Afrika & Orient


Und weil die eine Seite nicht reden kann, sprechen die anderen. Alles andere betrifft das Schweizer Innenleben. Es würde jedoch unter Windows 8, aber nicht unter Windows 7 auftreten.

Camp Moremi


Im Fall von journalistischen Attacken ist die Methode ähnlich: Ein Journalist schlüpft in die Rolle eines Lockvogels, um verdächtige Subjekte einer Untat zu überführen. Ein solches Vorgehen gehört inzwischen zum Geschäftsmodell diverser Medienunternehmen.

In Grossbritannien werden Prominente regelmässig das Opfer von Journalisten. Wallraffs deklariertes Ziel ist es,eine neue Generation von investigativen Journalisten heranzubilden. Danach schrieb er über unhaltbare Zustände. Berichte auf der Basis derartiger Recherchen sind im Zuge der weltweiten Migration inzwischen weit verbreitet. Februar die Volksinitiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe äusserst knapp abgelehnt.

In der vorangegangenen Debatte wurden hüben wie drüben Gerechtigkeitsargumente vorgebracht. Befürworter der Initiative argumentierten, es sei ungerecht, wenn zwei Individuen mehr Steuern bezahlen müssten, wenn sie verheiratet sind, als sie unverheiratet bezahlen müssten.

Gegner der Initiative gingen weiter und argumentierten, dass nur eine vollständig zivilstandsneutrale Besteuerung gerecht sei. Viele Gegner sehen eine zivilstandsneutrale Besteuerung zudem nur in der Individualbesteuerung verwirklicht.

Befürworter der Initiative wiederum bevorzugen eine Gemeinschaftsbesteuerung. Viele von ihnen argumentierten, eine Individualbesteuerung sei ungerecht, weil sie dazu führe, dass Einverdiener-Paare mehr Steuern bezahlen müssten als Doppelverdiener-Paare mit dem gleichen Gesamteinkommen. Meines Erachtens brachten beide Seiten berechtigte Gerechtigkeitsargumente vor. Daher postuliere ich, dass eine gerechte Besteuerung von Individuen und Paaren die folgenden zwei Kriterien erfüllen sollte: Erstens sollte der gesamte Steuerbetrag von zwei Individuen nicht davon abhängig sein, ob die zwei getrennt, als Konkubinatspaar oder als Ehepaar leben.

Zweitens sollte der Steuerbetrag eines Konkubinats- oder Ehepaars nur von dessen Gesamteinkommen abhängig sein und nicht von den einzelnen Einkommen. Diesen zwei Kriterien sollten all jene beipflichten können, welche die gesellschaftspolitisch liberale Ansicht vertreten, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst am besten wissen, welche Form des Zusammenlebens und der familieninternen Arbeitsteilung für sie am besten ist.

Die in der Schweiz gängigen Steuersysteme können leider nicht beide dieser Kriterien gleichzeitig erfüllen. Das zugrunde liegende Problem ist, dass in diesen Steuersystemen der zusätzliche Steuerbetrag,der bei einem zusätzlichen Einkommen von beispielsweise Franken fällig wird, vom Einkommen abhängig ist.

Dadurch wird bei der Gemeinschaftsbesteuerung zwangsläufig der erste Grundsatz verletzt. Dies gilt auch für Splittingmodelle und die sogenannte alternative Steuerberechnung. Die Individualbesteuerung wiederum verletzt das zweite Kriterium, wie die Befürworter der Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe richtigerweise betonten. Es ist jedoch möglich, die zwei Kriterien einer gerechten Besteuerung von Individuen und Paaren gleichzeitig zu erfüllen.

Nämlich mit einer linearen Einkommenssteuer, auch Flat Tax genannt. Viele sind der Meinung, dass ein gerechtes Steuersystem zudem progressiv sein sollte, das heisst, dass ein höheres Einkommen zu einem höheren Steuerbetrag wie auch zu einem höheren Durchschnittssteuersatz führen sollte. Daher ist es wichtig zu betonen, dass eine Flat Tax progressiv wirkt, wenn sie mit einer einheitlichen Transferleistung kombiniert wird. Interessanterweise kann eine Flat Taxdie zwei Kriterien einer gerechten Besteuerung von Individuen und Paaren sowohl im Falle einer Gemeinschaftsbesteuerung als auch im Falle einer Individualbesteuerung erfüllen.

Nehmen wir zur Illustration an, es gäbe eine Individualbesteuerung mit einer linearen Einkommensteuer von, sagen wir, 20 Prozent und einer Transferleistung von, sagen wir, Dann würden Individuen ohne Einkommen die Transferleistung von ausbezahlt bekommen, während Individuen mit Einkommen von bzw einen Steuerbetrag von bzw bezahlen müssten.

Somit müssten zwei Individuen, die beide verdienen, zusammen einen Steuerbetrag von bezahlen, und dies unabhängig davon, ob sie getrennt, als Konkubinatspaar oder als Ehepaar leben. Ausserdem müsste ein Einverdiener-Paar mit einem Einkommen von ebenfalls einen Steuerbetrag von netto bezahlen. Somit erfüllt dieses Steuersystem beide der obengenannten Kriterien einer gerechten Besteuerung von Individuen und Paaren.

Da beide Seiten in der Debatte rund um die Initiative zur Abschaffung der Heiratsstrafe berechtigte Gerechtigkeitsargumente vorbrachten und die Abstimmung äusserst knapp ausfiel , bleibt zu hoffen, dass sich die politischen Akteure auf ein Steuersystem einigen werden, welches die unterschiedlichen Gerechtigkeitsargumente ernst nimmt.

Die gute Nachricht ist, dass es ein solches Steuersystem gibt: Die schlechte Nachricht ist, dass es Politikerinnen und Politikern auf beiden Seiten der Debatte wohl nicht nur oder nicht einmal primär um Steuergerechtigkeit geht, sondern auch um die illiberale Förderung bestimmter Formen des Zusammenlebens und der familieninternen Arbeitsteilung. Lebensversicherungen Langfristiges Denken Gastkommentar von Tigran Kalberer Wie geht man damit um, dass sich die Welt, vor allem die Finanzwelt, immer schneller verändert, man aber ein Geschäftsmodell hat, das sich ganz der Langfristigkeit verschrieben hat?

Lebensversicherer müssen Verträge einhalten, die Leistungen über mehrere Jahrzehnte vorsehen, wobei 60 Jahre Laufzeit durchaus vorkommen. In dieser Zeit kann sehr viel geschehen, vorab auf der politischen Ebene. Augenmass, Vorsicht und langfristig orientiertes Denken sind notwendig, um sicherzustellen, dass Lebensversicherer ihre Verpflichtungen erfüllen können.

Die Langfristigkeit der Verträge hat auch Vorteile. Da Versicherer sich langfristig denkend engagieren können, ohne auf kurzfristige Marktschwankungen achten zu müssen, können sie die entsprechenden Renditevorteile zugunsten ihrer Kunden erwirtschaften.

Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen die starke Kapitalbasis der Schweizer Lebensversicherer erlaubt es ihnen, Marktschwankungen abzufedern. Umso seltsamer mutet es an, wenn das Schweizer Aufsichtsregime für Versicherungen auf einer sehr kurzfristigen, einjährigen Sichtweise beruht, was die Lebensversicherer zwingt, die den Kunden zugesprochenen Garantien ausgerechnet durch an Rendite schwache Staatsanleihen sicherzustellen.

Dies hat neben klaren Nachteilen vor allem für die Versicherten auch nachteilige Folgen für die gesamte Volkswirtschaft und die Versicherer selber. Auf diese Weise wird der Wirtschaft Kapital entzogen, das etwa zur Finanzierung von Infrastruktur und Investitionen in die Realwirtschaft verwendet werden könnte.

Nun, da könnten ja andere Investoren einspringen? Versicherer und Pensionskassen sind die wichtigsten Teilnehmer am Kapitalmarkt ohne kurzfristige Liquiditätsbedürfnisse. Nur sie können langfristig angelegte Investitionen, bei denen nicht auf sofortige Veräusserung geachtet werden muss, tätigen. Diese Möglichkeit, die es Versicherern erlaubt, einen durch den Kapitalmarkt honorierten Verzicht auf jederzeitige Liquidität hinzunehmen, um Renditen für Versicherte zu steigern, wird den Versicherern nun genommen.

Damit sind das Geschäftsmodell der Lebensversicherer und ihr Versprechen an die Kunden im Herz getroffen. Und als Kollateralschaden wird eine Quelle für sinnvolle, langfristige Investitionen zum Versiegen gebracht.

Der eigentliche Zweck der Aufsicht wurde auf eindrückliche Art und Weise erfüllt. Jetzt, da diese Ziele erreicht sind, muss man das System im Sinne langfristiger Betrachtung anpassen.

Es wäre an der Zeit, die auf kurzfristiger einjähriger Sicht basierende Solvenzaufsicht den heutigen Umständen weltweite Marktverzerrung durch Währungspolitik und der Langfristigkeit des Geschäftsmodells der Versicherer anzupassen. Dies würde es den Versicherern erlauben, wertschöpfende Investitionsentscheide zugunsten von Anlagen wie Aktien und Liegenschaften zu fällen und dadurch der Enteignung der Versicherungsnehmer und Sparer durch finanzielle Repression zumindest teilweise zu entgehen.

Das auf theoretischen Volatilitätsüberlegungen beruhende Risiko gemäss kurzfristiger Betrachtung im SST-Modell würde dadurch allenfalls erhöht. Das reale Risiko, dass Auszahlungen für Versicherte entweder durch den Ausfall von Staatsanleihen oder durch Inflation wertlos werden, würde aber erheblich gemildert.

Letzteres Risiko wird zurzeit vernachlässigt. Risiken müssen ergebnisoffen gegeneinander abgewogen werden. Tatsache ist, dass in der Versicherungsaufsicht Augenmass und gründliches Abwägen unter Berücksichtigung von makroökonomisch echten wirtschaftlichen Konsequenzen gefordert sind und nicht die reine Lehre.

Letztere mag zwar schlüssig erscheinen, war aber für Zeiten funktionierender Kapitalmärkte gedacht. Eine langfristigere Betrachtungsweise der Risiken des Versicherungsgeschäftes wäre volkswirtschaftlich hilfreich und würde den Interessen der Versicherten dienen. Diese Betrachtung sollte die Fähigkeit der Versicherer, Anlagen über lange Zeiträume zu halten und kurzfristige Preisbewegungen, die sich aufgrund von Liquiditätsbetrachtungen ergeben, zu ignorieren, berücksichtigen.

Die Welt hat sich nicht zu ihrem Besten verändert. Die Eingriffe von Staaten und Notenbanken in die Finanzmärkte haben eine neue, vorher nicht absehbare Situation geschaffen. Die volkswirtschaftlich wertvolle Funktion von Versicherungen als wichtige Quelle für langfristige Investitionen ist dadurch ohne Not gefährdet. Ohne Anpassungen der Solvenzaufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht werden die Lebensversicherer in Anlageklassen gedrängt, die der systematischen Enteignung ihrer Versicherten Vorschub leisten.

Dieser negativen Entwicklung muss Rechnung getragen werden, indem die Aufsicht die langfristige Sicht stärker gewichtet. Für diese Werte soll der grösste Sportfachverband der Welt in Zukunft stehen, und wer ein wenig spöttisch ist, der könnte meinen, dass der DFB jetzt endlich den Schritt ins Jahrhundert wagt, wenn es um die Grundsätze guter Unternehmenskultur geht.

Dass es überhaupt nötig war,solche Selbstverständlichkeiten in Frankfurt zu betonen, liegt am Skandal um die Vergabe der Weltmeisterschaft an Deutschland, die mit einer undurchsichtigen Zahlung verbunden ist. Deren Ergebnisse, die am Freitag präsentiert wurden, sind brisant genug, dass man nicht von einer Entlastung sprechen kann. Zwar könne man keine Korruption nachweisen. Auszuschliessen sei aber gar nichts. Wer dessen Präsentation verfolgte, der gewann den Eindruck, dass die Anwälte gern noch etwas mehr Zeit gehabt hätten, um ihrerecherchen voranzutreiben.

Und so verwundert es nicht, dass am Endlich. Nach zweijähriger Vorarbeit zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative hat der Bundesrat etwas Verbindliches vorgelegt. Jetzt können die Parlamentarier den Eiertanz um die Quadratur des Zirkels fortsetzen.

Ihre Herleitung Fristen, Verfassungskonformität, Vertragstreue, Brexit erinnerte an Leibniz, dessen Gott zwar alle möglichen Welten denken, aber nur die beste von ihnen wollen kann. Das Konzept der einseitigen Schutzklausel ist weder philosophisch noch theologisch fassbar, sondern nur aus einer politischen Logik heraus.

Natürlich wissen auch ihre Erfinder, dass sie nicht funktioniert. Einseitig erlassene Kontingente für EU- Bürger verstossen nicht nur gegen das Personenfreizügigkeitsabkommen, sondern auch gegen kürzlich gefällte Urteile des Bundesgerichts, wonach sinngemäss zuerst das Freizügigkeitsabkommen zu kündigen ist, bevor die Richter in Lausanne die einseitige Schutzklausel gegen Beschwerden von EU-Bürgern durchsetzen würden.

Entscheiden sich die Richter noch anders, wird die Kündigung des Freizügigkeitsabkommens durch wen auch immer unausweichlich.

Die einseitige Schutzklausel ist dann definitiv nur noch ein Synonym für ein Kontingentsystem. Die Verabschiedung und die Inkraftsetzung des präsentierten Gesetzesentwurfs hätten folglich eine Konsequenz: Alles andere betrifft das Schweizer Innenleben. Die Komplexität auf der Ebene der Symbolpolitik nimmt zu, und es bleibt zu hoffen, dass die Hauptdarsteller des Dramas den Überblick über die von ihnen geschaffenen Illusionen nicht verlieren. Der bisherige Protagonist, der Bundesrat, hatte einen unmöglichen Auftrag zu erfüllen.

Er machte viele Umwege und tat alles, damit ihm niemand vorwerfen kann, er habe den Volkswillen missachtet. Auf der Habenseite zu verbuchen ist, dass das Arbeitsverhältnis zwischen Bern und Brüssel trotz allem intakt ist als letzter Beweis kann die demonstrative Nichtreaktion der EU auf den Bundesratsentscheid vom Freitag dienen.

Der erste Akt ist vorbei. Er war zu lang. Der nächste Protagonist, das Parlament, muss rasch handeln und sollte sich von Beginn weg mit einigen Realitäten abfinden. Es wird ohnehin eine Volksabstimmung geben, und zwar auf Verfassungsebene. Das Parlament muss bei der Verfassung ansetzen der Bundesrat konnte dies wegen der Rollenverteilung in diesem Stück nicht.

Realistisch zu beurteilen ist auch die Ausgangslage am Verhandlungstisch: Bern erhält nicht mehr als London, wobei das Gleiche und das Gleichwertige nicht das Gleiche ist. Der Inhalt einer schweizerischen Schutzklausel kann ein anderer sein als die Brexit- Lösung, solange er nicht grundsätzlich gegen die Personenfreizügigkeit verstösst. Europa ändert sich schneller, als man denkt, und vor allem anders. Die Schweizer Migrationspolitik sollte kurzfristige Ziele, aber einen langfristigen Horizont haben.

Eine gesamteuropäische Schutzklausel, heute eine akademische Angelegenheit, kann morgen plötzlich in Brüssel auf der Prioritätenliste sein denkbar zum Beispiel im Zuge der Flüchtlingskrise oder bei einem strategisch bedingten Integrationsschub der Türkei. Die Welt endet jedenfalls nicht nach Ablauf der verfassungsmässigen Dreijahresfrist, also am 9. Die Anhänger des bilateralen Wegs also alle anderen Parteien und Verbände sind gut beraten, sich bald auf eine Strategie zu einigen und am gleichen Strick zu ziehen.

Ende mehr Fragen unbeantwortet bleiben, als beantwortet worden sind. Doch der Zweck der Zahlung,die zuvor über viele verschiedene Konten floss, darunter dasjenige der Fussball-Ikone Franz Beckenbauer, ist nach wie vor unklar. Schon bald, im April, soll ein neuer Präsident gewählt werden, und es scheint, als wollen die Funktionäre die Affäre noch schnell abarbeiten, bevor es dann mit frischem Personal in die Zukunft gehen soll.

Dabei sind die Altlasten längst nicht aufgearbeitet. Und das verträgt sich gewiss nicht mit den hehren Grundsätzen, für die der DFB zukünftig einstehen will. Dankbar für den beharrlichen Versuch der privaten Medienanbieter, ihr den digitalen Werbemarkt zu versperren. Denn dort ist es schwer, Lorbeeren zu holen. Das Publikum ist nämlich widerborstig und wehrt sich gegen die unfreiwillige Verabreichung kommerzieller Botschaften.

Unter den bis Jährigen verwenden gar 47 Prozent sogenannte Adblocker. Der Nachwuchs ist demnach besonders renitent. Vermutlich käme man in andern Ländern zu ähnlichen Ergebnissen. Für die von Werbeeinnahmen abhängigen Informationsanbieter stellt das eine Bedrohung dar, und das umso mehr, jestärker der Kommunikationsmarkt digitalisiert wird alle diese Sorgen ob eines unsicheren Markts hätte eine werbefreie SRG nicht.

Sie könnte auf einer höchst stabilen Basis der staatlich verordneten Radio- und Fernsehabgabe operieren. Einige private Medien ergriffen Gegenmassnahmen, indem sie Besuchern, welche Adblocker verwenden, den Zugang zu ihren Artikeln verunmöglichen. Unter der Drohung einer solchen Ausgrenzung sind gemäss der genannten Umfrage immerhin 54 Prozent der Werbe- Verweigerer bereit, ihre Adblocker zu deaktivieren.

Damit kommen wir zu einem Widerspruch, der sich für die Werbewirtschaft verschärft. Die Techniken der digitalen Kommunikation haben den Konsumenten ermächtigt, sein Leben selbstbestimmter zu gestalten. Er ist viel weniger als früher den Vorgaben der Medienanbieter ausgeliefert.

Er kann sich nach seinem Gusto sein Menu aus einem riesigen Angebot zusammenstellen und dieses jederzeit neu gestalten. Bei der Werbung läuft jedoch der Trend genau in die andere Richtung. Man verschärft die Zwangsmassnahmen und versucht, den Konsumenten zu entmündigen. Zu Zeiten des gedruckten Worts waren die Verhältnisse noch liberal. Die Presse verbreitete Inserate, welche die Leserschaft übersehen oder zur Kenntnis nehmen konnte. Das Fernsehen drängte den Zuschauer zwar in einen freiheitsbeschränkenden Zeitraster, doch sind die Werbebotschaften grossenteils noch in Blöcken versammelt, die es dem Publikum erlauben, eine Auszeit zu nehmen.

Im Internet sind die Werbebotschaften nun mit einzelnen Medienangeboten verknüpft, am aufdringlichsten in Form von Werbevideos, welche unmittelbar vorgeschaltet sind und welche die Adblocker überwinden. Wenverwundert es, dass genau diese höchst invasive Werbeform im Aufschwung ist. Das ist aus Konsumentensicht ein Ärgernis.

Dies umso mehr, als die Automatisierung der Placierung von Spots zu absurden Situationen führt etwa wenn eine hässliche Nachricht mit der fröhlichen Empfehlung für ein Konsumgut verknüpft ist. Da weiss die linke Hand nicht mehr, was die rechte tut.

In Grossbritannien zeigt der Kulturminister Verständnis für die Sorgen der Medien ob der Adblocker und will alle Marktteilnehmer an einem runden Tisch versammeln. Sie sollten als Erstes zur Kenntnis nehmen, dass heute nur noch eine Kommunikation unter Mündigen erfolgreich sein kann. Zwar muss der Regierungsrat diesen noch bewilligen, aber das dürfte Formsache sein. Denn Tatsache ist, dass der ausgehandelte Wert ziemlich tief ist.

Viel tiefer jedenfalls als jener Betrag,den sich die Spitäler ursprünglich gewünscht hatten. Die Krankenhäuser werden sich deshalb in den nächsten Jahren nach der Deckestrecken müssen. Das ist allerdings auch ein Gebot der Stunde. Die Gesundheitskosten wachsen ungebremst, und der Kanton muss für eine ausgeglichene Rechnung in den Jahren bis ,8 Milliarden Franken sparen.

Wobei mit Sparen in diesem Fall eher eine Plafonierung der Ausgaben auf dem heutigen Niveau gemeint ist. Im Fokus der Bemühungen stehen jene Bereiche, in denen die Kosten am stärksten wachsen. Neben dem Gesundheitswesen betrifft das auch die Bildung und den öffentlichen Verkehr.

Der grösste Einschnitt steht jedoch im Gesundheitsbereich bevor und insbesondere bei den Spitälern und Rehabilitationskliniken. Dort sollen die prognostizierten Ausgaben um Millionen Franken zurückgestutzt werden. Dass die Spitäler nun bereit sind, einen deutlich tieferen als den angestrebten Tarif zu akzeptieren, zeigt, dass der Spardruck im Kanton seine Wirkung entfaltet und dass es offensichtlich auch noch ein gewisses Sparpotenzial gibt.

Interessant zu sehen ist aber auch, wie unterschiedlich die Betroffenen auf die angekündigte Leistungsüberprüfung reagieren.

Während die Lehrer auf die Strasse gegangen sind, um vor einem Abbau bei der Bildung zu warnen, blieb es vonseiten der Spitäler ruhig. Man wolle nicht in präventives Wehklagen verfallen, bevor bekannt sei, wo der Kanton den Hebel ansetzen wolle, hiess es stets vom Verband der Zürcher Krankenhäuser.

Stattdessen hat man sich im Stillen darauf geeinigt, einen konkreten Beitrag zu den Sparbemühungen zu leisten. Für diese konstruktive Haltung gebührt den Spitälern Respekt. Immerhin geht es hier um Millionenbeträge, auf welche die Spitäler in den kommenden Jahren verzichten müssen. Freilich ist das Vorgehen auch aus taktischen Gründen klug: Noch ist völlig unklar, mit welchen Massnahmen der Kanton bei den Gesundheitsausgaben sparen will.

Mit ihrem Entgegenkommen in den Tarifverhandlungen können die Spitäler selbst bestimmen, in welchen Bereichen sie Abstriche machen wollen, statt den Sparplänen der Politik ausgeliefert zu sein. Zudem verschaffen sie sich Planungssicherheit. Wird der neue Tarif genehmigt, ist er für drei Jahre unantastbar. Bircher- Benner kam bei seinen Zeitgenossen erst übel an, galt Obst damals als ungesund: Sogar Henry Ford beschritt den Müesli-Pfad.

Jörg Reinhardt übernimmt Präsidium März Alex Krauer tritt als Verwaltungsratspräsident zurück. Übernahme des Augenheilmittel-Konzerns Alcon Februar Vasella tritt als Verwaltungsratspräsident zurück April Gründung der Generika- Division Sandoz November Ciba und Sandoz kündigen ihre Fusion an. Die Überraschung war damals riesig, und allen war bewusst, dass hier Geschichtsträchtiges geschah.

Gleichwohl waren die ersten öffentlichen Reaktionen zwiespältig. Die industrielle Logik des Schulterschlusses schien überzeugend; mit offensichtlichem Stolz verwies man darauf, dass mit Novartis ein Unternehmen entsteht, das auf Anhieb an die Weltspitze der Pharmaindustrie vorstösst.

Gleichzeitig wurden aber auch schwere Bedenken geäussert; es stand zu befürchten, dass die Fusion zu einem massiven Stellenabbau führen würde. Und der Hauptsitz Basel, vermutete man, wärevon einem solchen Aderlass in besonderem Masse betroffen gewesen.

Zwanzig Jahre später weiss man, dass die Angst vor dem Schreckensszenario unbegründet war und die Vorteile des Schulterschlusses dessen Makel bei weitem übertroffen haben. Novartis hat sich als Segen für den Standort Basel erwiesen. Es wurden Stellen mit hoher Wertschöpfung geschaffen und grosse Summen in den Aufbau eines neuartigen Campus investiert. Man betrieb Spitzenforschung und brachte eine Vielzahl von innovativen Medikamenten hervor und die damit erzielten üppigen Gewinne sorgten auch dafür, dass sich die Schatullen des Fiskus füllten.

Die Novartis-Erfolgsgeschichte ist, ob man will oder nicht, unauflöslich mit der Person von Daniel Vasella verbunden; er führte, prägte und präsidierte den Konzern von bis und hat ungeachtet aller Unzulänglichkeiten eine industrielle Meisterleistung vollbracht. Eine Fusion, die mehr Wert schafft als zerstört, stellt in der Pharmabranche nach wie vor die Ausnahme dar, nicht die Regel.

Amerika als Fixstern Dennoch ist es der veröffentlichten Meinung in der Schweiz stets schwergefallen, dem Erfolg von Novartis Anerkennung zu zollen. Werinden hiesigen Pressearchiven nach Artikeln Ausschau hält, die für den Konzern lobende Worte finden, muss lange suchen.

Die kritischen Kommentare überwiegen, und an Reizthemen die von Tierversuchen und Patentschutz-Fragen über Marketing-Praktiken bis zu den Management-Salären reichen herrschte nie ein Mangel. In der Tat war Novartis zumindest anfänglich kein Unternehmen, das lokalpatriotische Gefühle hervorrief. Basel blieb zwar Hauptsitz.

Der neue Konzern begann praktisch vom ersten Tagan Der Heimbasis entwachsen Der Erfolg von Novartis beruht seit der Gründung auf der konsequenten Internationalisierung des Geschäfts. In der Schweiz stösst diese Strategie an Grenzen.

VonSergioAiolfi EineFusion, die mehrwert schafft alszerstört, stellt in derpharmabranchenach wie vor die Ausnahmedar, nicht die Regel. Für Novartis war die massgebende Konkurrenz nicht jene auf der anderen Seite des Rheinufers, Roche, sondern jene auf der anderen Seite des Atlantiks. Das in Amerika vorgelegte Tempo war beeindruckend; allein im Jahr nahmen die mit Arzneimittelverkäufen erzielten Umsätze um 24 Prozent zu, eine Rate, die aus heutiger Sicht astronomisch erscheint.

Zurückzuführen war dieser Exploit vorab auf den Ausbau der im Medikamentenverkauf tätigen Mannschaft; von bis erfuhr die Zahl der von Novartis eingesetzten Ärztebesucher eine knappe Verdoppelung von auf Die schrittweise Internationalisierung des Konzerns ging lange Zeit vonstatten, ohne dass die Öffentlichkeit dieser Metamorphose gewahr wurde. Dass sich dabei unmerklich ein Graben zwischen dem Unternehmen und dem Schweizer Publikum aufgetan hatte, wurde erst klar, als mit einem Mal die Diskussion um die Management- Saläre aufflammte traten neue, von der Schweizer Börse erlassene Corporate-Governance- Richtlinien in Kraft, die von kotierten Firmen die Publikation der Topkader-Saläre verlangten.

Das kam einer Öffnung der Pandorabüchse gleich. Die Allgemeinheit erfuhr, dass Daniel Vasella, der ab sowohl Konzernchef wie auch Verwaltungsratspräsident von Novartis war, einen Lohn von 20 Millionen Franken bezogen hatte. Die Saläre des obersten Kaders werden nun von der Generalversammlung wohl gutgeheissen, bewegen sich aber nach wie vor auf einem Niveau, das hoch genug ist, um weltweit bestqualifiziertes Personal anzuziehen.

Mittlerweile ist jedoch bereits die nächste politische Hürde in Sicht, die Masseneinwanderungsinitiative, die in die Tat umgesetzt werden muss. Unklar ist vor allem, wie sich eine Ablehnung der Personenfreizügigkeit mit den grenzübergreifenden Aktivitäten und Strukturen des Konzerns vereinbaren liesse. Der Erfolg des in den vergangenen zwanzig Jahren entwickelten Geschäftsmodells von Novartis beruht nicht zuletzt auf dem freien Zugang zum internationalen Fundus an Fachkräften.

Ist dieser Zugang an einem Standort nicht mehr gewährleistet, wird man nach Alternativen Ausschau halten. Die jetzige Führung hat auf solche Winke mit dem Zaunpfahl bisher verzichtet. Das heisst jedoch nicht, dass die Standortfrage kein Thema ist. Muss mit den hiesigen Behörden über die Zulassung ausländischen Personals verhandelt werden, hat der Konzern die besseren Karten.

Er kann mit dem Wegzug drohen. Er warnt aber davor, dass diese Lösung grosse Rechtsunsicherheit bringen würde. So oder so entstehe eine grosse Rechtsunsicherheit, falls es nicht zu einer einvernehmlichen Lösung komme. Februar die Erweiterung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien nicht ratifiziert hatte. In der Hinsicht hofft der Bundesrat nun auf Entspannung, nachdem die Schweiz der Erweiterung zugestimmt hat siehe Text unten.

Umstrittenes Gerichtsurteil Die Welt endet nicht am 9. Februar Kommentar auf Seite 15 sel führt. Leider könne man zum heutigen Zeitpunkt noch keine solche Lösung präsentieren. Doch der politische Wille seitens der EU für eine einvernehmliche Lösung sei weiterhin vorhanden. Sommaruga machte aber auch kein Geheimnis daraus,dass die Verhandlungen schwierig sind. Man versuche, zu einer gemeinsamen Interpretation dieser Bestimmung zu kommen, sagte Sommaruga. Die diesbezüglichen Schwierigkeiten liegen auf der Hand: Der Verfassungsartikel über die Zuwanderung fordert Höchstzahlen und Kontingente, einen Inländervorrang und eine selbständige Steuerung der Zuwanderung.

Der Wunsch des Bundesrates ist erklärtermassen eine einvernehmliche Schutzklausel. Da noch keine Verhandlungslösung vorliegt, schlägt er dem Parlament jetzt eine einseitige Schutzklausel vor, die auch ohne Einverständnis der EU in Kraft treten könnte.

Klausel mit vielen Unbekannten Die Ausgestaltung dieser Klausel gibt Aufschluss darüber, wie sich der Bundesrat eine Verhandlungslösung vorstellt: Überschreitet die Zuwanderung bis zum 1. Der Inländervorrang soll nicht im Einzelfall geprüft werden, wie dies bei Drittstaaten der Fall ist, sondern bei der Berechnung des Schwellenwertes pauschal einfliessen. Auf eine ungefähre Höhe dieses Schwellenwertes will sich der Bundesrat nicht festlegen.

Die Schutzklausel bleibt somit eine Gleichung mit vielen Unbekannten. Der Bundesrat macht in seiner Botschaft allerdings kein Hehl daraus, dass er am liebsten auf die Einführung einer einseitigen Schutzklausel verzichten würde. Bei einer Kündigung des FZA sei das ganze Der Bundesrat weist auch darauf hin, dass er eine einseitige Schutzklausel gemäss gegenwärtiger Rechtsprechung gar nicht durchsetzen könnte.

Das Bundesgericht hatte im November festgehalten, dass bei einem Konflikt zwischen der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative und dem FZA letzteres vorgehe.

Dieses Urteil ist zwar umstritten, weil es die Schubert-Praxis ignoriert, die besagt, dass der Gesetzgeber einen internationalen Vertrag bewusst übersteuern kann, doch es zeigt die Schwierigkeit einer einseitigen Lösung. Auf die Frage, warum der Bundesrat dem Parlament nun eine Lösung präsentiere, die er selber als problematisch anschaue, sagte Sommaruga, dies habe drei Gründe: Erstens müsse der Bundesrat die Frist im Verfassungstext einhalten, der eine Umsetzung der Initiative bis im Februar verlangt.

Zweitens könne das Parlament so endlich Stellung beziehen. Und drittens könne man parallel dazu mit der EU weiterverhandeln. Allfällige Verhandlungsresultate werde man in die parlamentarische Beratung einfliessen lassen. Wie lange mit Brüssel maximal verhandelt werden soll, liess Sommaruga offen.

Verabschiedet das Parlament bis im Februar kein Gesetz, muss der Bundesrat den Verfassungsartikel per Verordnung umsetzen. Damit versucht sie, ein Ende der Forschungszusammenarbeit mit der EU abzuwenden. Bundesrätliche Kehrtwende Mit der Unterzeichnung versucht die Schweiz, die Forschungskooperation mit dereuins Jahr zu retten.

Denn die EU legte vor zwei Jahren diebeteiligung der Schweiz am Programm Horizon auf Eis, nachdem sich der Bundesrat nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative nicht mehr in der Lage gesehen hatte, das Kroatien-Protokoll zu unterzeichnen. In einem vonbundespräsident Johann Schneider-Ammann ausgehandelten Übergangs-Abkommen erreichte die Schweiz eine provisorische und teilweise Assoziierung. Doch hielt die EU fest, dass die Kooperation beendet werde, wenn die Schweiz das Kroatien- Protokoll nicht ratifiziert habe.

Nach Ansicht vieler Experten hätte die Schweiz das Protokoll längst unterzeichnen können,da es sichumdie Ausweitung eines bestehenden Abkommens und nicht um einen neuen völkerrechtlichen Vertrag handle, dessen Unterzeichnung Artikel a der Bundesverfassung verbiete. Sommaruga betonte zudem, dass die Ratifizierung des Protokolls von einer solchen Lösung abhängig sei. Von einer ursprünglich geplanten schriftlichen Begleiterklärung in diesem Sinne sah der Bundesrat aber aufgrund des Widerstands dereuab.

EU-Quellen betonten überdies,man habe nun die klare Erwartung, dass die Schweiz das Protokoll nach Abschluss der parlamentarischen Beratungen auch rechtzeitig vor Jahresende ratifiziere. Hätte der Bundesrat mit der Unterzeichnung zugewartet, bis Klarheit über eine allfällige einvernehmliche Lösung zur Zukunft der Personenfreizügigkeit bestanden hätte, wäre die Zeit für die parlamentarische Beratung des Protokolls vor Ende Jahr knapp geworden. Denn die EU-Kommission hat der Schweiz mehrfach signalisiert, dassesvor der Abstimmung übereineneu-austritt Grossbritanniens keinelösung gebe.

Die EU schweigt zum bundesrätlichen Gesetzesentwurf. Offen ist, ob Brüssel auf ein rechtskräftiges Gesetz oder erst auf dessen Anwendung mit Gegenmassnahmen reagieren würde. Auf diese Sprachregelung nimmt die Kommission öfters Rückgriff, wenn sie sich um eine Stellungnahme zu innenpolitischen Vorgängen drückt. Juni im Konflikt mit der Schweiz nicht viel Staub aufwirbeln will. Die Zurückhaltung ist auch insofern nachvollziehbar, als der Bundesrat wortreich betont hat, dass er eine einvernehmliche Lösung mit Brüssel anstrebt.

Weit schärfer dürfte die Reaktion ausfallen, sollte das Parlament tatsächlich eine unilaterale Schutzklausel beschliessen. Juncker hatte im Dezember deutlich gemacht, dass die Schweiz eine Schutzklausel keinesfalls einseitig anrufen könnte.

Offen ist auch, zu welchen Gegenmassnahmen die EU greifen würde. Andere Ausgleichsmassnahmen fielen in die direkte Kompetenz der Kommission. Damit hat der Erblasser mehr Mittel zur freien Verfügung.

Die Neuerung erleichtert zudem die Nachfolgeregelung bei Familienbetrieben. Das Gesetz gibt mit einfachen Regeln einen Rahmen vor. Erblasser können also nur eingeschränkt bestimmen, was nach dem Todmit ihrem Vermögen passiert.

Das Erbrecht wurde vor Jahren eingeführt und ist seither in den Grundzügen unverändert geblieben. Stark verändert haben sich indes die familiären Lebensformen. Mit der Revision gehe es darum, die Kluft zwischen den neuen Lebensrealitäten und dem Gesetz zu schliessen, sagte Justizministerin Simonetta Sommaruga am Freitag vor den Medien.

Sie bezeichnete das Vorhaben als höchst komplexe Angelegenheit. Jene, welche die totale Freiheit einführen wollen, stehen denjenigen gegenüber,die einen grösstmöglichen Teil des Erbes innerhalb der Familie belassen möchten. Pragmatischer Bundesrat Zentral ist die Frage, ob der überlebende Ehegatte gegenüber den Kindern bevorzugt werden soll, wie es einer Tendenz in Europa entspricht.

Dieser ist mitunter finanziell stärker auf die Erbschaft angewiesen als dienachkommen, die im Erwerbsleben stehen. Während dies grundsätzlich nachvollziehbar ist, kann es indes auch problematische Fälle geben.

Wenn der überlebende Ehegatte nicht der leibliche Vater der Vor der Abdankung die Hinterlassenschaft regeln: Hier soll der eigene Wille mehr gelten als bisher. Kinder ist, dann haben diese Stiefkinder kein gesetzliches Anrecht auf einen Teil seines Erbes. Um solche Dilemmas zu lösen, hat der Bundesrat einen pragmatischen Weg gewählt.

Der Erblasser wird künftigüber einen grösseren Teil seines Vermögens selber bestimmen. Damit können Konkubinatspartner oder Stiefkinder, die weiterhin keinen gesetzlichen Erbanspruch erhalten, stärker begünstigt werden. Auch die Nachfolge von Familienunternehmen wird dadurch erleichtert, wie Sommaruga sagte.

Die Reform des Erbrechts könne die Zersplitterung von Unternehmen verhindern. Neu kann der Erblasser einen grösseren Teil seines Vermögens einem einzigen Nachkommen übertragen. Falls der Erblasser keinen Ehegatten hat, sollen die Nachkommen künftig nur noch ein gesetzliches Anrecht auf die Hälfte des Nachlasses haben heute drei Viertel.

Für die Eltern des Erblassers wird der Pflichtteil ganz gestrichen. Spezielle Verbesserungen sieht der Bundesrat für Konkubinatspartner vor, um diese vor finanziellen Härtefällen zu schützen.

Wenn der Partner erhebliche Leistungen für den Verstorbenen erbracht hat, etwa durch Pflege oder finanzielle Hilfe, soll er einen Teil der Erbschaft für seinen Unterhalt verlangen können. Dasselbe gilt für Stiefkinder im Haushalt des Verstorbenen. Um das Risiko der Erbschleicherei einzudämmen, soll der Erblasser höchstens einen Viertel seines Vermögens an Personen vererben können, die aufgrund ihres Berufes Arzt, Anwalt in einem Vertrauensverhältnis zu ihm stehen.

Die Vorlage ist bis Ende Juni in der Vernehmlassung. Manche der fleissigsten Nutzer der Website Parlamentarier, Beamte und Journalisten rieben sich freilich bald die Augen. Modern, nun gut, mag sein. Aber nutzerfreundlich und funktional? Selbst wenn man die unvermeidliche Nörgelei von Gewohnheitstieren abzieht, blieb substanzielle Kritik an der Totalsanierung, die geschlagenezweijahre dauerte und diesteuerzahler satte zweieinhalb Millionen Franken kostete. Wer beispielsweise mittels Internet-Suche den Link zu einer gewünschten Pressemitteilung findet und anklickt, riskiert, ins Leere zu laufen.

Die Parlamentsdienste haben die Klagen der Nutzer erhört. Zusätzliche Kosten würden dadurch aber nicht entstehen, denn die Folgearbeiten seien selbstverständlich im Preis für die neue Website inbegriffen.

Wenigstens punkto Trägheit hat sie damit den Nagel auf den Kopf getroffen. Sie wird künftig für Ringier Videound Fernsehprojekte ausführen, wie die Mediengruppe am Freitag mitteilte.

Wer auf Maier folgt, ist noch offen. Philippe Pfister übernimmt interimistischdie Leitung. Schon bald ein Wolfsrudel auch imwallis? Der Kanton registrierte im Wintermonitoring ein Wolfspaar, das gemeinsam in der Augstbordregion unterwegs sein, wie die Dienststelle für Jagd,Fischerei undwildtiere mitteilt.

Die Liste der von Sanktionen betroffenen Personen und Unternehmen wurde ergänzt, wie das Seco mitteilte. Umsetzung kommt früher Strengere Ausschaffungsregeln schon ab 1. Oktober sda Nun geht esschnell: Fünf Tage nach dem klaren Nein zur Durchsetzungsinitiative hat derbundesrat beschlossen,dass die strengerenausschaffungsregeln ab dem 1.

Oktober in Krafttreten. Die Vorbereitungeninden Kantonen und beim Bund laufen auf Hochtouren. Juli unbenutzt ab. Januar Nun ist es drei Monate früher der Fall. Im November forderten die Schweizerische Staatsanwälte-Konferenz und rund die Hälfte der Kantone mehr Zeit, um die automatischen Ausschaffungen einzuführen.

Sie gingen von einem umfangreichen Anpassungs- und Umstrukturierungsbedarf bei der Staatsanwaltschaft, den Gerichten, Migrationsämtern und der Polizei aus. Die andere Hälfte der Kantone habe vor dem Inkraftsetzen der neuen Ausschaffungsregeln keinen oder nur einen geringen Anpassungsbedarf angegeben.

Ihre Adoption soll nun einem grösseren Kreis von Paaren ermöglicht werden. Da gibt es die zwei Väter mit Kind Regenbogen , die geschiedene Mutter mit ihrem neuen Partner und dessen Kindern Patchwork oder das Elternpaar, das lieber ohne Trauschein lebt wilde Ehe.

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Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Trocken- und Dosenmilch nur mit sterilisiertem Wasser anrühren. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Bilharziose -Erreger kommen landesweit in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden.

Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich. Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen.

Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Am besten schützt man sich, indem man Tierkontakte vermeidet. Pest kommt in der Region Matabeleland North vor. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr.

Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika. Die Schlafkrankheit kommt landesweit vor, insbesondere im im Karibabecken im Norden des Landes. Tollwut kommt landesweit vor. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen.

Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Für eine Daueraufenthalts- und Arbeitserlaubnis ist die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses Health Certificate in englischer Sprache erforderlich, das zeigt, dass der Reisende frei von ansteckenden Krankheiten, speziell von Tuberkulose, ist. Ein Röntgenbefund des Thorax ist beizufügen, der Röntgenfilm möglichst mitzugeben.

Die N1 ist mautpflichtig. Grenzübergänge sind generell von Es gibt gute Busverbindungen zwischen Johannesburg und Harare Fahrzeit: Züge fahren von Südafrika durch Botswana nach Bulawayo und nach Harare s. Bahnverbindung nach Sambia über die Viktoria-Fälle. Diesel und Benzin sind, wenn überhaupt, nur sporadisch an öffentlichen Tankstellen erhältlich. Es gibt Busverbindungen zwischen den Städten. Vor Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen wird jedoch gewarnt. Diese sind wegen fehlender Ersatzteile und mangelhafter Wartung oftmals in schlechtem technischen Zustand.

Harare-Bulawayo über Chivhu und Kwe Kwe. Mietwagen sind an den Flughäfen, über Hotels und in den meisten Touristengebieten erhältlich. Die Bus verbindungen in Harare sind relativ gut. Die Fahrkarten muss man vor Fahrtantritt kaufen. Ein Linienbusnetz gibt es auch in Bulawayo. An Taxiständen in den wichtigsten Zentren und an allen Hotels und Restaurants stehen jedoch zahlreiche Taxis zur Verfügung. Man kann aber auch per Telefon ein Taxi rufen. Grundsätzlich sind die Fahrzeuge mit Taxametern ausgestattet, bei längeren Fahrten empfiehlt es sich jedoch, den Preis im Voraus zu vereinbaren.

Züge der National Railways of Zimbabwe Internet: Anzug und Krawatte bzw. Bei geschäftlichen Treffen geht es im Allgemeinen weniger formell zu als in Europa. Simbabwes Restaurants bieten Spezialitäten der einheimischen und internationalen Küche an.

Fleischgerichte sind besonders zu empfehlen. Helles und dunkles Bier ist beliebt. In den Hotels sind auch importierte Weine, Liköre und Spirituosen erhältlich. Zu besonderen Anlässen braut man das traditionelle Maisbier Hwahwa.

Bars gibt es fast nur in Hotels, diese sind rund um die Uhr geöffnet. Ausschank ist ansonsten zwischen In den Städten macht sich der britische Einfluss stark bemerkbar, in ländlichen Gegenden haben sich dagegen die alten Traditionen und traditionellen Handwerke erhalten.

Bei Einladungen in Privathäuser hält man sich an die allgemein üblichen Höflichkeits- und Umgangsformen. Gegeneinladungen werden gerne angenommen. Kleine Gastgeschenke sind nicht unüblich. Freizeitkleidung ist tagsüber angemessen, bei Geschäftsbesuchen trägt man Anzug und Krawatte bzw.

In besseren Restaurants und Hotelbars ist ebenfalls elegantere Kleidung angebracht. In öffentlichen Verkehrsmitteln und einigen öffentlichen Gebäuden ist Rauchen verboten. Militäranlagen und -fahrzeuge, Soldaten, Polizisten und sicherheitsrelevante Gebäude dürfen weder gefilmt noch fotografiert werden. In den Hauptferiengebieten gibt es drei Kasinos. Nachts kann es Minustemperaturen geben. Der Inyangani ist mit m der höchste Berg Simbabwes. Tennis, Squash, Billard und Boccia kann in dieser Region ebenfalls gespielt werden.

Die hügeligen Golfplätze sind eine Herausforderung, Bergsteigen und Ponyreiten sind weitere beliebte Freizeitbeschäftigungen. Wer möchte, kann sein Glück im Kasino versuchen. Simbabwe hat zahlreiche Nationalparks und Freizeitparks, mehrere botanische Gärten, Reservate und Safarigebiete, in denen gejagt werden darf das Jagen unterliegt strengen Kontrollen, und die Einkünfte sollen dem Naturschutzprogramm zugute kommen.

Der Hwange-Nationalpark ist mit Der Artenreichtum der Tierwelt ist einmalig. An einigen Wasserstellen sind Hochstände für Besucher errichtet worden. Sie sind 1,7 km breit, pro Minute stürzen Mio.

Liter Wasser über m tief in eine enge Schlucht. Der Sprühregen ist noch aus einer Entfernung von 30 km zu sehen. Im nahe gelegenen Sambesi-Nationalpark können Besucher Säbelantilopen und andere exotische Tiere beobachten. Im Busch und in den Uferregionen leben unzählige Vogelarten.

Der Park ist von November bis März geschlossen. Insgesamt bestehen die Tempelruinen aus Der unweit gelegene Gonarezhou-Nationalpark ist bekannt für seine vielfältige Vogelwelt und eine Anzahl seltener Tierarten.

Ein Besuch des Nationalmuseums lohnt sich. Unweit der Stadt befinden sich die alten Khami-Ruinen und weiter südlich liegt der Rhodes-Matopos-Nationalpark mit bizarren Formationen riesiger Granitblöcke.

Fischreiche Stauseen, Höhlen mit Wandmalereien und ein Wildreservat machen das Gebiet zu einem der beliebtesten Ausflugsziele. Die moderne Stadt hat schöne Parks und ein modernes Museum mit Kunstgalerie. Der Hochland besteht aus einer Kette niedriger Berge, die sich in der Landesmitte von Nordosten nach Südwesten erstrecken. Hier befindet sich das dicht besiedeltste Gebiet des Landes.