Erdölraffinerie

RAG AG, formerly Ruhrkohle AG, is the largest German coal mining corporation. The company headquarters are in Essen in the Ruhr area. The company was founded on 27 November , consolidating several coalmining corporations into the Ruhrkohle AG.

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden. Nach der Entsalzung wird das Rohöl in zwei Stufen erwärmt. By using this site, you agree to the Terms of Use and Privacy Policy. In der Isomerisierung werden n -Alkane in iso -Alkane mit dem Ziel der Oktanzahlverbesserung umgewandelt oder das Substitutionsmuster an Aromaten verändert. Weiterhin sind die anwendbaren technischen Regeln zu befolgen.

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„Barrel oder Barell, ist ein englisches Wort, welches soviel als das französische Baril bedeutet. Es ist ein in England gebräuchliches Maß, welches 31,5 Gallons d.i. ungefähr französ.

Das aus den so genannten Pechelbronner Schichten stammende Erdöl wurde zunächst medizinisch bei Hauterkrankungen benutzt. Die kommerzielle Nutzung aber begann und endete Generationen von Technikern besuchten das Gebiet, um das Fördern und Raffinieren von Erdöl zu lernen.

Um Verwechslungen und spätere Befüllung mit Nahrungsmitteln zu verhindern, wurde der Fassboden blau gestrichen. Das Barrel thut 2 Kilderkins. Hier geht es um das englische Muid. Die Einheitenzeichen für Barrel sind: Das imperiale Barrel wird nicht verwendet. Definiert ist ein Barrel of oil equivalent BOE mit:. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Jedes Erdöl hat je nach Fundort eine spezielle chemische Zusammensetzung, die auch die physikalischen Eigenschaften wie Farbe und Viskosität bestimmt.

Der Anteil der reinen Kohlenwasserstoffe variiert erheblich. Typische Rohöle unterscheiden sich nach der Lagerstätte. Die Fertigprodukte können gasförmig, flüssig oder fest sein. Die Mengenanteile an Fertigprodukten sind einerseits von den eingesetzten Rohölsorten, andererseits von den in der Raffinerie vorhandenen Verarbeitungsanlagen abhängig.

In modernen Raffinerien kann ein Teil dieser schweren Bestandteile in leichtere umgewandelt werden, beispielsweise durch Cracken , so dass eine solche Raffinerie mehr schweres Rohöl verarbeiten kann. Das aus den Lagerstätten gewonnene Erdöl wird vor dem Transport zur Raffinerie vor Ort aufbereitet, im Wesentlichen durch eine grobe Trennung von unerwünschten Bestandteilen, etwa Sedimenten und Wasser.

Nach diesen ersten Verarbeitungsschritten wird das jetzt entstandene Rohöl per Schiff oder Pipeline zur Raffinerie geliefert. Hier wird das Flüssigkeitsgemisch in weiteren Schritten mit einem speziellen Destillationsverfahren in unterschiedliche Fraktionen getrennt und zu verkaufsfähigen Produkten aufbereitet.

Die Technik ist heute so weit fortgeschritten, dass keine Stoffe des Rohöls ungenutzt bleiben. Selbst das als unerwünschtes Nebenprodukt anfallende Raffineriegas findet Verwendung.

Es wird entweder direkt in den Prozessöfen als Energieträger benutzt oder in der chemischen Weiterverarbeitung als Synthesegas eingesetzt. Das Salz löst sich in der wässrigen Phase dieser Emulsion. Die Emulsion wird dann in einem elektrostatischen Entsalzer wieder getrennt, wobei das salzhaltige Wasser sich am Boden absetzt und entsprechenden Aufbereitungsanlagen zugeführt wird und das entsalzte Rohöl weiter zur Destillation gepumpt wird.

Durch Arbeiten bei erhöhtem Druck wird verhindert, dass leichtflüchtige Komponenten bei diesem Verfahrensschritt ausdampfen. Nach der Entsalzung wird das Rohöl in zwei Stufen erwärmt. Die Vorwärmung geschieht in Wärmetauschern durch Wärmerückgewinnung des ablaufenden Produkts. Das Temperaturprofil fällt nach oben hin ab. Da die Temperatur im Sumpf, also am Boden der Kolonne, am höchsten ist und die leichten Bestandteile somit nicht kondensieren können, steigen sie gasförmig weiter nach oben.

Diese erste Rektifikation findet bei atmosphärischem Druck statt und wird daher atmosphärische Rektifikation genannt. Die Produkte der Vakuumdestillation sind Vakuumgasöl und der sogenannte Vakuumrückstand engl.: Nach der Primärverarbeitung wird eine Reihe von Veredlungsverfahren angewendet, um Schadstoffe Schwefel, Stickstoff zu entfernen und die Qualität der Zwischenprodukte zu verbessern.

Die bei der fraktionierten Destillation anfallenden Komponenten Naphtha, Mitteldestillate , Vakuumgasöle sind noch reich an Schwefelverbindungen. Diese würden bei der Weiterverarbeitung katalytisches Reforming, s. Am Beispiel die Umsetzung von Merkaptanen: Weiterhin erhält man Wasserstoff als Produkt, der in den Hydrotreating- und in Hydrocracking-Prozessen eingesetzt wird. Eine unerwünschte Nebenreaktion ist die Verkokung des Katalysators durch Polymerisations- und Dehydrierungsreaktionen.

In der Isomerisierung werden n -Alkane in iso -Alkane mit dem Ziel der Oktanzahlverbesserung umgewandelt oder das Substitutionsmuster an Aromaten verändert. So wird meta -Xylol in o - und p -Xylol isomerisiert, da diese zur Herstellung von Phthalsäureanhydrid oder Dimethylterephthalat verwendet werden.

Es sind ähnliche Katalysatoren wie beim katalytischen Reforming im Einsatz. Durch die im Vergleich zum katalytischen Reforming moderaten Verfahrensbedingungen werden Crack- und Ringschlussreaktionen weitgehend unterdrückt. Weitere Isomerisationsverfahren beziehen sich auf die Umwandlung von n -Pentan zu Isopentan bzw. Bei der Alkylierung werden iso-Alkane Isobutan und Alkene n - und iso - unter Säurekatalyse zu höhermolekularen hochoktanigen iso -Alkanen C 7 -C 12 umgesetzt.

So reagieren Isobuten und Isobutan u. Dabei werden die Reaktanten in der Flüssigphase im Alkanüberschuss mit konzentrierter Schwefelsäure oder wasserfreier Flusssäure umgesetzt. Danach werden die Flüssigphasen durch Absetzen der Phasen getrennt. Im so genannten Iso-Stripper werden die iso -Alkane abgetrennt und in den Prozess zurückgeführt recycled.

Das fertige Endprodukt wird als Alkylat [5] bezeichnet. Das Verfahren bietet sich an, wenn die Raffinerie über einen Steam- oder Catcracker verfügt und damit die Einsatzstoffe für die Alkylierung liefern kann. Beim thermischen Cracken werden keine Katalysatoren eingesetzt.