Einer für alles – der Energieträger ERDGAS

Des Themas hat sich jüngst die Deutsche Erdöl AG (DEA) erneut angenommen und erhielt erwartungsgemäß Widerspruch von Gegnern der inländischen Gewinnung von Erdöl und Erdgas. Grund genug, dass auch wir uns nochmals mit der Angelegenheit auseinandersetzen.

Beim Erdgas muss zusätzlich in Betracht gezogen werden, dass durch eine Erdgasexplosion verheerende Schäden entstehen können. Hierbei wird ein Chemikaliengemisch unter die zu fördernde Erdölschicht gepumpt, um dieses somit leichter zu fördern. Welche Schäden würde es dann hervorrufen, wenn die Ölbohrungen erst einmal laufen? Weil unser Energiebedarf aber ständig steigt, werden inzwischen auch schwer zugängliche Ölfelder erschlossen.

Flüssiggasheizung

Hallo, ich soll ein Referat über Erdgas halten und dort Vor- und Nachteile nennen. Ich finde aber sehr wenig Nachteile. Und sie haben alle ein viel kleineres Gewicht als die Vorteile.

Wie häufig sie vorkommen, können Experten Geochemiker genau ermitteln. So haben sie herausgefunden, dass rund sieben Prozent der Erdkruste aus Eisen bestehen. Wie die meisten Metalle tritt Eisen als chemische Verbindung mit anderen Elementen auf, als sogenanntes Erz. Um Eisen aus dem Erzgestein zu gewinnen, wird das Erzgestein gemahlen, mit Kohle gemischt und erhitzt. Dann läuft eine chemische Reaktion ab, die dem Erz die anderen Elemente entzieht, so dass das reine, elementare Eisen übrig bleibt.

Einige Metalle verbinden sich dagegen kaum mit anderen Elementen. Sie verwittern daher nicht und kommen in der Erdkruste in reiner Form vor. Gold ist durchschnittlich nur mit 0, Gramm in einer Tonne Gestein enthalten. Was merkwürdig klingt, hat eine einfache Begründung: Diese Metalle gelten als selten, weil sie keine eigenen Lagerstätten bilden, also nicht konzentriert sondern nur verstreut vorkommen. Die Rede ist deshalb auch von Gewürzmetallen. Ihre Bedeutung hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, weil sie zur Herstellung von elektronischen Geräten wie Handys oder Computern benötigt werden.

Er ist ebenfalls fest, besteht aber aus schwererem Gestein. Dann strömt Lava heraus, die zu neuer Erdkruste wird. Hauptsächlich geschieht das dort, wo die Platten der Lithosphäre aneinander grenzen, wie an den mittelozeanischen Rücken. In Island zum Beispiel sind diese Plattengrenzen gut zu erkennen: Risse und Furchen ziehen sich hier durch die Erdkruste, wo eurasische und nordamerikanische Platte voneinander wegdriften. Im Mittelmeerraum liegt ebenfalls eine Plattengrenze. Weil hier die Afrikanische gegen die Eurasische Platte drückt, gibt es in Italien viele Vulkane und immer wieder Erdbeben.

Die Kruste wird vom Boden bedeckt. Der Meeresboden dagegen entwickelt sich aus Ablagerungen wie Ton und abgesunkenen Resten von Meeresorganismen.

An den Küsten besteht der Meeresboden zusätzlich aus abgelagertem Geröll, das vom Festland abgetragen und ins Meer geschwemmt wurde.

Ausgangsmaterial ist Verwitterungsschutt, der von Wasser oder vom Wind davongetragen wird. Flüsse, Gletscher und Staubstürme verlieren irgendwann an Kraft: Gletscher dringen in wärmere Regionen vor und schmelzen ab. Auch Staubstürme lassen irgendwann nach. Dann können sie Staub, Sand und Geröll nicht mehr weiter befördern. Das mitgeschleppte zermahlene Gestein setzt sich ab. Mit der Zeit bildet das abgelagerte Material eine immer höhere Schicht — das Sediment.

Besonders auf dem Meeresboden und auf dem Grund von Seen, wo Flüsse viel Material anschwemmen, sammeln sich solche Sedimente, darunter auch Reste von toten Tieren oder Kalkschalen.

Nach und nach schichten sich verschiedene Sedimente übereinander. Eine Schicht kann zum Beispiel aus Sandstein bestehen: Zu Trockenzeiten hat hier der Wind Wüstensand angeweht. Steigt der Meeresspiegel wieder an, wird diese Schicht von Wasser bedeckt: Weiterhin sind in den vergangenen Jahren aufgrund öffentlichen Drucks die Vorschriften weiter erheblich verschärft worden.

Doch selbst das genügt dem harten Kern der Gegnerschaft nicht, die bereits vor sieben Jahren eingestand, dass ihr Ziel sei, die Erdöl-Erdgasindustrie aus Deutschland zu vertreiben. Und so wird weiter mit teilweise absurden Behauptungen der Kampf ausgetragen. In dieser Mitteilung stellt DEA, wie von einem Unternehmen der Branche zu erwarten, selbstverständlich die Vorteile der heimischen Kohlenwasserstoffgewinnung heraus.

Warum, wird in der Pressemitteilung genauer erklärt. Neben den kurzen und damit einhergehend energiesparsamen und somit wiederum ressourcenschonenden Transportwegen stellt DEA zusätzlich noch die hohen Bestimmungen und Anforderungen der heimischen Produktion hinsichtlich des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit heraus.

Dieser widerspricht aggressiv und populistisch den Argumenten der DEA. Das gewonnene Erdgas wird unmittelbar vor Ort verstromt. Und hier wären wir bei der Diskussion aus unserem Beitrag Regionale Lebensmittel? Dieser ist nicht streng definiert bzw. Somit stellt sich kein Nachteil ein. Wie man also sehen kann, ruft allein schon die Suche nach diesen Quellen erhebliche Schäden an der Natur hervor.

Welche Schäden würde es dann hervorrufen, wenn die Ölbohrungen erst einmal laufen? Als allererstes müsste die Plattform überhaupt errichtet werden. Das bedeutet zusätzlicher Lärm und somit auch Stress für so gut wie alle Tierarten, die dort leben. Darüber hinaus werden durch den Bau des Fundamentes für die Bohrinseln erstens, der Boden weitreichend aufgewühlt, sodass dieser Lebensraum insbesondere für Fische als, zum Beispiel Laichplatz, ungeeignet wird, zweitens kommt dazu, dass während des Baues sämtliche Abfälle direkt ins Meer geleitet werden, was eine zusätzliche Belastung für die Tiere ist.

Sobald die Fertigstellung der Pattform erst einmal abgeschlossen ist, beginnt die Rohölförderung. Somit sind bei der Förderung die Entstehung der Bohrinseln, kilometerlanger Pipelines und schwerer Lkw und Schiffverkehr unausweichlich.

Insbesondere die Schifffahrt und die Bohrinseln schädigen nicht nur den Lebensraum Watten Meer durch Lärm, sondern entsorgen sie auch Abfälle wie verbrauchtes Öl und benutzte Chemikalien in das Meer. Besonders Bohrinseln produzieren bei der Gewinnung von Erdöl radioaktives Radium , welches beim Kontakt mit dem Meerwasser, Boden und womöglich auch Trinkwasser verseuchen würde.

Auf eine weitreichende Verseuchung durch Rohöl bei einem sogenannten Blow-Out wird gleich noch weiter eingegangen. Weiterhin ist es problematisch, dass bei der Förderung im Rohöl sehr aggressive Stoffe enthalten sind, die die metallenen Rohre und andere Geräte mit der Zeit zersetzt.

Auch dadurch gelangen Rohöl und gefährliche Chemikalien in die Umwelt. Überaus kontrovers ist auch die Gewinnungsmethode des sogenannten "Frackings". Hierbei wird ein Chemikaliengemisch unter die zu fördernde Erdölschicht gepumpt, um dieses somit leichter zu fördern.

Aber eben dieses Gemisch gelangt dadurch auch ins Grundwasser und verseucht die vorliegenden Trinkwasserbestände.