirtschaftsprüfer benötigen daher ein besonderes Einfühlungsvermögen in die jeweilige Situation.

Wie verteidige ich gegenüber dem Mandanten die Feststellungen des Prüfungsteams, auch wenn der Mandant gleich mit dem Mandatsentzug droht? Wie trete ich auf, um vom Mandanten auch schon in jungen Jahren akzeptiert zu werden, ohne überheblich aufzutreten? Was kann ich tun, damit der Mandant einen Mehrwert aus der Prüfung gewinnt und unsere Leistung wertschätzt?

Das sind nur ein paar Beispiele, die zeigen, welche Bedeutung Soft Skills für einen Wirtschaftsprüfer haben. Sicherlich, nicht jedermann bringt alle diese Fähigkeiten mit. Auch ich war froh, von erfahrenen Kollegen viele gute Tipps bekommen zu haben. Auch der Besuch von Soft-Skill-Schulungen zu Themen, wie Präsentationstechniken oder Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen haben dazu beigetragen, die neue Rolle anzunehmen und erfolgreich auszufüllen.

Für mich wurde dadurch eines klar: Es sind nicht nur die fachlichen Seiten des Wirtschaftsprüferberufes, sondern vor allem die Menschen, die den Job ausmachen. Global Audit Learning ist eine internationale Stabsstelle von Deloitte, die sich mit allen weltweiten Aus- und Weiterbildungsprogrammen in der Wirtschaftsprüfung befasst.

Dazu gehören neben der Organisation von Trainingsveranstaltungen auch die Erstellung und Betreuung elektronischer Lernmodule. So habe ich beispielsweise kürzlich das elektronische Trainingsmodul für die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten aktualisiert.

Das diesjährige Treffen fand erst kürzlich in Brüssel statt und war in zwei Teile gegliedert. Dabei ist eine globale Ausgewogenheit gewährleistet: Die Digitalisierung schreitet an allen Orten voran.

Jeder kennt selbst die Vorteile der papierlosen Zeit. Als Wirtschaftsprüfer war ich sowohl Ansprechpartner für das Unternehmen als auch für den Softwarehersteller.

Aus Sicht des Wirtschaftsprüfers galt es zu erkennen, an welchen Prozesspunkten sich Veränderungen ergeben und inwieweit bisher nicht IT-gestützte-Prozesse digitalisiert werden. Zur weiteren Effizienzsteigerung plant das Unternehmen nach einer Startphase auch die Einführung des sogenannten ersetzenden Scannens. Spätestens dann sind sowohl die gesetzlichen Anforderungen des HGB als auch des Steuerrechts zu beachten.

Wegen der Vernichtung der Originalbelege stellen sich an die Archivierung und den Scan-Prozess ganz entscheidende Anforderungen. Bei einigen Spezialfragen musste ich daher auch mit den Finanzbehörden in Kontakt treten, weil sich deren Verwaltungsauffassung Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen zum Zeitpunkt der Beratung noch nicht gefestigt hatte.

Insgesamt ergab sich für mich während der Durchführung des Projekts eine sehr intensive Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, IT-Softwarehersteller und Finanzbehörde. Auch die Mitarbeiter sind mittlerweile von den positiven Seiten des papierlosen Schreibtisches begeistert. In meinem letzten Beitrag möchte ich von einer ganz besonderen Woche im Januar berichten — das Weltwirtschaftsforum in Davos.

Doch von Anfang an: Bei Wirtschaftsprüfern denkt man häufig an betriebswirtschaftliche Prüfungen, wie zum Beispiel die typische Jahresabschlussprüfung, und vielleicht noch an die Beratung in steuerlichen Angelegenheiten.

Laut Wirtschaftsprüferordnung sind Wirtschaftsprüfer aber unter anderem auch zur Beratung in sonstigen wirtschaftlichen Angelegenheiten befugt. Auch für viele selbständige Wirtschaftsprüfer gehört die Beratung ihrer Kunden zum täglichen Geschäft.

Natürlich besteht das Verbot der Selbstprüfung. Man darf daher nur in den Dingen beraten, die man nicht selbst als Prüfer zu beurteilen hat. Die Beratung kann die Qualität einer Prüfung erhöhen. Wenn Berater mit Spezialkenntnissen im gleichen Unternehmen arbeiten, können diese auch für die Prüfung als Experten ins Prüfungsteam eingebunden werden.

Berät man ein Prüfungsmandat, kann man zusätzliche Kenntnisse sammeln, die in der Prüfung hilfreich sind. Als Wirtschaftsprüfer reicht es nicht, sich nur mit Zahlen und Bilanzierungsregeln auszukennen.

Ein grundlegendes Verständnis für das Geschäftsmodell der Kunden ist genauso wichtig wie ein Verständnis von aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, mit Vorständen von Kunden und potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen und sein persönliches Netzwerk aufzubauen.

Das trifft nicht nur auf die Teilnehmer des Wirtschaftsforums zu, sondern auch auf deren Supportteams, zu denen ich gehöre. Die Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt, wobei es neben dem Hauptevent im Januar auch noch regionale Konferenzen in anderen Ländern gibt.

Es gibt offizielle und inoffizielle Vorträge und Diskussionen, in denen aktuelle Entwicklungen diskutiert werden. Dies findet zum einen innerhalb spezifischer Industriegruppen statt, so sind Wirtschaftsprüfer zum Beispiel in der Professional Services Industry Group vertreten. Andere Diskussionen finden industrieübergreifend statt. Dort geht es um die Entwicklungen in bestimmten Ländern, um die Auswirkung von Trends wie der Digitalisierung oder der anhaltenden Regulierung auf Unternehmen, um die Auswirkung von politischen Ereignissen aber auch um soziale und umweltrelevante Themen.

Nach dem Forum startet dann die Nachbereitung. Die verschiedenen Herausforderungen und Unsicherheiten der Unternehmen sollten sowohl den Prüfern bekannt sein, um sie im Rahmen der Prüfung zu würdigen. Genauso können Wirtschaftsprüfer hierzu aber auch Beratungslösungen entwickeln um diese den Kunden anzubieten. Wie in der Einleitung angedeutet, ist dies mein letzter Blogeintrag. Wer braucht da noch ein Regelwerk für die Nutzung von Social Media?

Klingt bisher alles ganz logisch und vertraut? Sehr gut, dann bitte weiterlesen, denn ich möchte dieses von mir gezeichnete Bild nachfolgend auflösen und ins Gegenteil verkehren. Während es in der Unternehmenskommunikation das eingangs gemalte Szenario durchaus gibt und das Social-Media-Wissen oft gut verteilt ist und sich auf einem vernünftigem Niveau eingependelt hat, ist davon in der Breite des Unternehmens kaum etwas zu spüren.

Auch wir, die wir seit vielen Jahren im Social Web heimisch geworden sind, stecken in einer Blase. Für uns sind die Dinge, die in den Richtlinien geregelt werden, so klar, dass wir sie nicht nochmal explizit gesagt bekommen müssen. Das ist gut für uns, hilft der Masse der Arbeitnehmer aber nicht weiter, denn die sind nun mal auf einem anderen Wissensstand als wir.

Nun könnte man argumentieren, dass diese Masse ja auch nicht via Social Media kommunizieren muss. Das stimmt, keine Frage. Aber sie kann es und tut es auch zunehmend.