Alternatives Krebsforum

Walter Last (Biochemiker):

Hierbei hat die Platte aber selten statische Anforderungen zu erfüllen, sondern dient mehr der Abtrennung des Hauses vom Erdreich.

Einsatzgebiete

Auch diese “Vorsätze” stammen aus dem SI und sind international einheitlich, sie gelten für alle Einheiten. Wenn ein Windkraftwerk also 5 Megawatt (MW) leistet, sind dies 5 Millionen Watt.

Kräfte wirken auf Materie ein und verändern deren Energie; alle Energie geht letztendlich auf die Einwirkungen der vier Grundkräfte auf die Materie zurück. Dass nicht nur Energie in Materie, sondern umgekehrt auch Materie in Energie umgewandelt werden kann, ist unser Glück, denn die thermische Energie aus dem Urknall hat sich infolge der Ausdehnung des Universums inzwischen auf ,5 Grad Celsius abgekühlt; und nur die Fusionsprozesse in den Sternen wie unserer Sonne , bei denen Materie in Energie umgewandelt wird, lassen "warme Inseln" in diesem kalten Weltall entstehen.

Auch auf der Erde geht fast alle Energie auf die Sonnenstrahlung zurück. Das gilt auch für fossile Brennstoffe , die aus urzeitlichen Lebewesen entstanden sind und daher nichts anderes als gespeicherte Sonnenenergie sind; oder für Wasserkraft und Windenergie — das Wasser, dass wir in Wasserkraftwerken nutzen, wurde beim Kreislauf des Wassers von der Sonne in die Höhe gehoben; Wind entsteht, wenn durch die Sonnenstrahlung verursachte Temperatur- und damit Dichteunterschiede in der Atmosphäre ausgeglichen werden.

Wenn Energie nicht verloren gehen kann, warum ist die Energieversorgung der Menschheit dann so ein komplexes Thema? Das liegt daran, dass Energie in verschiedenen Formen vorliegen kann, die ineinander umgewandelt werden können. Manche davon sind gut nutzbar , andere weniger oder gar nicht. Energie kann zwar im eigentlichen Sinne nicht verbraucht werden, aber nutzbare Energieformen können in nicht nutzbare Formen umgewandelt werden und so muss "Energieverbrauch" verstanden werden: Die Nutzbarkeit von Energie ist eine wichtige, wenn nicht die zentrale Eigenschaft; sie wird auch Energiequalität genannt.

Dazu gleich mehr, zuvor wollen wir aber ein Blick auf einige wichtige Energieformen werfen. Diese kann man weiter unterteilen: Die potenzielle Energie im Benzin ist in chemischen Verbindungen gespeichert, weshalb sie auch als chemische Energie bezeichnet wird, ein fahrendes Auto stellt eine mechanische Energie dar wie Unfallopfer leidvoll erfahren , die Abwärme aus dem Motor ist thermische Energie ; und dass wir auch in Australien nicht von der Erde fallen, liegt an der gravitativen Energie.

Was passiert also genau beim "Energieverbrauch"? Wenn wir in einem Verbrennungsmotor Benzin verbrennen also die im Benzin gespeicherte chemische Energie in thermische Energie umwandeln , kann die thermische Energie dazu genutzt werden, mechanische Energie zu erzeugen die Entdeckung, wie man Wärme in mechanische Arbeit umwandeln kann, war die Entdeckung, die zur Industriellen Revolutio n führte — aber nicht ohne Verluste.

Das ist wieder ein Naturgesetz, der 2. Die Qualität der Energie nimmt bei jeder Umwandlung ab das ist eine andere Formulierung des 2. Hauptsatz der Thermodynamik eine andere Folge: Wärme beispielsweise bewegt sich immer von einem warmen zu einem kalten Körper, niemals umgekehrt — wie wir alle wissen: Hauptsatz der Thermodynamik nicht vorkommt.

Energiequalität bezeichnet den Nutzwert einer Energie. Elektrische Energie — Strom — ist beispielsweise ein sehr vielseitiger Energieträger: Er besitzt entsprechend eine sehr hohe Energiequalität. Man kann also den den 2. Hauptsatz der Thermodynamik auch so formulieren: Bei jeder Energieumwandlung nimmt die Exergie ab. Wie kann es dann sein, dass wir hochwertige Energieformen wie Strom überhaupt herstellen können? Wenn wir also aus fossilen Brennstoffen in einem Wärmekraftwerk elektrische Energie erzeugen — die eine höhere Energiequalität hat als die aus den Brennstoffen erzeugte thermische Energie -, so muss zum Ausgleich der Exergiebilanz auch eine entsprechende Menge Energie mit einer niedrigen Energiequalität anfallen — und das ist die im Kraftwerk entstehende Abwärme.

Wie viel Abwärme aufgrund des 2. Wie viel Abwärme wirklich entsteht, hängt in der Praxis dann noch davon ab, wie gut die Technik ist. Die besten Kraftwerke sind aber heute nahe am theoretisch möglichen Wirkungsgrad. Diese unvermeidlichen Verluste bedeuten auch, dass es eine Form von Verschwendung ist, Strom aus Wärmekraftwerken für Zwecke zu verwenden, für die auch Energieformen mit geringerer Energiequalität ausreichen, etwa für die Hausheizung.

Es kommt immer auch darauf an, die Energiequalität der verwendeten Energieformen den Bedürfnissen anzupassen. Dabei hilft das Rechnen mit Exergie: Scheint zum Beispiel die Heizung mit Strom bei einer klassischen Betrachtung effizient der Wirkungsgrad beträgt fast Prozent, da man die Verluste im Kraftwerk nicht beachtet , beträgt der exergetische Wirkungsgrad gerade 7 Prozent.

Aber auch die Verbrennung fossiler Brennstoffe oder von Biomasse zur reinen Wärmeerzeugung ist keine optimale Lösung, denn auch dabei wird die Exergie schlecht genutzt: Wenn die Energiequalität Exergie unweigerlich bei jeder Energieumwandlung verloren geht — wie lange haben wir dann noch Energie ausreichender Qualität? Durch die Sonnenstrahlung wird uns ständig hochwertige Energie zugeführt — jedes Jahr über Energie haben wir also mehr als genug.

Dass die Exergie nicht das letzte Wort hat, zeigt auch das Leben auf der Erde: Dies ist möglich, da auch Lebewesen kein isoliertes System sind — sie tauschen Energie und Materie mit ihrer Umgebung aus. Es ist die Sonnenenergie, die ständig hochwertige Energie nachliefert und mittels Fotosynthese die Entstehung komplexer Strukturen möglich macht, die sonst nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik nicht möglich wären.

Steinkohleteer-Naphtha englisch coal tar naphtha und Ölschiefer-Naphtha engl. Daneben wird auch ein an Cycloalkanen Naphthenen reiches Rohöl als Naphtha bezeichnet. Naphtha gehört zu den sogenannten Leichtsiedern , die bei der atmosphärischen Erdöldestillation fraktionierte Destillation unter Normaldruck unmittelbar nach den Gasen, der leichtesten Fraktion, abgeschieden werden.

Es ist farblos mit Kerosingeruch bis rotbraun mit aromatischem Geruch , brennbar und nicht in Wasser löslich. Das Rohnaphtha wird im Naphthasplitter in leichtes Naphtha Leichtbenzin ; engl. Daneben wird sogenanntes Crackernaphtha durch Cracken aus etwas schwereren Erdölfraktionen unter anderem Gasöl und Vakuumgasöl gewonnen, die zuvor entschwefelt und stabilisiert wurden.

Crackernaphtha und Cokernaphtha — zusammen auch als non-straight-run naphtha bezeichnet — enthalten relativ viele ungesättigte nicht-aromatische Kohlenwasserstoffe Olefine. Die Entfernung von Schwefel und Stickstoff sowie die Überführung ungesättigter in gesättigte Kohlenwasserstoffe erfolgt durch Zuführung von Wasserstoff engl. Sie besteht hauptsächlich aus einer elektrischen Heizwendel, die die Wärme direkt an die Raumluft abgibt. Für Speicherheizungen siehe Elektro-Speicherheizung.

Elektrosmog Unter Elektrosmog versteht man die Abstrahlung elektrischer Wechselstrom leiter in Form eines elektromagnetischen Feldes. Ohne Elektrosmog wäre allerdings das Telefonieren mit dem Handy oder der Empfang eines Radiosenders unmöglich. Hochfrequente Felder haben zweifelsohne schädlichen Einfluss auf Zellen, die Schädigung durch die uns umgebenden Felder z.

Elektro-Speicherheizung Hierunter fallen z. Sie fallen vor allem durch ihre geringe Flexibilität auf, wenn nicht genügend Wärme gespeichert wurde. Eloxierung Die anodische Oxidation von Aluminium wird Eloxierung genannt. Eloxal ist die Kurzbezeichnung für El ektrolytische Ox idation von Al uminium, sie stellt eine künstliche Verstärkung der Oxidschicht dar, die normalerweise bei Bewitterung entsteht und vor Korrosion schützen soll. Beispiele sind gasförmige Schadstoffemissionen aus Autos oder Schornsteinen , flüssige Emissionen aus Altlasten, staubförmige Emissionen von Halden oder Lärmemissionen.

Heizöl oder Holzpellets , und auch von diesem bezahlt werden muss. Die Umwandlung hat also einen Wirkungsgrad , Umwandlungsverluste sind nicht zu vermeiden. Der Endenergiebedarf muss im Energiebedarfsausweis getrennt nach den verwendeten Energieträgern angegeben werden.

Energie Energie ist die Summe aus verrichteter mechanischer Arbeit und Abwärme. Energie kann weder gewonnen noch verloren werden, sie wird lediglich von einer in die andere Form umgewandelt.

Sie wird in Joules J oder Kilowattstunden kWh angegeben. Energie setzt sich aus Exergie und Anergie zusammen. Innerhalb der Energiekette unterscheidet man Primärenergie , Sekundärenergie , Endenergie und Nutzenergie. Energie, erneuerbar Erneuerbare oder regenerative Energie stammt aus Quellen, deren Nutzung die Ressourcen des Ökosystems Erde nicht langfristig belasten. Erneuerbare Energien sind z.

Solarenergie , Windkraft , Erdwärme und die Nutzung nachwachsender Biomasse ; im Gegensatz zu fossiler und nuklearer Energie. Energie, grau Graue Energie ist jene Energie , die für Herstellung, Transport und Entsorgung eines Produktes oder auch einer Dienstleistung benötigt wird. Diese Energie belastet die Umwelt, ohne dass es sofort erkennbar ist. Graue Energie steckt z. In Elektrogeräten steckt manchmal mehr graue Energie, als zum Betrieb benötigt wird! Energie, regenerativ Siehe Energie, erneuerbar Energieausweis Der Energieausweis soll zu einer einfacheren Vergleichbarkeit des Energieverbrauchs von Gebäuden beitragen.

Energieverbrauch, Gebäudetyp, Einsatz alternativer Energieversorgungssysteme und Modernisierungs empfehlungen zusammengefasst und grafisch aufbereitet.

Energiebedarf Als Energiebedarf wird die Energiemenge bezeichnet, die unter genormten Bedingungen z. Energiebilanz Die Energiebilanz für ein Gebäude erfasst typischerweise auf monatlicher oder jährlicher Basis den Zufluss von Energie zum Gebäude z. Energieeffizienz Die Energieeffizienz gibt an, wie wirksam Gerät die zugeführte Energie umwandelt. Besonders effizient ist, was jeden unnützen Verbrauch vermeidet. Damit wurden erstmalig bei der Erstellung der Energiebilanz die primärenergetische Effizienz der Energieträger und die Effizienz der Anlagentechnik mit berücksichtigt.

Energiekennzahl Die Energiekennzahl gibt den Jahresheizwärmebedarf an und damit ist ein Energiekennwert zur Beurteilung von Gebäuden. Die flächenbezogenen Verbrauchswerte erlauben die Vergleichbarkeit verschiedener Gebäude.

Energiepass Der Begriff Energiepass wurde inzwischen vom Energieausweis abgelöst, informiert aber wie dieser über den Energiebedarf eines Gebäudes und ermöglicht den Vergleich mit anderen Gebäuden. Energiesparlampe Energiesparlampen sind Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät — also eigentlich besonders kleine Neonröhren — und einem Schraubsockel, um sie anstelle von Glühlampen einsetzen zu können. Die Röhre, in der die Gasentladung stattfindet, ist bei diesen Lampen gegenüber anderen Leuchtstofflampen kleiner und gebogen oder mehrfach gefaltet, um sie platzsparender unterzubringen.

Energiesparlampen sind um ein Vielfaches energieeffizienter als herkömmliche Glühlampen. Energiespeicher In einem Energiespeicher wird Energie gespeichert, um sie zu einem späteren Zeitpunkt je nach Bedarf wieder einsetzen zu können. Energieträger Energieträger können nutzbare Energie beinhalten und weitergeben.

Dabei wird zwischen primären und sekundären Energieträgern unterschieden. Als sekundäre Energieträger werden zum Beispiel die Elektrizität oder auch die Druckluft bezeichnet. Dieser lässt sich jedoch durch verbesserte Heiztechnik und Wärmedämmung sowie ein verändertes Nutzerverhalten deutlich senken. Sie setzt sich aus der inneren Energie und der Arbeit zusammen, die verrichtet werden muss, um das Volumen des Systems mit dem konstanten Druck zu erzeugen.

Will man die Änderung der Enthalpie eines Systems messen, misst man in der Regel die Änderung der Temperatur und die des Volumens bei konstantem Druck. In der Regel ist das Material schwarz eingefärbt, wegen seiner hohen Beständigkeit und Dauerhaftigkeit wird es häufig im Glasbau verwendet. Epoxidharz Epoxidharze sind durch Polykondensation gewonnene Kunstharze. Abbinde- und Aushärtungsgeschwindigkeit hängen im wesentlichen von der Umgebungstemperatur ab. Der Vorteil von Epoxidharz liegt in der nahezu schwundfreien Aushärtung, der hohen Beständigkeit gegen Chemikalien und den sehr hohen Haftfestigkeitswerten.

Hierfür werden wassergeführte Wärmetauscher als horizontale Rohrregister, Erdsonden oder Erdpfähle im Bereich des Gebäudes im Erdreich verlegt.

Erdsonden werden als Tiefenbohrung etwa 30 bis Meter in die Tiefe gebohrt und eignen sich auch für den nachträglichen Einbau. Erdwärmetauscher Mit einem Erdwärmetauscher kann nahezu konstante Temperatur des Erdreichs im Winter zur Vorwärmung der Zuluft und im Sommer zur Kühlung genutzt werden.

Als Medium zum Energietransport kommen Luft oder Sole zum Einsatz, wobei letzteres zu bevorzugen ist. Erntefaktor Der Erntefaktor gibt an, wie oft ein Solarsystem die zu seiner Herstellung benötigte Energie während seiner Lebensdauer wieder einspielt. Bei einer Lebensdauer von 30 Jahren liegt der Erntefaktor für monokristalline Siliziummodule bei 5 bis 8, für polykristalline Siliziummodule bei 7 bis 14 und für Dünnschichtmodule bei 9 bis Estrich Estrich ist nach DIN ein auf einem tragenden Untergrund oder auf einer zwischenliegenden Trenn- oder Dämmschicht hergestelltes Bauteil, das unmittelbar als Boden nutzfähig ist oder mit einem Belag versehen werden kann.

Estriche gleichen Unebenheiten der Rohbau konstruktion aus und können Funktionen wie Feuchtigkeits, Wärme- oder Schallschutz übernehmen.

Der Estrichtyp wird abhängig von der Art des Bindemittels definiert: Anhydrit, Magnesia, Bitumen, Zement. Exergie Exergie ist ein Ausdruck für Arbeitsvermögen. Exergie bezeichnet den Teil der Energie , welcher umgewandelt werden kann und mechanische Arbeit zu leisten vermag.

Extensivbegrünung Bei der extensiven Begrünung von Bauteilen geht es um die Anpflanzung naturnah angelegter Vegetations formen, die sich weitgehend selbst erhalten und weiterentwickeln. Es werden Pflanzen mit besonderer Anpassung an die extremen Standortbedingungen und hoher Regenerationsfähigkeit wie niedrigwüchsige Moose, Sukkulenten, Kräutern und Gräsern verwendet. F Fachwerkhaus Fachwerkhäuser sind gekennzeichnet durch ihre Mischkonstruktion aus tragendem Holzfachwerk und einer Ausfachung aus Lehm oder Mauerwerk.

Sie bilden eine eigene Baualtersstufe. Mit parallelen Ober- und Untergurten, als Dreieck oder auch parabelförmig. Facility Management Facility Management umfasst die Aufgaben zur kontinuierlichen Bereitstellung von Systemen und Inhalten, der Aufrechterhaltung der Funktion und der Anpassung an wechselnde organisatorische Bedürfnisse eines Gebäudes. Damit wird deren höchste Gebrauchsqualität und Werthaltigkeit erreicht. Falz Falz bezeichnet den Bereich des Profils von Fenster und Türen, bei dem Rahmen und Flügel in ihrer Profilierung entsprechend aufeinander abgestimmt sind bzw.

Farbtemperatur Die Kennzeichnung der Lichtfarbe einer Lichtquelle wird als Farbtemperatur bezeichnet. Die Farbtemperatur ist definiert als die Temperatur eines schwarzen Körpers in Kelvin K , eines planckschen Strahlers, die zu einer bestimmten Lichtfarbe dieser Strahlungsquelle gehört. Sie ist entweder Teil der Wandfläche oder dieser vorgesetzt. Meist besteht sie aus Holz, Stein oder Putz Putzfasche. Faserbeton Faserbeton enthält Stahl -, Glas-, Textil- oder Kunststoff fasern, damit definierte mechanische Eigenschaften für spezielle Anforderungen erreicht werden können.

Als Faserbetonen sind jene Betone zu verstehen, bei denen die Fasern eine statische Funktion übernehmen, während Betone mit Fasern als Betonzusatzstoff ohne statische Funktion die Gruppe der fasermodifizierten Betone bilden. Faserzement Faserzementtafeln sind ein Verbundwerkstoff, der aus Zement und Armierungsfasern besteht. Als Fasern werden synthetische, organische Fasern aus Polyvinylalkohol oder Polyacrylnitril und Prozessfasern Zellstoff verwendet.

Die Fasern übernehmen eine ähnliche Funktion wie der Stahl im Stahlbeton. Mikroskopisch kleine Luftporen in den Tafeln machen das Material frostbeständig. Es ist dennoch wasserdicht, UV-beständig, fäulnissicher und nicht brennbar Baustoffklasse A2. Fassade, hinterlüftet Die hinterlüftete Fassade ist eine Konstruktionsform von Kaltfassaden, bei denen ein durchlüfteter Spalt zwischen der Fassadenbekleidung z. Glasscheiben und der Dämmung angeordnet ist. Ziel dieser Hinterlüftung ist die konsequente Trennung der Funktionen Wärmeschutz und Witterungsschutz.

Dies bietet häufig Vorteile bezüglich der Schadensanfälligkeit, da jede Funktion für sich geplant und konstruiert werden kann. Fäulnis Der Befall von Holzteilen mit pflanzlichen Schädlingen , z. Besonders gefährlich ist der Befall durch Hausschwamm. Ungeachtet der Art des eingeatmeten Staubes sind die Partikel, wenn sie in die Atemwege gelangen, reizend. Sie sind aus Holz oder Aluminium gefertigt und dienen dem Sicht- und Wärmeschutz.

Sie sind Vorläufer der Lamellen -Rolladen. Fensterprofil, Aluminium Aluminium-Fensterprofile weisen gute Festigkeitswerte auf und sind oft leichter als Stahl — und Holzfenster. Aluminium gilt als nahezu wartungsfrei, so dass aus diesem Material gefertigte Fenster eine lange Lebenserwartung haben. Die Fensterprofile entstehen üblicherweise im Spritzguss- oder im Strangpressverfahren Extrusion. Kunststoffprofile sind gegen Korrosion , viele Säuren, Laugen sowie Abgase und Reinigungsmittel beständig.

Sie sind licht- und farbbeständig und ohne Anstrich lange Jahre haltbar. Fernheizung Fernheizungen sind zentrale Heizungsanlagen, bei denen die Wärme in einem reinen Heizwerk oder Heizkraftwerk erzeugt wird. Fernkälte Fernkälte wird, wie die Fernwärme, zentral erzeugt und über ein Leitungsnetz zum Endnutzer gebracht.

Dort wird die Kälte über einen Wärmetauscher in Klimaanlagen eingespeist. Die Kälteerzeugung kann mittels Kompressoren wie beim Kühlschrank , Absorptionskältemaschinen oder durch natürliche Kältequellen Schmelzwasser erfolgen. Der Transport der thermischen Energie erfolgt in einem wärmegedämmten Rohrsystem, das überwiegend erdverlegt ist.

Fernwärme versorgt vor allem Wohngebäude neben Heizung auch mit Warmwasser, indem die Wärme vom Erzeuger oder der Sammelstelle zu den Verbrauchern geleitet wird.

Festigkeitsklasse Die Wahl einer Festigkeitsklasse beruht — neben bauphysikalischen Aspekten — auf der erforderlichen, rechnerisch zulässigen Druckspannung aus statischen Berechnungen. Feuchteschaden Feuchteschäden zählen bei Altbauten zu der am meisten vertretenen Schadensgruppe. Es spielt dabei keine Rolle, ob das Wasser gasförmig oder als Kondensat auftritt. Bei einigen Baumaterialien ist zudem die Restfeuchtigkeit nach dem Einbau zu beachten, da erst bei Erreichen einer spezifischen Untergrenze eine Weiterverarbeitung möglich ist z.

Beton , Estriche, Fugen mörtel. Feuchtigkeitsmessung Für die Feuchtigkeitsmessung werden elektronische Messgeräte verwendet, deren Aussagefähigkeit jedoch meist begrenzt ist. Die Messprinzipien sind unterschiedlich, einerseits geben elektronische Messgeräte durch einfaches Auflegen auf die Oberfläche eines Untergrundes Messwerte an und andererseits durch Elektroden, die in die Konstruktion eingeschlagen oder in Bohrlöchern versenkt werden. Feuerbeständigkeit Feuerbeständigkeit ist nach DIN die Eigenschaft von Bauteilen, eine Feuerwiderstandsdauer von mindestens 90 bzw.

In dieser Zeit sind sie weder brennbar noch verlieren sie ihre statischen Eigenschaften. Feuerverzinkung Feuerverzinken ist eine Art der metallischen Beschichtung von Stahlteilen, die vor Korrosion schützen soll.

Durch Eintauchen von Stahlteilen in ein Zinkschmelzbad von ca. Feuerverzinken ist eine sehr wirtschaftliche Lösung Stahl langfristig gegen Korrosion zu schützen. Feuerwiderstandsklasse Eine Zuordnung von Bauteilen in Feuerwiderstandsklassen erfolgt nach der Zeitdauer, während der das Bauteil bzw.

Filigrandecke Solche Elementdecken vereinen als Halbfertigteile die Vorteile der Vorproduktion im Werk mit der flexiblen Anpassungsfähigkeit auf der Baustelle in sich. Das Halbfertigteil besteht aus einer 4 bis 6 cm dicken Stahlbeton platte sowie Armierungs stahl. Das Halbfertigteil wird au der Baustelle mit Ortbeton ausgegossen. Die Dachneigungsgruppe beeinflusst Art und Ausführung der Dachabdichtung.

Das ist vorteilhaft bei Heizungsanlagen mit Wärmepumpen. Flachkollektor Dieser Typ des Solarkollektors besteht im wesentlichen aus einer Rahmenkonstruktion, die nach unten gut wärmegedämmt ist.

Im Inneren liegen Rohre mit dem Wärmeträger , die mit dem Absorber schwarz beschichtete Metallplatte abgedeckt sind. Darüber ist das Gehäuse mit einer Glasschicht abgedeckt. Die einfallende Sonnenstrahlung wird im Absorber in Wärme umgewandelt, die vom Wärmeträger zur Heizanlage transportiert wird. Verwendet werden Flachkollektoren für die Warmwasserbereitung und die Heizungsunterstützung in der Übergangszeit. Sie erreichen dies, indem sie die Entflammung der zu schützenden Stoffe verhindern, die Entzündung behindern und die Verbrennung erschweren.

Dabei ist jeoch zu beachten, dass viele Kleber nur kurze Zeit frisch bleiben. Zur farblichen Gestaltung können diese noch mit einer Glasur oder Engobe versehen werden. Je nach Einsatzgebiet müssen Fliesen dabei bestimmten Ansprüchen wie Abriebfestigkeit, Rutschfestigkeit, Druckfestigkeit, Biegefestigkeit oder Wärmeleitfähigkeit genügen. Fliesenkleber Bei der Dünnbettverlegung werden Fliesen mit geeigneten Fliesenklebern fixiert. Unterschieden wird dabei zwischen Klebern auf Zement basis Klebe mörtel und Klebern auf organischer Basis Dispersionskleber, Epoxidharzkleber.

Welcher Kleber zu wählen ist, hängt vom Untergrundmaterial ab sowie der späteren Nutzung bzw. Dabei wird ein vorgefertigert Trocken mörtel an der Baustelle durch Mischpumpen mit Wasser vermengt, über einen Schlauch ins Gebäudeinnere geleitet und der zähflüssige Estrich dort ausgebreitet. Das Gemisch ist flüssig genug, um sich selbst zu nivellieren. Sie nehmen Einfluss auf die Erstarrung des Betons , die verzögert oder beschleunigt werden kann.

Floatglas Als Basisglas für verschiedenste Glasarten — auch für Fenster und Türen — wird heute überwiegend Floatglas verwendet. Floatglas weist jedoch keine besonderen sicherheitstechnischen Eigenschaften auf und darf nicht an bewegten Bauteilen von automatischen Türen verwendet werden.

Alle Türen im Verlauf von Rettungswegen sind als Fluchttüren zu konstruieren. Sie sind dementsprechend zu kennzeichnen und mit Fluchttürverschlüssen auszustatten. Fluchtweg Entsprechend gesetzlichen Forderungen müssen öffentliche Gebäude jederzeit und ohne Hilfsmittel verlassen werden können.

Der Betreiber öffentlicher Gebäude muss mit Fluchtwegen und Notausgängen dieser Forderung gerecht werden. Fluchtwege und Notausgänge sind zu kennzeichnen und die Kennzeichnung muss an geeigneter Stelle angebracht und dauerhaft sein. Formaldehyd Formaldehyd kommt in Spanplatten und Holzwerkstoffen vor, wird hier aber schon seit mehreren Jahrzehnten in der Produktion vermieden. Dispersionskleber, Lacke, Desinfektionsmittel oder Tabakrauch führen ebenfalls zu Formaldehydbelastung.

Bei Menschen können Reizung der Schleimhäute v. Je schneller die Schwingung, desto höher wird die Frequenz. Die Einheit ist Hertz Hz. Sie werden vor allem bei Bühnenscheinwerfern und Strahlern mit verstellbarem Ausstrahlungswinkel verwendet. Aber auch waagerechte und senkrechte Schmuckstreifen — im einfachsten Fall schmale, farblich abgesetzte Linien — werden als Fries bezeichnet. Mit einem Fries wird eine Gliederung der Wand vorgenommen.

Frischbeton Bevor Beton erhärtet, ist er je nach Zusammensetzung unterschiedlich weich. Von Frischbeton spricht man, solange er noch verarbeitet werden kann. Fuge Fugen stellen den Raum zwischen zwei benachbarten Bauteilen oder im Zusammenhang mit der Verbands ausführung zwischen zwei Steinen dar.

Fugendurchlasskoeffizient Der Fugendurchlasskoeffizient beschreibt die Luftdichtheit von Fensterfugen. Fugenmörtel Fugenmörtel werden zum nachträglichen Ausfugen von Verblendern und Sicht mauerwerk oder von Fliesen verwendet.

Statisch tragender Mörtel wird als Mauermörtel bezeichent. Grundsätzlich wirken sämtliche derartigen Mittel auf der Oberfläche von Hölzern gegen Pilze wie z.

Schimmelpilze und weitere Mikroorganismen, die das Holz schädigen könnten. Furnierschichtholz Furnierschichtholz wird durch paralleles Anordnen und Verleimen von Schälfurnieren hergestellt. Fledermausgaube, Schleppgaube, Giebel- und Walmgaube sowie Dreieckgaube. Varianten dieser Grundformen sind in vielfältiger Zahl vorhanden.

In einer weiteren Schreibweise ist das Bauteil in manchen Gegenden auch als Gaupe bekannt. Wände, Fenster, Dächer und Böden. Für die Niedrigenergiebauweise und Solararchitektur ist vor allem die thermische Gebäudehülle von Bedeutung. Die Wärmedämmung der thermischen Gebäudehülle ist ausschlaggebend für den Transmissionswärmebedarf eines Gebäudes.

Bei Raumhöhen zwischen 2,5 und 3 m ergibt sie sich nach folgender Formel, mit V e als beheiztem, eingeschlossenem Volumen: Sie soll einerseits die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verbessern und andererseits die Anforderungen an das Innenraumklima und der Kostenwirksamkeit energetischer Sanierungen sichern. Gebäudevolumen, beheizt Das beheizte Gebäudevolumen V e ist das der wärmeübertragenden Hüllfläche eines Gebäudes umschlossene Volumen.

Gebrauchstauglichkeit Bei statischen Bemessungen von Bauteilen wird zwischen der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit unterschieden. Der Begriff wird heute vornehmlich im Holzrahmenbau verwendet und beschreibt den Raum in einem Holzrahmen früher das Feld zwischen den Balken des Fachwerks. Die Gefachfüllung wird Ausfachung genannt, die Gefachdämmung ist die Ausfachung mit Wärmedämmstoffen. Zunehmend finden zu dieser thermischen Nutzung folgende Systeme Verwendung: Erdkollektor, Bodenplattenkühler oder Fundamentspeicher, Energiepfahl und Erdsonden.

Gerüst Gerüste sind Baukonstruktionen, die mit Gerüstlagen veränderlicher Länge und Breite an der Verwendungsstelle zusammengesetzt, ihrer Bestimmung entsprechend verwendet und dann wieder auseinandergenommen werden können. Gesamtenergiedurchlassgrad g-Wert Unter dem g-Wert versteht man jenen Anteil des Sonnenlichts, der durch eine Verglasung dringt.

Der Rest der eingestrahlten Energie wird reflektiert zurückgestrahlt oder von der Scheibe absorbiert aufgenommen. In der Heizsaison ist ein hoher g-Werte somit vorteilhaft, weil mehr solare Energie das Haus erwärmt. Im Sommer sind niedrige g-Werte anzustreben. Gesteinskörnung Gesteinskörnungen sind ein körniges Material meist für die Verwendung als Zuschlagstoff im Bauwesen z. Gesteinskörnungen können natürlich, industriell hergestellt oder rezykliert sein. Normale Gesteinskörnungen werden in Kategorien Klassen eingeteilt.

Kategorien geben das charakteristische Niveau für eine Eigenschaft vor. Es kommt dabei immer darauf an, welchen Vertrag der Bauherr abgeschlossen hat. Aber bei beiden Varianten ist nicht der Bauherr in der Beweispflicht, sondern immer das Bauunternehmen oder der Handwerker, der am Bau des Hauses beteiligt war. Gewinne, intern Alleine durch das Bewohnen eines Hauses erzielt man Beiträge zur Beheizung, die nicht vom Heizsystem kommen.

Beispielsweise heizt jeder Mensch bedingt durch den Stoffwechsel das Haus mit. Die Heiz leistung ist dabei ganz beträchtlich: Darüber hinaus zählt auch die Abwärme elektrischer Geräte zu den internen Gewinnen. Diese Energie ist gratis und sollte gut genutzt werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Fensterflächen eines Haus nach Süden zu orientieren, d.

Um eine sommerliche Überhitzung zu vermeiden, sind hier insbesondere Möglichkeiten der Verschattung einzuplanen. An den Auflagern treten entsprechend der Geometrie des Gewölbes und der Belastung teilweise hohe Abstützkräfte — der sogenannte Gewölbeschub — auf. Die Aufnahme dieser Auflagerreaktion mit nur geringen zulässigen Verformungen ist entscheidend für die Tragfähigkeit des Gewölbes.

Die weiche Verbindung zwischen zwei Floatglasscheiben gewährleistet eine hohe Scheibenmasse mit geringer Biegesteifigkeit, die für einen hohen Schalldämmwert des Glases genutzt wird. Gips kann mit dem Fingernagel geritzt werden. Im Estrichbau wird Gips aufgrund einer geschmeidigen Eigenschaft trotzdem als Bindemittel verwendet, da er in Verbindung mit Gesteinskörnungen an Härte gewinnt.

Gipskartonplatte Gipskarton ist ein Baustoff aus Gips , meistens verwendet als Gipskartonplatten oder Gipskartonbauplatte, der beidseitig mit Karton kaschiert ist.

Verwendung finden Gipskartonplatten im Trocken- oder Akustikbau. Ihre Stabilität erhalten die Platten durch die beidseitige Kartonage, welche die Zugkräfte aufnimmt. Glas, photochrom Photochrome Gläser können ihr Lichtdurchlässigkeit selbst regeln. Der hohen Herstellungskosten wegen finden sie bisher jedoch hauptsächlich bei Sonnenbrillen und vereinzelt im Automobilbau Anwendung. Glaser-Verfahren Mit dem Glaser-Verfahren zur Diffusions berechnung kann der Verlauf des Sättigungsdampfdrucks und des Wasserdampfteildrucks in Bauteilen, sowohl im Kondensationsfall Winter wie im Verdunstungsfall Sommer beschrieben werden.

Aus dem Glaser-Diagramm lässt sich ablesen, unter welchen Bedingungen in welchen Schichten eines Bauteiles Kondensation , also Tauwasser , vorkommen kann, und wie viel angefallenes Tauwasser während der Verdunstungsperiode wieder abgeführt wird.

Glasstein Bei Glassteinen oder Glasbausteinen handelt es sich um Hohlglaskörper, welche aus zwei schalenförmigen Glasteilen bestehen, die durch Erhitzen aneinander fixiert werden. Sie können eingefärbt sein oder eine Oberflächenstruktur aufweisen. Glassteine werden häufig als transluzentes Mauerwerk verwendet. Gleichstrom Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, dessen Stärke und Richtung sich nicht ändert.

Globalstrahlung Unter der Globalstrahlung versteht man die gesamte Menge der Sonnenenergie, die auf eine horizontale Fläche auftrifft. Die Globalstrahlung setzt sich aus der diffusen diffusen Strahlung ungerichtet und der Direktstrahlung der Sonne zusammen.

Die baukonstruktiven Anforderungen entsprechen denen des Dachfirstes. Der Luftaustausch kann demnach über die entsprechende Konstruktion oder auch über Formteile erreicht werden. Grauwasser Als Grauwasser wird häusliches Abwasser ohne fäkale Feststoffe, z.

Abwasser von Bade- und Duschwannen, Handwaschbecken und gegebenenfalls Waschmaschinen bezeichnet. Durch Regenwassergewinnung und -nutzung wurden Konzepte entwickelt, wie Grauwasser für eine Weiternutzung verwendet und in Klarwasser umgewandelt werden kann. Entstanden in der Zeit von bis bilden sie eine eigenständige Gruppe von Gebäuden, die sich durch gleichartige Konstruktionsmerkmale auszeichnen.

Stadtquartiere mit Gründerzeithäusern zählen zu den bevorzugten innerstädtischen Wohnlagen. Die in vielen Varianten erhältlichen Modelle besitzen allerdings eine geringe Wärmeleistung. Zudem kann der Heizkörper, wenn er mit Handtüchern verdeckt ist, kaum Wärme an den Raum abgeben. Handwerk Als Handwerk bezeichnet man gewerbliche Tätigkeiten. Handwerker fertigen Produkte meist auf Bestellung an oder erbringen Dienstleistungen auf Nachfrage. Die handwerkliche Tätigkeit steht der industriellen Massenproduktion gegenüber.

Das handwerkliche Gewerbe wird in Deutschland durch die Handwerksordnung geregelt. Beim geneigten Dach kommen Hängewerke bei Pfettendächern zum Einsatz, wenn eine Überspannung der gesamten Gebäudebreite ohne Stützen erreicht werden soll. Der Hausanschlusskasten ist gleichzeitig die Übergabestelle des Verteilungsnetzbetreibers. Im Hausanschlussraum gehen die Leitungen für die Elektroenergieversorgung und des Hausanschlusskastens ein, aber auch der anderen Medien, an die das Gebäude angeschlossen wird Gas, Wasser, Fernwärme.

Hausbock Der Hausbock Hylotrupes bajulus zählt zu den gefährlichsten Schadinsekten, die Holzbauteile in Gebäuden befallen. Der Befall durch Hausbock ist meldepflichtig. Neben den klassischen Anlagen zählen dazu auch die Anlagen für die Gebäudeautomatisierung, Fernmeldeanlagen, Wechselsprechanlagen usw.

Der Befall durch Hausschwamm ist meldepflichtig. Bereits bei geringer Sonneneinstrahlung verdampft das Wärmeträger medium. Am oberen Ende der Röhre wird die durch Kondensation frei werdende Wärme an die vorbeiströmende Wärmeträgerflüssigkeit übertragen. Heizenergiebedarf Der Heizenergiebedarf beschreibt diejenige Energiemenge, die der Heizungsanlage eines Gebäudes zugeführt werden muss, damit sie den Heizwärmebedarf des Gebäudes decken kann.

Die Heizenergie ist gleich der Heizwärme zuzüglich der Verluste in der Heizungsanlage und in der Verteilung. Die Basis ist dabei der schwimmende Estrich. Die Heizwasser führenden Rohre können dabei auf dreierlei Weise verlegt werden: Diese Differenzen werden dann für jeden Tag der Heizperiode aufsummiert.

Sie liegt bei ca. Die Heizgrenze eines Gebäudes wird zur Berechnung der Heizgradtage verwendet. Heizkessel Im Heizkessel wird Brennstoff in nutzbare Wärme umgesetzt.

In einer Zentralheizung dient der Kessel als Wärmeerzeuger und kann in verschiedenen Bauformen und Ausführungen konstruiert sein. Der eigentliche Kesselkörper erwärmt das umlaufende Heizwasser durch die Brennerflamme und das hindurchströmende Abgas im Inneren des Kessels. Moderne Kessel sind eine Funktionseinheit, bestehend aus dem Kesselkörper mit Wärmetauscher flächen, Brennraum und Wasserfüllung, dem Öl- oder Gasbrenner sowie der regeltechnischen Ausstattung.

Brennwertkessel weisen zur Zeit die beste Effektivität auf. Heizkörper Ein Heizkörper ist ein Wärmeaustauscher, der Wärme von einem Transportmedium meist Heizungswasser, aber auch Strom an die ihn umgebende Raumluft abgibt.

Heizkörper können als Konvektoren oder als Radiatoren ausgebildet sein. Eine Umwälzung des Heizungswassers übernimmt eine Pumpe , die in die Vorlaufleitung eingebaut wird. Bei guter Dämmung der Rohrleitungen werden alle Heizkörper mit der gleichen Temperatur versorgt.

Heizkurven sind von Gebäude zu Gebäude unterschiedlich, da sie von verschiedenen Einflüssen abhängen. Eine richtig eingestellte Heizkurve sorgt für verminderte Wärmeverluste, eine verbesserte Regelung der Raumtemperaturen und spart dadurch Energie. Heizlast Die Heizlast beschreibt die Wärmezufuhr in ein Gebäude, die zur Aufrechterhalt einer bestimmten Raumtemperatur notwendig ist.

Sie wird in Kilowatt kW angegeben und richtet sich nach der Lage des Gebäudes, der Bauweise der wärmeübertragenden Gebäudehüllflächen und dem Bestimmungszweck der einzelnen Räume. Die Heizperiode hängt von der Lage des Gebäudes und von den wärmetechnischen Gebäudeeigenschaften ab. Heizstrahler Heizstrahler sind Geräte, die ihre Wärme mittels Wärmestrahlung abgeben und somit für eine unmittelbare Aufheizung der Umgebung sorgen.

Sie eignen sich sowohl für den stationären als auch den mobilen Einsatz. In der Regel heizen Heizstrahler mit Gas. Es gibt aber auch Infrarotstrahler , die häufig mit Strom betrieben werden. Heizstrahler eignen sich für Räume, die kurzfristig und relativ schnell aufgeheizt werden sollen wie z. Industriehallen, Museen oder Kirchen. So werden häufig Pellets -Wohnraumheizsysteme ergänzend zur vorhandenen Zentralheizung betrieben. Auch kann ein Gas-Brennwertkessels mit einer Solarthermie -Anlage kombiniert werden.

Dabei wird für die Warmwasserbereitung ein bivalenter Warmwasserspeicher eingesetzt. Heizsystem, monovalent Zur Wärmeerzeugung wird bei monovalenter Betriebsweise nur ein Heizsystem bzw.

Dies ist der Fall, wenn ein Wärmeerzeuger den gesamten Wärmebedarf allein decken kann und wenn keine weitere Energieart z. Solar zusätzlich eingesetzt wird. Heizwärmebedarf Der Heizwärmebedarf ist diejenige Energiemenge, die für die Erwärmung eines Gebäudes auf die gewünschte Soll-Temperatur nötig ist, um Transmissionswärmeverluste und Lüftungswärmeverluste auszugleichen.

Neben der Heizwärme tragen solare und interne Gewinne zur Erwärmung von Räumen bei. Heizwärmeverlust Als Heizwärmeverlust wird derjenige Energieanteil bezeichnet, der bei Gebäuden entweder als Transmissionswärmeverlust oder als Lüftungswärmeverlust verloren geht.

Heizwert Unter dem Heizwert eines Brennstoffs auch unterer Heizwert oder H u genannt versteht man die Energiemenge, die bei einer vollständigen Verbrennung frei wird. Der Heizwert sagt nicht alles über die nutzbare Energie aus, die in der Heizungsanlage aus dem Brennstoff erzielt werden kann. Je nach Heizanlage ergibt sich ein unterschiedlicher Wirkungsgrad bzw. Sie lassen sich in vorhandenen Hohlräumen, z.

In ihrer Wirkungsweise sind sie vergleichbar mit den Einzelelementen eines Lochplattenabsorbers. Hilfsenergie Hilfsenergie wie z. Strom wird für den Antrieb von Systemkomponenten z. Hinterlüftung Eine Hinterlüftung soll sicherstellen, dass Feuchtigkeit vor sperrenden Bauteilschichten effizient abgeführt wird. Die anrechenbare Dämmschicht endet immer bei der Hinterlüftung. Hinterschnittanker Die Hinterschnittverankerung ist eine unsichtbare Befestigungsart von vorgehängten, hinterlüfteten Fassadenbekleidungen.

Sie besteht aus einem Dübel oder Ankerhülse, einer Schraube und der Fassadenhalterung. Der Dübel wird in eine Bohrung mit konischer Aufweitung in die Rückseite der Fassadenbekleidung eingebracht und durch die eingedrehte Schraube in dem Fassadenmaterial gespreizt.

Über die Agraffe oder ein durchgehendes Profil wird die Fassadenbekleidung an der Unterkonstruktion befestigt. Hochlochziegel HLz Hochlochziegel sind Ziegel steine mit vertikalen, durchgehenden Hohlräumen senkrecht zur Lagerfuge. Die Anzahl der Hohlräume, ihre Anordnung, die Stegdicken, die Steinabmessungen und die Rohdichte führen in den normativen Vorgaben zu weiteren Unterklassifizierungen.

Man spricht bei Holmtreppen auch von aufgesattelten Treppen, da die Trittstufen wie der Reiter auf dem Pferd aufsitzen. Holzbalkendecke Holzbalkendecken sind bis in die Baualtersstufe der 50er Jahre eine typische Ausbildung der Tragkonstruktion von Decken. Brand- und Schallschutz eigenschaften von Holzbalkendecken sind zu prüfen. Holzfäule Als Holzfäule wird der Befall mit pflanzlichen Schädlingen bezeichnet.

Holzhackschnitzel Holzhackschnitzel sind zerkleinertes Holz Hackgut , z. Holzhackschnitzel können aufgrund ihrer Schüttfähigkeit wie Holzpellets in vollautomatischen Heizungsanlagen verfeuert werden. Holzpellet Holzpellets werden aus Sägemehl hergestellt, indem das Sägemehl bei höherer Temperatur durch eine Lochmatrize gepresst wird. Die Asche kann als Dünger verwendet oder kompostiert werden.

Pellets sind zur Zeit kostengünstiger als herkömmliche Brennstoffe. Holzschädling Bestimmte Holzbauteile von Altbauten sind besonders gefährdet durch den Befall mit tierischen und pflanzlichen Schädlingen. Holzrahmenbau Die Holzrahmenbauweise ist eine klassische Bauweise für Holzhäuser. Wände bestehen aus einem Rahmen aus Vollholz oder anderen tragenden Holzbauteilen z.

Doppelstegträger , der in Wandmitte durch Holzstützen getragen wird und die Wärmedämmung aufnimmt. Dieses Holzgerüst wird von beiden Seiten beplankt. Der wesentliche Unterschied zum Holztafelbau besteht im geringeren Vorfertigungsgrad. Holztafelbau Die Holztafelbauweise eine Weiterführung der Holzrahmenbauweise und die mit Abstand gebräuchlichste Konstruktionstechnik im Holzrahmenbau. Die Holzrahmen, die durch Querstreben stabilisiert werden, sind mit Wärmedämmstoffen ausgefüllt. Davor wird meist eine Fassade aus Holz oder Mauerwerk gesetzt.

Die Holzkonstruktion wird damit zu einer selbst tragenden Tafel. Diese Bauart erlaubt eine weitgehende industrielle Vorfertigung der Bauelemente und ist deshalb schnell und preisgünstig.

Weitere Vorteile sind eine wirtschaftliche Vorfertigung, die Herstellung hochbelastbarer Systeme und die Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Materialien. Holzverbindung Traditionelle Holzverbindungen sind der Versatz schräger Anschluss eines Holzes an ein anderes , die Verblattung zwei Hölzer werden in einer Ebene miteinander verbunden zur Verlängerung oder zur Bildung einer Ecke und der Zapfen zwei Hölzer werden gegenseitig mittels eines Lochs und eines Zapfens verbunden, z.

Sie durchfrisst das Holz in allen Richtungen. Bauschäden durch tierische Schädlinge sind sorgfältig zu analysieren. Hülle, thermisch Die thermische Hülle ist jene Hülle, die durch die wärmeübertragende — und hoffentlich auch wärmegesämmte — Bauteile gebildet wird. Hybridsystem Werden zwei oder mehr verschiedene Energiequellen miteinander kombiniert, um Strom oder Wärme für den gleichen Bedarf zu erzeugen, spricht man von einem Hybridsystem.

Da das Angebot erneuerbarer Energien nicht ständig im gleichen Umfang zur Verfügung steht, ermöglicht ein Hybridsystem, beispielsweise aus Sonne oder Wind, Schwankungen untereinander auszugleichen und eine relativ stabile, regenerativ erzeugte Energieversorgung zu gewährleisten.

Hydratation Unter Hydratation — häufig auch als Hydratisierung oder Hydration bezeichnet — versteht man die Anlagerung von Wassermolekülen an gelöste Ionen.

Dadurch entsteht eine Hydrathülle auch Hydrat-Sphäre bezeichnet.