Produzieren Länder mit den meisten Ölreserven tatsächlich das meiste Öl?


Der Marktpreis für fossile Brennstoffe wird stärker von der Produktionskapazität als von den Reserven bestimmt.

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Berliner Energietage", an denen sich insgesamt mehr als Fachleute zum Thema Energieeffizienz in Deutschland informierten. Seine These untermauerte Schult-Bornemann mit gesicherten Daten. Und vor allem räumte er mit einer weit verbreiteten Fehlinterpretation des Begriffs ,,Ölreichweite" auf, die fälschlicherweise oft mit einer Tankreichweite gleichgesetzt wird. So betrugen die sicher bestätigten Welterdölreserven 6 Mrd. Tonnen, woraus sich auf Basis des damaligen Verbrauchs eine Reichweite von 21 Jahren ergab.

Nach Ablauf dieser 21 Jahre waren die sicher bestätigten Reserven auf 41 Mrd. Die Reichweite hatte sich, bezogen auf den weltweiten Verbrauch des Jahres , auf 38 Jahre verlängert. Zum Jahresbeginn lagen die globalen Erdölvorräte mit Mrd. Tonnen auf einem neuen Rekordstand. Eine daraus resultierende rein rechnerische Reichweite auf Basis des Jahresverbrauchs beträgt rund 50 Jahre.

Die Ölreichweite gibt stets nur eine Momentaufnahme wieder, ist für zuverlässige Prognosen also gänzlich ungeeignet. So hat der technische Fortschritt in immer kürzeren Abständen zuvor Unmögliches möglich gemacht.

Schon bei der Zuordnung dieser nachgewiesenen oder geologisch potenziellen Mengen kommt es zu unterschiedlichen Bewertungen. So beziffern die internationalen Mineralölgesellschaften die gesicherten Ölreserven aktuell auf Mrd. Denn die Fachbehörde des Bundeswirtschaftsministeriums zählt bereits 50 Mrd. Tonnen der nicht-konventionellen Schwerstölvorkommen in Venezuela zu den sicheren Reserven, während diese in den Büchern der Mineralölwirtschaft noch als Ressourcen geführt werden.

In den vergangenen 60 Jahren haben sich die gesicherten Ölreserven stetig erhöht, obwohl in diesem Zeitraum auch der jährliche Ölverbrauch kontinuierlich anstieg: Mittelrweile wurden weitere Vorkommen gefunden und die Fördermöglichkeiten haben sich auch weiter verbessert. Tonnen nachgewiesen die auch jetzt rentabel und technisch möglich sind. Tonnen, nachgewiesen, aber derzeit nicht rentabel förderbar. Moderator alarmieren 4x Danke Auf diesen Beitrag antworten.

Wie lange wollen wir uns das noch antun? Original geschrieben von HanPolo Wie lange wollen wir uns das noch antun? Moderator alarmieren 5x Danke Auf diesen Beitrag antworten. Habe dabei meinen "Nachbarn" bewundert. Bis Liter konnte ich dabeisein. Der Tankwart blieb aber immer nah am Geschehen. JPG mal heruntergeladen. Abrundung möglicherweise nicht korrekt. Dieses basiert auf einer Umrechnungsmethode der Energieäquivalenz, die in erster Linie am Brennerkopf anzuwenden ist und keine Wertäquivalenz am Bohrlochkopf darstellt.

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Die Bedeutung der Tendenz der abnehmenden Neufunde wird durch die dank höherer Ölpreise zunehmend wirtschaftlich abbaubaren unkonventionellen Ölvorkommen etwas geschmälert. Es öffnet sich also eine Lücke zwischen der Erdölfördermenge und dem konventionellen Erdöl, welches Jahr für Jahr neu gefunden wird.

Es wurde von manchen daher eine finale Ölkrise befürchtet, da einer zunehmenden Nachfrage nach Öl ein in Zukunft stark abnehmendes Angebot gegenüberstände. Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

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