Schutzmacht ade – muss Europa aufrüsten?


Ihr Passwort wurde erfolgreich geändert. Husch husch, sucht lieber weiter Putins Milliarden, denkt euch was lustiges aus.

"maybrit illner" vom 12. Juli 2018


Müssen die Deutschen für ihre Sicherheit künftig sehr viel tiefer in die Tasche greifen? Müssen sie sich aus der Abhängigkeit von Russland befreien, wie Trump meint, oder aus der Abhängigkeit von Trump?

Über die Nato sagte oder schrieb er in der Vergangenheit unter anderem so: Wir sind die Deppen, die für die ganze Sache bezahlen. Juli im US-Bundesstaat Montana. Und sie sind bis zum Umfallen dabei. Wir haben einige, die es nicht tun - und, naja, mit denen werden wir fertig werden. Insbesondere muss Deutschland seine Führungsrolle im Bündnis unter Beweis stellen, indem es sein langjähriges Defizit an Verteidigungsbeiträgen ausgleicht.

Und natürlich sind wir da, um andere zu beschützen. Und das ist einer der Gründe, warum ich möchte, dass die Leute dafür sorgen, dass wir eine sehr, sehr starke Streitmacht haben, indem sie das notwendige Geld für diese Streitmacht zahlen.

Aber ja, absolut, ich wäre dem Artikel 5 verpflichtet. Juni auf die Frage, ob er sich Artikel 5 verpflichtet fühle. Sehr schlecht für die USA. Das wird sich ändern. Wir sind kein reiches Land mehr. Wir leihen uns, wir leihen all dieses Geld. Ich denke, die Kostenverteilung muss geändert werden. Ich denke, die Nato als Konzept ist gut, aber nicht so gut wie zu der Zeit, als sie gegründet wurde. Nachdem er zunächst heftige Kritik an den Leistungen der meisten Bündnispartner, vor allem an Deutschland, geübt hatte, gab sich Trump bei seinem Statement nach dem Gipfel versöhnlich.

Wenn das Ziel bei den Verteidigungsausgaben von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung erreicht sei, müsse man sich höhere Ziele setzen. Vier Prozent sei die richtige Ziffer. Er gehe davon aus, dass er auch ohne Zustimmung des Kongresses die Nato verlassen könne. Das sei aber nicht nötig. Zuvor hatte er durch scharfe Verbalattacken vor allem auf Deutschland den Streit um die Ausgaben der Nato-Partner eskalieren lassen, so dass am Vormittag noch eine Sondersitzung der Allianz anberaumt wurde.

Eigentlich sollte das Thema Verteidigungsausgaben am Donnerstag nicht mehr auf der Tagesordnung stehen. Das wurde von einigen Teilnehmern dementiert.

Am Donnerstag hätten die Alliierten noch einmal zugesagt, ihre Anstrengungen weiter hochzuschrauben. Trump habe beim Thema Verteidigungsausgaben Handlungsdruck erzeugt, sagte Stoltenberg.

Klares Bekenntnis aller zur Nato und eine deutliche Bereitschaft aller auch, angesichts veränderter Sicherheitslagen den eigenen Beitrag auch zu leisten. Er besteht darauf, dass alle Mitglieder bis zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Verteidigung ausgeben - in Brüssel brachte er nun sogar 4 Prozent i n die Diskussion ein. Heute schrieb er auf Twitter: Deutschland liegt derzeit bei 1,24 Prozent.

Mit den neuen Tweets nimmt Trump seine Attacken gegen Deutschland wieder auf, obwohl er am Mittwochnachmittag nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel Signale der Entspannung zu senden schien. Heute, am zweiten und letzten Tag des Gipfels, wollten sich die 29 Nato-Staaten auf eine gemeinsame Linie für Afghanistan konzentrieren.

Zudem ging es um die Beziehungen zu Georgien und zur Ukraine, die aber auch diesmal nicht die erhoffte konkrete Perspektive auf einen Nato-Beitritt bekommen werden. Es ist der erste bilaterale Gipfel mit dem russischen Staatschef. Die Staats- und Regierungschefs der N ato-Staaten haben gemeinsam Ziele für ihre Verteidigungsausgaben festgelegt. In der Bundesregierung wird die Vereinbarung etwas anders interpretiert. Deutschland liegt trotz deutlich steigender Verteidigungsausgaben derzeit bei etwa 1,24 Prozent.

Nach deutscher Lesart hat man sich damit auf die zwei Prozent zubewegt, weil die Quote bei 1,18 Prozent lag. Wie dieses Ziel erreicht werden soll, ist noch nicht klar, da Deutschland nach der mittelfristigen Finanzplanung nur bei 1,23 Prozent liegen würde. Das liegt auch daran, dass eine Ausgabenerhöhung nur dann die Quote erhöht, wenn sie das Wirtschaftswachstum übertrifft. Auch der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, kritisiert die deutschen Verteidigungsausgaben als zu gering.

Wir haben es als Ziel akzeptiert. Es ist deshalb bedauerlich, dass es in der Koalition nicht vereinbart werden konnte. Sie verwies darauf, dass der Wehretat im Haushaltsentwurf der Bundesregierung für das kommende Jahr um elf Prozent steige.

Rund um den Nato-Gipfel wächst der Druck auf Kanzlerin Angela Merkel, die deutschen Verteidigungsausgaben noch deutlicher hochzufahren. Deutschland gibt zwar vier Milliarden Euro mehr für Verteidigung aus, aber Trump fordert fast zehnmal so viel.

Der deutsche Wehretat liegt bei 38,9 Milliarden Euro. Um die Nato-Quote erfüllen zu können, müsste er in etwa verdoppelt werden, nach Berechnungen des Militärökonomen Jürgen Schnell von der Bundeswehruni München auf rund 82 Milliarden Euro.

Die weltweiten Rüstungsausgaben sind im vergangenen Jahr auf umgerechnet 1,45 Billionen Euro gestiegen. Nach relativ gleichbleibenden Aufwendungen zwischen bis seien die globalen Militärausgaben wieder gestiegen, erklärte Sipri.

Demnach stiegen in China die Militärausgaben wie seit über zwei Jahrzehnten weiter. Russlands Etat habe sich im Gegensatz dazu erstmals seit reduziert. Deutschland rangiert laut Sipri auf Rang 9 mit 36,8 Milliarden Euro. Laut Sipri belaufen sich die Rüstungsausgaben auf 2,2 Prozent des weltweiten Bruttonationaleinkommens oder Dollar pro Person.

Nach einem Bericht des Verteidigungsministeriums an den Bundestag vom Beginn dieses Jahres sind viele Waffensysteme der Bundeswehr nicht einsatzbereit. Demnach waren etwa durchschnittlich nur 13 von 58 Transporthubschraubern einsetzbereit. Bei einem Bestand von 15 Transportflugzeugen seien durchschnittlich nur drei einsatzbereit gewesen. Die Marine liefert dasselbe Bild: Das Ministerium begründet die geringe Einsatzbereitschaft mit einer wachsenden Inanspruchnahme der Waffensysteme für Ausbildungszwecke und durch Übungen, etwa im Rahmen von Nato-Verpflichtungen.

Die Einsatzbereitschaft habe sich aus Sicht des Verteidigungsministeriums in weiten Teilen verstetigt. Ende war die Einsatzbereitschaft aller 53 Hauptwaffensysteme demnach in etwa auf dem Stand von Dezember Der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels SPD hatte bei der Vorstellung seines Jahresberichts beklagt, dass die Materiallage bei der Bundeswehr trotz der erheblichen Reformanstrengungen teils noch schlechter geworden ist.

Von der Leyen warb um Nachsicht und begründet die mangelhafte Einsatzbereitschaft auch mit Versäumnissen in der Vergangenheit. Die Nato und die EU wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen aus Richtung Osten und Süden machten eine Fortsetzung der Kooperation unerlässlich.

Fortschritte bei der Zusammenarbeit wollen EU und Nato der Erklärung zufolge vor allem in Bereichen wie Terrorbekämpfung und militärische Mobilität erzielen.

So gibt es bereits seit längerem Pläne, die Unterstützung für Länder wie Irak und Afghanistan besser zu koordinieren. Im Bereich der militärischen Mobilität sollen insbesondere Truppenverlegungen in Richtung Russland erleichtert werden. Zudem soll bei der Abwehr von Gefahren durch atomare, biologische und chemische Stoffe enger kooperiert werden.

Am Rande wird in der Erklärung auch auf US-amerikanische Sorgen eingegangen, dass die EU ihre geplante Verteidigungsunion langfristig als Konkurrenzorganisation zur Nato aufbauen könnte. So wird festgehalten, dass neue Fähigkeiten so entwickelt werden sollten, dass sie die der Nato ergänzen und mit ihnen kompatibel sind.

Mit gemeinsamen Militärprojekten sollen Defizite bei Einsatzbereitschaft und Ausrüstung beseitigt werden. Teilnehmende Länder müssen 20 Bedingungen einhalten. Sie sind aber nicht verpflichtet, an jedem einzelnen Militärprojekt teilzunehmen.

Bei vier übernimmt Deutschland die Führung. Sie dienen der Schaffung eines EU-Sanitätskommandos, eines Netzwerks von Logistikdrehscheiben, eines Zentrums für Trainingsmissionen sowie einer Initiative zum Aufbau schnellerer Krisenreaktionskräfte. Deutschland beteiligt sich auch an Projekten für verbesserte Funkkommunikation, einer Initiative zur schnelleren grenzüberschreitenden Verlegung von Militärmaterial sowie einem Projekt zur Verbesserung der Führung von Auslandseinsätzen.

Geplant sind auch Rüstungsprojekte: Unterwasserdrohnen und gepanzerte Fahrzeuge sollen unter belgischer beziehungsweise italienischer Führung entwickelt werden.

Dies könnte Einsparungen für die Mitgliedstaaten bringen und die Zusammenarbeit nationaler Truppenteile vereinfachen. Soweit es mich betrifft, einen Konkurrenten. Juli ist das Treffen von Trump mit Putin in Helsinki vorgesehen. Stoltenberg sagte, dass es unter den Nato-Verbündeten unterschiedliche Ansichten zu dem Thema gebe. Es ist sehr unangebracht. Die Arbeiten für die Pipeline sollen im Frühjahr beginnen und Ende fertig sein. Gegen das Projekt gibt es erhebliche Proteste. Polen und die baltischen Staaten lehnen sie wegen der befürchteten Abhängigkeit der EU von russischem Gas ab.

Auch die Ukraine befürchtet sicherheitspolitische Verschlechterungen und wirtschaftliche Nachteile. Juni von seiner eigenen Zustimmung zu der Abschlusserklärung distanziert und damit einen Eklat ausgelöst. Die sieben Industrieländer hatten sich zum Ende ihres zweitägigen Gipfeltreffens zu einer gemeinsamen Erklärung durchgerungen, obwohl sie beim internationalen Handel und zahlreichen weiteren Fragen tief zerstritten sind. Der Präsident hat schon seit langem etwas an dem Abkommen von auszusetzen.

Der Kern des Vertrags ist: Der Iran soll nicht in der Lage sein, eine Atombombe zu bauen. Im Gegenzug bleibt er von scharfen Sanktionen verschont.

Konkret wurde Teheran verpflichtet, die Bestände an angereichertem Uran zu reduzieren. Diese dürfen nur auf maximal 3,67 Prozent angereichert sein.

Für den Betrieb eines Reaktors genügt das, für eine Bombe nicht. Saudi-Arabien hat sich nicht rechtzeitig auf die Seite der Gewinner gestellt und ist jetzt folgerichtig ein Prügelknabe, der kopfüber geschüttelt wird, damit alles Geld aus den Taschen purzelt. Dem Herrn Macron ist sogar ein zufälliger kleiner Maidan echter Volksaufstand passiert.

Macron schreit schon bei jeder Gelegenheit nach der EU-Armee. Gelder wurden auch schon bereitgestellt. Aber die Polen, Balten und sonstigen Mächte zweiter Klasse können schreien wie sie wollen, derweil Nord Stream 2 im Eiltempo verlegt wird.

Die transatlantische Scheidung schreitet voran. Während im Theater gekreischt wird, dass sich die Nackenhaare vor Angst aufstellen, werden die Gaspipelines in aller Ruhe gebaut und geplant. Das Handelsvolumen EU-Russland steigt weiter rasant. Eurasische Pfade werden überall ausgerollt, auch über Krisengebiete hinweg. In Russland ist der Prozess der Dedollarisierung nun offizielles Regierungsprogramm. In der Summe sind es 14 Treffer und 2 mal daneben.

Der Grund dafür wurde im Vorwort der Prognosen für dargelegt:. Um ehrlich zu sein, ist die Lust am Prognosieren verflogen. Der Grund dafür ist, dass sich die geopolitische Wetterlage geklärt hat und die Spannung der letzten Jahre raus ist.

Im Kleinen sind viele Varianten möglich, hier ist Spannung drin …. In der Rückschau sehen wir, dass praktisch alles so kam, wie wir es erwartet haben.

Die Spannung auf globaler Ebene ist wirklich raus. Jetzt, ein Jahr später, ist sie es umso mehr. Die letzten werden es erst kapieren und bis dahin noch auf eine wundersame Wende in den USA warten. An der US-Wahl werden die bis dahin noch verbliebenen fanatischen transatlantischen Träume und Ängste zerschellen wenn sie ohne Fanatismus gelebt werden, werden diese Träume und Ängste der Realität schon vorher nicht trotzen können.

Auf dem GGipfel in Argentinien haben sich manche interessante Dinge ereignet. Auf einige davon soll kurz aufmerksam gemacht werden. Es gibt zwei Möglichkeiten. Die derzeit mit Volldampf vollzogene eurasische Integration erfordert eine engere Abstimmung gerade der eurasischen Partner.

Putin hat sich mit Macron getroffen und Macron hat gesagt:. Und wir würden gern gemeinsam Fragen bezüglich der Cybersicherheit, als auch der allgemeinen Sicherheits- und Verteidigungsarchitektur in Europa , besprechen.

Putin traf sich mit dem saudischen Prinzen und wie er den Journalisten mitteilte , habe man sich auf eine Drosselung der Ölförderung geeinigt.

Ganz kurz der Kontext: Saudi-Arabien hatte die Ölförderung erhöht, die Spritpreise waren gefallen. Der Kater hat genau diese Entwicklung vor Jahren prognostiziert — Erdogan ist der einzige, der die zu Engeln stilisierten Kurden nicht als solche akzeptieren muss, und seine Aufgabe ist es, die Kurden in Assads Arme zurück zu treiben.

In Punkt 25 ist man sich darin einig, Kryptowährungen zu regulieren, um ihren Einsatz für Geldwäsche und Terrorfinanzierung zu verhindern was haben Sie bisher geglaubt, wofür die Bitcoins genutzt werden? Details werden in der Erklärung nicht genannt, aber irgendwo finde die Quelle nicht mehr wurde erklärt, dass die Schiedsgerichte der WTO nicht funktionieren, weil die Auswahl der Richter durch den Einsatz von Veto-Rechten blockiert wird. Der sprechende Kater hat am Ich denke, es werden im Allgemeinen Schritte zum Einschnüren Macrons vereinbart werden.

Leichtes Einschnüren, denn beide Seiten haben ein Motiv. So wird ein anderer Versuch unternommen werden, möglicherweise mit einer Bestrafung. Trump will jetzt auf keinen Fall zulassen, dass Macron gute Beziehungen zu Putin aufbaut und darauf aufbauend auch nur den geringsten Einfluss im Nahen Osten gewinnt. Putin seinerseits hat keinen Grund, diese Labertasche zu decken, denn Lächeln und Komplimente zählen derzeit nichts. Zwei Jahre zuvor hätten sie zumindest ein bisschen Wert gehabt, aber jetzt sind sie sinnlos.

Deswegen wird Putin gemütlich zuschauen, wie Trump Macron erdrücken wird. Putin wird nichts zur Unterstützung Macrons unternehmen, er wird bestenfalls lächeln und Komplimente verteilen, nach dem Motto: Das ist eine für beide Seiten durchaus annehmbare Position bezüglich Macron.

Das Gespräch über Macron kann überhaupt sehr kurz sein. Es könnte ungefähr so gehen: So ungefähr könnte das besprochen werden. Macron hat uns nichts Gutes getan und das ist Grund genug, um am Ufer des Flusses zu sitzen und teilnahmslos zu beobachten, insbesondere, da Trump für diese Teilnahmslosigkeit bezahlen wird — nach der Logik des Genres mit erwiderter Teilnahmslosigkeit in einer anderen, für uns wichtigen Sache.

Dezember traf sich Putin mit Fillon, dem französischen Spitzenpolitiker, der bei den französischen Präsidentschaftswahlen vielen als Favorit galt auch diesem Blog , dann aber Macron unterlag. Das Treffen zwischen Putin und Fillon sei privat gewesen. Kurz zovor, Ende November, war Sarkozy in Moskau , durfte sich aber nicht mit Putin direkt treffen, sondern nur mit Putins Vertrauten — unter anderem war der Chef des russischen Fonds für Direktinvestitionen dabei.

Während also in Frankreich ein Aufstand gegen Macron beginnt und Fahrt aufnimmt, pilgern Vertreter diverser französischer und französisch-globalistischer Eliten nach Moskau. Die riechen alle ihre Chance und bewerben sich bei Putin. Sarkozy ist offenbar unten durch, er wird erst mal zum Schatzmeister durchgewunken und soll dem verraten, wie viel seine Leute zu blechen investieren bereit sind. Fillon dagegen bekommt eine Audienz beim Zar.

Mal sehen, wo das endet. Irgendwo stand es schon einmal hier im Blog geschrieben, dass G20 ein entscheidendes Format ist, bei dem wirklich etwas bewegt werden kann und bewegt wird. So wissen wir aus vergangenen Erfahrungen, welcher Gipfel eine tatsächliche Bedrohung für gewisse Kreise darstellt. Was sehen wir in der Summe? Merkel und Macron werden eingeschüchtert. Russland wird mit einem neuen Emotions-Schwall zum Bösen deklariert, mit der immergleichen Forderung, dass sich alle gegen Russland verbünden müssen.

In Syrien sollte Russland zusätzlich ein Gesichtsverlust beigefügt werden. Trump wird mit gleich zwei Operationen von Gesprächen mit Putin abgehalten. Jemand hat mit aller Macht versucht, die Schlüsselteilnehmer a einzuschüchtern vielleicht sogar mehr als das… und b gegeneinander zu hetzen. Beides mit dem Ziel, die sich abzeichnenden Deals zu verhindern, durch Einschüchterung oder durch das stumpfe Verhindern des Dialogs. Die Security tastet Pedro ab und lässt ihn in die Disko rein.

Pedro ist ein allseits bekannter Hasser der Disko. Täglich stellt er sich in den Park und schreit herum, wie furchtbar diese Disko ist und dass alle ihm helfen sollen, diese Disko zu zerstören.

Jetzt will er rein, was offensichtlich eine Provokation ist. Aber er hat relativ freundlich drum gebeten, also gut, darf er rein. Ein Security-Mitarbeiter im Inneren behält ihn im Auge, nichts passiert. Niemand in der Stadt bekommt etwas von Pedros Besuch in der Disko mit.

Die gleiche Disko, wie üblich bewacht von den üblichen Sicherheits-Mitarbeitern. Er kommt angelaufen, mit verzerrter Grimasse. Die Security stellt sich ihm entgegen, fängt ihn ab und schubst ihn weg.

Pedro nimmt neuen Anlauf, wird wieder weggeschubst. Aber Pedro hört nicht auf. Daraufhin bekommt er einen Schlag in die Fresse und wird in die Ecke gesetzt, um sich abzukühlen. Sie wollen mich töten! Ich grabe offiziell das Kriegsbeil aus! In der Stadt titeln die Zeitungen: Die Russen-Disko hat den Faustschlag offiziell bestätigt. Pedro hat als Reaktion auf den Zwischenfall das Kriegsbeil ausgegraben. Noch weniger ist von dem bekannt, was sich in Pedros Wohnung zugetragen hat. Pedro darf das Kriegsbeil nämlich nicht einfach so ausgraben.

Pedros Hauskatzen haben aber keine Lust auf das Kriegsbeil, denn sie spüren mit ihrem sechsten Sinn, dass das Kriegsbeil wirkungslos gegen die Russen ist, aber den Katzen selbst durchaus das Leben zur Hölle machen könnte. Wir graben das Kriegsbeil aus, aber es darf nur im Schlafzimmer und im Bad getragen werden, nicht im Wohnzimmer und nicht in der Küche. Und nach 30 Tagen graben wir es ein. Also nicken die Katzen zustimmend, woraufhin Pedro im Wohzimmer einen Erlass aushängt, dass von heute an und für 60 Tage das Kriegsbeil ausgegraben wird und in der gesamten Wohnung zur Anwendung kommt.

Nein, auch das ist keine Satire. Wenn man davon absieht, dass der Staat Ukraine an sich längst zur Satire verkommen ist, über die man gut lachen könnte, wenn nicht so viele einfache Menschen ganz real in dieser Satire gefangen worden wären. Pedro und seine Hauskatzen machen gerade unter sich aus, ob und wie sich der offizielle Erlass weiter ändern muss und wird.

Wer seinen Blick zusätzlich schärfen möchte, kann beobachten und mitteilen, wann genau die offiziellen Reaktionen des Westens erfolgten. Wie viele Stunden vergingen jeweils nach dem eigentlichen Zwischenfall?

Nur wertvolle Kommentare, die sich mit den aufgeworfenen Fragen beschäftigen, werden unter diesem Artikel freigeschaltet. Für alle anderen Kommentare bitte den anderen Artikel benutzen. Industrie und Forschung werden selbstbewusst darlegen, wie geil sie die Aufgabe meistern werden.

Sie werden die Milliarden, die Ihnen dafür gegeben werden, freudevoll annehmen, den versprochenen Kostenrahmen und die Deadlines exponentiell ausdehnen und in den kommenden fünfzig Jahren doch nicht bis zur tauglichen Serienfertigung gelangen. Die Gründe dafür sind tief verwurzelt und nicht schnell zu ändern. Die in Quartalen denkende freie Wirtschaft ist dazu nicht in der Lage, was man sehr deutlich am kläglichen Abschneiden sämtlicher westlicher Atomreaktor-Baukonzerne sehen kann.

Das lohnt eine Vertiefung, zumal sich ein aktuelles Beispiel für das angesprochene strukturelle Problem aufdrängt. Manch einer wird mitbekommen haben, dass die Kanzlerin Deutschland in Sachen Digitalisierung und künstliche Intelligenz an die Weltspitze katapultieren will. Gleichzeitig muss man feststellen, dass die Programme, die aufgesetzt werden, wie aktuell auch die neue Strategie zur Künstlichen Intelligenz, letztendlich immer nur das Bereitstellen eines gewissen Geldtopfes ist.

Das, was damit zu tun ist und das auch noch aktiv zu begleiten, das ist etwas, was man im politischen Kontext nur sehr wenig beobachten kann. Ja, die westliche neoliberale Politik mit ihrem religiösem Glauben an die totale Effizienz der freien Wirtschaft, gestaltet keine Wirtschaftsprojekte, sondern lässt einfach Geld über diejenigen Industriezweife regnen, die als wichtig erachtet werden.

Der neoliberale Glaube besagt, dass die geile freie Wirtschaft dann alles magisch von selbst regelt und tolle Ergebnisse liefert. Aber das einzige, was die Wirtschaft mit verlässlicher Effizienz liefert, ist das Verschlingen der ausgeschütteten Kohle. Jeder Konzern, jedes Unternehmen, jede Uni und jeder Professor bewerben sich mit ihren Ideen, bekommen dafür Geld und kochen ihr Süppchen. Das kann nur der Staat sein, aber der neoliberale Staat verweigert sich.

Das war schon mit der Energiewende so, weshalb sie in der Sackgasse angekommen ist. Während man überall Solaranlagen und Windkrafträder hingeklatscht hat, kümmerte sich niemand darum, das Problem der Energiespeicherung und des Netzausbaus zu lösen. Was nützt es, wenn bei viel Sonnenschein und günstigem Wind der gesamte tägliche Energiebedarf Deutschlands mit Wind- und Solarstrom gedeckt werden kann?

Das sind keine überraschenden Erkenntnisse, die uns erst jetzt offenbar werden. Jeder vernünftige Ingenieur konnte das vor dem Bau des ersten Windrades vorrechnen.

Aus der Erkenntnis bevorstehender Probleme ergibt sich die Notwendigkeit eines Plans, der die Problemlösung beinhaltet, und dann die Notwendigkeit der Durchsetzung des Plans. Der Unternehmer, der Solarzellen baut, interessiert sich nicht dafür, wie die Netzbetreiber mit Versorgungsengpässen oder Überversorgung klar kommen. Das ist nicht sein Bier. Der Professor, der an der Effzienzsteigerung der Solarzellen arbeitet, kann nicht auch an der Speicherung der Energie und dem Ausbau der Netze und all den anderen Themen arbeiten.

Der Staat hätte die notwendigen Arbeiten bestimmen, verteilen und über die Durchführung wachen sollen — im Gegenzug hätte er Geld an diejenigen verteilt, die sich an der Arbeit beteiligen. Stattdessen hat der Staat den Wunsch nach einer Energiewende ausgesprochen und Geld regnen lassen. Jeder tat, wozu er Lust hatte oder was die meisten Gewinne abwarf. Das, was zusätzlich getan werden musste, aber schwieriger oder nicht gewinnbringend erschien, wurde einfach nicht getan.

Und so hat Deutschland eine medial gefeierte Energiewende, die sich darin erschöpft, parallele Strukturen der Energieerzeugung zu pflegen was der Verbraucher bezahlt und seine Nachbarstaaten mit dem Auffangen der Schwankungen in der Energieproduktion zu belasten. Das wird mit dem neuen Digitalisierungs-Durchbruch auch so sein. So funktioniert der neoliberale Staat nun mal. Deswegen verliert der Westen auch gegen China und Russland.

Ob in der Armee, in einem Staat oder in einem Unternehmen — wenn die Führung sich der Führungsaufgabe verweigert, kann der Erfolg allenfalls ein Zufallsprodukt sein; aber bei hochkomplexen Problemstellungen gibt es keine erfolgreichen Zufallsprodukte, geht nichts ohne sorgfältige Planung und disziplinierte Durchführung. Putin lässt die Staatsführer im Regen stramm stehen. Und das in Paris, wo die Organisation des Ereignisses in französischer Hand ist.

Macron hat vorher ein Treffen von Putin und Trump in Paris verhindert. Macron hat in der Gedenkzeremonie keinen Platz für das Verlesen eines russischen Zeitzeugenberichts gefunden im Gegensatz zu einem französischen, britischen, amerikanischen und deutschen.

Dabei hat Russland auf der Seite der Entente die meisten Todesopfer gehabt. Blog Quellen Best of. Diplomatisches Worträtsel Veröffentlicht am 3. Einen kleinen Dienst will ich erweisen, indem ich die Gratulierten in der originalen Reihenfolge aufliste: Kommentare nur für Mitspieler geöffnet.

Nach Prüfung und Korrekturen meinerseits können wir Putins Glückwünsche an die ehemaligen Sowjetstaaten nun in deutscher Sprache analysieren: Weitere Übersetzungen von Putins Glückwünschen: Und ein paar Kommentare: Wer es zum strategischen Partner Russlands geschafft hat, darf stolz und glücklich sein und sich zu Russlands Partnern im eigentlichen Wortsinn zählen.

Wo immer Putin von strategischen Partnern spricht, sind gute, fruchtbare und auf Langfristigkeit ausgelegte Beziehungen am Werk.