Fratz_Juli/August_2006


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Erst beim Abspielen erscheint der Sendername. Naja, ich komme aus der Generation die Radio-Frequenzen noch auswendig wissen musste. Ich komme damit zurecht, zumal die meisten Sender ohnehin auf DAB laufen - und da stehen die Sendernamen in der Liste. Aber um ehrlich zu sein: Vielleicht war das ja in der Vergangenheit nicht so, heute ist definitiv eines dabei. Anbei meine Erfahrungen mit dem Radio. Pltzlich tauchen sieben Assistenten mit diversen Ansprchen auf, daskann dann fr das Gstemanagementschon kompliziert werden.

Wie pflegeleicht sind denn die Stars? Gibt esmanchmal auch schwierige Flle? Je grsser der Star, destoprofessioneller verhlt er sich. Oft sindjene die komplizierten Flle, die es nochnicht ganz geschafft haben. Wiewar Ihre erste Reaktion? Das war ein Gefhl, dasman gar nicht beschreiben kann.

Eswaruns zu Beginn nicht bewusst, was allesnoch folgenwrde. Besonders schwierigwar es,mit den gespaltenen Reaktionenumzugehen: Die einen waren emprt,dass er verhaftet worden war, die anderen fandenesangesichtsderVorwrfedurchaus gerechtfertigt.

Das Krisenmanagement war sehr schwierig; wirwaren ein kleines Team und eigentlichfast schonmitdemFestival an sichberfordert, geschweige dennmit sowas. Waresschwierig, ihnnochmals indieSchweiz zu locken? Er hegt dem Festival gegenber keinenGroll. AmEndewar dieKritik an seiner Einladung so gross, dass erabsagte. Wir kennen solche Absagen auseigener Erfahrung. Sie sind schwierig,ganzbesonderswenndasFestival bereitsluft.

Die Polanski-Affre war der schwierigsteMoment, gabs auch einen schnsten? Fr michsind es die Begegnungen am Festivalselbst, die vielen Tausenden von Besuchernmachenmich glcklich. Ich finds immer schn, wenndas Festival vorbei und alles gut gegangen ist. Es kann ja immer einigesschiefgehen, und auf vieles haben wirnur begrenzt Einfluss. September elf Tage lang Filme aus 29 Lndern darunter14 aus der Schweiz. Erffnen wirddas Festival Bundesrtin SimonettaSommaruga.

Neu werden diesesJahr auch TVSeriengezeigt. DavonabgesehenhatStallone als Schauspieler, Regisseur, Autorund Produzent sehr viel bewegt undseinen Preismehr als verdient.

Stallone ist ein grosser Nameund schwierig zu bekommen. Es ist generell schwierig,Stars oder wie ich sie lieber nenne: Persnlichkeitenzubekommen,selbstfr ein etabliertes Festival.

Grundstzlich sind die Chancen grsser, wenn eroder sie gleich noch einen neuen Filmprsentieren kann und Positives vomFestival gehrt hat. Aber auch dannbleibt es schwierig,dennoft sinddie interessanten Personen vielbeschftigt,undmanchmal knnenwir sie uns auchschlicht nicht leisten. Was kostet denn so ein Star?

Es ist nicht so, dass erkostet, sondern die ganze Organisationrundherum. Wenn der Starauf Promotionstour in verschiedenenStdten stoppt, geht das eher, denn soknnen sich die verschiedenen Organisationen die Kosten teilen.

Wennman jemandenwieHarrisonFordeinla-denwill,mussmansichdadurcheineArmadavon PR-Leuten kmpfen, oder wie luft dasnormalerweise? Selbst fr ein etabliertesFestival ist es schwierig, grosseStars zu bekommen. Er ist einer der ganz grossenKomponisten Hollywoods und hat dieFilmmusikgeprgtwiekaumeinandererseiner Generation. Seine Musik istverspielt, variabel und untersttzt dieGeschichte des Films. Seine Komposition optimiert jedes Bild.

Welche anderen grossen Namen kommendiesmal nach Zrich? Zum Beispiel Diane Keaton. Wir zeichnensie fr ihrLebenswerkausundzeigen ihrenneuenFilmAndsoit goes als Galapremiere. Es lohnt sich,dieTickets schnellzu kaufen, sie sind sicher rasch ausverkauft. Wie finanziert sich das Festival? Wir mssen etwa siebenMillionenzusammenbringen,damit sichdasFestival finanzieren lsst.

Wirhabenber Partner aus der Privatwirtschaft, einen Supporterverein mit ber70 Mitgliedern, Stiftungen, ffentlicheGelder und die Ticketeinnahmen. Alleszusammen gibt das Jahresbudget. Wir rechnen jeweils mit etwagleich viel Einnahmen von den Besuchernwie imVorjahr, letztesMal hattenwirmit Besuchern ein sehr gutesJahr.

DasWetter ist dabeiwichtig,esdarfweder zu schn noch zu nass sein. Wir haben eine Marktanalysegemacht und festgestellt, dass es in derBevlkerung ein grosses Interesse gibtfrdieThemenFilmundKinopro Jahrwerden in der Schweiz zwischen 13 und15MillionenTicketsverkauft. Dass es frso einen grossen Markt keine fundiertejournalistische Publikation gab, fandenwir seltsam. Das Magazin ist sowohl beiden Lesern als auch im Anzeigenmarktsehr gut aufgenommenworden. Wirbeschftigen20Mitarbeiter zu Prozent,undjenherdasFestival kommt,destomehrwerden es bis zu 60 sind dann inunserem Bro ttig.

Dazu kommen Volontre amFestival selbstund40Personen im Gstemanagement. Es sindauch deshalb so viele, weil wir allesselbstmachen. WenndasFestival vorbeiist, geniessen wir ein, zwei WochenFerien und beginnen dann mit denVorbereitungen fr das nchste. Wie kames zu Ihrer Zusammenarbeit fr dasFilmfestival?

Damals realisierten wir,dass wir ganz gut harmonieren und begannen, die ersten Ideen fr das ZFF zuentwickeln. Wer weiss schon, was inzehn Jahren ist. Aber die Motivation istimmer noch gross, und die Ambition zuwachsenweiterhin stark. Wir stehen jedenfalls beidenoch immer mit grosser Leidenschafthinter demZFF.

Anders ginge es gar nicht. Die Lnge und Gefhrlichkeit der Wege letztlich geht es immerumdie Frage, ob einWegobjektiv zumutbar ist. Das ist ein vager Begriff. Deshalb wird jeder Fallindividuell anhand vondrei Kriterien beurteilt: LngeundArtdesWegessowie die Person desKindes: Wie alt ist es,wie sind seine Gesundheit und der kognitive Entwicklungsstand?

Die Klagen hufen sich. Sind die Schulwegewirklich schwieriger geworden? Ja, die Schulwege sind lngergeworden, weil Wohnsiedlungenvermehrt ausserhalb von Dorfzentrenentstehenund immerfterSchulhuser zusammengelegtwerden. Auch der Strassenverkehr hatzugenommen, wegen des Kindergartenobligatoriums sind mehrkleine Kinder unterwegs, und Elternwehren sich heute eher. Welche Lsungen gibt es?

Krzlich hatte ich den Fall einesWegs,der einergefhrlichenStrasse ohne Trottoir entlangfhrte. In einem anderenFallwurde sogar eineStrassenberfhrung gebaut. Ein Lotsendienstkann auch Abhilfe schaffen. UndgewisseGemeinden zahlendasBillett fr ffentliche Verkehrsmittel.

Die kleine Kinder gar nicht allein benutzen knnen. Dann muss die Gemeindegemss einer aktuellen Rechtsprechung eine Begleitperson zurVerfgung stellen. Manchmal wird ein Kind in ein entferntes Schulhaus eingeteilt, obwohl eseines gbe, das viel nher liegenwrde. Grundstzlich ist die Einteilungnicht anfechtbar, ausser der Wegwird dadurch wirklich massiv lngerodergefhrlicher,oderdasKindmuss als Einziges aus einem Quartier insSchulhausBstattA,wie alleanderen.

Die Gemeinde muss fr einen sicherenSchulweg sorgen. Gilt das auch fr dieStrecke zumHort oderMittagstisch? Ich bin der Meinung: Bei Rechtsanwalt Sandor Horvath hufen sich derweil die Klagen. Ja, sie knnen dazu beitragen, dass Kantoneund Gemeinden inSchulwegfragen strkersensibilisiert werden.

Wenn ein kleines Kind mittelstarkbis stark befahrene Strassen berqueren odermehr als 1,5 Kilometerzurcklegen muss. Das knnenVier bis Sechsjhrige kaum. Gefhrliche, schlecht beleuchteteStrecken und solche durchWeidenmit Mutterkhen mssen auchnicht hingenommenwerden. Und wenn ein Kindergrtler durch einmenschenleeres Quartier gehen mussund die Eltern Angst vor einer Entfhrung haben? Dann ist das eine diffuse Angst. Doch der Weg durch ruhige Quartierstrassen ist fr ein Kind ab vierJahren grundstzlich zumutbar.

Lilleygefallen offenbar Kurzhaarschnittebei Politikerinnen besonders. Damit unterstreiche sieihr politisches Engagement. Der Metzger hatletzteWoche an der Europameis-terschaft der Jung-Fleischfachleutenicht nur die Goldmedaille in derBarbecue-Disziplin geholt, sondernauch Silber in der KategorieHerstellen eines gefllten oderrollierten Bratens.

Dank weitererSilbermedaillen erreichte dasSchweizer Team den zweiten Ge-samtplatz. Dort will erMenschen und Politikerdazu bewegen, Stellung zu beziehen zumBeispiel zumsyrischen Flchtlingselend. Allerdings hat es dafreinen gewissen moralischen Druck gebraucht, aber das ist seine Spezialitt. Erwill die Bundesregierung dazu bringen,mehr Flchtlinge aus Syrien aufzunehmen, wo seit ein heftiger Brgerkrieg tobt.

Ruch zogmit zwei Holocaustberlebenden undden Medien vors Kanzleramt und verkndete, man htte einen Termin. Denbekamen sie dann prompt demmoralischenGewichtderHolocaustberlebenden konnte sich die Regierungszentrale nicht entziehen.

Bei seinen ffentlichenAktionen schmiert sich derTheaterregisseurmeist schwarzeFarbe ins Gesicht. Dies symbolisiere die Spurreste der verbrannten politischenHoffnungenDeutschlands, in denen unsereGruppe gernewhlt. Das wrzigste Fonduespielder Schweiz: AppenzellerFondue gibts in Ihrer MigrosBild: Heute setzen siesich dafr ein, dass Deutschland einesolche berlebenschance auch mglichst vielen syrischen Kindern gibt.

Kurz darauf liess Ruchmitten in Berlin eine fiktive Quizshow auffhren, inderdasPublikum jedenAbendeinesvon syrischen Flchtlingskindern auswhlendurfte,dasvonderBundesregierung gerettet werden sollte. Nur ein Kind gewinnt, 99 knnenweitersterben. VorunsererAktionwarvorgesehen,Flchtlingeaufzunehmen,sagtPhilippRuch,eine Woche spter waren es pltzlich Ein Tropfen auf den heissenStein, aber immerhin.

Ruch spricht mit leidenschaftlicherIntensitt ber seine Sache; man sprtdieVerwunderungberdieweit verbreiteteGleichgltigkeit vonPolitik,Medienund der Bevlkerung gegenber denGrueln der Welt. Es ist nicht leicht,diesen Panzer zu durchdringen. DabeiwarRuch langeZeit einunpolitischer Mensch. MeineEltern haben sich dort kennen und lieben gelernt. Kurz vor dem Mauerfall bersiedelte die Familie in dieSchweiz, nach Bern mglich war daswegen der Nationalitt seines Vaters.

Es war ein gewaltiger Kulturschock. Nur schon die Glac! Aus der DDRkannte ich nur Wassereis. Seine alteHeimat hat er nicht vermisst, und denBerner Akzent hrtman noch heute.

Nach der Schule arbeitete er zweiJahre bei einer Filmpromotionsfirma inZrich. Aber trotzdem zog es ihn zurck nachDeutschland. Dort war es zwar wunderschn, aber letztlich doch zu einsam. Ich wollte zurck zur Natur, auf dassdort grosse Kunst entstehe nachanderthalb Monaten bin ich schreienddavongerannt, sagt Ruch und lacht. Quakende Frsche sind schlimmer alsjeder Verkehrslrm. Die Schweiz ist kosmopolitischerals DeutschlandEr realisierte, dass erMenschenumsichbraucht. So kam er nach Berlin,studierte politische Philosophie undblieb.

Seine Jugend in der Schweiz hatihn jedochgeprgt. DieSchweiz ist vielkosmopolitischer als Deutschland. Inhiesigen Zeitungen findet praktisch nurdeutscheNabelschau statt. Die Schweizer Medien hingegen berichten aus derganzen Welt. Dennoch geschah seinePolitisierungerstwhrenddesStudiumsan der HumboldtUniversitt. Entscheidend dafr waren seine ProfessoWosind die Flchtlinge? Die Grafik zeigt, in welchen Lndern die bisherrund 3 Millionen syrischen Flchtlinge untergekommen sind.

Die Hauptlast tragen derLibanon, die Trkei und Jordanien. Das reicheEuropa beherbergt nur gerade 4 Prozent. Er bezeichnet esals Sturmtruppe zurErrichtungmoralischer Schnheit,politischer PoesieundmenschlicherGrossgesinntheit. Aber dort istalles so starr und geregelt. Ich wolltewissen, wo bei der Partei Raum ist, umIdeen zu entwickeln, um Neues zuwagen, etwas zu bewegen. KeinWunder, ist der Ausdruck Politverdrossenheit in allerMunde.

ErhabenochnieeineunpolitischereJugend erlebt als die in Berlin. Aber das ist auch dieSchuld von inspirationslosen Politikernwie Merkel und Steinbrck. Haben dieirgendeine berzeugung, fr die sie zusterben bereit sind? Wrde Merkel sichin Syrien vor die Zivilisten stellen undrufen: Es will Anstsse geben, um Leidenschaften undEngagement zu wecken. Und das mithilfe politischer Poesie, wie Ruch dasnennt.

Erwhlt die Menschen noch heute auf,wenn sie ihn sehen. Politik, die begeisternwill, braucht politische Poesie. Dennoch sieht Ruch sich nicht alsPolitaktivist. Ich bin Theaterregisseurund Aktionsknstler. Aber politische Nebenwirkungen sindnatrlich erwnscht. Ruch will den Begriff des Theaters dahin zurckfhren,wo er herkommt: Ichwill imWortsinneinTheater veranstalten,Lrmmachen,aufrtteln, zumDenken anregen.

Fr seine Projekte arbeitet er oft mitetablierten Theatern zusammen, teilweise werden diese von denen auchfinanziell untersttzt. Die Kerngruppeum Ruch besteht derzeit nur aus fnfLeuten. Die beidenwurden alsjdische Flcht-lingskinder vonGrossbritannienaufgenommen undberlebten nurdeshalb.

Heutepldieren sie frmehr deutscheGrosszgigkeit ge-genber syrischenFlchtlingen. Aber ihr ganzunterschiedlicher Zugang zum Humanismus hatmich geprgt. Die Spannung zwischenbeidenmachtemich erstmglich. Ruch lebtmit einer deutschenRegisseurin und dem gemeinsamen zweijhrigen Sohn im Prenzlauer Berg.

Derzeitsteht er kurz vor demDoktorat in politischer Philosophie, finanziert hat er sichbisher ber sein Stipendium und mitEinstzenalsRegieassistentundDramaturg auf regulren Theaterbhnen. Aber im klassischen Theater entstehtleider viel zu wenig. Nach dem Stckwird alles mental in einen Karton gepackt,woVorsichtKunstdraufsteht.

Theaterund Film im klassischen Sinne sindscheintoteMedien. In derAktionskunstliegt die Zukunft des Theaters. Gratis-Buchungs-Nummer 88 88 12migros-ferien. Cumulus-Punkte auf dengesamten Rechnungsbetrag. Punkten Sie bei Ihren Ferien: Fast die Hlfte dersyrischen Bevlkerung ist auf der Flucht: Imregulren Asylverfahren wurden seit Kriegs-beginn Syrer aufgenommen.

Zudemnimmt die Schweiz bis Ende besonders schutzbedrftige Flchtlingeaus Syrien auf. Fortschritte gibt es beim Projekt der Schwei-zerischen Flchtlingshilfe, syrische Flchtlin-ge bei Privaten unterzubringen.

Nach der Vereinbarung mitdiesem Kanton hofft Meiner, dass es nun auchin anderen Kantonen vorwrtsgeht. Bisherhatten brokratische Abklrungen die Plat-zierung von Flchtlingen verzgert, obwohlsich nach der Lancierung der Idee im Herbst landesweit rund Privatpersonen beider Hilfsorganisation gemeldet hatten. Es istnichtleicht, denPanzer derGleich-gltigkeitzu durch-dringen. Viele haben gutbezahlte Jobs,die sie aber nicht inspirieren. Also ma-chen sie bei uns mit.

Jede Aktionbraucht monatelange, mglichst dis-krete Vorbereitungen, finanziert durchSponsoren und Spenden. Und Ruch kann sich durchaus vor-stellen, so etwas auch in der Schweiz zumachen. Eshngt anderFinanzierungvielleicht ist jadasMigros-Kulturpro-zent interessiert? Reizen wrde es ihnauf jeden Fall. Auch in der SchweizlaufenDinge schief, StichwortMassen-einwanderung. Obwohl, fr die Deut-schen sei das Abstimmungsergebnispdagogisch wertvoll. Da erleben siemal am eigenen Leib, wie es ist, voneinem reicheren Land als unerwnschtbetrachtet zuwerden.

Dennochhlt erviele der SVP-Aktivitten fr absolutmenschenverachtend. Gut mglichalso, dass Ruch bald auch der Schweizdemonstriert, wie politische Schnheitaussieht.

Als Kompensation fr die Steuerausflle plantder Bundesrat, den reduzierten Mehrwertsteuersatz fr Lebensmittel und alkoholfreieGetrnke, fr Bcher, Zeitungen und Medikamente um ber 50 Prozent zu erhhen. Dadurch steigen die Preise fr Lebensmittel,die schon heute in der Schweiz vergleichsweise teuer sind. Diese Organisationen lehnen die Gastroinitiative ab: Daniela fhlt sich alsHausfrau, Teilzeitarbeitende, Mutterund vor allem als Frau verschaukelt.

Finde ich doch in meinem Briefkastenein Anti-Age-Pflegekartnli! EinGrossverteilerunseresVertrauensdreiMal drfen Sie raten!

Will fraudenn sowas lesen: SprendieseWerbeguruswirklich,dass ich seiteinigenWochenvermehrt indenSpiegelschaue? Ihr sei klar,dass sie als regist-rierte Kundin dank Punktekarte imGlashaus sitze. Ichbin45 Jah-re alt und eigentlich gut im Schuss.

Umgehend suchte sie Trost in ihremMdels-Chat, aber, ach, die anderenFrauen hatten das Pckchen auchbekommenundwarenhnlichniederge-schlagen. Und nun will Daniela wissen,ob ich als mnnliche Hausfrau auchsolcherlei Post erhielte.

Lass uns Du sagen, liebe Daniela! Und erlaube, dass ich deinen Satz aufmich anpasse: Ich bin 49 und eigentlichgut im Schuss. Ich kann dir nachfhlen,auch ich bekomme in Drogerien gele-gentlichungefragtAnti-aging-Produktein die Hand gedrckt, meist von ent-schuldigendenWortenbegleitet: Also,dasteht jetztantiagingdrauf,aber,hstel hstel, nehmen Sies nicht per-snlich!

Was alles noch schlimmermacht. Wir werden keine Botox-Einden ausunserenGesichternmachen. Wirwollennur nicht dauernd auf die paar Fltchenhingewiesen werden, stimmts? Sollenwir uns weil dieWerbung ja sonst im-mer auf Junge zielt trsten, dass manuns berhaupt mal als werberelevanteZielgruppeeinstuft? Oder solltenwirdieCumulus-Karte auf unsere Tchterberschreiben, um knftig keine Ms-terchen fr Oldies mehr zu erhalten,sondern Slbelein fr die Teeniehaut,Slipeinlagen fr Anfngerinnen undirgendwelche Energydrinks?

Kannsirgendwie auch nicht sein. Denn das Fiese ist: Nein,Daniela, ich habe besagtes Pckchennicht erhalten. Vermutlich kein Zufall,denn unsKerlen ist das lterwerden er-laubt.

Wir haben ja tolle Vorbilder: Wo hingegen sind meineFilmheldinnen aus den Eighties geblie-ben? Die durftennicht ffent-lich altern. Ich kann dir einzig ver-sichern, liebeDaniela,dassmanauchalsMann zuweilen hadert, wenn man sichmittelsClooney-Kapsel einenKafi raus-lsst,umdiemdeBirne zuwecken,unddoch genau weiss, dass man nie, nie imLeben so scharf aussehen wird wie er. Undwarumhat der Sack noch immer soeine gute Figur? Ach, komm, nimms alsKompliment! Du bist ein Klassiker, du bistdefinitiv erwachsen, du musst nichtmehr jeden Seichmitmachen.

Echten Trost spendet meinSohn. Hans hat mir ausdrcklicherlaubt, weiterhin mein Skateboard zubentzen obwohl das nun unter Jun-gen der letzte Schrei ist.

Er sah ein, dassich schon vor 40 Jahren solch ein Brettbesass, als sie noch nicht Longboardshiessen. Und er nimmt mich sogarmanchmal mit auf eine Tour durchsQuartier. Wenn grad keiner der Nach-barjungs Zeit hatBnz Friedli live: Kaffee hat bei uns Tradition: Seither liegt uns der Kaffee mit seiner Vielfalt an Aromen besondersam Herzen.

So sehr, dass wir ihn auch heute noch selber produzieren. Entdecken Sie unser ganzes Sortiment auf migros. Unsere Sonderpreise fr Sie: Preis pro Person im Doppelzimmerim Gasthof Fr. Der renommierte Gutshof dient als Zufluchtsort fr Tiere, die sichin einer aussichtslosen Situation befanden.

Spter geht es weiter fr einen kurzen Abstecher nach Salzburg. Die Stadterstrahlt im festlichen Weihnachtskleid und erwartet uns mit seinen bekann-ten Christkindlmrkten in der schnen Altstadt.

Freuen Sie sichauf einen exklusiven und romantischen Abend mit vielen Hits und bekanntenWeihnachtsliedern! Lehnen Sie sichzurck und geniessen Sie dieses ganz besondere Erlebnis. Spter besuchenwir das bekannte Stdtchen Kitzbhel, wo Ihnen gengend Zeit fr eigeneEntdeckungstouren bleibt. Freuen Sie sich auf einen tollesKonzert im fast schon privaten Rahmen mit der bekannten Schwyzerin. Da-nach erwartet Sie Ihr Hotel zu einem feinen Abschlussessen!

Dezember - HeimreiseMit vielen unvergesslichen Eindrcken im Gepck treten wir heute die Heim-reise an. Der Tes-sinerwar schon vorherwhrend acht Jahrenfr dieMigros ttig. WilldieMigros in Zukunft alles selbermachen? Es ist nicht unser Ziel, in die Landwirt-schaft einzusteigen. Aber das Projekt isttypischfrdieMigros: StattPeperoniwiebisher aus dem Ausland zu importieren,bauenwir sie auf kologischeWeise hierinderSchweizan.

Gleichzeitigschaffen wir bei einem vollstndigenAusbaubis zu Vollzeitstellen. Die Migros will Marktfhrer im SchweizerDetailhandel bleiben. Wie schafft sie das? Wir sind bereits Marktfhrer und wer-den es auch bleiben, weil wir uns denverndertenBedrfnissenundGewohn-heiten der Konsumenten anpassen undmit den Entwicklungen Schritt haltenknnen.

DieMigros kennt ihre Kunden. Sie mchten sozialvertrglich und ko-logischhergestellteProdukte. Siewollenauch nichtmehr nur im Laden auswh-len und kaufen, sondern stbern onlineund kaufen dann im Laden. Oder siesehen etwas im Laden und entscheidensich spter zuHause,dasProduktonlinezu kaufen. Kundenbindungsprogramme wie Cumulus,Konsumentenbefragungen und viele aufandereWeisegewonneneDatensindVoraus-setzung, um den Kunden zu kennen.

Richtig, das ist uns wichtig. Wir gehensehr gewissenhaft mit dem ThemaDatenschutz um und befassen unsintensiv mit der Frage, wie wir die per-snlichen Daten unserer Kunden ambesten schtzen, aber auch sinnvollnutzen knnen. Einerseits mchten wirdem Kunden personalisierte Angeboteunterbreiten, weil wir wissen, dass erdas wnscht. Anderseits sind wir demDatenschutz verpflichtet. Wir missbrauchen das Ver-trauen unserer Kunden nicht, brauchenaber ihr Vertrauen, um ihnen massge-schneiderte Produkte,DienstleistungenundAktionen anbieten zu knnen.

Natrlich, aber nur beschrnkt. DieWettbewerbskommission wrde einegrosse bernahme im Detailhandelnicht mehr bewilligen. Der Convenien-ce-Bereich ist jedoch ein Wachstums-treiber: Im Juli dieses Jahres haben wirden Migrolino-Shop erffnet, undwirplanennochweitereStandorte inderSchweiz.

Vielleichtwerdenwirin Zukunft weniger in den Filialenverkaufen, aber das werden wir onlinewieder wettmachen. Auch expandierenwir mit den Kleinfilialen Voi, die ganznahebeidenKonsumenten indenQuar-tieren sind. Andere Hndler setzen ebenfalls auf denOnline-Handel, derWettbewerb ist hart. Ja, aber wir sind der fhrende Online-Hndler der Schweiz.

Wir beherrschen die ganze Wert-schpfungskette: Wir verfgen ber eine gut vernetzteund moderne Logistik. Wir kennenunsereKundenundhabenProdukteundDienstleistungen, die sie wollen. Wchst dieMigros auch imAusland? Ja, unser Kernmarkt bleibt aber dieSchweiz.

Die Industrie, die bereits imAusland ttig ist, kann wachsen. Wennwir uns erfolgreich im Ausland bet-tigen, bleibt unsere Industrie auch iminternationalen Kontext konkurrenz-fhig.

Das fhrt zu tieferen Produk-tionskostenundkommt inFormtiefererProduktepreise den Konsumenten zu-gute. Dabei mssen wir behutsamvorgehen, denn im Ausland haben wirkeine grosse Erfahrung. Zudem mussalles, was wir tun, im Sinne der Konsu-menten in der Schweiz sein. Einiges knnen wir gar nicht beein-flussen.

Wir lernendaraus, dass die Schweiz keine Insel ist,sondern mitten in Europa zwischenunseren wichtigsten Handelspartnernliegt, den europischen Lndern. Mit Annahme der Initiative zur Massenein-wanderung scheint sich die Schweiz auchfreiwillig abzuschotten.

Damit hat ein Teil der Bevlkerung ihreSorge ausgedrckt, dass sie vor einerungewissen Zukunft Angst hat. PolitikerundBundesratmssen eineLsung fin-den, die fr die Menschen hier und frdieWirtschaft stimmt,die aber auch frunsere Beziehungenmit der EU passt. Herausfordernd sind auch die zunehmendenGesetze, Vorschriften und Regulierungen invielen Bereichen. Nehmen wirdas Vorhaben einer grnen Wirtschaft: Die Migros nimmt das Thema seit jehersehr ernst und leistet freiwillig sehr vieldenkenSie nur anunserePioniertatenim Bereich Recycling.

Wir sind anerkannterweise immer im Sinne der Konsumenten fr vernnftige, aber auchwirtschaftsvertrgliche Lsungen. Bei den Ladenffnungszeiten ist es mit derFreiwilligkeit vorbei, dawird reguliert, und dassogar vonKanton zuKantonunterschiedlich. Wir untersttzen den GesetzesentwurfdesBundesrats,der liberalereffnungszeiten vorschlgt, die es uns ermglichen wrden, die Lden wochentagsund samstags ein wenig lnger offen zuhalten. Immerhin sind die restriktivenLadenffnungszeiten in der Schweizeiner der Grnde, weshalb mittlerweilemehralsdieHlftederSchweizerBevlkerung mehr oder weniger regelmssigim grenznahen Ausland einkauft.

Beim Einkaufstourismus spielen aber auchgnstigerePreise eineRolle. Dort, wo der Staat den Markt schtzt,habenwir hhere Preise, etwa bei landwirtschaftlichen Produkten. Zudemmssen wir als Migros gewisse auslndischeMarkenartikelwiebeispielsweiseNivea zu hheren Preisen einkaufen, alsdieKunden imLadenunmittelbarhinterder Grenze zahlen.

Man kann nicht nurtiefere Preise im Regal fordern, abergleichzeitig den hohen SchweizerLebensstandard samt Lohn behalten. Und wenn wir uns weiter vom Auslandabschotten, werden die Preise dadurchauch nicht gnstiger. Sie sagen, dass es auch wegen schdlicherAbsprachen hhere Preise gibt. Nachdem das Parlament die RevisiondesKartellgesetzes abgelehnthat, ist dieWettbewerbskommission umso mehrgefordert.

Siemussverhindern,dasswirgewisse auslndischeMarkenartikel hierin der Schweiz zu berhhten Preiseneinkaufenmssen. SinddieKonsumentenbereit, frnachhaltigeProduktemehr zu bezahlen?

DieKonsumentenwissen,dass dieRessourcen begrenzt sind. Wir sprechen heutevoneinemjhrlichenZuwachsderWeltbevlkerung inderGrssenordnungvonrund 80 Millionen Menschen. Das entspricht der gesamten Bevlkerung vonDeutschland. Gleichzeitig verringertsichdie landwirtschaftlicheNutzflche,sodass wir gezwungen sein werden, aufweniger Raum noch mehr zu produzieren. Ich erwhne hier wiederum dasBeispielunseresgeplantenGewchshauses imWallis,dasmitFernwrmebeheiztwerdensollunddamitRessourcenspart.

Wir investieren aber auch imAusland indie Nachhaltigkeit: Ist das alles auch deshalb mglich, weil dieMigros eine Genossenschaft ist? Unser Modell, ein Verbund von Genossenschaften, ist ein Erfolgsmodell. DieMigros steht auf einem kerngesundenfinanziellen Fundament. Die Umstzesind gut, wir gewinnen Marktanteile. Wir knnten allerdings auch eineStiftung sein, wenn es der Grnder sogewollt htte.

Tatsache ist, dass wir alsGenossenschafter fr unsere Konsumentenarbeiten. Die Migros tut tatschlich sehr viel frUmwelt undGesellschaft. Wir sind natrlich keine NonProfitOrganisation. Die Migros ist ein wirtschaftlich organisiertes Unternehmen,das aufgrund seiner Statuten besondereVerpflichtungen hat. Nicht zuletztdeshalb erzielen wir tiefere Renditen alsbeispielsweise eine brsenkotierteAktiengesellschaft.

Der Balanceaktzwischen gengend hoher Rendite,betriebswirtschaftlicher Effizienz undgesellschaftlicher Verpflichtung ist eineunserer grossenHerausforderungen. Mit den gesellschaftlichen Verpflichtungenmeinen Sie dasMigros-Kulturprozent? Es ist einwichtiger Teil unseres Engagements fr die Schweizer Bevlkerung.

Undmit dem vor zwei Jahren gegrndeten Frderfonds Engagement Migrosgebenwir jhrlichweiterezehnMillionenFranken fr gemeinntzige Projekte aus. DieMigros investiertaberauchviel indieGesundheit der Bevlkerung: Wir verkaufen gesunde Produkte, bauen unsereFitnesszentren aus, bieten mit Medbasesogar medizinische und paramedizinische Dienstleistungen an, und wir organisieren oder untersttzen im ganzenLand fast alle grossen Lufe.

In dieGesundheit werdenwir in Zukunft nochweiter investieren. WasmachenSie hauptschlich,wenn Sie in Zrich sind? Ich bin gar nicht immer in Zrich, sondern besuche auch die Genossenschaften. Erstens fhreich die Verwaltung, die unter anderemfr die Strategie derMigros und fr leistungsfhige Fhrungs und Organisationsstrukturen zustndig ist.

Zweitensbin ich mit den wichtigen Gremien derMigrosGemeinschaft in Kontakt. Drittens bin ich Bindeglied zur Geschftsleitungund treffemichzudiesemZweckregelmssigmitHerbert Bolliger.

Kaufen Sie auch in derMigros ein? Amliebsten verweile ich vor der enormenAuswahl an Joghurts in unserem Sortiment die Schweiz ist ein richtigesJoghurtland, finde ich. Haben Sie ein Lieblingsprodukt? ImMoment sind es die klein proportionierten LgerJoghurts mit Himbeergeschmack, aber das kann jederzeit ndern,weil die Auswahl riesig ist.

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