Leasingübernahme: Seat Leon Fr

Bei einem sale-and-lease-back insbesondere mit Immobilien kann der leasende Unternehmer unter Umständen eine Reinvestitionsrücklage für einen Zeitraum von bis zu 6 Jahren bilden (§ 6b Abs.3 Satz1 Einkommensteuergesetz (EStG)).

Die Leasingraten sind für beide Seiten in einen Tilgungsanteil und einen erfolgswirksamen Anteil aufzuspalten. Wenn das Vertragsobjekt durch eine Vertragsdauer nahe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer praktisch verzehrt ist, ordnen die Finanzbehörden das wirtschaftliche Eigentum dem Vertragsnehmer zu. LG auf fehlenden oder nicht ausreichenden Versicherungsschutz unverzüglich aufmerksam machen. Herstellungskosten sowie den aufgelaufenen Abschreibungen zu dokumentieren vgl.

Leasing und Miete

BGB § Die Regelung der §§ , BGB ist auf Immobilien-Leasingverträge nicht entsprechend anwendbar. Insbesondere ist das Kündigungsrecht wegen eines Formmangels mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Natur des Leasingvertrags, der eine Finanzierungsfunktion für den Leasingnehmer erfüllt, nicht vereinbar.

Zurechnung von Leasingobjekten 1. Grundlegend führte der BFH aus, dass die Objektzurechnung gem. Dabei seien zwar die Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen, doch könnten für gängige Vertragstypen allgemeine Regelungen festgeschrieben werden. Entsprechendes gilt, wenn bei einer Anschlussverwertung des Objektes dem LN sowohl potenzielle Mehr- als auch potenzielle Mindererlöse zugewiesen werden. Die zunächst rein steuerliche Regelung der Objektzurechnung wird auch für die handelsrechtliche Bilanzierung akzeptiert.

Die Praxis bezeichnet als erlasskonform solche Verträge, deren Grundstruktur den in diesen Erlassen beschriebenen Details entspricht und bei denen die Erlassregelungen eine Zurechnung des Objektes zum LG herbeiführen. Ein wirtschaftlicher Zwang zur Optionsausübung mit der Folge einer Zurechnung zum LN wird nur dann nicht vermutet, wenn der Kaufpreis den linearen Restbuchwert bzw. Das Objekt ist dem LN zuzuordnen, wenn es seinen Belangen derart angepasst ist, dass jede anderweitige Nutzung entfällt.

Doch sind die Annahmen hierzu höchst restriktiv; Spezial- Leasing bleibt ohne praktische Bedeutung. In der Gesamtbetrachtung bleibt die Amortisation noch offen und ist ergänzend zu regeln. Der Restwert orientiert sich i. Der LG kann, aber er muss nicht andienen; die verbleibende Restwertchance wird als hinreichend betrachtet, um die Bilanzierung beim LG zu rechtfertigen. Diese Aufteilungsvariante ist für die praktische Vertragsgestaltung typisch.

Die Gewinnchancen des LG rechtfertigen gem. Leasingerlass die Bilanzierung des Objektes beim LG. Hier muss eine Zuordnung des Objektes durch freie Würdigung nach allgemeinen Grundsätzen erfolgen. Ein einzelner Vertrag bringt ein ggf. Dort sind Verträge marktgängig, die lediglich die leistungsbezogene Nutzung des Fahrzeugs amortisieren Kilometervertrag.

Damit trägt der LG das volle Investitionsrisiko. Das Immobilien- Leasing wurde zunächst durch den Vollamortisationserlass vom Echte Vollamortisationsverträge sind allerdings für den Immobiliensektor untypisch.

Der Teilamortisationserlass vom Eine untere Schranke der GMZ wird im Erlass nicht genannt; anderenfalls hätten sich wohl unüberwindliche Probleme der Abgrenzung von herkömmlichen Mietverhältnissen ergeben. Während bei den sonstigen Vertragsformen der LN das Objektrisiko vollständig oder zumindest zu ganz wesentlichen Teilen trägt und eine Objektzurechnung zum LG nur durch die bei ihm verbleibende Wertsteigerungschance begründet werden kann, ist es beim erlasskonformen Immobilien-Leasingvertrag mit Teilamortisation genau umgekehrt: Dem LG werden alle wirtschaftlich wesentlichen Risiken auferlegt; die Wertsteigerungschancen dagegen liegen vollständig beim LN.

Sind Leasingvereinbarungen geeignet, den LN wie den Eigentümer des Gegenstandes zu stellen, dann sollten diese wirtschaftlich gleichen Situationen im Jahresabschluss gleich behandelt werden. Sie sind zusammen mit den nachfolgenden Kriterien lediglich als Indizien für das Vorliegen eines finance lease aufzufassen. Punkt 2 gesondert zu würdigen ist. Die spätere Wahrnehmung der Option darf bereits zu Vertragsbeginn vermutet werden, wenn der im Vertrag festgeschriebene Kaufpreis hinreichend weit unter dem Zeitwert im Zeitpunkt der möglichen Optionsausübung liegt zur Definition des fair value vgl.

Damit stellt sich das Problem, einen Grenzpreis zu fixieren, ab dem die Ausübung der Option nicht mehr mit hinreichender Wahrscheinlichkeit vermutet werden kann bzw. Ein capital lease ist gem. IAS 17 konkretisiert den Mietzeittest nicht durch eine Prozentangabe, sondern formuliert eine qualitative Schranke.

Umfasst die GMZ den überwiegenden Teil der wirtschaftlichen Nutzungsdauer des Objektes, so ist der Leasingvertrag als finance lease zu klassifizieren. Es ist jedoch davon auszugehen, dass keine völlige Übereinstimmung von GMZ und wirtschaftlicher Nutzungsdauer vorliegen muss; grds.

Allerdings eröffnet eine qualitative Zeitschranke Gestaltungsspielräume. Der US-amerikanische und britische Standard als auch die deutschen Erlassregelungen zeigen in der praktischen Anwendung, dass die Vorteile einer quantitativen Zeitschranke deren Nachteile überwiegen. Barwerttest recovery of investment test SFAS Eine Klassifikation als finance lease erfolgt dagegen nach IAS Sowohl die Mindestleasingzahlungen als auch der anzuwendende Zins werden für LG und LN unterschiedlich definiert, sodass der Barwerttest zu abweichenden Ergebnissen führen kann.

Dazu gehören neben den vereinbarten Leasingzahlungen auch vom LN bzw. Nicht in die Mindestleasingzahlungen eingerechnet werden Entgelte für besondere Leistung en Wartung, Versicherung etc.

Nicht einzubeziehen sind zudem bedingte Leasingraten contingent rentals , die in Abhängigkeit von Umsatz , Nutzungsintensität, Zinssätzen u. Da dieser Zins dem LN i. Der ökonomische Grundgedanke des Barwerttests ist einsichtig: Bei der Ermittlung des Barwert s werden die künftigen Zahlungen, die der LG aus dem Leasingvertrag fest erwarten darf, mit dem internen Zins diskontiert. Der Barwert spiegelt den Betrag wider, der dem LG durch das Leasinggeschäft vergütet wird, den Betrag, der nicht mehr mit Investitionsrisiko, sondern lediglich noch mit Bonitätsrisiko behaftet ist.

Mithin stellt der Barwerttest auf den Übergang des Investitionsrisikos ab: Je höher der Anteil des investitionsrisikofreien Betrages am gesamten Zeitwert des Objektes ist, desto mehr nähert sich der Leasingvertrag einem Kaufvertrag an. Man kann daher bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise erwägen, ab einem bestimmten Verhältnis von investitionsrisikofreiem Barwert und Zeitwert des Objektes den Leasingvertrag wie einen Kaufvertrag zu behandeln, also beim LG nicht den Gegenstand, sondern eine Forderung zu aktivieren.

Entsprechend ist der Barwerttest aus Sicht des LN ein Indikator , inwieweit er das Investitionsrisiko übernommen hat, d. Schwächen des Barwerttests liegen in den Gestaltungsspielräumen, die durch die Abschätzung der Diskontierungsfaktoren und künftiger, z. In besonderer Weise kritisch sind bedingte Leasingzahlungen contingent rentals. Neben den erläuterten Kriterien nennt IAS 17 vier weitere Orientierungshilfen für die Qualifikation als finance lease.

Diese haben jedoch nur klarstellenden Charakter und bringen in der Sache keine zusätzlichen Erkenntnisse für die Vertragsabgrenzung Mellwig, SFAS 13 nimmt im Grundsatz eine ggf. Ausdrücklich keine Anwendung finden der economic life test und der recovery of investment test, weil die wesentlichen Chancen und Risiken wegen der unbegrenzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer des Grund und Bodens nur dann auf den LN übertragen werden können, wenn das rechtliche Eigentum auf ihn übergeht.

Für die abgegrenzten Gebäude und maschinellen Anlagen erfolgt eine Beurteilung anhand der beschriebenen vier Zuordnungstests. Leasingverträge über Gebäude sind nach den allgemeinen Kriterien in finance leases und operating leases zu klassifizieren. Leasingverträge über bebaute Grundstücke sind für die Klassifizierung in einen Grundstücks- und einen Gebäudeteil aufzuspalten, wenn der Grundstücksanteil nicht unwesentlich ist.

Der Vertrag über Grund und Boden ist aufgrund der unbegrenzten Nutzungsdauer grundsätzlich als operating lease einzustufen, während für das Gebäude die allgemeinen Kriterien für die Klassifizierung als finance oder operating lease gelten.

Eine Klassifizierung beider Verträge als finance lease ist jedoch zwingend, wenn der Eigentumsübergang für beide Elemente vorgesehen oder hinreichend wahrscheinlich ist.

Ist der Anteil des Grundstücks unwesentlich, wird der Leasingvertrag einheitlich als operating oder finance lease klassifiziert. Leasingverträge im Jahresabschluss 1. Die Leistung des LG wird in der Objektüberlassung im Zeitablauf gesehen und gilt für die restliche Vertragslaufzeit als noch nicht erbracht.

Mithin scheitert die Aktivierung der künftigen Leasingraten an den Ertragsrealisationskriterien. Ansprüche und Verpflichtungen aus dem noch schwebenden Teil solcher Dauerschuldverhältnisse executory contracts werden grds. Beispielsweise wurden Eigenkapitalanforderungen an die jeweiligen Kreditrisiken angepasst und auch aufsichtsrechtliche Vorgaben neu definiert.

Leasingunternehmen unterliegen diesen Vorgaben nicht. Bei Neu- oder Umbau einer Immobilie kann ein auf die Wünsche und Bedürfnisse des Leasing-nehmers abgestimmter Beratungsvertrag abgeschlossen werden.

Wichtige Bestandteile sind unter anderem: So bleiben die Interessen des Leasingnehmers gegenüber Planern, Bauaufsicht und ausführenden Firmen gewahrt. Es entlastet den Leasingnehmer von allen Bauherrenaufgaben. Grundstücksbewertung, Auswahl von Lieferanten, Qualitätskontrolle und die Unterstützung in juristischen, steuerlichen und technischen Fragen bis zur Fertigstellung.

Der Leasinggeber kann auf einem fremden Grundstück ein Gebäude errichten, um es später zu verleasen. Die Erlaubnis hierzu nennt man "Baurecht". Eingeräumt werden kann das Baurecht dem Leasinggeber vom Liegenschaftseigentümer, dem Leasingnehmer oder Dritten. Das Schadensrisiko beginnt mit dem vereinbarten Gefahrenübergang. In den meisten Fällen bestellt der künftige Leasingnehmer zuerst das von ihm ausgewählte Investitionsgut beim Lieferanten.

Nach Abschluss des Leasingvertrages tritt der Leasinggeber gegenüber dem Lieferanten in die Kundenbestellung ein und wird damit Abnehmer des Investitionsguts. Geliefert wird im Namen des Leasinggebers an den Kunden. Der Leasinggeber bezahlt die auf ihn ausgestellte Rechnung und erhält damit direkt das zivilrechtliche Eigentum.

Damit kommt der Leasingvertrag rechtswirksam zustande. Betriebsvorrichtungen sind die Maschinen und Vorrichtungen einer Betriebsanlage, mit der das Gewerbe betrieben wird. Bei Einhaltung der Eckwerte aus den steuerlichen Leasingerlassen aktiviert der Leasinggeber das Investitionsgut. Die Investition ist für den Leasingnehmer, bei dem weder das Investitionsgut noch die Verbindlichkeiten aktiviert werden, bilanzneutral. Die Eigenkapitalquote und der Verschuldungsgrad verändern sich für ihn nicht.

Leasingzahlungen erscheinen als Aufwendungen in seiner Gewinn- und Verlustrechnung. Verpflichtungen aus Leasinginvestitionen werden nachrichtlich im Anhang des Jahresabschlusses gezeigt.

Unter Bonität versteht man die Kreditwürdigkeit oder "Leasingwürdigkeit". Die Bonität des Leasingnehmers soll gewährleisten, dass die vereinbarten Leasingzahlungen für die gesamte Vertragsdauer erbracht werden können. Die Lieferantenbonität soll sicherstellen, dass der Lieferant seinen Liefer- und Gewährleistungsverpflichtungen nachkommen kann.

Die Werthaltigkeit eines Objekts soll sicherstellen, dass eine Drittverwertung möglich ist. Gespeist wird dieser Bonus aus Verwertungserträgen, die nach Ablauf der Altverträge erzielt werden. Der Cash-Flow ist eine betriebswirtschaftliche Kennziffer, mit der die von einem Unternehmen in einer Abrechnungsperiode erwirtschafteten liquiden Mittel dargestellt werden.

Leasing-Geber und Leasing-Nehmer sind in verschiedenen Ländern ansässig. Unterschiedliche steuerliche und bilanzielle Rahmenbedingungen in einzelnen Ländern erfordern sehr intensive Prüfungstätigkeiten Vertragsrecht, Steuerrecht, Eigentumsrecht, Insolvenzrecht usw. Costumizing Kosten ist der englische Ausdruck für die Anpassung eines Serienproduktes wie etwa Software an die Bedürfnisse eines Kunden.

Die Anpassung kann durch Programmänderungen Individualprogrammierung oder durch das Setzen von Parametern erfolgen, die Umfang und Aussehen Konfigurierung einerseits oder das Verhalten und die Ergebnisse Parametrisierung einer Standardsoftware beeinflussen.

Customizing-Kosten sind nur in Verbindung mit der Software leasingfähig und können max. Leasingverträge werden häufig mit Dienstleistungen "rund um die Investition" ergänzt. Daraus entsteht ein Mehrwert für den Kunden. Beim Direkt-Leasing gewinnt die Leasinggesellschaft ihre potentiellen Kunden durch direkte Kontaktaufnahme und sie betreut und berät diese Kunden zu allen Themen rund um ihre Investitionen.

Wenn ein Leasingvertrag eine Kaufoption für den Leasingnehmer und ein Andienungsrecht des Leasinggebers enthält spricht man von einer Doppeloption. Bei solchen Verträgen gilt der Leasingnehmer als wirtschaftlicher Eigentümer. Die Eigenkapitalquote zeigt den prozentualen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalrendite gibt Aufschluss über die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals. Mit Leasinginvestitionen kann die Eigenkapitalrendite verbessert werden. Beim Immobilien-Leasing tritt als Leasinggeber häufig eine für eine bestimmte Immobilie gegründete Objektgesellschaft in Erscheinung, die zivilrechtliche und wirtschaftliche Eigentümerin der Immobilie ist.

Bei Leasinginvestitionen ist der Leasinggeber sowohl zivilrechtlicher als auch wirtschaftlicher Eigentümer des Investitionsguts, wenn er die in den Leasingerlassen hierfür beschriebenen Eckwerte einhält. Diese Eckwerte betreffen im wesentlichen die Laufzeit und die Regelungen am Vertragsende eines Leasingvertrages. Die in Verbindung mit Leasinginvestitionen zu leistenden Leasingzahlungen sind in vollem Umfang Betriebsaufwand und reduzieren den zu versteuernden Gewinn.

In den "Allgemeinen Leasingbedingungen" ist geregelt, unter welchen Bedingungen und mit welcher Intensität ein geleastes Wirtschaftsgut genutzt werden darf. Der Versicherungsschutz ist sehr umfangreich. Dazu werden die tatsächlich gefahrenen Kilometer mit den vertraglich vereinbarten abgeglichen. Zum Ende eines Leasingvertrags gelten bei den verschiedenen Leasingvertragstypen unterschiedliche Regelungen. Voraussetzung für eine Vertragsbeendigung aller Vertragstypen ist, dass Leasinggeber und Leasingnehmer die vertraglich vereinbarten Pflichten erfüllt haben.

Dann kann - je nach Vertragstyp - verhandelt werden, ob eine Vertragsverlängerung oder ein Verkauf des Investitionsgutes an den Kunden oder einen Dritten vorgesehen ist. Zu beiden Vorgängen gibt es vertragstypische und individuelle Regelungsmöglichkeiten. Wenn keine dieser Regelungen vereinbart wird ist das Investitionsgut an den Leasinggeber zurück zu geben. Für Bankauskünfte über Leasing-Nehmer, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, benötigt die Leasinggesellschaft eine vom Leasingnehmer unterzeichnete "Ermächtigung zur Erteilung einer Bankauskunft".

Unter Facility-Management versteht man ein umfassendes Dienstleistungspaket rund um die Immobilie. Hierzu zählen im allgemeinen Verwaltungs- und finanzwirtschaftliche Aufgaben ebenso wie Leistungen zur Pflege, Instand- und Werterhaltung. Die im Rahmen der steuerlichen Leasing-Erlasse abgeschlossenen Leasingverträge werden in Deutschland formal als Finanzierungs-Leasing-Verträge bezeichnet, obwohl Leasing eine Nutzungsüberlassung und keine Kredit-Finanzierungsfunktion beinhaltet.

Für den Leasingnehmer lässt sich hiermit administrativer Aufwand erheblich reduzieren. Die Forfaitierung ist eine wichtige Re- Finanzierungsform von Leasinggesellschaften. Der Leasinggeber verkauft seine Leasingforderungen an eine Bank und erhält dafür die Mittel zur Zahlung der Lieferantenrechnungen. Dieser mittel- bis langfristige Forderungsverkauf wird als Forfaitierung bezeichnet. Mit dem Verkauf der Leasingforderungen übertragen die Leasinggesellschaften auch das Ausfallrisiko der Leasingnehmer an die Banken.

Je nach Kundenwunsch können diese Vereinbarungen die Inspektionen, Reparaturen, Versicherungen, Steuern, Kraftstoffabrechnungen, Reifenersatz, Schadensabwicklungen mit Versicherern und vieles mehr beinhalten. Der englischsprachige Begriff für den Vollamortisations-Leasingvertrag. Leasingverträge, bei denen — gerade bei technischen Anlagen und Automobilen — weitere Dienstleistungen mit einbezogen werden.

In Verbindung mit einem Leasingobjekt bedeutet Fungibilität die Dritt- oder Wiederverwertbarkeit des Investitionsgutes. Ein Leasingobjekt ist dann nicht fungibel, wenn es nur bei einem bestimmten Anwender eingesetzt werden kann.

Der Leasinggeber ist nur dann wirtschaftlicher Eigentümer eines Objekts, wenn es sich um ein fungibles Wirtschaftsgut handelt.

Mit der Abnahmeerklärung bestätigt der Leasingnehmer den Empfang eines vollständigen, einwandfreien und gebrauchsfähigen Objektes. Er verpflichtet sich dazu, während der Laufzeit des Vertrages die Wartungsempfehlungen des Herstellers einzuhalten und stets für die Aufrechterhaltung der Gebrauchsfähigkeit auf seine Kosten zu sorgen.

Mit dem Leasingnehmer wird ein Pauschalbetrag vereinbart, für den er die im Vertrag vereinbarten Dienstleistungen zum Beispiel: Inspektionen, Reifenwechsel, Reparaturen und so weiter in Anspruch nehmen kann. Zwischen Leasinggeber und Leasingnehmer erfolgt keine Einzelabrechnung mehr. Die Leistungserbringer zum Beispiel Werkstätten, Reifenbetriebe rechnen direkt mit der Leasinggesellschaft ab.

Gewerbeertragsteuer ist eine kommunale Steuer mit einigen bundeseinheitlichen Komponenten. Über so genannte Hebesätze entscheidet jede Kommune, wie hoch die Gewerbesteuer für die Unternehmen ist. Einzelunternehmen und Gesellschafter einer Personengesellschaft können die Gewerbesteuer bis zu festgelegten Grenzen mit der Einkommensteuer verrechnen. Ein besonderes Merkmal eines Leasingvertrages ist, dass der Leasinggeber fast alle Rechte aus dem mit dem Lieferanten vereinbarten Beschaffungsvertrag an den Leasingnehmer abtritt.

Das betrifft insbesondere die Rechte aus der Gewährleistung. Gegenüber dem Lieferanten kann der Leasingnehmer seine Rechte genau so ausüben wie ein Käufer. Allerdings obliegen ihm auch die Pflichten zur Wahrnehmung der abgetretenen Rechte.

Aus steuerlicher Sicht hat die unkündbare Grundlaufzeit von "Finanzierungsleasing-Verträgen" eine hohe Bedeutung. Das Handelsregister ist ein öffentlich zugängliches Verzeichnis der Kaufleute. Es unterrichtet über Rechtsverhältnisse und Vertretungsbefugnisse. Im Zusammenhang mit einer Engagementbearbeitung sind aktuelle Handelsregisterauszüge der Leasingnehmer von hoher informatorischer Bedeutung. Hersteller von Investitionsgütern setzen eigene Leasingangebote zur Absatzförderung ihrer Produkte ein.

Dazu unterhalten sie Leasinggesellschaften als Tochterunternehmen, die ihre Vertriebsaktivitäten auf das Produktspektrum des Herstellers konzentrieren. Sie sind in Deutschland von kapitalmarktorientierten Unternehmen in deren Konzernabschluss anzuwenden.

Während die Leasinggeberbilanzierung weitestgehend unverändert zu IAS 17 bleibt, muss ein Leasingnehmer zukünftig stets den Barwert seiner Zahlungsverpflichtungen als Nutzungsrecht aktivieren und einen zugehörigen Verbindlichkeitsposten passivieren. Damit sind für einen Leasingnehmer grundsätzlich alle Miet- und Leasingverträge bilanzwirksam. Wahlmöglichkeiten sind zum Beispiel für Objekte geringen Wertes bis ca. Zudem wird die Definition von Leasing verändert: Zu den immateriellen Wirtschaftsgütern zählen bilanzierungsfähige Rechte, Firmenwerte, Patente, Lizenzen usw.

In Verbindung mit Leasingverträgen handelt es sich zumeist um leasingfähige Software. Hierfür werden spezielle Software-Leasingverträge abgeschlossen, die die Bedingungen der mit der Software verbundenen Lizenzen berücksichtigen. Für Gebäude und Grundstücke können Immobilien-Leasingverträge abgeschlossen werden.

Folgende Varianten sind am häufigsten anzutreffen: Zur Optimierung der Gestaltung von Immobilien-Leasingverträgen tritt als Leasinggeber eine eigens für den Leasingvertrag gegründete Objektgesellschaft in Erscheinung, deren Gesellschafter die Leasinggesellschaft sind.

Auch der Leasingnehmer kann Anteile an dieser Gesellschaft halten. Der Leasingnehmer ist vertraglich verpflichtet, das Leasingobjekt funktionstüchtig zu erhalten, es instand setzen und warten zu lassen.

Die dafür entstehenden Kosten trägt der Leasingnehmer. Während der Laufzeit eines Leasingvertrages trägt zunächst der Leasingnehmer das Investitionsrisiko. Nach Rückgabe des Objekts zum ordentlichen Vertragsende oder bei vorzeitiger Vertragsauflösung geht das Investitionsrisiko zum Beispiel das Marktwertrisiko auf den Leasing-geber über. In der Bundesrepublik Deutschland existieren zahlreiche regionale und überregionale Förderprogramme, die - unter bestimmten Voraussetzungen - die Gewährung von Investitionszuschüssen, insbesondere für die mittelständische gewerbliche Wirtschaft, vorsehen.

Leasinginvestitionen können ebenfalls bezuschusst werden. Wegen unterschiedlicher Bedingungen ist jedoch zu prüfen, ob das jeweilige Programm die Förderung von Leasinginvestitionen zulässt. Wenn zur Erfüllung der Fördervoraussetzungen die Bilanzierung des Wirtschaftsgutes beim Nutzer erforderlich ist, werden Mietkaufverträge abgeschlossen.

Bei der Vertragsgestaltung spielen die Nutzungsdauer, die erwartete Kilometer-Laufleistung, die angenommene Marktwertentwicklung und die Absicht des Leasingnehmers am Vertragsende Vertragsverlängerung, Fahrzeugerwerb oder Fahrzeugrückgabe eine bedeutende Rolle. Wenn der Kaufpreis dem Restbuchwert oder dem zum Zeitpunkt des Verkaufs niedrigeren Zeitwert entspricht ist der Leasinggeber bis zum Leasing-Vertragsende wirtschaftlicher Eigentümer.

Bei Immobilien-Leasingverträgen wird die Kaufoption auch im Grundbuch vermerkt. Die Kaution wird als Sicherheit hinterlegt. Sie wird üblicherweise mit der letzten Leasingrate, mit dem Restwert oder mit einem Kaufpreis verrechnet oder zurückgezahlt. Der Leasingnehmer haftet bei diesem Vertrag nicht für die vollständige Amortisation des vom Leasinggeber bezahlten Kaufpreises. Beide Vertragspartner vereinbaren eine bestimmte Vertragslaufzeit, eine Gesamt-Kilometer-Laufleistung und die daraus berechnete Leasingrate.

War die KM-Laufleistung höher als vereinbart oder ist der Zustand des Fahrzeugs bei Rückgabe schlechter als bei normalem Gebrauch zu erwarten war zahlt der Leasingnehmer zusätzlich einen Ausgleichsbetrag. In Verbindung mit Kommunalleasingverträgen sind immer besondere haushaltsrechtliche Bestimmungen zu beachten.

Im Rahmen eines Insolvenzverfahrens entscheidet zunächst der Insolvenzverwalter, ob der Leasingvertrag weitergeführt werden soll. Eine Weiterführung ist dann möglich, wenn die vereinbarten Leasingzahlungen geleistet werden. Das Objekt wird kein Bestandteil der Insolvenzmasse. Im Fall der Insolvenz des Lieferanten während der Gewährleistungszeit geht das Gewährleistungsrisiko auf den Leasinggeber über.

Leasinggesellschaften prüfen deshalb vor dem Abschluss von Leasingverträgen auch die Lieferantenbonität. Zur Vermeidung eines solchen Gewährleistungsrisikos werden in Einzelfällen Gewährleistungsausschlüsse mit dem Leasingnehmer vereinbart.

Eine weitere Variante, um die Gewährleistungsrisiken zu vermeiden, ist eine Sale-and-lease-back-Vereinbarung mit dem Leasingnehmer, bei der der Leasingnehmer das Leasingobjekt vom Lieferanten kauft, es an die Leasinggesellschaft verkauft, und es dann zurück least.

Ziel ist die Absatzförderung für ihre Investitionsgüter. Diese Kooperationsabkommen können besondere Dienstleistungen enthalten. Der kündbare Leasingvertrag enthält nach Ablauf der Grundleasingzeit wiederkehrende einseitige Kündigungsrechte des Leasingnehmers - auch schon vor voller Amortisation der Investitionskosten des Leasinggebers.

Erfolgt eine Kündigung vor Erreichen der vollen Amortisation leistet der Leasingnehmer zur Erfüllung aller Pflichten aus dem Vertrag noch eine Abschlusszahlung.

Nach Erreichen der vollen Amortisation löst die Kündigung keine Abschlusszahlung mehr aus. Der Leasinggeber verwertet das Investitionsgut dann bestmöglich. Der kündbare Leasingvertrag wird insbesondere für Objekte der Informations- und Kommunikationstechnik eingesetzt. Systemanpassungen sind immer zeitnah möglich. Die Laufzeiten von Leasingverträgen orientieren sich an den für die Bilanzierung wichtigen steuerlichen Rahmenbedingungen Leasingerlasse, AfA-Zeiten und den Kundenanforderungen.

Unterschiedliche Leasing-Vertragsarten erlauben individuelle Laufzeitgestaltungen. Unter Laufzeitkongruenz wird verstanden, dass die kalkulatorische Laufzeit des Leasingvertrages bis Vollamortisation mit der Re Finanzierungsdauer, die der Leasinggeber vereinbart, übereinstimmt.

Damit wird gewährleistet, dass die Höhe der Leasingraten während der gesamten Vertragslaufzeit nicht verändert wird und auch der Leasinggeber keine gefährlichen Zinsrisiken trägt. Der englischsprachige Begriff "Leasing" bedeutet vermieten, zur Nutzung überlassen. Bei einer Leasinginvestition überlässt der Leasinggeber einem Leasingnehmer ein Investitionsgut zur Nutzung für eine vereinbarte Zeit gegen Entrichtung eines Nutzungs- Entgelts im Rahmen eines "besonderen Vertrages". Er ist gesetzlich nicht definiert und gilt deshalb als Vertrag mit eigener Rechtsnatur "Vertrag sui generis".

Der Leasingnehmer erhält nicht das für die Investition benötigte Geld. Er bekommt stattdessen das Investitionsgut zur Nutzung. Typisch für Leasingverträge ist ein "Dreiecksverhältnis". Beteiligt sind Leasingnehmer, Lieferant und Leasinggeber. April für Vollamortisationsverträge und vom Dezember für Teilamortisationsverträge. Für das Immobilien-Leasing hat der Bundesminister der Finanzen die Immobilien-Leasing-Erlasse von Vollamortisationsverträge und von Teilamortisationsverträge veröffentlicht.

Insbesondere werden Eckwerte zu Vertragslaufzeiten und zu Vertragsende-Regelungen definiert. Leasingnehmer sind Gesellschaften oder Personen, die Investitionsgüter für eine vereinbarte Zeitdauer im Rahmen von Leasingverträgen nutzen, ein Nutzungsentgelt dafür entrichten und damit einen Kauf, eine Finanzierung und eine Bilanzierung vermeiden.

Ein Leasingobjekt ist ein mit einem Leasingvertrag zur Nutzung überlassenes Investitionsgut. Die Leasingquote beschreibt den Anteil von Leasinginvestitionen an den gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungs- oder Immobilien-Investitionen.

Unter "Leasing-Rate" oder "Leasing-Zahlung" ist das zumeist monatlich oder vierteljährlich zu entrichtende Nutzungsentgelt zu verstehen. Die Raten stellen keine Tilgung oder Rückzahlung dar. Die Raten sind in vollem Umfang als Betriebsaufwand steuerlich absetzbar. Grundlagen für die Höhe der Raten bilden der Anschaffungswert des Investitionsgutes, die Vertragslaufzeit, die Re- Finanzierungs- kosten und das Kundenrating. Beim Vertragsabschluss kann eine zum Vertragsbeginn zu leistende Einmalzahlung vereinbart werden.

Diese Leasingsonderzahlung ist eine Raten-Vorauszahlung mit entsprechender Verringerung der folgenden Leasingraten. Sonderzahlungen werden insbesondere dann vereinbart, wenn das Objekt einen unsicheren Wertverlauf erwarten lässt oder wenn andere Risiken "abgefedert" werden sollen.

Leasingsonderzahlungen werden beim Leasingnehmer als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Anzahlung bilanziert. Die Auflösung erfolgt linear über die Laufzeit des Leasingvertrages.

In der Bilanz des Leasinggebers erfolgt die Bilanzierung spiegelbildlich auf der Passivseite der Bilanz. Der Leasingvertrag bildet die Geschäftsgrundlage zwischen Leasingnehmer und Leasinggeber. Teilweise berührt er auch die Vereinbarungen mit dem Lieferanten. Er regelt alle Details der Investition und der Nutzungsüberlassung. Bei der individuellen Gestaltung des Vertrages kommt es darauf an, dass sehr präzise gearbeitet wird, um für die Vertragspartner höchste Rechts- Sicherheit zu erreichen.

Gleichbleibend hohe Leasingraten während der gesamten Vertragslaufzeit. Leasing ist im Vergleich zum Kauf aus Eigenmitteln eine liquiditätsschonende Investitionsform. Somit kann gleichzeitig investiert und Liquiditätsvorsorge betrieben werden. Häufig bieten Leasinggeber den Versicherungsschutz zusammen mit Leasingverträgen an.

Der Leasingnehmer erhält dann Nutzungsüberlassung und Schutz aus einer Hand. Der Versicherungsschutz sichert Leasingnehmer und Leasinggeber vor erheblichen Vermögensrisiken. Für das Vertragsende von Teilamortisations-, kündbaren oder Laufzeitoptionsverträgen kann individuell eine Kundenbeteiligung am "Mehrerlös" vereinbart werden. Am Vertragsende verkauft der Leasinggeber das Investitionsgut.

Der Teil des Verkaufserlöses, der den kalkulatorischen Restwert oder die Abschlusszahlung übersteigt, wird als "Mehrerlös" bezeichnet.

Bei Einhaltung dieser Eckwerte gilt der Leasinggeber für die Leasinginvestition als wirtschaftlicher Eigentümer. Die merkantile Wertminderung drückt dies aus. Sie orientiert sich an der Höhe der Reparaturkosten.

Mietfaktor ist ein überholter Begriff für die Leasingrate in Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Leasingobjektes. Beim Mietkauf handelt es sich um eine spezielle Form des Ratenkaufs.

Er ist als Kaufvertrag mehrwertsteuerpflichtig und unterscheidet sich allein dadurch vom Kredit. Der Mietkäufer ist mit Vertragsbeginn wirtschaftlicher Eigentümer des Objektes, der Mietkaufgeber Leasinggesellschaft ist zivilrechtlicher Eigentümer und hat bis zur Bezahlung der letzten Rate Eigentumsvorbehalt. Erst nach Bezahlung der letzten Rate und Objektfreigabe geht auch das zivilrechtliche Eigentum auf den Mietkäufer über.

Steuerlich unterliegt der Mietkaufvertrag keinen Laufzeitregeln. Beim Mietkaufvertrag ist die Mehrwertsteuer zum Vertragsbeginn in einer Summe zu zahlen. Berechnungsgrundlage ist die gesamte Mietkaufforderung. Dieser Begriff wurde durch "Leasingsonderzahlung" ersetzt.