Was ist eigentlich Freiheit? Wann sind wir wirklich frei und wann sitzen wir im goldenen Käfig?

Frei von Zeit zu sein bedeutet, frei zu sein von dem psychologischen Bedürfnis nach Vergangenheit und Zukunft - nach Vergangenheit, weil sie dir eine Identität .

Bedeutung und worauf Sie achten müssen Autor: Es ist einer dieser seltenen Momente, in denen man sich allen Konventionen, die einen im Alltag fesseln, und allen Eindrücken, die man bis zu dem Zeitpunkt erfahren hat, löst.

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Frei von Zeit zu sein bedeutet, frei zu sein von dem psychologischen Bedürfnis nach Vergangenheit und Zukunft - nach Vergangenheit, weil sie dir eine Identität .

Was bedeutet Freiheit für mich als Individuum und Freiheit im globalen Kontext? Diese Frage stelle ich mir immer wieder und möchte versuchen, dazu eine Diskussion anzuregen. So steht es in den Lexika und es liest sich eigentlich auch ganz nett, oder? Es sind Grundfreiheiten, die uns in Deutschland zumindest auf dem Papier zustehen. In der praktischen Philosophie wird zwischen negativer und positiver Freiheit unterschieden. Freiheit zu etwas Ja sagen: Positive, souveräne oder faktische Freiheit besteht, wenn uns innere Zwänge oder Einschränkungen z.

Gesundheit, Geld nicht von freien Handlungen abhalten. Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung beginnen erst, wenn wir aktiv nach diesen Freiheiten handeln. Das zeigen wohlhabende Menschen, die durch ihren Besitz eingeschränkt sind, Lifestyle Unternehmer, die ununterbrochen arbeiten oder Partner, die sich nicht von einengenden Beziehungen lossagen.

In dem Moment, wo wir unsere Freiheiten nutzen und Ja zu etwas sagen, gehen wir Risiken ein. Ich denke, genau hier unterschieden wir Menschen uns. Eine Gruppe hat diesen starken Freiheitsdrang und ist bereit, dafür Risiken einzugehen.

Die andere Gruppe schätzt Stabilität und Sicherheit weitaus höher, weshalb auf Freiheiten verzichtet wird. In den letzten Jahren, in denen ich in Asien gelebt habe, bekam ich das Spannungsverhältnis zwischen Freiheit und Sicherheit zu spüren. Nur wer sich sicher fühlt, kann sich auch frei verhalten.

Wer zu viele Freiheiten hat, missbraucht diese leider allzu oft zum Schaden Dritter. Von Benjamin Franklin stammt diese Aussage, die ich mit gemischten Gefühlen betrachte. Als deutscher Staatsbürger, der mit all diesen Grundfreiheiten aufgewachsen ist, würde ich zustimmen. Mich würde brennend interessieren, wie du das siehst. Gibt es eine absolute Freiheit, die für jeden Menschen auf der Welt gleich sein sollte, oder führen Kompromisse zu einem höheren Allgemeinwohl?

Aber Freiheit ist immer auch universal. Freiheit zum Gemeinwohl ist zum Beispiel die Auferlegung des Zwanges, dass in Restaurants nicht geraucht werden darf. Ich kann mir aussuchen, wo ich lebe, in welche Länder ich reise, ob und wie ich arbeite und mit wem ich eine Beziehung führen möchte. All diese Freiheiten sollten wir viel höher schätzen und davon bestmöglichen Gebrauch machen.

Willst du weitere Tipps rund um das ortsunabhängige Leben und Arbeiten? Hast du Freunde und Bekannte, für die dieser Beitrag interessant sein könnte? Dann würde ich mich riesig darüber freuen, wenn du diesen teilst. Wir freuen uns über deine Fragen, Hinweise und allgemeines Feedback. Wenn du eine spezielle Frage zum Beitrag hast, schaue bitte zuerst in den bisherigen Kommentaren und im FAQ nach, ob du die Antwort dort findest.

Oder meinen wir immer nur Eine. Eine, Diese, zu Tun was mir gefällt und zu lassen, was mir nicht nützlich erscheint auch wenn es das vielleicht wäre. Was meinst Du damit. Mensch, Medien oder der Natur. Und Du kannst Dir auch bei gutem Willen kaum vorstellen, dass die Menschen einmal Anders waren und auch wieder sein werden.

Gesellschaften je kleiner desto ehrlicher deren Menscen-Mitglieder Achtungsvoll miteinander umgehen und sich und dem Nächsten ihre Freiräume lassen.

Zunächst mal Danke für den interessanten Beitrag und den vielen inspirierenden Beiträgen! So gerne ich die absolute Freiheit propagieren möchte — es gibt sie nicht — aus vielen Gründen… Wir sprechen hier maximal von einer Freiheit, die wir als Menschen erfahren können, also einer Freiheit die dem Wesen der Menschen entspricht.

Ich glaube nicht, dass sich eine Ameise unfrei fühlt, wenn sie ihr gesamtes Leben in den Dienst ihres Ameisenvolk stellt… Wir heutigen Menschen sind alle infiziert von Dogmas, gesellschaftlichen Regeln, Gesetzen, Zwängen… Wir können gar nicht die grosse , absolute Freiheit beanspruchen — also bleiben uns partikuläre, kleine Freiheiten… Einige wichtige Freiheiten wurden in Gesetze und Verfassungen festgehalten.

Das ist wichtig und gut so… Ich picke mir mal eine raus: Wir machen uns doch unsere Meinungen selbst, oder? Auf Grund von Informationen, die wir zu einem Thema sammeln, abwägen und zu einem Entschluss kommen, zu einer Meinung — einer freien Meinung!

Was aber, wenn die Informationen, die wir sammeln, über das Internet, Radio, Fernsehen, Zeitungen in den grossen geopolitischen Fragen Kriege, Macht- und Territorialansprüche, Energiequellen sichern, Terrorismusbekämpfung, usw.

Nein, keine Angst, ich bin kein Verschwörungstheoretiker. Vielen Dank für den anregenden Kommentar, Marcel. Individuelle und kollektive Freiheit sind für mich auch zwei paar Schuhe.

Wirklich frei können wir als Individuum natürlich nur in einem kleinen Rahmen sein. Also, Rucksack packen, in die Welt gehen und sich ein unverfälschtes Bild von der Realität machen. Oh, gerade die Schulpflicht genau: Schulgebäudeanwesenheitspflicht in Deutschland, die du im letzten Absatz ansprichst, ist für uns bzw. Wieso ärgert dich gerade dieser wichtige Punkt, wenn er beklagt wird? Es ist so unglaublich wichtig und längst überfällig, das sie endlich abgeschafft wird!

Ja, klar, natürlich haben wir die Freiheit ins Ausland zu gehen und dort ohne Schule zu leben. Aber das will nicht jede Familie. Gerade nicht mit Kindern. Denke bitte nochmal über dein Urteil nach, ob die Schulpflicht in Dtl. Vielleicht habe ich dich auch nur falsch verstanden? Hi Joy, ich denke die Schulpflicht ist genau so eine Pflicht wie ein Privileg. Auf der anderen Seite denke ich, dass es für ein höheres Allgemeinwohl sorgt.

Wie viele Eltern in Deutschland haben kein Interesse, keine Zeit oder nicht die benötigte Bildung, um ihre Kinder selbst zu unterrichten? Es setzt ein hohes Verantwortungsbewusstsein zur Bildung in allen Schichten voraus, bevor das Allgemeinwohl durch Abschaffen der Schulpflicht nicht sinkt. Aber verstehe mich nicht falsch. Ich bin immer dafür, solche Zwänge abzuschaffen, um mehr Entscheidungsfreiheiten für den Einzelnen zu schaffen. Hey Sebastian, total cooler Artikel.

Ich finde deine Einstellung die aus diesem Artikel spricht echt klasse und da kann ich mir noch eine gute Scheibe von abschneiden. Lieber Sebastian, Ich halte es für wichtig und notwendig zunächst festzulegen und zu beschreiben, von welchem Menschenbild wir in unserem Denken ausgehen. Noch leichter und verständlicher wird die Diskussion, wenn wir uns zusätzlich darüber klar werden, wie wir über uns selbst und das Leben an sich denken: Das bedeutet in dem hier diskutierten Zusammenhang,: Jeder Mensch ist von ,Natur aus frei alles zu sein, zu tun und zu haben, was seiner jeweiligen Absicht entspricht.

Dabei ist die Freiheit des Anderen,zu respektieren. Wir brauchen niemanden aus der Gattung der Menschen, der sich über die anderen stellt und bestimmt, was richtig und falsch, erlaubt oder verboten sein soll. Dann gäbe es keine Zwänge und Ungleichheiten auf der Welt. Ich nehme aber an, die meisten Menschen sehen sich nicht als spirituelles Wesen, sondern als Materialisten und Nutzenoptimierer, die nicht immer dem kategorischen Imperativ folgen. Darauf folgen Gesetze und Zwänge, mit denen Gesellschaft organisiert werden.

Verschiedene Weltanschauungen führen zu Konflikten. All das führt zu massiven Einschränkungen der kollektiven Freiheit. Ich freue mich auf weitere Gedanken von dir! Wir sind ein Paar 52 w. Zurück nach Österreich oder Deutschland wollen wir unter keinen Umständen. In Bulgarien bereiten wir uns auf den endgültigen Abflug aus der EU vor.

Wenn ich die Macht habe selbst zu entscheiden, wie mein Leben aussieht. Wenn ich mich nicht, wie momentan oft, eingesperrt oder gefangen fühle in dieser Welt. Manchmal habe ich das Gefühl, das ich die Schönheit meines Lebens sehen, aber nicht greifen kann, als ob mich etwas davon abhält mein Leben zu leben und frei zu sein.

Dann habe ich das Gefühl mein ganzes Leben ist verplant, ohne das ich etwas dagegen tun kann. Andere entscheiden über mein Leben und meine Zukunft, als ob ich in meinem eigenen Leben nichts zu sagen hätte.

Ich bin umgeben von Regeln und Gesetzen. Immer muss ich dieses und muss jenes tun. Aber ich möchte gern sagen können, ich möchte, ich kann, ich darf…. Wenn ich ohne Angst und Zwang leben kann. Ein Leben in Ruhe und Glückseligkeit, ohne ständig kontrolliert oder manipuliert zu werden. Wenn ich genau so leben kann, wie ich es möchte und andere das auch akzeptieren. Freiheit spüre ich, wenn ich in den Tag hineinleben kann, wenn ich die Zeit vergessen kann und keine Termine habe.

Wenn ich auch einfach mal nur Sein kann, wenn ich mich hinsetzten kann und einfach nur da bin. Auch ist es Freiheit für mich, wenn ich so sein kann, wie ich bin, einfach ich. Und genauso wie ich eben bin, auch akzeptiert werde. Ich fühle mich frei, wenn ich Musik höre und träumen kann, wenn mich die Klänge davontragen in ferne Welten. Ebenso, wenn ich ein Buch lese und richtig darin eintauchen kann und die Welt für einen Moment auf offline steht.

Freiheit ist also ein sehr weitreichender Begriff und bedeutet sicherlich für jeden etwas anderes, aber garantiert jeder sehnt sich danach. Ich fühle mich frei , aber würde meine Freiheit gerne ausleben, doch leider lassen das einige Umstände nicht zu. Da stimme ich dir zu, Anika. Freiheit empfindet man oft, wenn man in der Natur ist. Meist an abgelegenen ruhigen Orten oder wenn man Musik hört. Für mich persönlich ist Freiheit das Gefühl, in dem man sich selbst vergisst.

Es ist einer dieser seltenen Momente, in denen man sich allen Konventionen, die einen im Alltag fesseln, und allen Eindrücken, die man bis zu dem Zeitpunkt erfahren hat, löst.

Angst zu versagen, Angst nicht gemocht zu werden, Angst vor der Zukunft, Angst haben emotional verletzbar zu sein und und und. Ich möchte es mit einem Zitat für mich ausdrücken: Im Geiste Gottes leben, das ist für mich Freiheit. Diese Macht ist unendliche Liebe, aus der alles hervorgeht. Sie ist die Quelle.

Leider auch für Neid und Missgunst, aus der all diese unangenehmen Dinge entstehen, von denen Du schreibst: Gott gibt all diese Freiheiten, von denen Du sprichst.

Wer Gottes Gesetzt verletzt oder gar bricht, wird ebenso Erfahrungen machen wie der, der sie achtet. Und diese Signalwörter stehen nicht nur für künftige Buchprojekte, vielmehr füllen sie bereits die Bibliotheken mit ihren blutigen und grausamen Geschichten.