USA: Was kostet ein Ölbohrturm? Wie viel eine Ölbohrinsel pro Tag?

Glitterpartie in Ost-Berlin. Der Friedrichstadt-Palast zeigt gigantische knallbunte Revuen. Und eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus. Das hat seinen Preis.

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Inhaltsverzeichnis

Die 6 größten Ölbohrinseln der Welt - bis zu m Stahl, dass ist die Bullwinkle Plattform im Golf von Mexiko. Noch größer und Tonnen schwer ist die Bohrinsel Petronius. Erleben Sie die Faszination, die von den größen Ölbohrinseln ausgeht. weiterlesen.

Fabrik, Hafen und Hotel in einem: Mit der Investition will man unerschlossene Energiereserven mobilisieren. Das eigentliche Geheimnis der Installation liegt unter Wasser. Wenn die Anlage demnächst ganz fertiggestellt ist, werden 49 Bohrlöcher mit der Plattform über Kilometer lange Rohre verbunden sein. In etwa Metern Tiefe dringen sie in den Meeresboden und holen in einer Bohrtiefe von bis zu weiteren Metern ein kostbares Gemisch aus Öl, Gas und Wasser nach oben.

Auf dem Weg zur Oberfläche legen die Energieträger dann eine wichtige Zwischenstation ein. Es ist eine Weltpremiere, dass dieser Prozess auf dem Meeresboden stattfindet. Dadurch kann erstmals zähflüssiges Öl aus dem geologischen Zeitalter des Miozän, dessen natürlicher Druck für den Aufstieg nicht ausreicht, mit Hilfe von Pumpen in die Höhe befördert werden.

Wäre die Technik nicht entwickelt worden, müsste das Öl im Boden bleiben, berichtet das französische Unternehmen. Einmal im Meer versenkt, können die komplexen Anlagen jetzt nur noch mit Robotern gewartet werden, denn menschliche Taucher halten solche Tiefen nicht aus. Die amerikanische Firma Oceaneering betreibt im Auftrag von Total tauchende Roboter, die von der Ölplattform aus mit einem Joystick gesteuert werden.

Die Ölförderung müsste zeitweise eingestellt werden. Bei einer Tagesproduktion von bald Barrel würde beim aktuellen Ölpreis ein täglicher Einnahmeverlust von 24 Millionen Dollar entstehen.

Der Finanzminister rechnet mit einem Ende des Aufschwungs — und mit in künftig langsamer wachsenden Steuereinnahmen. Unverhoffte Mehreinnahmen werde es nicht mehr geben. Doch dann sprudelt es aus ihm heraus: Traumhafte Bezahlung Seit zwei Jahren ist er auf Sleipner, und so schnell will er da nicht wieder weg. Die Bezahlung auf der Plattform ist wie generell in der norwegischen Gasbranche für deutsche Verhältnisse traumhaft.

Und die Familie wohnt in der Nähe von Stavanger, etwa eine Hubschrauberstunde entfernt. Dass es gesunde Küche gibt, versteht sich von selbst, sagt Brunst. Und manchmal, manchmal gibt es auch etwas Sauerländisches. Überhaupt kann das Büfett an Bord mit jedem guten Hotel mithalten. Fisch in allen Variationen, italienische Vorspeisen, Obst und Desserts in vielen Geschmacksrichtungen sollen Leib und Seele zusammenhalten und auch an stürmischen Tagen keine Trübsal aufkommen lassen.

Bezahlt werden muss die Verpflegung an Bord nicht. Wem das üppige Angebot nicht ausreicht, kann in einem kleinen Kiosk das eine oder andere Schokoriegelchen kaufen. Hier können Sie selbst Artikel verfassen: Die Ölkonzerne mieten sie tageweise von Unternehmen wie Halliburton, Schlumberger oder regionalen Anbietern.

Von der Bohrinsel geht es per Pipeline an Land. Diese dicken Rohre liegen wie ein Spinnennetz auf dem Nordsee-Meeresboden. Die Ölkonzerne nutzen sie gemeinsam. Das hilft, um in dem Milliarden-Geschäft ein paar Millionen zu sparen. Für die harte Arbeit auf der Plattform brauchen die Arbeiter nahrhafte Kost. Die Kalorien für die gut Arbeiter sind gut investiert. Sie arbeiten zwölf Stunden, die meisten von sechs Uhr bis 18 Uhr, dann ist die Nachtschicht dran.

Die Männer reparieren rissige Rohrleitungen, streichen frische Farbe auf rostiges Metall oder überprüfen die Kilometer langen Bohrgestänge. Das Jahresgehalt hier in Aberdeen beträgt etwa Die hohen Förderkosten lohnen sich für die Ölkonzerne, solange die Rohölpreise am Weltmarkt wie derzeit um die 60 Dollar je Fass pendeln. Nordsee-Öl wird nämlich zu Kosten von etwa 25 Dollar gefördert.

Danach fängt das Geld verdienen an. Zuletzt lag der Ölpreis bei 25 Dollar. Da waren allerdings die Produktionskosten auch noch deutlich niedriger. Ganz anders ist die Preis-Lage dagegen beim Erdgas. Hier ist das Niveau so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Der zuletzt milde Winter ist schuld daran.

Dadurch ging die Nachfrage nach unten. Dieses Gemisch aus Kosten, Marktpreisen und trüben Zukunftsaussichten hat jedoch schon dazu geführt, dass kleinere Förderfirmen abwandern. Für neue Projekte ist es derzeit schwierig, ein Firmenkonsortium zusammen zu bekommen.

Wer heute eine Bohrinsel hat, überlegt sich zweimal, wohin er sie schickt.