ExxonMobil


Ein Kilo Käse braucht etwa 5. Mit einer Generatorleistung von Wenn sich die Politik nicht schnell ändert, werden vor allem der Klimawandel und das Bevölkerungswachstum für eine deutliche Verschlechterung der Wasserversorgung in den armen Ländern sorgen. Letzteres geschieht insbesondere zugunsten der Rinderhaltung - sei es, dass der Regenwald zu Weideland wird, sei es, dass Soja als Futter angebaut wird. Sie verloren damit oft ihre Existenzgrundlage, zuweilen unter Anwendung brutaler Methoden.

Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen


Das US-Justizministerium erwog eine Klage. Erdgasleck in der Nordsee. Mai PDF, englisch. See Who Made It. September amerikanisches Englisch. Jahresringe — Jahre Mobil , Hamburg , S. Ölriese Exxon macht 45 Milliarden Dollar Gewinn.

Februar , abgerufen am Hoffen auf Reichtum im Eis. Mai , abgerufen am 7. Juli , abgerufen am 7. Is business as normal the right strategy? September , abgerufen am 7. Weitere Rockefeller-Stiftung gegen Öl. März , abgerufen am 7. Öldynastie Rockefeller trennt sich von Exxon. Ullstein, Berlin Klaus Werner-Lobo: Klaus Werner-Lobo, Hans Weiss: Die Welt im Griff der Konzerne.

Dezember , abgerufen am September im Internet Archive In: Corporate funding and ideological polarization about climate change. Proceedings of the National Academy of Sciences. Assessing ExxonMobil's climate change communications — Das Ende der Pasta.

Neela Banerjee ; twitter. The Road Not Taken September , Harald Brandt: Die Ölindustrie auf der Anklagebank: The climate responsibilities of industrial carbon producers. September , abgerufen am The consensus is that a doubling of atmospheric CO 2 , from its pre-industrial revolution value would result in an average global temperature rise of 3. Exxon knew of climate change in , email says — but it funded deniers for 27 more years.

Dezember , abgerufen am 7. Scientists offered cash to dispute climate study. The New York Times , The New Yorker , November , abgerufen am 2. California to investigate whether Exxon Mobil lied about climate-change risks. Januar , abgerufen am 2. März , abgerufen am 2. Bericht über die Umweltkatastrophe in Arkansas im März Das Desaster vor der Tür. Der Verbrauch betrug Anfang der er Jahre bereits 1,3 Mrd. Kubikmeter Waser, er konnte nur mithilfe von mittlerweile 14 Talsperren und Rückpumpwerken, die den Fluss mit Rheinwasser speisen können, gedeckt werden.

Von Zeit zu Zeit werden problematische Stoffe im Ruhrwasser gefunden: Das Trinkwasser ist durch aufwändige Aufbereitung aber inzwischen einwandfrei. Flüsse wurden begradigt, umgeleitet und aufgestaut , und manche von ihnen gleich ganz geleert.

Einer der ersten Flüsse, den der Mensch zu zähmen begann, war der Rhein: Staudämme sind eine uralte Erfindung der Menschheit. Aus byzantinischer und römischer Zeit bezeugen Dämme und Aquädukte den Aufwand, der zur Versorgung der Städte mit Wasser getrieben wurde. Mit der Industrialisierung standen jedoch ganz neue technische Möglichkeiten zur Verfügung. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren gigantische Wasserbauprojekte oftmals auch politische Statussymbole.

Staudämme dienen verschiedenen Zwecken: Eine Untersuchung der Weltbank, die im Jahr veröffentlicht wurde, zeigte jedoch, dass die meisten Staudämme nicht hielten, was vor ihrem Bau versprochen wurde: Von der wirtschaftlichen Entwicklung profitierte zumeist nicht die lokale Bevölkerung, sondern die städtische Elite. In Indien gab es jedoch eine Vorgeschichte: Die vorher rückständige Provinz wurde so bis zur reichsten des indischen Empire. Ähnlich gingen sie am Ganges und am Cauvery vor. Allerdings waren die für Staudämme geeigneten Täler dicht besiedelt; und alleine in Indien mussten 16 bis 38 Millionen Menschen - genauere Zahlen gibt es nicht - ihre Heimat verlassen.

Vor allem die indische Stammesbevölkerung fand sich oft ohne Land wieder; und in den er Jahren begann mit dem Widerstand gegen den Bau eines Staudammes am Narmada eine Umweltbewegung, die zum Vorbild für andere Länder wurde.

Angeführt von der Dozentin Medha Paktar führte der Widerstand zumindest dazu, dass die Weltbank ihre Staudamm-Strategie überdachte und die umgesiedelten Talbewohner entschädigt wurden.

Auch in Indien hielten zudem die Staudämme in der Regel nicht, was ihre Planer versprochen hatten, weder bei der Bewässerung noch bei der Stromerzeugung; in vielen Fällen spiegeln die Auseinandersetzungen auch den Kampf des ländlichen Indien mit einer langen Tradition lokaler Bewässerung gegen das städtische, zentral planende Indien wieder, sind also ebenso ein sozialer wie ein ökologischer Konflikt.

Auch Pakistan baute weitere Dämme und erhöhte seine bewässerte Fläche auf Ab den er Jahren wurde aber die Versalzung der Felder spürbar: Heute ist ein Zehntel der Anbaufläche verloren, jedes Jahr werden weitere Auf den anderen Feldern versuchen die Bauern, das Salz wegzuspülen - hierfür hat aber selbst der Indus nicht genug Wasser. Seit erreicht praktisch kein Wasser mehr die Mündung des Colorado; eine seit dem Jahr anhaltende Trockenheit hat den Wasserspiegel in den Stauseen um bis zu 60 Prozent fallen lassen.

Dieses gefährdet nicht nur die Feuchtgebiete im Delta; durch die intensive Wassernutzung nimmt auch die Versalzung des Flusswassers zum Unterlauf hin immer weiter zu. Die Versalzung bedroht mittlerweile die Zukunft der Landwirtschaft in Amerikas Westen, die ohnehin durch den Wasserdurst der Städte gefährdet ist. Von hier wird Wasser in das kalifornische Längstal und - seit den er Jahren mit dem California-Aquädukt - nach Los Angeles gebracht. Inzwischen ist aber das Delta soweit trockengelegt und abgesunken, dass zum einen die geschützten Königslachse chinook salmon und die nur dort vorkommende Stintenart Hypomesus transpacificus delta smelt gefährdet sind, zum anderen die Deiche, die das Eindringen von Meerwasser verhindern sollen, zu brechen drohen.

Ein Bundesgericht schränkte daher die entnommene Wassermenge ein, und im Herbst verabschiedete Kalifornien Gesetze, die Städte und Bauern zum Wassersparen zwingen. Das Delta des Sacramento und San Joaquin liegt nahe an einem geologischen Bruch, und ein Erdbeben könnte jederzeit die Dämme brechen lassen und das eindringende Meerwasser die Wasserversorgung Kaliforniens unterbrechen.

Ab den er Jahren begann die Bewässerung Mittelasiens, die die Sowjetunion von Baumwollimporten unabhängig machen sollte. Der Fischfang, der früher Vom ausgetrockneten Seegrund tragen die Winde ein Gemisch aus Salz und landwirtschaftlichen Chemikalien in die Umgebung, das die Erträge der Baumwolle reduziert, Gebäude korrodieren lässt und Augen- und andere Krankheiten bei den Menschen verursacht. Der See kann auch das Klima nicht mehr wie früher mildern, die Sommer sind um durchschnittlich drei Grad wärmer geworden.

Heute bekennen sich die anliegenden Nachfolgestaaten der Sowjetunion zur Rettung des Aralsees. Die offene Frage ist, wie ernst diese Bekenntnisse sind. Trotzdem ist mancherorts die Versorgung mit Trinkwasser schwierig geworden - das Grundwasser ist versalzen. Solange die Staaten am Anbau von Baumwolle festhalten, wird sich daran auch kaum etwas ändern.

Mit dem Damm wurden die Nilhochwasser unter Kontrolle gebracht. Das Nildelta, das zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche umfasst, begann mangels Bodenzufuhr zu schrumpfen. Ohne die Hochwässer wurde Bodenversalzung zu einem Problem, insbesondere im Norden, wo Meerwasser landeinwärts dringen kann, und in den Bewässerungskanälen breitet sich die Wasserhyazinthe aus und mit ihr Bilharziose übertragende Schneckenarten aus Bilharziose ist eine Tropenkrankheit, bei der der menschliche Körper von Saugwürmern befallen wird.

Der ägyptische Staatspräsident Nasser hat oft auf das Bevölkerungswachstum als hinreichenden Grund für den Bau des Dammes hingewiesen. Seit dem Bau des Dammes hat sich die Bevölkerung verdoppelt, und heute ist das Wasser wieder knapp: Der Stausee war letztlich nur ein Aufschub, für den heute die ökologischen Folgekosten mitbezahlt werden müssen. Mit einer Generatorleistung von Der Schutz schränkt die Stromerzeugung ein - zu Zeiten der Flutgefahr kann der Damm nicht voll gefüllt werden, da er dann kein zusätzliches Wasser mehr aufnehmen könnte.

Für den Damm mussten etwa zwei Millionen Menschen umgesiedelt werden; die Bauern mussten vom fruchtbaren Schwemmland des Jangtsekiang in schlechter geeignete, höhere Lagen ziehen; die versprochenen Entschädigungen sind oft noch nicht gezahlt worden. Der Damm wird verhindern, dass das Sediment die Felder düngt, und es wird im Laufe der Zeit die Kapazität des Stausees selbst verringern. Die chinesischen Projektgegner um Dai Qing lehnen nicht Staudämme generell ab, halten aber den Drei-Schluchten-Damm für schlampig geplant; kleinere Staudämme an Zuflüssen könnten aber eine Alternative zu Kohlekraftwerken sein.

Die Umleitung des Jangtsekiang in den Norden. Mit diesem Projekt will China den Wassermangel in der nordchinesischen Ebene beenden. Nach der Fertigstellung Mitte des Jahrhundert sollen jährlich knapp 45 Kubikkilometer Wasser aus dem Jangtsekiang den Gelben Fluss entlasten - das ist eine Wassermenge, die dem gesamten Wasserfluss des Gelben Flusses entspricht.

Die Umleitung besteht aus drei verschiedenen Abschnitten: Die Bewegung, die sich seit dem Bau des Drei-Schluchten-Dammes in China gegen Dammbauten gebildet hat, weist darauf hin, dass mit dem Geld viel sinnvoller etwas gegen die Wasserverschwendung in China getan werden könnte - zumal absehbar nur die Hälfte des abgeleiteten Wassers im Norden ankommen wird.

Diese Pläne würden enorme Kosten verursachen - die offiziellen Schätzungen in Indien gehen bis Milliarden Dollar; in Spanien wäre das Wasser teurer als selbst der Bau von Entsalzungsanlagen. Dazu kommen die Schäden an den Flüssen, aus denen das Wasser kommt - in Spanien würde das Ebrodelta zerstört, in Indien protestiert das am Unterlauf von Ganges und Brahmaputra liegende Bangladesh gegen die Pläne.

Der Wassermangel lässt sich auf Dauer nicht gegen die Natur lösen, wie alle bisherigen Erfahrungen zeigen. Die Umgestaltung der Erde hatte Folgen: Nicht nur der Indus, auch die meisten anderen Flüsse, deren Wasser einst das Entstehen der ersten Hochkulturen ermöglichten, führen heute kaum noch Wasser bis zur Mündung - der Nil, der Ganges und der Gelbe Fluss. Dabei gingen weltweit etwa die Hälfte aller Feuchtgebiete verloren, des nach den tropischen Regenwäldern artenreichsten Lebensraums.

Manche wurden gezielt für die Landwirtschaft trockengelegt, anderen indirekt durch Stauseen und Bewässerungsanlagen am Oberlauf das Wasser entzogen.

Für viele arme Bauern war dies eine Katastrophe - in armen Ländern sind sie auf das kostenlose Wasser von Überschwemmungen und den düngenden Schlamm angewiesen. In vielen Fällen glichen die finanziellen Gewinne am Oberlauf die Verluste bei weitem nicht auf: So hat das britische Entwicklungshilfeministerium errechnet, dass nach dem Bau von Staudämmen am Hadejia im Norden Nigerias, die das einst riesige Hadejia-Nguru-Feuchtgebiet nahezu zerstörten, der Gewinn pro Hektar von auf 20 Dollar sank - nicht eingerechnet die ökologische Funktion des Feuchtgebiets, das den Vormarsch der Sanddünen aus der Sahel-Zone aufhielt.

Die traditionellen Gemeinschaften in den Feuchtgebieten beweisen immer wieder, dass ihre wirtschaftliche Nutzung mit den richtigen Techniken umweltverträglich möglich wäre. So auch am Mekong: Der Fischreichtum ist aber gefährdet: Obgleich das Herz des Mekong jetzt schon schwächer schlägt, die überschwemmte Waldfläche kleiner wird und weniger fruchtbarer Schlick im Mekong-Delta ankommt, planen nun auch Laos und Kambodscha Dämme über den Hauptarm — die ersten im Unterlauf. Der hier erzeugte Strom wird vor allem die boomenden Städte in Thailand und Vietnam versorgen.

Aber die Gegner der Dämme glauben, dass die absehbaren Verluste in der Fischerei die Armut verschärfen werden. Dabei gäbe es bessere Lösungen. Durch andere, ebenso saubere Formen der Energieerzeugung könnte die gleiche Strommenge sogar billiger erzeugt werden, aber diese Techniken sind in Südostasien nicht so bekannt und verfügbar wie Wasserkraft.

Deutlich weniger Folgen für die Fischerei könnten auch sichergestellt werden, würden die Anrainerstaaten sich bei der Auswahl der Standorte für Dämme besser abstimmen. Aber die hierfür mit Unterstützung internationaler Organisationen gegründete Mekong River Commission wurde durch Laos düpiert, das im vergangenen Jahr — nachdem es dieses lange abgestritten hatte - zugab, trotzt einer negativen Stellungnahme der Commission bereits am Xayaburi-Damm über den Hauptarm zu bauen.

Mit diesem Präzedenzfall ist das Tor auch für die zehn weiteren geplanten Dämme am Unterlauf weit geöffnet. Verlierer werden die Menschen sein, die vom Fischfang leben. Auch in vielen anderen regulierten Flüssen ist die Artenvielfalt aus ähnlichen Gründen zurückgegangen: Auch Feuchtgebiete haben eine zentrale Funktion im Wasserkreislauf: Da die Überschwemmungsgebiete wasserdurchlässig sind, füllen sie die Grundwasserspeicher wieder auf.

Die Vernichtung von Feuchtgebieten reduziert damit das zur Verfügung stehende Wasser. Trotzdem kommt es auch hinter Staudämmen immer wieder zu katastrophalen Überschwemmungen, wenn die Betreiber bei Hochwasser Wasser aus den Stauseen ablassen, um den Staudamm zu schützen - oder wenn die Dämme versagen.

Während die Trockenlegung von Feuchtgebieten die Grundwasserneubildung einschränkt, verringert auch die Verdunstung aus den Stauseen die Wassermenge: Eine weitere ökologische Folge wurde auch Umweltschützern erst in den letzten Jahren bewusst: Dieses kann über sehr lange Zeiträume so bleiben, da die Verrottung sich etwa im Amazonas bis zu Jahre hinzieht und zudem der Zufluss weitere Pflanzen mitbringt. Die Sauerstoffarmut der stehenden Gewässer führt dann dazu, dass viel Methan entsteht, das als Treibhausgas noch wirksamer ist als Kohlendioxid.

Neben den ökologischen gibt es auch soziale Folgen: Indien siehe oben ist nicht das einzige Land, in dem Menschen ihre Heimat verloren - weltweit waren es mindestens 80 Millionen Menschen. Alleine in China wurden für Dämme offiziell 10 Millionen Menschen umgesiedelt, inoffizielle Schätzungen reichen bis zu 40 Millionen umgesiedelte Menschen.

Sie verloren damit oft ihre Existenzgrundlage, zuweilen unter Anwendung brutaler Methoden. Da die Menschen oft keine oder eine sehr geringe Entschädigung erhalten, landen viele ehemalige Bauern danach in den Slums der Megastädte. In der Sowjetunion mussten die umgesiedelten Menschen sogar beim Niederbrennen ihrer Häuser mithelfen. Bewässerung ist vor allem in trockenen Ländern nötig, und den Wasserverbrauch der Landwirtschaft kann man auf die Produkte umrechnen: Ein Kilo Käse braucht etwa 5.

So haben auch wir unseren Anteil an der Wasserknappheit der trockenen Regionen: Dagegen ist der direkte Wasserverbrauch in den Haushalten 2 weltweit 8 Prozent des Gesamtverbrauchs, in Europa 13 Prozent fast schon zu vernachlässigen. Der direkte Wasserverbrauch pro Kopf ist sehr unterschiedlich: