Trilemma des Wechselkursregimes


Die Anzeichen waren meist: Dieser Umstand soll vor Spekulationen schützen und wird daher fallweise in Entwicklungsländern zur Einführung empfohlen, insbesondere zur Bewältigung von Finanzkrisen. Genannt seien zwei Gründe für sein Ende:

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Dadurch können Vorteile der stabilen Währung auch für die eigene Währung genutzt werden. Allerdings hat dies unmittelbare Auswirkungen auf den Geldmengenumlauf. Hier kann ein Zielkonflikt zwischen Wechselkursstabilität und Preisniveaustabilität entstehen. Dies soll anhand eines Beispiels, unter Annahme freier Kapitalbewegungen keine Beschränkungen des Kapitalverkehrs , erklärt werden: Die Zentralbank erhöht die inländische Geldmenge.

Dies führt zu einem Sinken des inländischen Zinssatzes. Wird der inländische Zinssatz kleiner als im Ausland, werden die Anleger ihr Kapital im Ausland anlegen wollen. Der Nachfrageüberschuss nach ausländischen Kapitalanlagen Devisen hätte eine Abwertung der heimischen Währung zur Folge. Die Zentralbank muss nun auf dem Devisenmarkt intervenieren, um dem Abwertungsdruck entgegenzuwirken und den Wechselkurs stabil zu halten.

Daher kauft sie nun inländische Währung gegen Verkauf von Devisen. Dem Abwertungsdruck wird entgegengewirkt, aber durch den Kauf inländischer Währung zieht sie wieder eine gewisse Geldmenge ein. Die Zentralbank kann also durch Offenmarktgeschäfte die Geldmengenerhöhung neutralisieren. Das Ungleichgewicht auf dem Devisenmarkt aber bleibt, denn die Zentralbank hält nun weniger Devisen Währungsreserven. Die Devisenverluste entsprechen der Geldmengenerhöhung im Inland.

Es gibt eine ganze Reihe von möglichen Wechselkursregimen. Von offizieller Dollarisierung wird gesprochen, wenn ein Land eine andere Währung US-Dollar verwendet und diese zugleich gesetzliches Zahlungsmittel ist. In vielen Entwicklungsländern fand Dollarisierung faktisch statt, aber nur wenige Länder änderten auch formal ihre Währung in Dollar. Dazu gehören Panama , Ecuador und El Salvador Das Currency Board ist eine unabhängige Finanzinstitution und verteidigt einen gesetzlich festgelegten Wechselkurs.

Dieser Umstand soll vor Spekulationen schützen und wird daher fallweise in Entwicklungsländern zur Einführung empfohlen, insbesondere zur Bewältigung von Finanzkrisen. Das erste wurde von einer britischen Kronkolonie in Hongkong eingeführt. Eine Währungsunion ist ein einheitliches Währungsgebiet. Sie kann entweder mit fixen Wechselkursen oder durch Einführung einer gemeinsamen Währung mit Zentralbank geschaffen werden. Der Euro wurde am 1. Januar als gemeinsame Währung in 11 Ländern eingeführt.

Sie werden auch frei schwankende Wechselkurse genannt. Administrierte Wechselkurse sind flexible Wechselkurse, die aufgrund bestimmter Bandbreiten nur begrenzt flexibel sind. Ab Erreichen eines bestimmten Interventionspunktes greift die Zentralbank ein, um den Wechselkurs innerhalb der Bandbreite zu halten. Länder mit administrierten Wechselkursen sind beispielsweise Kanada, Japan und viele Entwicklungsländer.

Der Goldstandard wurde zwischen und verwendet und war die historisch wichtigste Grundlage für die Bildung fester Wechselkurse. Das Wertverhältnis von Gold zur Währung bestimmte jedes Land für sich. Die Währungen werden beim Goldstandard durch den Goldgehalt bestimmt. David Hume hat nachgewiesen, dass vom Gold ein automatischer Anpassungsmechanismus ausgeht und das Gleichgewicht in der Zahlungsbilanz wiederherstellt.

Die Aufrechterhaltung des Mechanismus erfordert weder Zölle noch andere staatliche Eingriffe. Die Weltbank wird von kreditgebenden Ländern mit Kapital ausgestattet. Einige Wirtschaftswissenschaftler insbesondere John Maynard Keynes hielten den Goldstandard für zu inflexibel und waren der Meinung, er würde Konjunkturzyklen verschlimmern und verlängern.

In den 70er Jahren wurde das System dahin gehend verändert, dass die Wechselkurse bis zu einer gewissen Bandbreite veränderbar waren. Dies konnte aber den Zusammenbruch des Systems nicht mehr verhindern. US-Präsident Richard Nixon verkündete am Genannt seien zwei Gründe für sein Ende: Eine Festlegung auf einen festen Wechselkurs besteht heute kaum noch.

Einige Länder sind zwar offiziell oder inoffiziell an eine andere Währung oder an einen Korb gebunden, allerdings abgeschwächt durch festgelegte Bandbreiten, innerhalb derer die Währung schwanken kann. Unter freien Kapitalbewegungen wird der grenzüberschreitende Kapitalverkehr verstanden. Zugleich sind diese Abteilungen mit der Vermeidung finanzieller Risiken betraut, die heute weit über die Absicherung von Zinsänderungsrisiken oder Wechselkursrisiken hinausgehen können.

Die Treasury-Abteilung kann auch Rohstoffrisiken absichern oder Wetterderivate behandeln, sei es um Unternehmensrisiken zu verkleinern oder um zu spekulieren. Der Begriff Treasury von englisch treasure: Schatz hat sich — zunächst in der Betriebswirtschaftslehre — aus der rechtlichen Verfassung amerikanischer Unternehmen in Deutschland eingebürgert.

Es wird vom Treasury Management wahrgenommen. Treasury zielt auf eine Verbesserung der Vermögens allokation ab und darauf, den Fortbestand des Kreditinstituts zu sichern. Das Treasury untersucht permanent die Zahlungsströme , berechnet deren Barwert und versucht, Optimierungen aufzuspüren, die im Zeitablauf den Gewinn erhöhen oder den Verlust vermindern.

In Wirtschaftsunternehmen soll das Treasury die Vertriebs- bzw. Einkaufsaktivitäten durch eine Sicherung finanzieller Risiken sinnvoll ergänzen. Die Aufgabenbereiche, für die ein Treasury zuständig ist, sind abhängig von der jeweiligen Ablauforganisation eines Unternehmens. Sie kann übergreifend alle Bereiche bezeichnen, die mit dem Finanz- und dem Finanzrisikomanagement zu tun haben.