Zinsparitätentheorie

Der Dividenden-Chartvergleich zeigt die Rendite inklusive der Ausschüttungen (Aktienkurs + Dividende, grün) im Vergleich zum Aktienkurs (blau) und so die wirkliche Rendite einer Investition in.

Aber während ich sonst für jede Recherche zu haben bin, habe ich hier nicht eine Sekunde versucht, die Kursentwicklung zu verstehen. Also packt er ein Zelt zum Schutz und mehr Essensvorräte als gewöhnlich ein, um auftretende Schlechtwetterfronten gemütlich aussitzen zu können.

Der Finanzwesir antwortet

Die größten Börsen, also in USA, Japan, Hongkong, Europa: Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweiz und Australien haben heute ordentlich Gewinne gemacht.

Umgekehrt, wird wenn eine Währung wieder in Euro zurückgetauscht werden soll, wird die Devise verkauft und Euro gekauft. Währungsanlagekonten werden vor allem von zwei Benutzergruppen nachgefragt: Zum einen benötigen Geschäftsleute und Unternehmen ein Devisenkonto, um unkompliziert Überweisungen ins Ausland vorzunehmen, Kosten zu sparen und dabei vom täglichen Wechselkurs unabhängig zu sein.

Zum anderen sind auch Privatanleger zunehmend an Fremdwährungskonten interessiert. Sie nutzen das Währungskonto als Geldanalge oder zur Spekulation mit Devisen.

Welche Währung hierfür geeignet ist, hängt von der Anlagestrategie ab. Während stabile Währungen wie US-Dollar und britisches Pfund zwar ein geringes Wechselkursrisiko, aber auch eine geringere Rendite versprechen, bieten sich volatile Währungen wie der südafrikanische Rand für risikofreudigere Anleger an, die vor allem eine hohe Rendite verfolgen.

Gewinnmöglichkeiten ergeben sich bei Fremdwährungskonten sowohl aus der Verzinsung als auch aus dem Wechselkurs. Dies bietet zwar hohe Renditechancen, bei einem Kursverfall der Fremdwährung können Fremdwährungskonten jedoch sogar Verluste verursachen.

Dennoch können sie von Anlegern zur Risikodiversifikation genutzt werden. Fremdwährungskonten passen allerdings nicht in jede Anlagestrategie und sollten nur von ausreichend gut beratenen Kunden oder Experten genutzt werden. Viele Online Broker verzichten auf Kontoführungsgebühren oder Konvertierungsentgelte. Da gerade die Konvertierungsentgelte die Rendite entscheidend schmälern können, sollten Interessierte ihren Anbieter neben der Wunschwährung vor allem nach der Gebührenstruktur auswählen.

Schwierigkeiten können sich aus der Versteuerung von Erträgen ergeben. Je nach Anlagedauer und Aktivität müssen unterschiedliche Richtlinien beachtet werden. Fremdwährungskonten sind allerdings schon lange kein Steuerschlupfloch mehr und bieten inzwischen kaum noch steuerliche Vorteile.

Ein Fremdwährungskonto bietet Firmen oder Geschäftsleuten, die im Ausland tätig sind, bedeutende Vorteile. Es ermöglicht dann, den gesamten Geldverkehr im Ausland mit minimierten Wechselkursrisiken und unabhängig vom Tageskurs durchzuführen.

Zudem lassen sich finanzielle Transaktionen wesentlich unkomplizierter und mit weniger Gebühren abwickeln. Auch die Zeitersparnis kann enorm sein.

Wird das Geschäftskonto im Ausland angelegt, lässt es sich dort wie ein herkömmliches Konto nutzen. Der Inhaber profitiert also auch dann von den wegfallenden Wechsel- und Kontogebühren. Immer mehr Privatanleger entdecken das Fremdwaehrungskonto als spekulatives Anlageobjekt.

Bei einer Abwertung des Euros ergeben sich für deutsche Anleger in der Regel hervorragende Chancen, die Rendite durch stärkere Auslandswährungen zu steigern.

Hierfür ist ein solches Konto in der Regel die unkomplizierteste Möglichkeit. Auch für Anleger, die Börsenaktivitäten in Fremdwährungen vornehmen wollen, kann ein Devisenkonto aus rein praktischen Gründen und zur Risikominimierung sinnvoll sein. Hinzu kommt, dass sowohl Tagesgeld- als auch Festgeldkonten in der heimischen Währung zu Niedrigzinszeiten kaum in der Lage sind, die Inflation abzufangen.

In diesen Zeiträumen werden Fremdwährungskonten besonders interessant, weil dort die andere Währung auch unterschiedlich verzinst wird. Je höher die Zinsen für die jeweilige Währung ist, desto mehr Rendite können Privatanleger erzielen, allerdings steigt dann in der Regel auch das Wechselkursrisiko. Allerdings besteht umgekehrt ebenfalls die Chance, durch eine Aufwertung der Fremdwährung Wechselkursgewinne zu verbuchen.

Das bedeutet, dass ein Fremdwährungskonto eine spekulative Anlage ist: Deswegen gelten wirtschaftlich stabile Länder mit soliden Währungen als besonders empfehlenswert. Vor allem die schwedische und norwegische Krone und der polnische Zloty sind derzeit unter Anlegern beliebt. Tätigt ein Anleger alle Investitionen in Euro, ist sein Portfolio von einer Abwertung der Währung besonders betroffen.

Wird hingegen ein Teil der Geldanlage in einer Fremdwährung erworben und geführt, kann der Anleger dieses Risiko zu einem Teil abfangen. Zinsen auf Währungsanlagekonten werden von vielen Anbietern nur selten geboten. Falls dies doch der Fall ist, handelt es sich in der Regel um Festgeld oder Tagesgeld.

Allerdings sollten Kunden beachten, dass sowohl die Kontoführungs- und Konvertierungsgebühren als auch die steuerlichen Bedingungen die Rendite erheblich schmälern kann. Wer von der besseren Verzinsung der Fremdwährung profitieren möchte, muss fast zwangsläufig auf besonders volatile und damit risikoreiche Währungen zurückgreifen.

Währungen wie die türkische Lira oder der südafrikanische Rand bieten derzeit eine höhere Verzinsung und können somit die steuerlichen Nachteile teilweise aufwiegen. Gerade bei diesen Fremdwährungen steigt das Risiko jedoch bedeutend an, sodass Anleger nur bei ausreichend Fachwissen überhaupt mit dem Gedanken spielen sollten, Fremdwährungskonten zu eröffnen. Gerade bei festen Laufzeiten kann sich dies sehr nachteilig für den Kunden auswirken. Währungstrends sind in den seltensten Fällen dauerhaft und das Risiko eines Kursverfalls ist niemals von der Hand zu weisen.

Wertet die Fremdwährung gegenüber dem Euro ab, können erhebliche Verluste die Folge sein, die auch durch einen Zinsvorteil bei der Anlage nicht abgefangen werden können. Aus diesem Grund eignet sich die Anlage in Fremdwährungskonten auch nicht für Anleger, die nicht bereits sind, Wechselkursschwankungen hinzunehmen und auszustehen.

Für kurzfristige Spekulationen sind Zinszertifikate besser geeignet. Eine tägliche Verfügbarkeit wie beim Tagesgeldkonto ist zwar bei vielen Fremdwährungskonten gegeben, allerdings muss das Kapital über längere Zeiträume frei sein, um das Wechselkursrisiko zu minimieren. Ein weiterer Nachteil kann der mangelnde Schutz des Guthabens bei Insolvenz des Fremdwährungskonto-Anbieters sein, wenn der Anleger mit Beträgen über Wenn ein Kreditinstitut zahlungsunfähig wird, greift innerhalb der EU die gesetzliche Einlagensicherung, die das Guthaben von Kunden bis zu einer Höhe von Es existieren in Deutschland aber zusätzliche Einlagensicherungssysteme, die zum Teil eine weitergehende Absicherung von einlagen übernehmen.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema gibt die Seite Einlagensicherung. Gewinnmöglichkeiten bieten sich bei Fremdwährungskonten gleich auf zwei unterschiedliche Arten: Zum einen erhalten Anleger Zinsen auf den angelegten Betrag. Dies gilt vor allem dann, wenn das Fremdwährungskonto als Tagesgeldkonto oder Festgeld angelegt ist. Die Konditionen können im Ausland wesentlich attraktiver als im Inland sein, sodass dies für viele eine reizvolle Alternative darstellt. Entsprechend gab es für eine Femdwährungsanlage als Tagesgeld in amerikanische Dollar in den letzten Jahren bei kaum einer Bank Zinsen.

Dies sollte sich aber demnächst ändern, da die Präsidentin der amerikanischen Notenbank, Janet Yellen, eine Anhebung der Leitzinsen noch in in Aussicht gestellt hat. Zum anderen gibt es durch die Kursveränderung die Möglichkeit, die Rendite beträchtlich zu erhöhen. Sinkt der Eurokurs im Vergleich zur Fremdwährung, kann die Währung mit Gewinn zurückgetauscht werden.

Steigt der Eurokurs, kann der Betrag nur mit Verlusten wieder in Euro getauscht werden. Üblicherweise übersteigt die Kursänderung von Devisen den Zinssatz auf einem Währungskonto.

Ein Anleger kauft für Der Anleger erwirbt also Nach zwei Jahren ist der Wechselkurs auf 1,10 gesunken. Nun tauscht der Anleger die Fremdwährung zurück in Euro und erhält Würde hingegen der Dollar gegenüber dem Euro aufwerten und der Wechselkurs zum Zeitpunkt des Umtausches 1,30 betragen, erhielte der Anleger lediglich In diesem Fall könnte die Rendite durch den Zinsertrag den Wechselkursverlust also nicht einmal ausgleichen.

Hinzu kommen zusätzliche Kosten durch die Kontoführungsgebühren oder die Konvertierung, die in der Rechnung nicht berücksichtigt wurden. Auch die Steuer bleibt unberücksichtigt, da das Fremdwährungskonto länger als ein Jahr geführt wurde. Bei Fremdwährungskonten fallen andere Gebühren und Kosten an, als bei herkömmlichen Girokonten oder Tagesgeldkonten.

Sie unterscheiden sich allerdings je nach Anbieter vor allem in ihrer Höhe deutlich. Monatliche Kontoführungsgebühren von bis zu 20 Euro sind auf dem Markt allerdings nach wie vor nicht unüblich.

Der Geldkurs ist der Preis, den Banken für den Umtausch in die Fremdwährung verlangen, der Briefkurs beschreibt hingegen den Preis, den Banken beim Ankauf zu zahlen bereit sind. Der Unterschied wird auch als Spread bezeichnet und geht zulasten des Käufers. Zusätzlich erheben die meisten Banken Transaktionskosten, die entweder eine fixe Bearbeitungsgebühr, einen Anteil an der Transaktionssumme oder beides zusammen darstellen. In der Regel ist es empfehlenswerter, vergleichsweise hohe Fixkosten bei einer niedrigen Konvertierungsgebühr vorzuziehen.

Die steuerliche Behandlung der Fremdwährungskonten variiert. Grundsätzlich gilt, das Währungsgewinne die aus Fremdwährungskonten ohne Zinszahlung nach Ablauf der Spekulationsfrist von einem Jahr erzielt werden, steuerfrei sind.

Der Bundesfinanzhof hat am Der Goldpreis heute funktioniert wie ein "Anti-Dollar": Schwächt sich die US-Währung ab, steigt der Goldpreis. Besonders der Preisanstieg infolge der Finanzkrise nach macht dies deutlich. Gold hingegen gewann an Wert. Auch hieran wird deutlich, dass das Edelmetall noch immer eine entscheidende Rolle als Ersatzwährung spielt.

Dabei ist es aber unabhängig von Wechselkursschwankungen. Es reagiert sogar antizyklisch zum Verfall der Leitwährungen. Zwar gibt es zahlreiche Möglichkeiten, indirekt in Gold zu investieren - Optionen und Zertifikate auf Gold sowie die Aktien von Goldminenbetreibern - doch keine diese Varianten kommt der Investition in physisches Gold an Sicherheit gleich.

Physisches Gold ist in zwei Formen verfügbar: Aufgrund höherer Produktionskosten und des Sammlerwerts liegt der Goldpreis beim Ankauf und Verkauf von Münzen etwas höher als bei Barren.

Schwerere Goldbarren und Goldmünzen sind im Verhältnis günstiger als solche mit geringerem Gewicht. Diese Regel gilt auch für Goldmünzen.