DE102010009579B4 - Verfahren zum Desodorieren von Speiseöl - Google Patents

Die schonendste Technik zur Herstellung von hochwertigem Speiseöl ist die Kaltpressung. Im Zuge dieses Verfahrens wird die Ölsaat vor dem Pressen nicht angewärmt, sondern mechanisch sorgfältig ausgepresst. Das auf diese Weise gewonnene Öl bedarf nun nur noch der Filterung ehe es abgefüllt werden kann. Bei dieser Technik darf die durch den Pressdruck beziehungsweise die durch die .

Und eher Speed -Mittel bevorzugen, die sie einer Tätigkeit nachgehen lassen, der sie dann das Glück zuschreiben können. Zu weiteren Untersuchungen kam Seguin aufgrund einer von durch Napoleon veranlassten Anklage gegen ihn nicht mehr. In den Armeen der Mittelmächte dürfte aber auch von Ärzten gespritztes Morphium gegenüber dieser Selbst-Anwendung überwogen haben. Es lenkt nur vom Grund der Schmerzen ab.

Translation of «Speiseöl» into 25 languages

Many translated example sentences containing

Synonyms and antonyms of Speiseöl in the German dictionary of synonyms. Examples of use in the German literature, quotes and news about Speiseöl. Das kann nicht gutgehen. Polytechnischer Verein für das Königreich Bayern, ZurVerabreichung Einsatz bei Rind, Nicht in Alkohol sehr wenig in Aether. Speiseöl , giebt eine wei- fse, trockne Seife, von warm geprefstem Oel riecht sie unangenehm. Zu Ilaaröl, Pommaden, zur Hereitung parfümir- ter Oele.

Brennt schön, dem Oliv. Ernst Ludwig Schubarth, Ein Hauptverfälschungsmittel des ' livenöles ist das S e s a m ö l, das aber selbst auch ein gutes Speiseöl ist; reines Sesamöl wird gewöhnlich mit Bauwollsaruenöl gelb gefärbt und als echtes Olivenöl verkauft, sodass eine Im Frühjahr wurde Speiseöl knapp, man konnte den Exportverpflichtungen nicht mehr nachkommen, man konnte den Bedarf an Industrieölen nicht mehr decken.

Das Zentralkomitee beschloss, die Das aus Rapssamen gewonnene Pflanzenöl enthält Forschern zufolge nur halb so viele gesättigte Fettsäuren wie Olivenöl und darüber hinaus Inhaltsstoffe, die Sie können ins Speiseöl gelangen, wenn das Öl bei der Herstellung mit Kunststoffschläuchen oder Behältern aus Kunststoff in Berührung kommt. Die verzweifelte Jagd nach Speiseöl und Zucchini. Samstags im Morgengrauen schultert Universitätsprofessor Elio Ohep im bürgerlichen Osten von Caracas zwei alte Kartoffelsäcke und macht sich auf den Weg Hierzu werden bestimmte Prozessparameter, Druck und Temperatur, vorgegeben.

Die amerikanische Patentanmeldung US 2 A schreibt ebenfalls ein Deodorisierungverfahren für Speiseöl bei dem aus den Brüden die Wertstoffe zurückgewonnen werden. Bei diesem Verfahren wird besondern Wert darauf gelegt, die Temperaturbelastung des Öls zu minimieren, in dem die Temperatur des Öls schrittweise erhöht wird und das Öl der höchsten Temperatur nur sehr kurzzeitig ausgesetzt wird.

Aber auch in diesem Verfahren werden die Brüden aus allen Stufen der Deodorierung gemeinsam von einem Vakuumsystem abgezogen und niedergeschlagen. Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das eingangs beschriebene, halbkontinuierlich betriebene Verfahren zum Desodorieren von Speiseölen so auszugestalten, dass sich eine an Sterolen und Tocopherolen reiche Fettsäurephase und eine an Sterolen und Tocopherolen arme Fettsäurephase getrennt voneinander gewinnen lassen.

Gelöst ist diese Aufgabe dadurch, dass wenigstens die in der stromwärts ersten Trennstufe des mittleren Abschnitts der Strippkolonne befindliche Charge indirekt erwärmt wird und die aus den Trennstufen des mittleren Abschnitts der Strippkolonne abgehenden Brüden in wenigstens zwei Kondensationsstufen indirekt gekühlt und sortenrein fraktioniert werden, wobei in einer ersten Kondensationsstufe eine an Sterolen und Tocopherolen reiche Fettsäurephase und in einer zweiten Kondensationsstufe eine an Sterolen und Tocopherolen arme Fettsäurephase kondensiert werden.

Die die überwiegenden Mengen an Fettsäuren, Sterolen und Tocopherolen enthaltenden Brüden entstehen in den im mittleren Abschnitt der Strippkolonne befindlichen Trennstufen, werden gesammelt und den Kondensationsstufen zugeführt, in denen die Brüden mit temperiertem Kühlwasser indirekt jeweils mittels eines Plattenwärmeübertragers gekühlt werden.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die restlichen Brüden über eine als Kühlfalle wirkenden Kondensationsstufe, vorzugsweise einen Plattenwärmeübertrager zu leiten, um die Brüden von Mitrissen an Speiseöl, die eine unerwünschte Belastung der Vakuum-Erzeugungsanlage verursachen, zu befreien. Die Plattenwärmeübertrager werden getrennt voneinander, vorzugsweise mit temperiertem Kühlwasser gekühlt.

Ein besonderer Vorteil ist darin zu sehen, dass die halbkontinuierlich betriebene Destillationsanlage einen Sortenwechsel in der Beschickung des Speiseöls ohne Unterbrechung des Desodorierungsprozesses ermöglicht, da die Destillationsanlage nicht entleert werden muss.

Der Brüdenabzug der einzelnen Trennstufen als auch die Anzahl der Kondensationsstufen lassen sich variieren, so dass eine sortenreine Kondensation bei aufeinander folgenden Chargen gewährleistet ist. Je nach Anzahl der unterschiedlichen Einsatz-Speiseöle sind entsprechend viele Vorlagebehälter mit je einer Kammer für die an Sterolen und Tocopherolen reiche Fettsäurephase und die von Sterolen und Tocopherolen arme Fettsäurephase vorgesehen.

Die Steuerung des Desodorierungsprozesses erfolgt mit Hilfe eines Prozess-Leitsystems, durch das die einzelnen Prozessschritte automatisch steuerbar und überwachbar sind. Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung wird die Destillationsanlage mit wenigstens zwei Chargen desselben Speiseöls in Folge beschickt, um das Herstellen sortenreiner Fettsäurephasen auch bei einem Wechsel des zu desodorierenden Speiseöls zu erreichen.

Eine bevorzugte Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass die Trennstufen des unteren Abschnitts der Strippkolonne über Wärmerohre mit den Trennstufen des oberen Abschnitts verbunden sind, so dass in den Trennstufen des unteren Abschnitts der Strippkolonne anfallende Wärme auf die in den Trennstufen des oberen Abschnitts der Strippkolonne befindlichen Speiseöl-Chargen durch indirekte Wärmeübertragung vorgewärmt werden können.

Im mittleren Abschnitt der Strippkolonne wird wenigstens die stromwärts in der ersten Trennstufe befindliche Charge indirekt mit, vorzugsweise in einem Naturumlaufkessel erzeugten Hochdruckdampf erhitzt.

Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal wird das Speiseöl in der stromwärts letzten Trennstufe der Strippkolonne indirekt gekühlt. Siehe hierzu die Zeichnung, 1. Nachdem in der halbkontinuierlich arbeitenden Wasserdampf-Destillationsanlage 1 mittels der Vakuum-Erzeugungsanlage 2 , die über Leitung 3 an die Entgasungsstufe 4 und über Leitung 5 an den Brüdenwäscher 6 und an die Brüdenabgangsleitung 7 der Strippkolonne 8 angeschlossen ist, wird die Entgasungsstufe 4 mit einer über Leitung 9 zugeführten Charge von 6 t Rapsöl, das 1,5 Gew.

Danach beginnt der automatische Betrieb der Destillationsanlage 1 , wobei jede Charge nach dem Verlassen der Entgasungsstufe 4 nacheinander die Trennstufen 10 , 11 , 12 , 13 , 14 , 15 , 16 , 17 der Strippkolonne 8 durchströmt. Nach Ablauf einer Verweilzeit von 23 min je Trennstufe wird das Rapsöl durch automatisches Öffnen des Bodenventils in 2 bis 3 min in die jeweils nachfolgende Trennstufe entleert. Eine entsprechende Verriegelung in der Steuerung der Bodenventile sorgt dafür, dass das Entleeren erst dann erfolgt, wenn die nächstfolgende Trennstufe vollständig entleert ist.

Über Leitung 18 wird aus dem Sumpf der letzten Trennstufe 17 vollständig desodoriertes Rapsöl abgezogen und aus dem Prozess ausgeleitet. Die in den Trennstufen 10 , 11 , 15 , 16 , 17 gebildeten über seitliche Ausgänge in die Brüdenabgangsleitung 7 abgeführten Brüden werden dem Brüdenwäscher 6 aufgegeben und in diesem zu einem Fettsäure-Mischdestillat kondensiert, indem die Brüden direkt mit über Leitung 19 aus dem Wärmeübertrager 20 zugeführtem Fettsäure-Mischdestillat, das aus dem Brüdenwäscher 6 abgezogen und über Leitung 21 in den Wärmeübertrager 20 strömt, gekühlt werden.

Die in den Plattenwärmeübertragern 27 , 28 kondensierten Fraktionen werden über Leitungen 30 , 31 abgeführt und getrennt in dem Vorlagebehälter 32 in den Kammern 33 , 34 gespeichert, von wo aus die beiden Fraktionen getrennt über Leitungen 35 , 36 in ein nicht dargestelltes kundenseitiges Tanklager gepumpt werden. Über die Leitung 37 wird über eine je Trennstufe 10 , 11 , 12 , 13 , 14 , 15 , 16 , 17 und eine für die Entgasungsstufe 4 abzweigende Seitenleitung Strippdampf in die jeweils in der Trennstufe und der Entgasungsstufe befindliche Charge eingeleitet und die Charge erwärmt, so dass die leichter flüchtige Inhaltsstoffe der Chargen gestrippt und mit den Brüden abgleitet werden.

Zusätzlich werden die in den im oberen Abschnitt der Destillationskolonne 8 befindlichen Trennstufen 10 , 11 vorhandenen Chargen durch indirekte Wärmeübertragung nach dem Arbeitsprinzip eines Thermosyphons mit aus den im unteren Abschnitt der Destillationskolonne 8 angeordneten Trennstufen 15 , 16 gewonnener Wärme erhitzt. Die jeweils geschlossenen Rohre 38 , 39 , sog. Darin befinden sich je eine Wärmübertragungsfläche für die Wärmequelle Heizzone und die Wärmesenke Kühlzone. Bei dem in den Heizzonen der Trennstufen 15 , 16 erfolgenden Wärmeeintrag beginnt das Arbeitsmedium zu verdampfen und der gebildete Dampf strömt in Richtung der Kühlzone, wo der Dampf wegen der vergleichsweise niedrigeren Temperatur kondensiert.

Dabei wird die zuvor in den Trennstufen 15 , 16 aufgenommene latente Wärme in den Trennstufen 10 , 11 wieder abgegeben. Die Zirkulation der Chargen in den Stufen 4 , 10 , 11 , 12 , 13 , 14 , 15 , 16 , 17 der Stippkolonne 8 erfolgt jeweils durch einen nach dem Arbeitsprinzip einer Mammutpumpe funktionierenden Umwälzapparat 42 , 43 , 44 , 45 , 46 , 47 , 48 , 49 , 50 mit der Folge einer effektiven Wärmeübertragung und eines effektiven Strippens durch den zugeführten Strippdampf.

Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den aus den Trennstufen 12 , 13 , 14 des mittleren Abschnitts der Strippkolonne abgehenden Brüden in einer ersten Kondensationsstufe 27 die an Sterolen und Tocopherolen reiche Fettsäurephase und in einer zweiten Kondensationsstufe 28 die an Sterolen und Tocopherolen freie Fettsäurenphase kondensiert werden.

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer dritten Kondensationsstufe 29 die von den Brüden mitgerissenen Speiseöltröpfchen abgeschieden werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Kondensationsstufen 27 , 28 , 29 für die Brüden Oberflächenwärmeübertrager eingesetzt werden.

Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenwärmeübertrager getrennt voneinander, mit temperiertem Kühlwasser, gekühlt werden.