Endlich: Der Index-Aldi jetzt auch in Deutschland

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Ihr werft ansonsten Eure gesamte übrige private Altersvorsorge über den Haufen. Wenn wir schon dabei sind uns gegenseitig unnötige Tipps an den Kopf zu werfen: Kein Rebalancing und weniger Transaktionsgebühren vor allem bei kleinerem Kapitaleinsatz.

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Beleggen voor beginners. Een erg populaire manier van beleggen waar ik in deze post met name op inga is beleggen in aandelen of obligaties. Beginnen met beleggen op deze manier vinden veel mensen die er nog geen ervaring mee hebben best wel een stap.

Woher willst du aus 5 Zeilen Kommentar meine Persönlichkeit beurteilen können? Ich plane üblicherweise langfristig und ziehe das dann aber konsequent durch. Nö, ich muss einige Dinge noch sauber durchdenken, damit ich mich wohl fühle. Der Finanzwesir sagt immer man soll mit seiner Entscheidung gut schlafen können. Das sehe ich auch so. Unter anderem muss ich noch überlegen wie viel Geld ich ungefähr im Monat investieren möchte. Wenn es ihn am Jahresanfang immer noch nicht gibt, dann werde ich einen andere Lösung finden.

Aber der Börsenstart ist ja erst ein paar Tage her. Wenn wir schon dabei sind uns gegenseitig unnötige Tipps an den Kopf zu werfen: Danach noch eine schöne Tasse Tee und schon sieht die Welt viel entspannter aus.

Dann wird einem auch wieder klar, dass es nicht auf 48h ankommt, wenn man für die Rente vorsorgt ;. Auch wenn ich Deine beherztes Einschreiten vor Bewahrung ach zu impulsiver und gedankenloser Vanguard-Euphorie teile, jeder ist schuldig bis ihm das Gegenteil bewiesen wurde. Warten wir es doch einfach mal ab. Im Moment ist Vanguards Firmenphilosophie einmalig und ein willkommenes Vorbild für andere Unternehmen. Ein Grund zum Kopf ausschalten und zurücklehnen ist es leider wie bei allem anderen Dingen im Leben nicht.

Bei der Gelegenheit könnte ich gleich in den Vanguard umschichten. Könntest du vielleicht näher erklären, warum ein bisher steuerschöner ausschüttender ETF plötzlich steuerhässlich werden sollte?

Wäre dann der Kauf ab dem Ich sprach bewusst von Sparplanfähigkeit und den Ausgabe- und Ordergebühren. Das handhabt ja jeder Broker anders. Dass man die überall einzeln traden kann Lohnt sich dann ggf. Lieber Finanzwesir, dir ist schon bekannt, dass Jack Bogle im Jahr aus seiner Firma ausgeschieden ist und seitdem auch nichts mehr mit der strategischen Ausrichtung von Vanguard zu tun hat?

Im Gegenteil, er hat desöfteren die Ausrichtung von Vanguard auf ETFs kritisiert - er selbst ist ja Anhänger klassischer Indexfonds und lehnt die schnelle Handelbarkeit aus Gründen des tatsächlich passiven Investierens ab. Unbestreitbar wird er sicher noch Einfluss auf Vanguard haben, aber sicher nicht mehr als Manager. Osmium Das mit der einmaligen Steuerhässlichkeit auch bei ausschüttenden Fonds mit Geschäftsjahresende ungleich Der verlinkte Beitrag ist die beste Zusammenfassung, die ich finden konnte.

Da musst du dich leider ein bisschen durch den Thread wühlen und ein eigenes Bild machen. Bei einem Kauf ab 1. Bogle hat sich schon von Vanguard zurückgezogen, er entscheidet da längst nichts mehr. Leider werden bei Tradegate erst 4 der 23 ETFs gehandelt, aber zumindest scheinen nach und nach weitere hinzuzukommen. Danke für so ein angenehmen, lockeren, eloquenten und fulminant ausformuliert Artikel. Ich hab drauf gewartet und keine Sekunde davon umsonst.

Ich wiederhole mal, was ich schon seit Jahren predige ohne die Fakten jetzt nochmals überprüft zu haben: Gleicher Name, aber anderes Geschäftsmodell! Das ist ein Ableger der Amis, der Geld verdienen will. Wir werden sehen, ob hier Mehrwert generiert wird.

Mal sehen, was die bringen. Jetzt schon ;- Und wieder mal hat es sich bewahrheitet: Danke für die Korrektur. Immer diese ungeduldigen jungen Männer ;- Das hier ist nicht Instagram, sondern die Finanzbranche.

Vanguard hat am Es sind 8 Werktage seit dem Launch vergangen. Oder vielleicht ist schon alles in trockenen Tüchern und Vanguard ist nur vorsichtig: Wir fangen mit 4 an, checken, was geht und drehen dann langsam auf.

Chaostrader Für mich ist im Leben immer entscheidend mit welcher Intention macht jemand etwas. Und danach schaue ich auf das Ergebnis. Aber wir können die aus unserer besonderen Eigentumsstruktur resultierende Philosophie, die Anlagepolitik und die Anlagepraxis nachbilden — und genau das tun wir auch.

Vanguard ist keine Genossenschaft, sondern eine Gruppe von Investmentfonds, die alle Anteile an der Kapitalanlagegesellschaft aufgekauft haben, die sie verwaltet. Eine weitere Tatsache ist, dass Vanguard Ableger auf anderen Kontinenten besitzt z.

Ob ganz allgemein die Rechtsform als Genossenschaft irgendwie Interessenkonflikte automatisch deutlich geringer macht, halte ich doch für arg fragwürdig. Schau Dir nur mal die Genossenschaftsbanken in Deutschland an. Durch geeignete Gewinnabzweigung ins Genossenschaftsvermögen wird eine Genossenschaft schnell finanziell unabhängig von ihren Genossenschaftlern und wirtschaftet dann ins eigene Tächschen statt das der Genossenschaftler.

Denen muss ja bei Ausscheiden nur der ursprüngliche Einsatz wieder ausbezahlt werden, nicht der tatsächliche Wert ihres Genossenschaftsanteils. Diese wird erreicht durch Zusatzgewinne über Wertpapierverleih in illiquiden Sektoren. Wertpapierverleih ist auch bei hiesigen ETFs gang und gäbe -- wer die Prospekte durchliest, wird allerdings feststellen, dass sich die KAGs durchweg vertraglich das Recht nehmen, Verleihgewinne, die zu Outperformance führen würden, selbst zu behalten.

Da erscheinen die nur scheinbar niedrigen Gebühren von ETFs auch gleich wieder in einem ganz anderen Licht Was viele übrigens nicht realisieren, ist, dass quasi alle replizierenden ETFs Wertpapiere verleihen und damit überhaupt kein wesentlicher Unterschied zu einem Swap-ETF besteht.

Es ist eigentlich nur eine unterschiedliche Bezeichnung für die gleiche Sache. Das Resultat ist das gleiche. Die Verleihgewinne gibts nicht für umsonst, sondern sie entstehen durch das Risiko, dass der Wertpapierschuldner insolvent geht und etwaige Sicherheiten nicht ausreichen, um den Verlust durch die ausgefallene Forderung auszugleichen. Weil das selten passiert, ist es nicht so offensichtlich. Die Situation ist also noch wesentlich schlimmer als oben angenommen. ETFs sind nicht billig, sie verstecken die Kosten nur recht gut.

Quasi ein warmherziger Samariter, der nur den armen, kleinen Anlegern helfen möchte. Das klingt ja gar nicht gut Aber ich kann mir wirklich vorstellen, dass es in der Praxis so läuft.

Ich verstehe die Ausführungen bzw. Ich lerne daraus, dass die hier zur Verfügung stehenden Fonds von Vanguard ganz normale Fonds sind, wie alle anderen auch.

Warum lest Ihr nicht einfach das Verkaufsprospekt und schaut Euch die Preise an? Ein ETF soll möglichst exakt den Index abbilden.

Alles, was darüber hinausgeht, dürfen die sich gern in die eigene Tasche stecken. Wenn man hingegen aus wettbewerbsgründen billiger sein will, hat man noch deutliches Potenzial. Aber bei den anderen Anbieter arbeiten doch auch nur Gutmenschen vom Sozialamt, oder? Die wollen eigentlich kein Geld verdienen, sondern opfern ihre Freizeit, um uns glücklich zu machen. Diese Probleme sollen bald gelöst sein.

Negative TD, 99 Prozent Marktabdeckung, als thesaurierer ab nächstem Jahr geringer jährlich besteuert als ausschütter und leichter Performance Vorsprung gegenüber dem all world und acwi. Habe die letzten Tage und Wochen viel Zeit damit verbracht, mich hier und auch generell über ETFs und passive Anlegestrategie zu informieren.

Werde das noch ein wenig ausweiten und ab Januar mit einem bzw. Hier aber auch eine Frage, die mir jemand der erfahrenen User hier sicher beantworten kann: Wenn es doch einen wesentlich günstigeren gibt? Sollte ja ab Januar keine Rolle mehr spielen. Oder was spricht für den teureren Ausschütter?

Vom Aufbau sind beide sehr ähnlich, teils geringe Abweichungen, was denke ich an verschiedenen Zeitpunkten des Rebalancings liegt? Der hat ein Fondsvolumen von nicht mal 60 mio USD. Erstens habe ich Angst dass der irgendwann abgedreht wird, und zweitens frage ich mich: Wieso kauft den niemand, was hat's da?

Dazu kommt - na klar- der Vorteil, dass der ETF als ausländischer Replizierer bisher "steuereinfach" ist. Das sollte ab tatsächlich egal sein, aber das kann ich nicht so wirklich gut beurteilen. Ich kann nur sagen, dass es bisher eben vorteilhaft war, den Ausschütter zu nutzen. Ein dritter Punkt ist ein psychologischer: Das kann man sicherlich auch zu schätzen wissen. Hier schwingt ein gewisses Mitleid den Indexanbietern gegenüber mit, dass aus Anlegersicht aber überhaupt nicht angebracht ist.

Index-Lizenz um den ETF auf den Index anbieten zu dürfen natürlich mit Minimum Threshold, die losgelöst vom Fondsvolumen zu bezahlen ist , Datenlizenz ohne die dem Anleger keine Informationen zu Indexzusammensetzung usw. Und das schöne ist ja, dass die Lizenzkosten in Basispunkten des Fondsvermögens zu bezahlen sind. Wenn also die TERs in Zukunft weiter sinken sollen, dann muss es eigentlich zwangläufig die Indexsanbieter treffen.

An den Kostenschrauben des Fonds Depotbank, Wirtschaftsprüfer, Verwahrstellen, Portfoliomanagement, Vertrieb kann zwar sicher auch noch optimiert werden, aber irgendwann ist auch hier das Ende der Fahnenstange erreicht. Der "teurere iShares" wurde vielleicht einfach nur erwähnt nicht jede Erwähnung ist auch als direkte Empfehlung zu verstehen , weil es ein in der Leserschaft relativ bekannter ETF ist, den viele Leute hier auch so haben - es ging nämlich im Prinzip garnicht um die genauen jeweiligen ETFs an sich, sondern "nur" um eine beispielhafte Illustration des Grundproblems: Wer nicht gerade erst gestern mit dem Investieren angefangen hat, sondern vor Jahren schon - und ja nur mit den Produkten die damals verfügbar waren geht ja nicht anders - der wird mit fortlaufender Zeit immer feststellen, dass ständig neue Produkte rauskommen, die ein bischen günstiger oder sonstwie verlockender sind.

Da stellt sich bei Vielen immer die Frage "Soll ich wechseln? Um thesaurierend oder so ging es dabei nicht, ausser vielleicht nur indirekt dass die Mehrzahl der Leserschaft eben ausschüttend bevorzugt das leidige Steuerthema halt , was zusammen mit dem besseren Ruf der physischen Replikation und der guten Sparplanverfügbarkeit wohl zu der hohen Verbreitung des alten, teureren iShares MSCI World in der Leserschaft geführt hatte - weswegen er, und nur darum gings eigentlich, gut als bekanntes Demonstrationsobjekt des "soll ich wechseln?

Das Volumen hat sich innerhalb der letzten 2 Jahre verdoppelt, ich denke er ist da auf einem guten Weg. Bereich mache ich mir aber sowieso keine Sorgen.

Lieber Albert, vielen Dank für deine tollen Artikel! Für meine Kinder bespare ich einen ETF und zwar den gleichen wie für meine Frau und mich, und gut ist es. Mich persönlich nervt es immer mehr, wenn ich Depotvorstellungen mit 2 und mehr Nachkommastellen sehe, dass ist nur der Beweis dafür, dass jemand nicht mitdenkt. Deshalb vermeide ich immer öfters die wie aus dem Boden spriessenden Finanzblogs a la Dividendenstrategie und ETF-Anlage überhaupt noch zu lesen.

Meinen Beifall findet sie. Allerdings habe ich andernorts mit ähnlichen Bezeichnungen nicht nur Beifall geerntet Das habe ich mich auch schon gefragt. Wobei man die Kosten und die TD auch genauer vergleichen sollte. Smartinvestor Smart Beta als dumm zu bezeichnen ist gar nicht so abwegig. Auf einem Smart Beta Produkt steht doch ganz klar Beta drauf. Dem Käufer eines solchen Produktes wird aber vorgegaukelt, dass er sehr smart ist und eine höhere Rendite damit einfahren kann.

Allerdings ist eine höhere Risiko-adjustierte Rendite die Definition von Alpha, was man sehr wahrscheinlich nicht mit Smart Beta erreicht, also: Sind wir doch mal ehrlich, die meisten Kleinanleger wissen nicht was eine Hauptkomponentenanalyse oder eine lineare Regression ist, somit verstehen sie doch gar nicht, was hinter den Faktoren steckt und wie man sie einsetzen sollte.

Wer den ganzen Krams versteht und auch davon überzeugt ist, damit ein effizienteres Portfolio basteln zu können, der kann das natürlich tun! Allerdings habe ich bisher noch keinen überzeugenden Beweis gefunden, dass man mit Faktor-Investing konsistent den breiten Markt schlagen kann. Sicherlich haben einzelne Faktoren historisch gesehen höhere Renditen geliefert z.

Value Stocks, Small Caps oder Momentum , doch in der praktischen Umsetzung scheint das nur mit gleichzeitig höheren Risiko zu funktionieren, also ist das kein "free lunch". Doch wer dann sein Portfolio mit Small Caps vollpackt, dem sollte auch klar sein, das beim nächsten Crash evtl. Erstmal grundsätzlich - das Problem bei sowas ist, das alle Aussagen und Empfehlungen dazu immer nur Momentaufnahmen sein können.

Ob der günstigste Broker von heute auch für die nächsten 10, 20 Jahre immer der günstigste sein wird, kann man nicht sagen, eher im Gegenteil.

Konditionen und Aktionen ändern sich immer mal wieder, zum besseren und zum schlechteren. Man kann also garnicht seriös langfristig " DEN günstigsten " empfehlen dazu müsste man in die Zukunft schauen , sondern sich nur so einrichten, dass man einen hat der "günstig genug " kleiner aber wichtiger Unterschied ist, und dann halt hoffen das er noch lange genug konkurrenzfähig bleibt.

Sieh' das ganze ja auch mal aus Brokersicht - je geringer seine Gebühren, umso geringer sind ja seine Einnahmen, und er arbeitet vielleicht verlustig. Das ist ja auch nicht, im Sinne von langfristiger Geschäftsfähigkeit, so toll, wenn sie das nicht durch Masse ausgleichen können. Dazu eben die bereits angesprochene Individualität bei den Konstellationen, die "am günstigen"-Frage muss halt auch immer genauer gestellt werden nach:.

Naja, lange Rede kurzer Sinn, ich wollte dir nur nochmal die "Probleme" aufzählen, warum dir hier niemand so einfach von aussen den "günstigsten" Broker für dich und deine Situation aufsagen kann. Und selbst wenn, dann ist das eben auch nicht für die Ewigkeit garantiert. Ansonsten bleibt halt nur selbst aktiv werden. Es mangelt im Internet ja nicht an Broker-Vergleichen und Gebühren-Rechnern, die du mit deinen individuellen Daten füttern kannst.

Probier da auch mehrere Portale gleichzeitig, da nicht bei allen auch jeder Broker mit gelistet wird. So bekommt man dann schon relativ schnell einen Eindruck, welche Anbieter für meine jeweilige Kaufsituation immer so bei den Günstigsten mit vorne liegen, davon schaut man sich dann mal einige genauer an.

Am Ende muss es dabei auch garnicht so sehr darum gehen, nun exakt den günstigen zu finden, sondern vor allem hpts nur die teuersten zu vermeiden. Das potentielle Spar-Differenzial unter den Günstigen ist eh nur noch im minimalen Nachkommabereich, während der Unterschied zwischen dem teuersten und nur dem Mittelfeld schon einige Prozente betragen kann. Mit teilweise nachvollziehbaren Argumenten die ja auch hier schon in älteren Artikeln zu dem Thema besprochen wurde , problematisch wirds halt nur wenn die Kritik aus den Reihen der aktiven Fondsmanager kommt, und dahinter nur die schmollende Beschwerde steht, dass die doofen ETFs jetzt auf einmal auch anfangen in "unser" Feld der Alpha-Faktoren herumzuwildern und damit die Berechtigungsbegründungen der teuren menschlichen Manager "nur wir können das!

Star-Manager XY hat eigentlich garkeinen besonderen "magic touch", sondern siehe da er hat einfach nur ein Portfolio mit hohen Size-,Value-,Quality- etc.

Loadings, und somit kann das theoretisch auch jeder andere zB ein "dummer", günstiger Indexroboter systematisch genauso nachbilden. Wie gesagt, nur so am Rande, wir hatten das ja schon tiefer in den entsprechenden Artikeln dazu thematisiert. Keine Ahnung, ist von aussen immer schwer zu sagen. Vielleicht pennen die Jungs vom Vertrieb da zu sehr. Bis Ende gilt folgende Aktion: Ich stele mir nur gerade die Frage, hat ishares mit ihrer Core Palette nicht auch schon die TER gehörig nach untengeschraubt i.

Klar, die iShares-Core Preise sind auch sehr gut. Nur eben als Thesaurierer haben sie vielen deutschen Anlegern wegen der Steuergeschichte nicht so geschmeckt.

Vielen Dank für diesen gelungenen Artikel, Finanzwesir. Ich werde komplett in die neuen Vanguard-ETFs umschichten. Was ich beeindruckend finde, sind die letztendlich hohen Unterschiede in absoluten Geldbeträgen. Angenommen, man hat Die Ersparnis sind 1. Wie lange muss man im Job für eine solche Gehaltserhöhung kämpfen? Die Umschichtung kostet z. Das amortisiert sich also sehr schnell und lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Ich habe bei denen schon angerufen, doch es ist bis jetzt nicht geplant, sie besparbar zu machen. Das wird sich hoffentlich bald ändern! Warum sind eigentlich so viele Anleger auf "kostenlose Orderausführungen" oder auf Tradegate fixiert? Meine Lebenserfahrung sagt mir, es gibt auf Dauer nirgends ein free Lunch und man zahlt immer und dann sind mir transparente faire Gebühren viel lieber, als wenn ich verdeckt abkassiert werde. Warum soll ich dort handeln wenn ich an einer richtigen Börse handeln kann?

Vor Tradegate war ich schon immer fies. Man muss ja nur mal bei google eingeben "Die zweifelhafte Erfolgsgeschichte von Tradegate" und findet eine Menge kritischer Anmerkungen. PassivInvestor , ich glaube du solltest nochmal nachrechnen.

So viel geben sich die Fonds nicht. Ob sich die Umschichtung wirklich lohnt hängt vermutlich in deinem Falle davon ab ob Du bereits Gewinne zu versteuern hast und somit einen negativen Effekt durch verzicht auf Zinseszins hast. Auf dem Blog von Stef gibt es hierzu diesen Artikel: PassivInvestor , ich glaube du solltest nochmal nachrechnen Ist zwar immer noch etwas, aber nicht mehr gaaanz so viel wie in deiner Rechnung ;. Es gibt dort auch Aktions-ETFs die gratis besparbar sind.

Sorry, aber manchmal frage ich mich, wie man bei solchen "Kenntnissen" investieren kann bzw. Hallo Passivinvestor, das ist eine schöne Rechnung mit interessanten Zahlen, die du da aufgestellt hast.

Hier kommt aber das ins Spiel, was ich weiter oben schon angesprochen hatte:. Relevant für dich als Anleger ist einzig und allein die Performance deines Wertpapiers.

Da du offenbar bei comdirect bist: Dabei musst du oben als Börse "Fondsgesellschaft in EUR" auswählen und dann auf "Performance-Chart" umstellen, da sonst kein vernünftiger Vergleich zwischen Thesaurierer und Ausschütter möglich ist.

TER ist eben nicht alles, sondern nur die "erwartbaren" Kosten. Bei deiner Rechnung vertust du dich um einen 10er-Stelle. Ich frage mich, ob sich bei diesen, in meinen Augen kleinen Werten das Umschichten wirklich lohnt. Hallo Passivnvestor, da ist Dir ne null dazwischengerutscht.

Ihr lauft bei mir offene Türen ein. Ich habe ja hier und hier auch schon zwei entsprechende Beiträge verfasst, die sich mit den derben Interessenkonflikten und krassen Widersprüchen hinter angeblich passivem "Factor Investing" und "Smart Beta" befassen. Unser ansonsten hochgelobter Kommer mischt dabei ja auch kräftig mit und wirbt offen für den zweifelhaften "Dreibuchstabenverein" DFA siehe hier , der zusammen mit seinen abhängigen "Beratern" und deren dreisten "Beratungs"-Gebühren davon auch kräftig profitieren.

Aber "Very dumb Alpha" ist eine erfreulich deutliche Wortschöpfung von Albert, die m. Hatten wir doch schon einmal vor fast 10 Jahren, wo manch feine Bankster ihre Kunden gegen deren Interesse massenhaft in die Hypotheken getrieben und gleichzeitig selber mit Credit Default Swaps CDS hochprofitabel auf deren späteren Ruin gewettet haben. Aber diese aktiven "Smart Alpha"-Strategien stehen ja auch den Kleinanlegern offen. Für den, der sich damit auskennt und der die richtigen reinen Alpha-Vehikel findet z.

Ergo sind 0,5 Prozent p. Entsprechend sind 0,18 Prozent p. Und beim wild entschlossenen Umschichten von iShares in Vanguard sollte man beachten bzw.

Langjährige Erfahrung lehrt zuguterletzt, dass auch sehr faire alteingesessene Anbieter nicht vor frechen Gebührenerhöhungen zurückschrecken, wenn mit einem neuen Besitzer ein anderes Management einzieht. Ich selber habe das bei Robeco besteht seit erlebt, der als globaler Aktienfonds! Nach dem Besitzerwechsel zur Rabobank wurden diese innerhalb weniger Jahre dreist versechsfacht, d.

Auf meine Rückfrage nach Hintergründen und vor allem nach entsprechenden Leistungsverbesserungen kam nur die dürre Antwort, dass das "nur" eine Anpassung an marktübliche Gebühren sei. Ab da nicht mehr mit mir. Langer Rede kurzer Sinn: Es ist, wie auch Finanzwesir rät, meist besser oder zumindest nicht schlechter, nichts zu tun und einfach nur neue Mittel zukünftig in günstiger erscheinende Produkte zu investieren.

LeserC, laesst du dich gerne beschenken? Natuerlich hofft die Bank, dass du doch bald umschichtest, und aktionistisch wirst So funzt unsere Wirtschaft: Sonderangebote an jeder Ecke, Hoffnung auf Mitnahme-Effekte, Mischkalkulation, Kundenbindung oder auf Faulheit dann wird halt im zweiten Vertragsjahr zu gelangt, wenn nicht gekuendigt wird Gerade selbst erlebt bei der Autoversicherung: Solange du die Stops der anderen abfischst Meiner Meinung nach muss es Euro zu 90 Euro sein.

Die sind wohl deshalb so auf Tradegate fixiert, weil dort keine Handelsplatzgebühren zu zahlen sind. Wenn der Broker dann auch keine Gebühren erhebt wie die DiBa ist das grundsätzlich zunächst einmal attraktiv. Und natürlich entbindet es nicht davon nachzurechnen, wo es im Einzelfall billiger ist. Da ist auch nichts verdeckt, sondern jeder kann sehen wenn man sehen will , dass der Spread an anderen Handelsplätzen meistens nicht immer geringer ist.

Man muss eben rechnen! Bei so vielen Nullen hätte ich mich auch vertippt. Die Charts beinhalten bereits die Kosten? Man muss ein bestimmtes durchschnittliches Guthaben im Monat auf seinem Depot- Verrechnungskonto vorhalten, und dafür bekommt man dann "freebuys" gestaffelt, wer mehr Geld parkt, kriegt auch noch mehr freebuys.

Warum sind eigentlich so viele Anleger auf kostenlose Orderausführungen oder auf Tradegate fixiert? Naja, das Menschen gern sparen wollen, ist ja kein unschwer zu verstehender Trieb, und auch recht nachvollziehbar, wird ja auch von allen Seiten zu recht auf die Wichtigkeit der Kostenminimierung ergo damit so wenig wie möglich von der potentiellen Rendite abfällt hingewiesen.

Natürlich sollte auf der anderen Seite auch jedem denkenden Menschen klar sein, das kein Anbieter wirklich was einfach so zu verschenken hat. Es sind und bleiben halt profitorientierte Unternehmen, keine gemeinnützigen Wohlfahrtsvereine - wenn da mal Einer günstiger als der Andere ist, steckt dahinter meist auch nur eine bestimmte Strategie, zB Kundengewinnung mit befristeten Marketingaktionen, oder es werden an anderen Stellen dafür wieder zusätzliche Kosten abgegriffen.

Da passt das Thema auch eigentlich besser hin, wenn wir das fortsetzen wollen, da es hier ja nur um Vanguard geht Direkte, eindeutige Werbung i. Ist alles auch ein bischen relativ. Das Problem beim Tracking Error Regret ist, dass man da bei der Argumentation schon klarer trennen sollte, was eigentlich davon nun Kritik am konkreten Smart Beta -Produkt ist, oder was davon eigentlich im Grunde auch nur Kritik am Anleger selber der eben mit seinen Produkten nicht richtig umgehen kann ist.

Oder mal als allgemeineres Beispiel - wenn ich mit dem typischen Sparervolk diskutiere, sagen die über Aktien insgesamt im Grunde eigentlich auch fast das gleiche Aktien sind nur Hype, Abzocke, und am Ende bescheren sie nur hohe Verluste wie du über Smart Beta im speziellen. Da können auch die Lösungen darauf die gleichen sein - es kommt halt immer auf die Herangehensweise, das Wissen und die jeweilige Einstellung an.

Naja - ich wäre bei Vergleichen mit Hypotheken und Derivaten doch ehrlicherweise noch sehr zurückhaltender. Erstmal generell, sie sind und bleiben ja auch ETFs allgemein sind also prinzipiell so "sicher" wie alle anderen normalen ETFs auch - es gibt daher bei ihnen auch keinen "Ruin-Grund" den es nicht auch bei normalen ETFs geben würde. Die "treiben" einen auch eh nicht unbedingt "massenhaft in ETFs" egal ob Smart Beta oder Standard - die verticken lieber noch ihre alten anderen höherpreisigen Produkte, weil sie an ETF zuwenig verdienen das Elend der Bank"beratung" ist ja hinlänglich bekannt - ETFs sind immer noch eher ein Käufermarkt also die Anleger gehen auf eigene Nachfrage und Interesse darauf hin.

Ich meine, Smart Beta abzulehnen ist ja legitim, und es gibt auch durchaus nachvollziehbare Argumente dazu, aber das ist mir dann doch etwas zu unpassend pauschal. Wenn du das anders gemeint hast, spezifiziers halt nochmal. Frei nach mir selbst: Passivinvestor hat es bestimmt mittlerweile verstanden Ja, ihr habt recht, ich habe mich verrechnet.

Leider habe ich bei der Prozentrechnung eine Null zu wenig verwendet. Der von Dir angegebene Link ist wohl leider nicht der korrekte Link. Meinst Du denn, dass es sich lohnt, mein Hauptdepot bei comdirect zu belassen und ein Zweitdepot nur für Sparpläne bei der DKB zu eröffnen? Dann könnte ich z. Allerdings denke ich mir, dass wenn ich schon einmal umschichte, es sinnvoll sein könnte, ein einfacheres Modell zu verfolgen.

Dann gibts kein nerviges Rebalancing mehr. Der Finanzwesir schreibt ja auch, dass er, wenn er nochmal anfangen würde, die 1-Fonds-Lösung bevorzugen würde. Ich habe mich auch entschlossen mein angespartes nicht länger nur auf dem Tagesgeldkonto verwesen zu lassen sondern möchte auch in einen ETF investieren. Leider bin ich blutiger Anfänger und ein wenig überfordert. Ich bin 24, Student und mein Gesamterspartes beläuft sich auf etwa Darüber hinaus wollte ich monatlich 75 Euro beiseite legen und quartalsweise oder halbjährlich um Gebühren zu sparen in den ETF übertragen.

Aufgrund der Änderungen in der Besteuerung würde ich vermutlich noch bis warten mit dem investieren. Ja, die Charts beinhalten auch alle internen Produktkosten. Die Kosten werden ja auch aus dem im Produkt angelegten Kapital bezahlt und mindern so ceteris paribus die Performance-Entwicklung.

Die TER stellt ja auch nur den erfassbaren Block von wiederkehrenden Kosten dar, die der Anbieter kalkulieren kann mit gewisser Marge, dass ab einem bestimmten Zielvolumen auch etwas als Gewinn für ihn übrig bleibt. Daneben gibt es aber noch einige Kosten, die eben nicht im Voraus geplant in der TER stehen, und auf der anderen Seite auch Möglichkeiten für die Anbieter, Zusatzgewinne zu erwirtschaften.

Am bekanntesten ist ja die Wertpapierleihe, die Gewinne daraus kann ein Anbieter ja nach Ermessen auch zum Teil wieder dem Produkt zugute kommen lassen, und so den Nachteil einer höheren TER wieder etwas ausgleichen und eine gute Performance hinlegen. Wenn dich das weiter interessiert, hier z. Nach dem Lesen wird dir dann auch klarer, warum es eben in der Praxis oft dann doch nicht so oberflächlich einfach "Der ETF mit der niedrigsten TER wird auch immer der mit der besten Performance sein" ist leider, da das die Auswahl für Perfektionisten ja nicht unbedingt simpler macht, aber damit muss man halt umgehen.

Die Kommentare eines jeden Einzelnen werden hier nicht sofort nach dem Schreiben veröffentlicht, sondern müssen erst noch vom Finanzwesir freigeschaltet werden um Spam etc. Also wenn du dich fragst "ja sehen die sich denn nicht gegenseitig, dass schon jemand bereits dasselbe gesagt hat? Das ist aber wie gesagt nicht so, sondern liegt nur an der Freischalt-Methode.

Zur Ein-Fonds-Lösung wurde ja bereits hier schon was geschrieben https: Dafür spricht halt die sprichwörtliche Einfachheit - nur in ein Produkt anlegen, sich um nichts weiter kümmern müssen, zb kein Rebalancing etc. Aber das ist halt der individuelle Punkt, was als "einfach" oder kompliziert empfunden wird, ist auch bei jedem Anleger unterschiedlich.

Manche haben kein Problem mit zwei oder mehr ETFs umzugehen, bzw werten halt die Möglichkeit der Anpassung der einzelnen Regionengewichtungen als Vorteil höher als den vermeintlichen Aufwand dabei im Ein-Fonds ist man halt an die vorgegebene Gewichtung gebunden, und viele Anleger wollen davon lieber nach eigenem Ermessen abweichen. Aus diesen verschiedenen Ansätzen musst du halt deinen eigenen wählen. Da geht es auch nicht um ein allgemeines "richtig oder falsch" für Alle, sondern nur um ein "passt zu mir", je nach deinen individuellen Ansprüchen und Bedürfnissen.

Bin zwar nicht betroffen an der Stelle, aber das Problem ist die Zeitverzögerung mit der die Kommentare erscheinen. Also A schreibt etwas um Plötzlich sieht es so aus als würden zig Leute sich gegenseitig wiederholen ;.

Ich sage ja immer: Auch wenn ich nicht immer antworte: Ich schätze diese Kommentare sehr und freue mich über die Qualität.

Mein Ziel ist der literarische Salon des Interessante und geistreiche Diskussionen, die man gerne liest und die einen schlauer machen. Bedeutet nicht, mir nach dem Mund zu reden.

Dieses wunderbare Bioptop zieht Parasiten an. Kommentarspammer, die die Kommentare mit sinnbefreiten Links zutexten. Vanguard-ETFs diversifizieren gut, wird in diesem Artikel thematisiert. Kommt ein SEO vorbei, will einen Link ablaichen und schreibt: Sollte man auch auf Immobilien ausdehnen.

Ich finde Makler Meier in Düsseldorf ganz toll". Das muss ich alles rausfiltern. Das ist nicht immer so plump, wie oben beschrieben. Dazu kommen die ganzen Schwachmatten aus dem Ausland, die Euch Kredite und Körperteilverlängerungen anbieten möchten. Es gibt da mittlerweile eine ganze Schattenwirtschaft, die nichts anderes macht als Blogger zu belästigen.

Ich habe gestern einen Anwalt kennengelernt, den ich gebeten habe doch mal zu prüfen, ob man deutschen Kommentarspam nicht abmahnen kann. Dann könnte ich da mal mit dem eiseren Besen durchkehren. Letztlich leiden wir alle unter diesen Parasiten. Mir wäre es auch lieber, die Kommentare würden einfach durchlaufen. Aber dann wäre dieser Blog innerhalb von 30 Tagen unbewohnbar.

Diese Motivation ist nicht akzeptabel. Man geht nicht an die Börse, weil die Zinsen auf dem TG so niedrig sind, sondern weil man an der weltweiten Produktivität teilhaben möchte unternehmerische Beteiligung und davon überzeugt ist, dass die Börse langfristig dazu das geeignete Instrument ist. Oft liest man ja "Wer nicht an die Börse geht, ist der Dumme".

Wer nicht vom Konzept "unternhmerische Beteiligung" überzeugt ist, wird an der Börse keinen Erfolg haben, da er die Täler der Tränen nicht durchsteht. Spar Dir den Aufwand und die Transaktionskosten. Wenn Du Glück hast, erwischt Dich die Krise mit Dann mit 28, in einem der ersten Beufsjahre, wenn Dein verfügbares Einkommen explodiert und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt werden hast Du für kleines Geld Deinen Schock hinter dir.

Du hast einen Zyklus mitgemacht 4. Dann bist Du bereit für mehr Nullen. Pack Deine Sparrate lieber aufs Tagesgeldkonto, damit Du die Mietkaution hinterlegen kannst, wenn Du nach dem Studium umziehst, um eine erste Stelle mit Perspektive anzutreten. Die Frage ist jetzt nur, wie ich diesen Fonds bespare. Die Einmalanlage über comdirect mit Kauf an der Börse ist nicht das Problem. Doch wie mache ich das mit einem Sparplan? Die Legende lebt und ist medial präsent, obschon er den Stab bei Vanguard schon vor etlichen Jahren an seinen Nachfolger übergeben hat.

Vanguard hat zwar einen sehr guten Namen, aber die wollen auch Geld verdienen und bieten gut verkäufliche Produkte meist am günstigsten an. Bereits unter Bogle wurden z. Das ist so wie die Mutter zu den Kindern sagt: Denn so wird der spätere Weg zur Tugend der Indexfonds bzw.

Ich hoffe ja, da ich dieses Thema bereits woanders detailliert "zerpflückt" habe. Um diesen Blog nicht mit unnötigen Wiederholungen vollzuspammen, darf ich dich auf meinen oben schon verlinkten ausführlichen Beitrag dazu verweisen und würde mich über deine gern kritischen Kommentare dort freuen. Vielleicht wird dir die gefühlte Dreistigkeit dort klarer. Die "paar Basispunkte" TER sind, wie hier schon mehrfach erwähnt, leider nur die ausgewiesene Spitze vom ca. Insbesondere die hochgelobten warum wohl?

Und die Finanzindustrie lebt primär vom Umsatz. Auch die Hypothekenkrise wurde primär und fast unglaublich nur deswegen ausgelöst, weil die Bankster mehr Umsatz machen wollten, um Ihre Boni hochzutreiben, nicht etwa weil die Übernahme der damit verbundenen Risiken Strategie der Banken war!

Nö, kann leider nicht klarer getrennt werden, wie vieles im hochkomplexen Finanzmarkt. Wie hier und hier von mir und auch von Joerg schon erläutert, werden die meisten "Smart Beta ETFs" irgendwann wieder geschlossen, wenn deren Volumina durch massenhaftes Realisieren des "Tracking Error Regrets" unter die Wirtschaftlichkeitsgrenze gesunken sein werden.

Dieses "Smart Beta"-Sterben hat ja bereits begonnen, wie in den beiden o. Links schon an einzelnen Beispielen aufgezeigt und jetzt mit steigender Tendenz, siehe: Auch wer in Hoffnung auf zeitlich begrenzte Verlustphasen evtl. Jahrzehnte durchhalten wollte, muss den aktuellen Buchverlust zwangsweise realisieren. Wie willst da Ursache und Wirkung trennen?

Allein darüber beklage ich mich, denn das ist unlauteres Geschäftsgebaren so wie einem diese penetrante "wissenschaftlich evidenzbasierte" Werbung dafür aus allen Ecken und Enden dieser Mafia z. Die späteren Auswirkungen von diesem Hype mögen hoffentlich andere und weniger tragische sein. Aber, wie dargestellt, die Masche des schamlosen Ausnutzens der Ahnungslosigkeit der Massen unbedarfter Anleger zu deren Nachteil nur zum Gebührenschinden bzw.

Aber haben wir "Neueinsteiger" die es gerne unkompliziert mögen, nicht eine Sache vergessen? Das Ding ist Ausschüttend. Wer sich in der Vermögensaufbauphase befindet, hat mit einem Ausschütter nur mehr Arbeit und einen Zinses-Zinsverlust durch die vorab einbehaltenden Steuer der Ausschüttung ab Ich muss sie deshalb wieder per Hand am Ende des Monats reinvestieren, bekomme krumme Zahlen bei ETF-Anteilen, die mich bei einem etwaigen Brokerwechsel behindern, und die Ausschüttung liegt unnötig ohne zu arbeiten auf dem Referenzkonto rum.

Selbst im Jahr , wenn ich tatsächlich so eisern gespart habe, dass ich die Millionen zusammen habe, kann ich von den So sehr ich Mr. Bogle und Vanguard bewundere, als Einsteiger ist es ab dem 1. Oder habe ich als Grünschnabel hier etwas übersehen? PassivInvestor Wo gibt es den denn als Sparplan? Passivinvestor Was spricht gegen Onvista als Lösung?

Ich habe die Freebuy Aktion übrigens so verstanden, dass man hier kein Freebuy Konto braucht sondern auch das Flat Konto von der Aktion profitiert. Denn die Aktion nennt sich ja "FreeBuy", da steht aber nirgends, dass ein Freebuy Depot vorhanden sein muss. Werde bis Ende mich hierüber einkaufen mit Einmaleinlagen über den Zeitraum verteilt und dann ab mich weiter umschauen, wer hier was sparplanfähig anbietet vlt.

OnVista ja sogar selber. Wenn man den Verkauf einfach ausklammert, dann ist ein Thesaurierer mit Vorab pauschale netter. Ansonsten kommt es aufs Gleiche raus: Sonst zitiere ich mal den Finanzwesir https: Ich handele schon lange über die freebuys. Das ist gestaffelt von bis Früher gabs in der höchsten Klasse mal 25 - heute leider nur noch 10Fb. Generell noch eine Anmerkung: Wenn ich den Vergleich zwischen dem Vang. Ich kann da kaum eine Abweichung erkennen. Da macht dann die Diff. Warum ist die Diff.

Ungeachtet der üblichlicherweise geringen absoluten kostendifferenzen, die bei einem durchschnittlichen Portfolio anfallen, ärgert mich dieses geographische Preigefälle dennoch. Diese Überlegung mache ich insbesondere auch in Hinblick auf die kommende Steuerreform, da dann erst diese ETFs nicht mehr mit Strafsteuern belegt werden.

Hab ich lange vorher schon gelesen. Dazu hatte ich woanders auch schon was gesagt. Da vermischst du mir wieder zu leicht einige Sachen. Das Bild was du hier zeichnest tritt so doch nicht oder nicht so häufig, dass man es zum Generalmodell erheben sollte auf: In der Realität sieht die Sache doch meist ein bischen anders aus. Die meisten neu-eröffneten ETFs also überhaupt generell, und umso mehr ja immer, je weiter es sich auch um "Nischen-Geschichten" handelt, da sind Smart Beta auch nur eine Variante, aber es gibt auch noch viele "nichtsmarte" davon, zB Spezial-ETFs auf einzelne kleine Länder oder Branchen bekommen zum Start nur etwas Seed-Money zb 5 Mio mit auf den Weg gegeben, dann müssen sie sich am Markt ums Anlegerinteresse bewehren man sollte ja eigentlich meinen die Anbieter hätten schon vorher etwas Research betrieben, ob auch wirklich genügend Interesse nach den Produkten besteht, aber oft werden auch einfach viele "Testballons" gestartet, um auszuprobieren was Geld anzieht und was nicht.

Es werden am Ende auch hier doch immer noch die selben Basis-Anlegertugenden benötigt wie bei der Aktienanlage generell.

Man muss davon überzeugt sein, man muss etwas Grundwissen zum Verhalten mitbringen um damit umgehen zu können, man muss langfristige Herangehensweise haben zum durchhalten können und sich von phasenweisen Abschwüngen nicht vom Plan abbringen lassen. Wer das schafft, kann auch Smart Beta -ETFs richtig einsetzen oder beurteilen, ob er sie überhaupt einsetzen will.

Wenn nicht ist auch gut, und wenn ja, wird er es wenigstens auch eher langfristig schaffen - und wer diese Tugenden eben noch nicht mitbringt, der hat halt selbst ein Problem und zwar nicht nur bei Smart Beta, sondern bei allen Aktien-ETFs , und sollte lieber erstmal daran arbeiten, bis er wirklich überzeugende Entscheidungen treffen kann, die er nicht kurze Zeit später wegen Regret wohinter ja im Grunde immer Fehlvorstellungen stecken ändert. All das sagen einem auch schon seriöse SB-Vertreter und können ja nichts dafür, was die unseriösen machen und geben offen zu dass es hier nicht ums schnelle Reichwerden geht, sondern nur langfristige Durchhaltefähigkeit belohnt wird, und man dafür bereit sein muss auch zyklische Unterperformances durchzustehen.

Wer das ignoriert und damit weiter Fehlvorstellungen und mit dem falschen Verhalten an die Sache rangeht, der ist am Ende selber schuld. Wenn es um Gebührenschinderei und Bonimaximierung geht, sind in der Reihenfolge der Bank-Schweinereien noch ne Menge anderer Sachen weit vor den Smart Beta - ETFs angesiedelt, also da hebe ich mir den Hauptteil meines Zorns lieber für ganz andere Produkte auf, das am Ende für Smart Beta nur relativ wenig dabei übrigbleibt.

Und wenn sich jeder Anleger darüber nicht nur beschweren, sondern was ändern will, muss er eben erstmal an seiner eigenen Ahnungslosigkeit arbeiten. ETFs egal ob Smart oder nicht jedenfalls nicht, ganz bestimmt nicht als erstes, und wenn überhaupt nur später auf eigene Kundennachfrage deshalb ja gesagt, ETFs sind ein Käufermarkt.

Wie du den Vanguard besparst: Irgendwann sind vielleicht auch die Vanguards bei Comdirect dann später mal richtig sparplanfähig, aber man muss ja nicht deshalb nur untätig warten, sondern halt solange selbst aktiv werden.

Was du mit deinen alten ETFs machen sollst? Musst du selbst entscheiden: Na, häufig nicht, aber konkret und eklatant halte ich die Aussage von Kommer in seinem sehr populären Hauptwerk schon, dass "DFA So einen krassen Stuss, insbesondere in direkter Verbindung mit der tatsächlich besten KAG der Welt Vanguard, schreibt doch niemand in sein populäres Hauptwerk, damit es werbewirksam zitiert werden kann, ohne sich das bezahlen zu lassen.

Dass es dort nur einmal vorkommt, halte ich für eine geschickte Taktik, damit es kaum jemand auffällt oder wer hier wusste das schon? Durch widersinnige Werbung dafür sollen rationale deep cost plain vanilla ETF buy-and-hold Anleger verunsichert und ins wesentlich rentablere "Very-dumb-Alpha"-lager gezogen werden.

Deine Relativierungen konterkarieren diese edlen Absichten hier leider und tragen nicht allzu sehr dazu bei, hier nach Orientierung suchenden Anlegern zu helfen und vor der Verirrung durch diesen "very dumb" Schrott zu schützen. Vielleicht glaubt der Kommer sogar selber an diesen Widersinn bin mir da nicht so sicher , denn ich kenne auch einige andere Honorarberater, die genau denselben pseudowissenschaftlich "evidenzbasierten" Quatsch von sich geben, s.

Das habe ich doch auch nicht anders geschrieben, oder? Ich hatte nur betont, dass es kein allgemeines Aktien-Problem ist, wie du erwähnt hattest. Leider haben die nicht nur mitunter ein paar Prozent Underperformance sondern oft über Jahrzehnte etliche zig Prozent, z.

Denn selbst bei Mio kann bei etlichen zig Prozent Underperformance die Wirtschaftlichkeitsgrenze irgendwann unterschritten werden. Und wenn, dann genau nahe dem Tiefstpunkt, wenn es danach wieder in Outperformance umschlagen würde. Und das reicht m. Denn was würden die meisten gut informierten Ableger in D sagen, was man tun muss, um etwas Grundwissen mitzubringen? Na ich würde mal tippen, den Kommer lesen, oder?

So und dann schaust du dir mal sein populäres "Weltportfolio" an. Da kann man nur sagen, Amerika, du hast es gut mit Bogle und Swensen, die die Anleger nicht so verblöden wie unser Kommer.

Na klar, dass Smart Beta nicht das Schlimmste ist. PS zu selektiven Faktor ETFs, die zu einer passiven Anlagestrategie gehören sollen, mit denen Kleinanleger den Markt systematisch schlagen können sollen, obwohl der das an anderer selber Stelle klar in Abrede stellt, ist doch krasseste Anlegerverblödung, gegen die nur eine verschwindend kleine Minderheit mit sehr tiefen Kenntnissen und Erfahrungen in der Materie gewachsen ist!!!

Es ist einfach diese durch hochbezahlte Experten der Finanzindustrie erreichte Breitenabdeckung aller Anlegerschichten, die mich tierisch ärgert. Das ist doch vom Vorgehen genauso wie vor der Hypothekenkrise, wo diese hochbezahlen Experten 99, Und die ganz wenigen warnenden Stimmen wurden auch belächelt "Was hat der eigentlich? Hypothekenanleihen sind doch noch nie eingebrochen.

Daher plädiere ich für "wehret den Anfängen" und redet diese eklatanten Missstände nicht klein! Es geht mir und im Finanzwesir-Blog auch nicht um die Mehrzahl der völlig Ahnungslosen, die sich von den Banken nach wie vor die teuersten aktiven Abzocker-Produkte andrehen lassen, sondern um die wenigen aber langsam für die Finanzindustrie bedrohlich mehr werdenden aufgeklärteren, die sogar Geld für Honorarberater in die Hand nehmen, und von denen dann "Very-dumb-Alpha"-Schrott angedreht bekommen.

Wenn das bei meinen 2 Stichproben schon der Fall ist, wird das wohl bei fast allen anderen Honorarberatern sehr ähnlich laufen. Nur wie wollte der denn einem vorgebildeten gut situierten Anleger seine Daseinsberechtigung erklären? Also "wehret den Anfängen"! Unser lieber Albert exerziert uns zum Glück als einer der ganz wenigen Letzteres vor.

Konkreter Anlass für meine Rage ist übrigens ein mir empfohlener Honorarberater, den ich für eine spezielle Hilfeleistung aufgesucht habe und sogar engagieren wollte. Hallo Smartinvestor, jetzt lehnst Du Dich aber sehr weit aus dem Fenster.

Ich kenne Herrn Kommer persönlich und halte ihn für einen sehr integren Menschen. Er ist durch und durch Akademiker und weniger Publizist.

Ihn fasziniert die Finanzmarktforschung. Er ist da ganz tief drin. Leute mit dieser Erfahrung verstehen so viel, dass sie - mit Verstand - Strategien ausprobieren, die für uns Normalos wie Zaubertricks aussehen.

In der aktuellen Ausgabe hat Herr Kommer als Publizist dazu gelernt und ist vorsichtiger geworden. Seine ETF-Liste ist ausdrücklich wird mehrfach wiederholt rein didaktisch und keine Produktempfehlung. Bezüglich der Übergewichtung von SC und Value schreibt er:. Die Vereinfachungen würden vermutlich die langfristige erwartete Rendite reduzieren und das vermutlich das Risiko erhöhen, aber der Effekt wäre eher geringer sein, als der Leser annimmt.

Typisch für den akademischen Kommer: Er schreibt "langfristige erwartete Rendite", wo der grob hobelnde Finanzwesir einfach "Rendite" genommen. Ich kann da keine Irreführung irgendwelcher Leser sehen und werde das Buch jederzeit empfehlen. Was das Thema "bezahlter Büttel der Finanzindustrie angeht": Wer sich seinen Lebenslauf anschaut, ahnt: Dieser Mann dürfte sich mittlerweile in einer Position befinden bei der man auf merkantile Reize nur noch äusserst verhalten reagiert.

Herr Kommer kann sich eine eigene Meinung leisten. Und die ist eben, dass er DFA gut findet. Das ist weder verwerflich, noch illegal. Wer seiner Meinung blind folgt ist selbst schuld. Da gilt das biblische: Wenn's dann schief läuft kommen sie ums Eck und plärren. Wobei wir bei der Käuferseite wären: Meiner Meinung ist das ein "Halb zog sie ihn, halb sank er hin". Ja, die Fonds-Industrie lockt mit Alpha, aber die verehrte Kundschaft lässt sich auch gerne locken.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich halte Herrn Kommer für einen guten Mann. Er ist kompetent und integer. Danke, das ist ja schon mal beruhigend. Dann können wir uns ja auf seine handwerklichen Schwächen konzentrieren. Denn davon findet man leider so einige in "Souverän investieren" und auf seiner Website , z. Wie kann man so einen Widersinn schreiben?!? Würde das gern verstehen, zumal das jetzt unreflektiert von vielen anderen Honorarberatern so kopiert wird, s. Aber auch wenn das keine direkte Produktempfehlung sein soll, so würde ich gerade von einer rein didaktischen Liste wie auch von dem zugrundeliegenden de facto Standards setzenden "Welt-Portfolio" in einem Grundlagenbuch für Einsteiger erwarten, dass es dieser Zielgruppe in jeder Beziehung gerecht wird, d.

Wie soll man sonst daraus lernen? Ich leider nicht, denn dass man reihenweise Depotvorschläge mit hohen Faktor-Tilts von blutigen Anfängern in Foren findet, die wie selbstverständlich davon ausgehen, dass man damit automatisch den Markt schlägt, halte ich schon für Irreführung von seinen typischen Lesern. Die einzige Schwäche ist der für manche schwer verdauliche trockene akademische Schreibstil, der m. Wer sich freiwillig und gezielt zu einer solchen Leitfigur wie Kommer aufbaut, trägt zwangsläufig hohe Verantwortung für die Geleiteten, der er im Gegensatz zu Swensen leider nicht gerecht wird.

Der "Finanzwesir" wird seiner Verantwortung m. Womit wir wieder beim eigentlichen Thema wären. Der Erfolg von Vanguard hat seine Ursache in der rechtlichen Konstruktion als genossenschftsähnliches Konstrukt. Das bedeutet aber auch, dass Vermögen der Anleger und Vermögen der Gesellschaft miteinander verschwimmen und nicht mehr klar trennbar sind.

Sondervermögen, wie wir es in Deutschland kennen, kann es bei einer solchen Konstruktion nicht geben. Und das ist eben die Kehrseite der Medaillie. Ich denke der "Widersinn" entsteht dadurch, dass nicht klar definiert ist was mit "den Markt schlagen" gemeint ist.

Rein aus der Sicht einer höheren Rendite: Dann schlägt der riskantere Aktienmarkt den Anleihenmarkt, darum wählen Rendite-hungrige Investoren eine hohe Aktienquote.

Aus der Sicht einer höheren risikoadjustierten Rendite: Dann ist es sehr schwierig wenn nicht sogar unmöglich den Markt zu schlagen, das gilt innerhalb eines einzelnen Marktes und die Mischung aller Märkte ist in der Theorie noch effizienter, daran kann auch Smart Beta nichts ändern.

Ob man nun innerhalb des Assets Aktien noch eine Subasset-Allokation pflegt ist viel weniger entscheidend als überhaupt in Aktien investiert zu sein. Und noch viel wichtiger ist eine möglichst hohe Sparrate, damit man überhaupt was investieren kann Ihr vertretet beide Eure Position hervorragend, klar in der Sache aber höflich im Ton.

Dafür bin ich sehr dankbar. Normalerweise rutscht sowas schnell in die Tiefe und es werden Tiernamen ausgesprochen. Doch denke ich, dass nun alle wesentlichen Argumente ausgetauscht sind. Ihr markiert die beiden Enden der Glockenkurve. Ich glaube, zu einer Einigung in der Sache wird es nicht kommen. Wer nach dem Studium dieser Bachelor-Arbeit nicht fähig ist selbständig zu entscheiden, dem ist nicht zu helfen ;-. Gestatte mir auch eine kurze Schlussbemerkung: Mein Ende der Glockenkurve habe ich vor langer Zeit aus Erfahrung und notwendigem Selbstschutz eingenommen, nachdem ich meine unzureichende Interpretation kleiner Ungereimtheiten mit gerichtlich bestätigt erlittenem 5-stelligen Betrug bezahlen musste.

Aber zum Glück befinde ich mich dort in illustrer Gesellschaft u. By not being skeptical enough about the motivations of the investment industry, millions of investors The real tragedy was that this damage was entirely preventable.

The prudent investor treats almost the entirety of the financial industrial landscape as an urban combat zone. You are engaged in a life-and-death struggle with the financial services industry. Wer gesellt sich zur eigenen Sicherheit dazu? Denn es ist manchmal noch viel schlimmer als man sich ausmalen kann.

Wenn du magst, kannst du ja von deinem Betrugsfall berichten, um was es da genau ging, davon können vielleicht auch andere Leser noch als abschreckendes Beispiel was lernen? Am besten natürlich unter einem anderen, passenderen Artikel, da wir diesen hier mal lieber nicht weiter überstrapazieren wollen ;-. Genau das war ja der Punkt auf den ich eigentlich hinauswollte. Also bei aller gesunden Grundskepsis gegenüber der Finanzindustrie die einzelnen Sachen auch noch differenziert genug betrachten und nicht einfach über einen Kamm scheren, bzw schlechte Erfahrungen von einem Segment auf ein anderes übertragen, als ob ETFs zB in einen gleichen Topf wie mit Hypotheken oder Derivaten, etc.

Also was wir hier unter Eigenverantwortung verstehen, das Wissen darüber, wie man seine persönlichen finanziellen Ziele erreicht, und welche Instrumente dafür hilfreich sind und welche eben nicht - am meisten gewinnt man also schon daher, indem man einfach den gröbsten Beschiss vermeidet.

Ja, das wird das beste sein, diesen Betrug mal detailierter zur Abschreckung zu beschreiben. Wo wäre denn ein besserer Ort für "Lug und Trug"? Hallo Smartinvestor, wenn Du willst: Schreib Deine Geschichte auf und schick sie mir.

Dann schauen wir uns das an wenn Du kein Berufsscreiber bist, werde ich Dich vielleicht um eine zweite Iteration bitten und dann kann ich das unter Deinem Namen Smartinvestor, Dein richtiger Name tut nichts zu Sache veröffentlichen. Kommt halt drauf an um was es da genau ging.

Wenn es mit einer bestimmten Assetklasse zusammenhing, findet sich bestimmt ein passender Artikel über so ziemlich jede Assetklasse wurde ja hier schon geschrieben an den man das dranhängen kann.

Franzsack wie bist du nur auf den Namen gekommen? Kann das nicht jede Bank für sich selbst entscheiden? Oder ist ein ETF universal, also alle Banken betreffend, entweder sparplanfähig oder nicht sparplanfähig?

Haben andere das Problem auch? Leider nur Renten-ETFs aber immerhin! Sparplan Wünsche werden auch erfragt. Google Alert hat gerade folgende Ankündigung in mein Postfach gespült: Im Artikel stehen leider nur die kostenlosen Sparpläne, aber da dort der Vanguard EM dabei ist, gehe ich stark davon aus, dass All-World und Developed World zumindest kostenpflichtig verfügbar sein werden.

Ich glaube am Ende der Broker, wobei wohl auch Dinge eine Rolle spielen wie an welcher Börse der Fonds verfügbar ist, was wiederum von der Fondsgesellschaft beeinflussbar ist. Bei DeGiro müssten die doch eigentlich in Amsterdam handelbar sein, zumindest hatte ich das dort mal in einer Übersicht gesehen.

Es sollen nicht mehr als ETF sein. Meine Haltedauer ist etwa 20 Jahre und etwas Risiko ist kein Thema, da ich gerne ein solides Wachstum i. Die Asset-Allokation ist eine sehr persönliche Angelegenheit, da musst du u. Eine Empfehlung kann ich dir allerdings geben: Wir leben zurzeit in einer Welt mit geringen Zinsen und hohen Bewertungen für viele Assets, wo soll denn diese hohe Rendite herkommen? Also lieber weniger erwarten und sich positiv überraschen lassen als andersrum. Hallo Alex, Prozent p.

Leider ist mit Anleihen kein fix income erzielbar. Kurz- und mittelfristige Anleihen haben einen negativen Nominalzins real sind sie sogar meilenweit im Minusbereich. Ich würde deshalb zu anderen Zinsprodukten greifen, die zumindest ansatzweise einen Inflationsausgleich gewährleisten können.

Dann sind USA und Europa annähernd gleich stark vertreten. Ich persönlich lasse höhere Beträge gerne langsam "einlaufen" 24 Monate zu gleichen Teilen. Okay, die Kurse können davonlaufen.

Was meinst du denn mit 'etwas Risiko' genau? Von aktivem Investment mit Stockpicking und Markettiming ganz zu schweigen So ganz kann ich die Auswirkungen nicht abschätzen.

Ich liebäugle aktuell nämlich stark mit Folgendem:. Bin Einsteiger und möchte nach einer Einarbeitungsphase endlich loslegen. Dickes Lob an den Wesir und die Community. Habe das Gefühl, dass meine Lernkurve hier ordentlich nach oben geht.

Ob es "dramatische Auswirkungen" hat, nun darauf zu verzichten zumindest solange, bis Südkorea eh nicht auch bei MSCI irgendwann mal automatisch in den Kreis der Developed World Länder aufgenommen wird, was bestimmt auch spätestens in ein paar Jahren genauso passieren wird , kann ich dir nicht sagen, aber nur soviel: Ausserdem muss ich ständig entscheiden in welchem Verhältnis ich die beiden ETF dann "bespare.

Gefällt mir eigentlich ganz gut. Wobei sich mir die gleiche Frage wie bei 1. Rendite ist schlechter als beim World. Zumindest die letzten Jahre. Währung allerdings auch in Euro. Zumindest was die Rendite angeht Oder sollte ich das so nicht sehen? Dann sehe ich immer nur drei Sterne von Morningstar Wie wichtig sollte mir das sein? Ich verlinke dazu einfach mal meine Antwort, wo ebenfalls jemand gefragt hatte "warum überhaupt in EMs investieren, die liefen doch die letzten Jahre nicht so gut?

Wenn du wirklich langfristig anlegen willst, solltest du auch eine wirklich langfristige Sichtweise entwickelt haben - zum Beispiel eben auch den langfristigen Wertverlauf des MSCI EM also seit Beginn kennen, nicht nur auf die letzten Jahre blicken, sondern lieber Jahrzehnte nach vorn. Keine Ahnung wie wichtig für dich das Sterne-Rating von Morningstar sein sollte, für mich spielt es jedenfalls weniger eine Rolle. Ich habe einfach meine Zielkriterien und suche mir danach meine ETFs aus, ohne auf die Sterne zu achten sieh's mal so, wenn ein ETF 5 Sterne hat, aber eben nicht meinen Kriterien entspricht, dann nehme ich ihn eben nicht.

Wenn dich etwas genauer interessiert was die Sterne überhaupt aussagen, hier: Liegt hpts einfach daran dass der Handel an den Börsen der Schwellenländer noch etwas ineffizienter ist als in den fortgeschritteneren Industrieländern. Jakarta ist halt nicht die Wall Street. Gib am besten einfach mal folgende Stichworte in die Suchfunktion des Blogs, oder generell Internet ein: Kurz gesagt, du legst einmal eine Verteilung der Gewichtung von World und EM in deinem Portfolio fest, und sorgst den Rest der Zeit eigentlich nur dafür, dass die auch durch unterschiedliche Kursentwicklungen bedingte Abweichungen im Rahmen eingehalten werden.

Zum Beispiel durch gezielte Fokussierung der Nachkäufe auf eben die Position, die grad am meisten hinter dem "Soll" zurückgeblieben ist. Oder, wenn dir das eben alles schon zuviel Aufwand ist, bleibt halt die Ein-Fonds-Lösung ACWI und du musst dich damit weniger beschäftigen, weil alles innerhalb des ETFs der Marktkapitalisierung selbst überlassen wird.

Zur vernünftigeren Einordnung der Rendite hatte ich ja schon was gesagt. Die Währung ist in Euro. Auch der Anteil von Rohstoffen hat für mich seinen Charme. Fragt mich nicht warum. Allerdings bremst mich etwas der Gedanke 20 Jahre mein Geld in etwas zu investieren, was irgendein Professor ausgeheckt hat, der in 10 Jahren wahrscheinlich schon tot ist.

Das Prinzip ist eigentlich immer das gleiche - für Leute, die sich nicht mit der selbstständigen Zusammensetzung eines Portfolios mehrerer Anlagen befassen wollen oder können, werden hier mehrere ETFs in spezifischer Verteilung quasi in einem Ober-ETF als Einzelprodukt zusammengefasst. Natürlich steht auf der anderen Seite der Medaille der Einfachheit auch die Tatsache, dass man eben mit der angebotenen Allokation auch zufrieden sein muss kein Einfluss, das ist ja grad das was sie einem abnehmen sollen und für die Extraportion Bequemlichkeit natürlich noch mal ein paar Extragebühren bezahlt.

Analog dazu bieten auch immer mehr neumodische "Robo-Advisor" die Portfolio-Zusammenstellung und -Verwaltung als automatisierte Dienstleistung an. Lies dir einfach mal folgende Artikel durch und schau ob du da für dich einen Mehrwert erkennst: Achja und was den Satz mit dem toten Professor angeht Wenn ein fundiertes, regelbasiertes Konzept dahintersteht wie z. Dazu muss man halt die theoretischen Hintergründe der verschiedenen Anlage-Ansätze etwas studieren und verstehen, um zu entscheiden was davon für einen selbst wirklich Sinn macht und was nicht.

Wie gesagt, manchmal ist eine etwas höhere TER eben auch gerechtfertigt bzw lässt sich einfach nicht vermeiden. Ceteris paribus würde sie schon ins Gewicht fallen, allerdings gibt es auch einige andere Faktoren die mehr in die Wertentwicklung reinspielen als die TER allein. Ich hatte dazu mal was geschrieben: Ist synthetisch steuerlich besser oder schlicht nur einfacher? Ich habe verstanden, dass ich nur einmal dick Steuern zahlen muss, wenn ich das Depot auflöse.

Beim physischen muss ich jedes Jahr die Erträge versteuern. Hachja das ewige Thema Steuern Auch hier wurde das im Blog schon mehrfach behandelt, zB. Das "Problem", was ich schon eine ganze Weile habe, ist mir zu überlegen wie tief ich mich mit deinem Anliegen auseinandersetzen soll wenn du eingangs eigentlich gesagt hast "ich möchte es möglichst einfach haben, mich wenig damit beschäftigen und keine doofen Antworten ala nur 'lies dich halt weiter ein' ".

Sorry, aber ohne etwas eigenen Willen zur Grundbildung gehts irgendwie wirklich nicht weiter. Ein bischen Beschäftigung mit dem Thema muss schon sein, und die Antworten stehen ja eigentlich alle schon längst da, man muss sie nur auch wahrnehmen.

Andersherum gesagt, du bist ja auch nicht der erste oder einzige, der sich genau die selben Fragen hier stellt - gerade deshalb hat der Finanzwesir ja schon die ganzen Erklär-Artikel zu dem Thema geschrieben, damit man nicht jedes mal das gleiche immer wieder neu beantworten muss, sondern einfach auf den Artikel verweisen kann. Es ist also nicht böse gemeint, wenn man dir den entsprechenden Link gibt, sondern sogar besser, weils der Wesir in den Artikeln schon viel ausführlicher erklärt hat als ein kümmerlicher Kommentar es könnte.

Man muss halt auch nur bereit sein, die Artikel zu lesen. Die Artikel sind nur die halbe Miete. Die Kommentare unter den jeweiligen Artikel machen die Sache erst rund.

Du bist schon viel zu tief eingestiegen, um jetzt noch aufzuhören. Das ist der übliche Weg, den wir hier alle durchgemacht haben. Das solltest Du doch aus Deiner Ausbildung kennen: Lehrjahre sind keine Herrenjahre, aber wer nicht aufgibt hat das Zeug zum Meister. Ich bedanke mich erneut insbesondere bei CHrisS für die investierte Zeit. Das Ganze bringt mich vorwärts. Ich denke mir halt, dass es etwas geben muss, was halbwegs für mich passt und einfach ist.

Die Brot und Butter Lösung. So einfach scheint es nun doch wieder nicht zu sein. Der Wesir hat es angesprochen. Wenn man nur stückchenweise weiter einsteigt, wächst mit dem Verstehen auch die Anforderung.

Es beginnt sich eine Teufelsspirale zu drehen. Nach wie vor bin ich nicht daran interessiert, tagelang irgendwelche Portfolios zu basteln um das letzte halbe Prozent irgendwo heraus zu bekommen.

Andererseits ist mir schon klar geworden, dass Fragen zu den Steuern und weitere Basics von mir selbst einfach ergründet und beantwortet werden müssen. Wenn da nur die Sache mit dem kleinen Fondsvolumen nicht wäre. Das kann ich schon wieder nicht bewerten.

Das gibt es auch. Aber es ist eben für jeden etwas anderes. Wie oben angesprochen, alles eine Sache der Definition.

Seit wann schlappt der Held einmal durch die Szenerie, erschlägt den Drachen, heiratet die Prinzessin und gut ist. Diese "Quests der Erleuchtung" sind nicht umsonst mindestens Seiten dick. Ich bin gerade auf der Suche nach einer 1x ETF sie zu knechten Ich glaube es wird der Vanguards. Liegt das daran, dass der ETF nicht diversifiziert ist? Das kann bei der Waffenindustrie ja egal sein, weil es immer Krieg geben wird. Wie stehst du dazu?

Was sollte man beachten wenn man in diese Branche investiert? Du hast zu diesem Thema leider noch nichts veröffentlicht, deswegen frage ich dich. Für eine Sektorenwette ist "moderat" doch eine sehr defensive Wertung.

Es sind immerhin Aktien. Was die Renditen angeht: Rüstungsgeschäft ist immer politisch. Das ist kein freier Markt, sondern ein hochregulierter, oftmals sehr grauzoniger Markt bei dem sich der durchsetzt, der das Game of Thrones am besten beherrscht.

US-Rüstungsaktien sind da sicher gut postioniert. Ja, ich habe mir auch lange Gedanken über die Moral an diesem Geschäft gemacht und bin zu folgendem Schluss gekommen: Krieg gab es immer, gibt es und wird es immer geben, das ist der Missstand der Menschheit der nicht zu beseitigen ist bis der Mensch sich wohl eines Tages selbst ausrottet und es dann tatsächlich Frieden gibt.

Um den Willen Krieg zu führen zu beenden, müsste man dafür sorgen, dass es keine Konflikte mehr gibt und die gibt es in der Politik doch immer. Garten Eden ist doch nichts weiter als eine graue Einöde, nur unsere rosarote Brille der Hoffnung macht diesen Ort schön. Der Krieg hört doch nicht auf nur weil ich nicht in diesen investiere.

Und auch hier müsste man eigentlich wieder genauer nachfragen, absolute oder relative dh. Die mangelnde Diversifikation ist in der Tat wieder ein ganz eigener Risikofaktor man macht sich halt stärker abhängig von Wohl und Wehe einer Branche - das kann gut sein wenns funktioniert deswegen gehen ja die Anleger auch bewusst diese Investition ein, weil sie an die Überrendite des Sektors glauben oder schlecht wenn man sich halt geirrt hat , aber das ist an sich ja kein Problem was nur die Rüstung speziell betreffen würde, sondern bei jedem Nischen-Investment ähnlich.

Naja, es lassen sich eigentlich für fast jede Branche "no-brainer" Argumente wie "geschossen wird doch immer" finden. Da hat jeder so seine persönlichen Steckenpferde und es mangelt ja heutzutage auch nicht mehr an Fondsvehikel um sie umzusetzen. Da kann man sich nun versuchen aus allem möglichen seine Lieblingsideen und entsprechende -branchen rauszusuchen, oder man bleibt einfach gleich beim ganzen Breitmarkt und profitiert an allen ein bischen, ohne dazu jetzt speziell noch Prognosen abgeben zu müssen, welche Trends sich am Ende als die richtigen und welche als Nieten herausgestellt haben werden.

Eine Rüstungsindustrie lebt davon, Waffen zu verkaufen. Sie lebt nicht davon, Aktien zu verkaufen. Die hat sie längst verkauft. Jeder trifft seine Anlageentscheidungen nach seinem eigenen moralischen Kompass. Jeder Firmeneigentümer Aktionär trägt jedoch auch die Verantwortung für die Produkte die seine Firma vertreibt.

Wenn ein Dickschiff wie der Norwegische Staatsfond auf ethisch zweifelhafte Anlagen verzichten kann, sollten Kleinanleger wie wir dies zumindest in Erwägung ziehen.

Warum ist Coca Cola ethischer als Lockheed Martin? Wenn die F richtig trifft ist man tot. Wer sich das nicht leisten kann muss mit den schlammigen Resten im Brunnen vorlieb nehmen und erkrankt an allen möglichen ekligen Krankheiten und stirbt langsam. Das ist alles nicht einfach und diskussionswürdig und vielleicht auch nicht immer auflösbar. So ist das Leben eben. Aber ich bin beim Immo-Anleger, wenn er sagt. Selbst das Imperium Romanum hat irgendwann das Zeitliche gesegnet.

Du bist 20, kannst 80 oder 90 werden. Werden die USA bis oder gar bis Supermacht bleiben? Das ist auch korrekt. Frauen gehören an den Herd und Wahlrecht brauchen sie auch nicht. Das war schon immer so, das ist die gottgegebene Regelung. Bis eine aufstand und gesagt hat: Es macht einen Unterschied! Der Schwarze braucht einen Massa. Bis einer aufstand und gesagt hat: Beschäftige Dich weiter mit Aktien, kauf die Fonds, die Du für richtig hälst.

Experimentiere und lerne dazu. Wenn ich mich nicht irre, dann stammt diese Auswertung von Blackrock. Die Volatilität wurde mitberücksichtigt. Dröseln wir mal genau auf was iShares denn mit "moderate risk" meint - Based on the 1 year standard deviation of the fund. Standard deviation measures how dispersed returns are around the average. A higher standard deviation indicates that returns are spread out over a larger range of values and thus, more volatile or risky.

Es gibt andere Branchen, die liegen noch darunter, und andere die drüber liegen "moderat" ist also immer relativ , dh. Das ist ja irrsinnig hoch. Man möge mich korrigieren wenn ich falsch liege. Wenns dir "nur um Dividenden" geht, auch da würde ich nicht behaupten dass der Rüstungssektor da die höchsten und stabilsten Dividenden ausspuckt.

Wie gesagt, keine Ahnung was du da untersucht hast, aber allein schon die simple Methode "auf die iShares USA Seite gehen und sich einfach alle ihre Aktienbranchen-ETFs nach Yield sortieren" zeigt dass es viele Sektoren mit höheren Ausschüttungsrenditen gibt. Von denen kann man sich dann auch noch einige genauer zur Beurteilung der "Stabilität" anschauen. Oder warum überhaupt sich um spezielle Branchen kümmern, wenns doch eigentlich nur um Dividenden geht egal woher - such dir einfach ein paar dezidierte Dividenden-ETFs davon gibts auch nicht wenige mit einem Auswahlkonzept die dir gefallen, und fertig ist die übernehmen dann auch die Branchensuche, wo es die höchsten Dividenden zu holen gibt, auch ganz automatisch für dich unter der Haube.

Ja da kann ich doch gleich in die USA investieren, die machen ja eh nie pleite. Wenn die knapp bei Kasse sind, dann klauen die halt mal wieder irgendwelche Rohstoffe in Nahost und ballern nebenbei noch ein bisschen durch die Gegend. Wir hören hier ja auch oft, das für viele Anleger schon " gefühlt zuviel Amerika im World ist", die tun sich dann eben noch individuell mehr Europa etc dazupacken. Die "Gefahr" bei solchen no-brainer Geschichten ist halt immer, dass man sich auch lange genug dran halten muss und nicht bald wieder durch die nächste neue Story die Strategie ändert.

Aber wie gesagt, jedem das seine - mach was dich überzeugt, und viel zu diskutieren also ausser natürlich wenns um objektiv nachprüfbare Faktenaussagen wie zB Dividendenrendite geht gibts da eigentlich auch nicht.. Geld arbeitet nicht, Menschen arbeiten. Ich will dritte Welt, 16 Stunden Tage, Kinderarbeit. Ich will Landminen, Streubomben, Atomkraftwerke.

Da musste ich gerade schmunzeln, vor allem als ich den letzten Satz mit "machen Sie mich noch reicher" las. Irgendwie ist das erschreckend wahr. Völlig egal was passiert, Hauptsache ich bekomme massig Kohle Finanzwesir Ja, da ist schon was dran. Dinge können sich unerwartet und schlagartig ändern, oftmals zum eigenen Ungunsten.

Dann kann ich anfangen zu investieren. Ich habe mich da versehen wie mir gerade aufgefallen ist. Ich hab mir schon gedacht, das ist doch zu schön um wahr zu sein: Danke für den Tipp, werde mich da mal erkundigen. Ich möchte mich nicht auf Branchen versteifen. Es muss natürlich nicht Rüstung sein, ich dachte da nur, dass diese Branche am meisten ausspuckt.

Ok schön dass das doch erstmal geklärt ist und wir dem Kapitalisten etwas die Raubtierzähne ziehen konnten: Denn zum Beispiel der ganze Themenkomplex von "warum überhaupt spezielle Dividendenanlage, tut's nicht auch ein einfacher normaler Breitmarkt-Ansatz?

Einfach die Suchfunktion des Blogs nutzen, da findest du gut geschriebene Sachen die das ganze leichtverständlich aus mehreren Perspektiven mit pro und contra beleuchten und du kannst eine Meinung dazu bilden. Danach stellst du dann entweder fest dass du doch keine besonderen Dividenden-ETFs "brauchst" und bleibst einfach beim normalen Breitmarkt, oder wenn du doch Dividenden machen willst, kannst du das ja im Kommentarbereich unter den designierten Dividenden-Artikeln im Blog weiter ausdiskutieren.

In den letzten Jahren kommen diese "Finanzblogs" immer mehr in Mode. Meist schreiben die Urheber Bücher, die sie stark bewerben. Dem unbedarften Anfänger werden die üblichen Kochrezepte vorgelegt und vorgegaukelt, wie man mit ETF's reich werden kann, begleitet von einem unglaublichen Optimismus. Klar, wie soll man sonst Bücher verkaufen. Selbstverständlich trägt ein Aktionär die Verantwortung für die Produkte, die seine Firma vertreibt. Die will ich auch gern übernehmen.

Ich trage aber hoffentlich nicht die Verantwortung, wenn diese Produkte von Käufer rechtswidrig genutzt werden. Die Meinung, wonach Rüstungsfirmen unmoralisch sind, ist ja schön und gut. Solange aber die Nachfrage nach Waffen da ist, werden diese Firmen weiter Geld verdienen, selbst dann, wenn niemand mehr deren Aktien kauft.

Wer den Rüstungsfirmen den Garaus machen will, muss nichts weiter tun als deren Produkte nicht mehr kaufen. Wer jedoch gegen die Herstellung von Waffen ist, aber weiterhin eine bewaffnete Polizei und Armee haben möchte, der argumentiert einfach nur noch mit einer eigenartigen Doppelmoral, die ich nicht mehr nachvollziehen kann. Raubtierkapitalist nicht mehr ganz so räuberisch sagt am Reichtum ist doch immer höchst subjektiv.

Der eine erachtet sich erst dann als reich wenn er 10 Millionen auf dem Konto hat, der andere wiederum ist schon froh wenn er mit 50 in Rente gehen kann. Reich ist der schwammigste Begriff den ich bisher kennengelernt habe Das Totschlagargument schlechthin und sachlich falsch. Nicht die Waffenproduktion für die Landesverteidigung oder für die Polizei ist das Problem, sondern der Verkauf dieser Waffen an Dritte.

Dies sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Da schreiben Privatmenschen über ihre Erfahrungen und tauschen sich aus. Ohne diese "Finanzblogs" würden sich noch weniger Menschen über das Mysterium "Vermögensbildung" unterhalten und nur die üblichen Verdächtigen Banken, Versicherungen würden uns erklären, wie das so zu funktionieren hätte. Ich kenne fast keinen Menschen, der sich offen mit anderen im Privatfeld über dieses Thema austauscht - Du?

Scheint ein Tabuthema zu sein, wie das Sexualleben oder das Einkommen. Ob jeder Finanzblog jetzt hochwissenschaftlich ist und nicht mitunter auch ein ziemlicher Quark erzählt wird, obliegt jedem Leser selbst in jedem Fall zu erkennen, zu hinterfragen und zu entscheiden.

Wenn Du der Meinung bist, dass man pessimistisch an die Geldanlage herangehen sollte, dann mach das bitte. Getreu der alten Persil-Werbung: Wenn Du den Optimismus nicht teilen kannst, zwingt Dich niemand dazu.

Das Bücher-Argument hast Du bestimmt irgendwie aus der Luft gegriffen, gell? Der Artikel, unter dem Du hier kommentierst, ist lange vor dem Buch erschienen, das der Blogbetreiber verfasst hat. Hier wurde und wird ne Menge publiziert, diskutiert und kommentiert ohne dass der Leser auch nur einen Euro dafür bezahlen müsste. Falls nicht, würde ich mal hier mit lesen anfangen: Hallo Dummerchen, ich denke halt, Anfänger und besonders junge, sollten auch über die Kehrseite der Börse informiert werden.

Was ein ETF ist und welche Risiken bestehen, wird oft kaum erklärt und wenn, dann im Kleingedruckten. Vielfach wird dann noch diese "Augen zu und durch" Mentalität propagiert: Kaufen, egal wo der Index steht und ja nicht verkaufen, wenns runter geht.

Ziemlich gefährlich, wie die Geschichte zeigt. Ich denke, ein Blogger will vor allem eines: Möglichst viele Klicks und bekannt werden. Das geht nur, wenn man irgendwie aus der Masse heraussticht.

Entweder durch extremen Optimismus, indem man den Leuten vermittelt, sie könnten mit geringem Risiko reich werden, oder durch extremen Pessimismus, die "Crashblogs", die glauben machen, man könnte sich nur mit Gold und Wald retten. Wie meistens liegt die Lösung in der Mitte, aber die ist zu langweilig. Namensvetter haja, es laufen einige von uns draussen herum, deswegen hatte ich auch bald gemerkt, mich weiter ausdifferenzieren zu müssen um nicht verwechselt zu werden: Da widerspricht niemand, und meiner Meinung nach als jemand, der schon Jahrzehnte an der Börse mit dabei ist und auch schon einige "Kehrseiten" kennengelernt hat - nur um mal zu erwähnen dass wir ja auch nicht alle naive Grünschnäbel sind wird auch auf den seriösen Blogs hier schon gut genug auf Risiken und allgemein Dinge die man beachten sollte um mit der Anlage langfristigen Erfolg zu haben, hingewiesen.

Ansonsten kannst du ja gern erwähnen, was genau dir deiner Meinung nach noch fehlt. Sowas wie "Hype, Wundermittel und Sekten" finde ich jedenfalls nicht - mag sein dass es da draussen im Netz kann man ja alles finden, wenn man nur will "manche Betreiber" gibt die das für dich zu unkritisch behandeln, aber ich würde nicht sagen dass das auf den Finanzwesir zutrifft - deswegen ist es auch irgendwie etwas deplatziert, das ausgerechnet hier zu beklagen.

Wenn du anderen Autoren was vorzuwerfen hast, mach das doch einfach direkt auf deren Seiten - oder mach einfach, was ich auch mache: Mhm - welche "Geschichte" meinst du denn genau? Und selbst wenn jemand damit "nur Geld verdienen will", na Wenn die Qualität seiner Inhalte so gut ist, dass andere Menschen darin einen Nutzen sehen also Kunden sein wollen , sehe ich da nicht wo das Problem liegen würde.

Man muss sich ja daran nicht beteiligen, wenn man nicht will beispielsweise gibts alles wesentliche Wissen vom Finanzwesir eigentlich schon kostenlos auf dem Blog, aber manche Leute wollen halt noch extra die persönliche Vermittlung und sind auch bereit dafür zu bezahlen , aber genauso kann man es denen ja auch nicht verbieten, und warum sollte man auch, das ist deren eigene freie Entscheidung.

Hallo Chris, was ist denn die Kehrseite der Medaille, über die nicht informiert wird? Dass die Kurse nicht nur steigen, sondern auch fallen? Nennt sich Buy-and-Hold - zeig doch mal "die Geschichte", die die Gefahr zeigt. Ich empfehle einen Blick auf https: Warum sollte das merkwürdig sein?

Menschen teilen anderen Menschen auch unentgeltlich mit, was sie wie kochen, was sie fotografiert haben, wie man Dinge repariert, wie man Software entwickeln kann, bieten kostenlose Programme zum herunterladen und mitprogrammieren an schon mal von Open Source gehört? Es gibt sogar Foren, in denen Leute immer und immer wieder anderen bei Problemen weiterhelfen. Auch das oftmals unentgeltlich - man mag es kaum glauben, aber es gibt durchaus hilfsbereite Menschen, die darüberhinaus ziemlich selbstlos sind.

Und welcher Kategorie ordnest Du diesen Blog zu? Ich persönlich glaube ja im Übrigen, dass man aus der Masse heraussticht, wenn man qualitativ hochwertige Artikel schreibt.

Extreme Positionen kenne ich von anderen Blogs - diese gehen mir mitunter auch ziemlich auf den Keks - hier empfinde ich die Darstellung des Aktienmarkts aber ausgesprochen ausgewogen und neutral. Dass Aktienanlage ohne eine Prise Optimismus wenig Sinn macht, habe ich ja bereits in meinem letzten Kommentar erwähnt. Hast Du diesen Blog eigentlich jetzt mal ernsthaft gelesen oder bist Du ein Erstleser, der unter dem ersten gelesenen Artikel mal einen Kommentar verfassen wollte?

Ich würde DIch bitten, mal auf meine Linkliste zu schauen, diese zu lesen und dann nochmal zu reflektieren, ob die Kommentare auf diesen Blog zutreffen. Welche unbekannte Kehrseite der Börse meinst du?

Welche intransparanten Risiken von ETFs siehst du? Weshalb zeigt die Geschichte, dass es gefährlich ist, bei fallenden Kursen nicht! Zu all diesen Fragen gibt es hier Artikel, in denen im Detail objektiv dargestellt und begründet wird, welche Handlung warum sinnvoll ist. Vermutlich ist genau das sie Stärke dieses Blogs. Lies doch erstmal die Artikel hier, bevor du so einen Unsinn schreibst.

Es wäre immer ziemlich falsch gewesen, bei fallenden Kursen zu verkaufen, wenn man einen langen Anlgehorizont hat. Kannst du diese Behauptung belegen? In welchem Zeitraum hätte das nicht funktioniert? Was soll man deiner Meinung nach denn sonst tun? Unten kaufen und oben verkaufen? Das stört mich auch etwas. Wenns jeder macht, dann ist es nix besonderes mehr und dann wird es auch irgendwann nicht mehr funktionieren.

Also hört bitte damit auf liebe Blogger, und schwenkt eure öffentliche Botschaft auf aktives Handeln! Wow das ist ja mal ein innovativer Ansatz, so richtig breit diversifiziert, das hatten wir ja noch nie!

Die verlinken Artikel sprechen für sich. Warum soll das merkwürdig sein? Das ist doch kein Nullsummenspiel. Wenn es Kommentator Dummerchen finanziell gut geht, bezahle ich das doch nicht aus meiner Tasche.

Sein Gewinn ist nicht mein Verlust. Je mehr Menschen finanziell gebildet sind, umso besser für uns alle. Wer finanziell aufgekärt ist, folgt nicht den Rattenfängern der Finanzindustrie mit ihren Garantieprodukten und wundert sich dann über die Versorgungslücke im Alter. Was die weitere Motivation angeht kann ich nur für mich sprechen:. Wenn ich mich so umsehe würde ich sagen: Ausgewogen und die Leser nicht für blöd verkaufen ist das neue extrem ;- Man findet im Netz so so viel "Schaum vor dem Mund", dass Zimmerlautstärke schon wieder ein Alleinstellungsmerkmal ist.

Ziemlich gefährlich, wie die Geschichte zeigt". Meinst du das jetzt ernst? Das Nichtbeachten dieser Börsengrundregel hat schon Generationen von Börsianern ruinöse Verluste eingebracht und ich soll das auch noch belegen?

Im Einkauf liegt der Gewinn. Man sollte also einfach "mal anfangen", egal wo der Index steht. In der Nähe des Allzeithochs mal kurz "den Rubikon überschreiten". So wie Cäsar damals, als er den Rubikon überschritt, er hatte verdammt viel Glück, aber eben nur Glück.

Und über 50 könnte die Zeit eventuell nicht reichen schwere Verluste auszusitzen. Dann ist es schnell vorbei mit der Altersvorsorge, Beispiele gibt es genug. An der Börse ist 2 mal 2 nicht 4, sondern 5 minus 1 Kostolany glaub ich.

Nur so eine Idee: Dadurch verdienen die Anbieter wie BlackRock durch Skaleneffekte mehr Geld und haben mehr Spielraum für weitere Kostensenkungen - und das ist auch für den Rest der Anleger gut. Es ist doch alles eine Frage des Anlagehorizonts. Dich mit den langfristigen Renditen und Schwankungsbreiten auseinandersetzen.

Hast Du mal in die verlinkten Artikel geschaut? Wer ausreichend Zeit hat, sitzt auch einen Börsenrückgang aus. Wer will das nicht: Jeder will das, bloss: Es ist langfristig unmöglich, im Voraus zu erkennen, wann unten und wann oben ist. Nimm einen x-beliebigen Chart und sag mir ohne nach vorne zu blinzeln , wo die Tief- und Hochpunkte sind. Wetten, du liegst ständig daneben? Nichts für ungut, aber ich würde dir raten, dass du dich doch erstmal noch ein bischen weiter mit den Inhalten des Blogs hier beschäftigst Links wurden ja schon einige gegeben , bevor du nur glaubst du wärst der Erste oder Einzige, der hier jetzt reinschneien müsste und uns unwissenden Grünschnäbeln was "neues" über ETF-Risiken oder Warnungen vor Höchstständen erzählen müsste - im Gegenteil, das sind schon altbekannte, lange und oft behandelte Themen, mit denen wir uns hier in dutzenden Artikeln und hunderten Kommentaren, weil ja jedesmal immer irgendein Neuer kommt, mit dem man das wieder von vorn ausdiskutieren muss: Deshalb, lies einfach mal ein bischen weiter mit, dann siehst du das man sich mit alldem schon kritisch beschäftigt hat, und man muss sich weniger wiederholen.

Zum Beispiel der ganze Komplex "Verlustrisiko". Jeder soll nur soviel investieren, wie es eben zu seiner individuellen Risikotoleranz passt. Ist halt vor allem Psychologie. Alles was darüber hinaus geht, also jedwelches aktive Taktieren, die Meinung man könnte es vorher besser wissen was denn hinterher "oben" und "unten" und daher, gute Kaufs- und Verkaufszeitpunkte sind, hat wieder seine eigenen Probleme.

Klar, wenn du dafür ein erfolgreicheres System hast, kannst du es uns ja gerne vorstellen, und uns damit wirklich neuen Nutzwert liefern. Solang wir dazu aber nichts neues hören, bleiben wir erstmal dabei: Bitte trotzdem die "ruinösen Verluste" der "Generationen von Börsianern" durch buy-and-hold belegen.

Man sieht im Vorfeld nicht, ob man jetzt "unten" Gut zum Kaufen oder "oben" Gut zum Verkaufen ist - das kannst du nur im Nachhinein betrachten. Capri, danke für das Kompliment. In einer Echokammer braucht man natürlich viel Geduld mit einem Neuankömmling. Lieber Finanzwesir, zunächst herzlichen Dank für Ihre gutgeschriebenen, informativen Artikel!

Mit Interesse habe ich angefangen, mich durch Ihre Artikel durchzuarbeiten, aber das dauert noch Können Sie - oder ggf. Es ist aber anscheinend nicht genau klar, ob "swappende" ETF einen Nachteil gegenüber physisch replizierenden ETF haben, da die swappenden Varianten möglicherweise keine Teilfreistellung für die Vorabbesteuerung erteilt bekommen. Lange Rede kurzer Sinn, die eigentlich Frage ist: Lohnt sich dieser Mehrkostenfaktor zu Gunsten der etwas höheren Diversifikation?

Die meinten, wenn sich genügen Interessenten melden, wäre das durchaus machbar Also wenn noch andere das Problem haben, einfach mal melden dort: Wie du schon selbst festgestellt hast, muss man in der Realität oft Einschränkungen und Kompromisse machen, wenn man wirklich nur den Wunsch-ETF also idealerweise gleichzeitig der günstigste, steuereinfachste und bestperformendste, etc.

Mögliche Lösungen wären also: Ob die paar Basispunkte Mehrkosten langfristig das entscheidende sind, musst du selber bewerten schau dazu doch einfach mal bei Plattformen wie JustETF nach wie sich die im Vgl zu "günstigeren" ETFs in der mehrjährigen Performance auswirken - meiner Erfahrung nach reicht es eigentlich nicht aus, einfach nur auf die TER allein zu schauen, da die letztliche Produktrendite noch von einigen anderen Faktoren positiv und negativ beeinflusst wird.

Oder man wechselt als ultima ratio doch noch den Broker zu einem anderen wo das Angebot wieder passender sein sollte. Was du daraus nun machen sollst, bleibt also dir überlassen. Ich kann dich vielleicht nur insofern beruhigen, dass das eigentlich nur ziemliche "Detailfragen" sind, die langfristig am Ende nicht so die kriegsentscheidenden Dinge sind.

Den wichtigsten Schritt, also einfach überhaupt erstmal an der Börse anzulegen, hast du schon gemacht, das macht am meisten aus viele Leute schaffens ja nichtmal bis dahin. Dann gehts um die Verteilung der Anlageklassen, und erst ganz zum Schluss nur um die konkreten Produkte, also vereinfacht gesagt, nach Jahrzehnten oder so wird es nicht so wichtig gewesen sein welchen der verschiedenen Emerging Markets -ETFs du nun genau genommen hast, sondern dass du einfach überhaupt einen hattest.

Wenn überhaupt, je nach Backmischungsverhältnis. Ein Beispiel was das ausmacht: Wenn ich 30 Jahre lang monatlich 1. Das macht 47k für den Vorteil eines Ein-Fonds aus. Das geht - bezogen auf die 30 Jahre - im Grundrauschen unter. Das kostet Zeit und Geld Transaktionskosten. Wie soll das ansparen operativ ablaufen? Oder Du greifst zu Tricks: Ob Du dann im Alter Jedenfalls wenn Du Dir Deinen Nachbarn ansiehst, der "immer gelebt hat" und ansonsten was aufm Tagesgel hat.

Dafür hätte ein gute Gefühl mein Geld in einen Indexfonds zu investieren, der mir gleichzeitig die Teilhabe an dessen Unternehmen sichert und die Interessen seiner Anlege seit über 40 Jahren an 1. Um das selbe Vertrauen bei einem Finanzanbieter hierzulande zu bekomme, muss schon einiges passieren.

Wenn ich mich dann irgendwann am Wochenende in Hinblick auf meine Finanzen langweilig würde, würde ich mir Betterment näher betrachte und anschauen welchen Vorteil durch Steuerreallokation mir ein Robo-Advisor wirklich bringt.

Bitte korrigiert mich einer der "Silberrücken" wenn ich Käse erzähle. Versicherungsmakler, Banken und Co habe mir über die Jahre Zeug verkauft, von dem ich nicht wirklich Ahnung hatte, für was es gut war.

Ich hatte immer nur Halbwissen -wenn überhaupt- und ein ungutes Gefühl. Aber vor allem, weil meine Bequemlichkeit mich davon abgehalten hat, die Extra Meile im Finanz-Dschungel zu laufen.

Finanzielles Vermögen aufbauen ist wie Bodybuilding. Man braucht einen grundlegenden Ernährungs- und Trainingsplan, der sich von dem was die Allgemeinheit täglich unternimmt, fundamental unterscheidet. Entscheidend ist das ich meinen Arsch 4-mal die Woche hochbekommen, mich vom Alkohol fernhalte und meinen Ernährungs- und Trainingsplan einhalte.

Und das auch nicht über 1 oder 2 Monate, sondern für die nächsten Jahre. Genauso läuft das mit der finanziellen Unabhängigkeit. Ich habe verstanden Finanzwesir, dass die TER-Prozentpunkte hinterm Komma meines Fonds, nicht wirklich entscheidend für mich sind, um finanziell Unabhängig zu werden. Das Buch hatte bei mir den Schalter umgelegt. Das wichtigste was ich bis jetzt gelernt habe ist, dass man von den Dingen die man im Leben macht überzeugt sein muss. Insbesondere bei "Buy and Hold" über 30 Jahre und mehreren Finanz-Armageddons die auf mich warten, dürfen keine offene Fragen in meinem Hinterstübchen vorhanden sein, die mir schlaflose Nächte bescheren.

Zudem habe ich kein Bock auf Depot umschichten mit allen damit verbundenen möglichen Nachteilen. Dieser Blog und Dein Buch Finanzwesir hat mir dabei schon sehr geholfen, viele dieser Fragen zu beantwortet und mich an mein Ziel "Der Finanziellen Unabhängigkeit" näher zu bringen. Die restlichen offen Fragen habe ich bis Januar auch abgehakt, da bin ich mir sicher. Dann stehst Du noch ganz am Anfang. In den nächsten Wochen wird es noch wirrer werden und Du wirst den Wald vor lauter Bäumenh nicht sehen.

Dann scheidet sich langsam das Wichtige vom Umwichtigen und Du wirst klarer sehen. Das dauert aber noch ein bisschen. Das ist vom Typ abhängig. Januar ist vielleicht gar keine schlechte Zielmarke. Mach aber einfach unbeeindruckt weiter.

Fire und forget geht nicht. Guter Ansatz, aber es werden Fragen offen bleiben. Das liegt in der Natur der Sache. Von Null auf fünfstellig - das ist zuviel auf einmal.

Aber anfangen und beobachten. Gerne jede Stunde mal den Kurs checken. Das solange machen, bis es einem zu blöd wird und man selbst einsieht: Bis einem auch das zu blöd wird, dann einmal pro Woche und dann nur noch einmal pro Monat.

Beginne mit kleinen Summen, nicht gleich die gesamte Summe. Vanguard ist mittlerweile eine Option in Deutschland: Schau auf die Briefkurse, nicht auf die spreads. Die müssen Dich als Langzeitinvestor mit passivem Buy and Hold erst einmal nicht interessieren.

Du wirst sehen, dass auch in Deutschland, zum Beispiel in Düsseldorf, die gleichen Briefkurse wie an der Euronext möglich sind. Ich habe mich vielleicht etwas umständlich ausgedrückt.

Die 5-stellige Reserve die ich mir bis Januar angespart habe wird dann auch weiterhin meine Reserve bleiben. Ich halte mich hier nach dem Pareto-Ansatz. Jetzt wird es interessant. Dieser ETF wäre tatsächlich genau das was ich suche. Nichtsdestotrotz woran erkenne ich denn ob dieser ETF steuereinfach ist? Da müsste sich doch jeder darauf stürzen?

Stattdessen redet jeder von comstage, ishares, dbxtrackers. Irgendwie ist Dein Blogbeitrag T. Kann ich mich eigentlich irgendwo benachrichtigen lassen über weitere Kommentare? Er kann aber mittlerweile, wie ich weiter oben schon geschrieben habe, bei der Ingdiba gekauft werden. Hier ist grade die Börse Düsseldorf hinzugekommen, was auch bei den Briefkursen die für uns eigentlich vorerst wichtig sind für mehr Angleichung Richtung Euronext Amsterdam gesorgt hat.

Was mich zu Vanguard gebracht hat, war jedoch, dass diese Fondsgesellschaft keine Akteingesellschaft ist und es daher keinen Interessenkonflikt zwischen Aktionären und Anlegern gibt. Das ist auch mein momentaner Punkt der mich überzeugt. Damit hat sich das Thema spreads erledigt, denn sie sind nun sehr gering, wie ich schon überprüft habe.

Damit muss mein Kommentar weiter oben abgeändert werden. Die ganze Sache mit Telefonbestellung über comdirect ist damit obsolet. Die neue Homepage für Deutschland: Vielleicht kann auch der Finanzwesir im Wochenüberblick auf die verlinkten Artikel hinweisen und diese sekbst verlinken. Ich denke, grade wir Privatanleger sind mit Vanguard an der besten aller möglichen Adressen.

Mein Buchempfehlung zu Bogle und Vanguard: Haja, wollts auch grad sagen das Vanguard jetzt an der Deutschen Börse gelistet ist. Gut zu sehen das ich nicht der einzige bin der so das Tagesgeschehen verfolgt: Mal schauen wie lange es dauert bis bei den verschiedenen Brokern auch die Sparplanfähigkeit usw.

Für Neuanleger, die jetzt gerade mit dem investieren anfangen, ist das jedenfalls eine tolle Sache, da mit Vanguard ein sehr günstiger Anbieter von schnörkellosen Passiv-Produkten hier das Feld betritt. So nett ich Vanguard ja im Prinzip auch finde, aber die eher kleinen Vorteile ein paar gesparte Basispunkte an TER im Ggs zu meinen alten iShares, mit denen ich aber eh jetzt auch nicht sooo unzufrieden war können langfristig nicht unbedingt diese Kosten der Umschichtung überwiegen.

Aber das ist ja allgemein schon immer so, es kommen halt ständig immer neue, bessere Produkte hinzu, und man kann nicht jedesmal allem immer nur hinterher wechseln. Ist ja beim Finanzwesir auch ähnlich. Er hat sein ETF-Depot aufgesetzt - und natürlich eben nur mit den Produkten, die es damals schon gab.

Geht ja auch nicht anders ;- Und die hat er eben bis heute immer noch. Natürlich gibt es inzwischen viele andere neue ETFs, die günstiger oder sonstwie "besser" sind, aber haja, was nützt uns Alten das, es ist halt wie's ist: Das sind gute Nachrichten. Fehlt nur noch das Amazon Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert. Danke für den Hinweis! Endlich kann man Vanguard auch hier problemlos kaufen. Auch weil Onvista zu Comdirect gehört, erwarte ich dass der Selbe Nachricht kommen wird. Erwartet ihr dass Vanguard ins Sparplan Angebote rein kommt?

Hallo C23, das ist übelste Finanzpornographie. Die Leute von Fool. Ein 30 Titel umfassender Index ist nicht marktbreit. Das sind die typischen Köder für Anfänger. Kauf meinen Börsenbrief und Du musst nicht mehr selbst nachdenken. Ja, deswegen würde ich dir einfach raten, noch ein bischen die Grundlagen-Artikel beim Finanzwesir o.

Auf den konkreten Inhalt mal im Ernst, die Bedeutung des "Ifo-Geschätsklima-Index" für ein breites Weltportfolio sollte nun wirklich nicht überschätzt werden brauch eigentlich garnicht eingegangen werden, denn es ist im Prinzip doch immer das gleiche - irgendjemand haut irgendne Prognose raus, mit mehr oder weniger zusammenhängender Begründung Indikator XY, Wirtschaftsaussichten-Auguren, Zukunftstrend-"Stories", etc Unser Rat - einfach alles konsequent ignorieren was denn auch sonst?

Allen glauben und jedem "Tip" hinterherrennen? So wird ja nix draus , sondern lieber ein für dich persönlich angepasstes Portfolio selbst zusammenstellen wie einfach und günstig das geht, erfährst du zb auf dieser Seite hier - und zwar kostenlos und dann langfristig konsequent dranbleiben.

Einen "guten" ETF kauf ich da auch gern mit nur "normalen" Orders, und ein "schlechter" ETF wird mir auch nicht allein dadurch besser nur weil er mal kurz in einer Kostenlos-Besparbar-Aktion mit drin war. Das versuche ich den Leuten auch immer wieder klarzumachen - sucht euch eure ETFs nicht nur nach den limitierten Marketingaktionen der Broker aus, sondern so dass ihr auch bereit wärt sie noch normal weiterzuhandeln, falls die Aktionen alle mal auslaufen.

Denn es passiert doch laufend ständig immer mal wieder irgendwo, dass eine Aktion geändert oder abgeschafft wird, da muss man sich also schon vorher, zumindest gedanklich, drauf einstellen. Ob Vanguard bald in so Angebote reinkommt? Zu bewerten, was davon jetzt nun "besser" oder "schlechter" ist, kann dann jeder Anleger ja noch selbst machen je nachdem ob er überhaupt eine Dividendenstrategie verfolgen will, und wenn ja, was für eine mit welchen Kriterien ihm lieber ist.

Ja, denkbar ist das sicher, das China irgendwann mal einen Entwicklungsstand erreicht in dem es als Industrieland gewertet wird. Aber man "verpasst" halt in der Zeit, bis endlich mal alle im World sind, den Aufstieg der Schwellenländer. Ob du das so willst oder nicht, ist deine Sache. Ich kenne mich mit dem Index selber nicht aus, aber ich würde vermuten, dass er nach Marktkapitalisierung gewichtet ist.

Damit passt sich alles "automatisch" an und es spielt keine Rolle ob ein Land ein Entwicklungsland ist oder nicht. Please see the index Ground Rules for more information. Vermutlich müsste man sich diese "Ground Rules" genauer anschauen wie das genau funktioniert. Was müsste ich machen um in den U. Wenn du das Geld hast, kannst du gerne im hier beschriebenen Prozess https: Da kannst du die einsteigerfreudlicher ausgelegten Anteile auch einfach über die Börse zu handeln.

Angenommen man steckt in deiner Situation und hat bereits gute Gewinne eingefahren und überlegt doch den ETF auf den gleichen Index zu wechseln. Wie stehst du zu folgenden Vorgehensweisen? Vielleicht kannst du deine Gedanken hierzu noch etwas ausweiten.

Das wäre man dann auch. Die ersten drei Ebenen der finanzwesirschen Anlagepyramide blieben dabei unberührt. In Europa wird dagegen vermehrt in ETFs investiert und ich kann, wie oben geschrieben, auch gar nicht so einfach als Privater Anleger in Indexfonds investieren. Wieso ist das so? Wäre es nicht auch in Europa für private Anleger besser in einen Fonds zu investieren, der meine Emotionen weniger in Anspruch nimmt, statt in einen ETF zu investieren, dessen Werte sich sekundlich an der Börse ändern und handeln lassen?

Angenommen wir haben vor Jahren beispielsweise mal k in einen ETF investiert, der hat sich gut entwickelt und steht nun bei zB k.

Der Steuer"schaden" gestaltet sich ja auch individuell je nach der Höhe der aufgelaufenen Gewinne. Am Anfang mag das noch relativ wenig ins Gewicht fallen, aber über die Zeit wird das auch immer prohibitiver.

Jetzt ist die Frage, die wir uns immer stellen müssen, ja folgende: Und gerade da hakt es oft. In der Realität ist es auch eben nicht immer zwingend so eindeutig dass die Performance unterschiede der ETFs allein nur von ein paar Basispunkten TER-Unterschieden erklärt werden können.

Da spielen noch ganz andere Sachen mit rein zB Wertpapierleihe um wieder Zusatzgewinne zu erwirtschaften , so dass auch inzwischen "teurere" ETFs immer noch eine konkurrenzfähig gute und genau trackende Performance liefern können.

Und das ist halt genau das Spannungsfeld, in dem wir uns bei dieser Frage immer grundsätzlich bewegen: Und die Antwort darauf kann auch immer nur individuell sein dh da gibt es kein "richtig für alle", sondern jeder muss das machen was zu ihm persönlich und seiner Situation passt.

Oder sich so zu ihm passende Methoden zurechtlegen, wie du sie angesprochen hast. Ich wäre erstmal vorsichtig mit der Formulierung "vermehrt", denn darunter kann man zwei verschiedene Sachen miss verstehen. Dann allerdings kommt die zweite Bedeutung von "vermehrt", nämlich "zunehmend": Warum es so schwer ist als Privater Anleger in Europa in Indexfonds zu investieren?

Ich würde nicht sagen dass es per se "schwieriger" ist - im Prinzip kannst du sie ja bei der Fondsgesellschaft auch so einfach kaufen wie klassische Fonds bisher.

Diese Argumentationslinie hören wir ja öfter mal von Fondsmanagern, die damit ETFs kritisieren wollen. Ich halte relativ wenig davon, das gelten zu lassen: Das kann man nun für berechtigt halten oder nicht, aber klar trennen sollte man dabei schon, was man eigentlich meint.

Wenn man sagen will, dass Anleger "vor ihrer eigenen Dummheit geschützt" werden sollen damit, dass Fonds im Ggs zu ETFs eben nur einmal am Tag gehandelt werden können , dann soll man das auch direkt so sagen macht man aber nicht, da man ja nicht das Publikum beschimpfen will, sondern versteckt das lieber in so einer Argumentation über Ecken.

Aber mich hat das noch nie überzeugt. Wenn es wirklich ein gutes "Plus-Argument" für Fonds ist, dass sie nur einmal am Tag und nicht jede Sekunde gehandelt werden können, dann müsste man sich das mal zuendedenken. Dann ist ja ein Fonds, der nur einmal in der Woche statt einmal am Tag gehandelt werden könnte, noch besser weil es die dummen Anleger noch mehr vor ihrer eigenen Dummheit schützt , und ein Fonds den man nur einmal im Monat handeln kann, noch viel besser, usw Das klingt ja immer so als ob Fonds einem noch etwas mehr "Bedenkzeit" geben würden und die Anleger vor der Ausführung des Verkaufsauftrages nochmal fragen "aber möchtest du denn auch wirklich verkaufen?

Überlegs dir lieber nochmal". Wenn einer dieser Beispiel-Anleger um die es da immer geht, der jetzt das schlottern kriegt weil überall die Kurse einbrechen und in allen Brennpunkt-Sendungen der Untergang des Kapitalismus ausgerufen wird, den Entschluss gefasst hat zu verkaufen, dann ist ihm relativ egal ob das nun ein Fonds oder ETF ist, er will aus beidem schnell raus, und kommt auch aus beidem relativ gleichschnell raus.

Der eine Tag Unterschied ändert da ziemlich wenig dran, denn in dieser Zeit ändert sich ja seine grundlegende Meinung nicht wirklich oft. Genauso wie auch der ETF-Anleger nicht so wechselhaft launig ist, dass er es sich nach einem Verkauf noch schnell wieder anders überlegen würde und den selben ETF in einer Stunde wieder zurückkauft. Für mich würde es davon abhängen, ob der Freibetrag aufgebraucht ist.

Wenn nein, dann würde ich sogar sofort verkaufen. Falls er aufgebraucht ist, finde ich es eine gute Idee bei einer Korrektur zu verkaufen bzw.

Das sind die wenigen Momente im Leben, wo man sich freut mit Verlust verkaufen zu können und dadurch einen Verlustvortrag zu generieren. Klar, dabei entsteht etwas Wildwuchs im Depot, aber sonst sehe ich nichts, das dagegen spricht.

Dagegen spricht grundsätzlich auch nichts. Klingt etwas krude während einer Korrektur zu verkaufen, aber da man innerhalb des Index' umschichtet kauft man den neuen ETF günstig ein. Wenn man innerhalb des Index bleibt, ist es eigentlich völlig egal, wann man umschichtet. Ob es sinnvoll ist, hängt allein von Handelskosten und steuerlichen Gegebenheiten ab, und die sind individuell. Wenn ich bei der Umschichtung Verluste produziere und meinen Verrechnungstopf entsprechend mit Verlusten befüllt wird, dann kann die Aktion auch nachteilig sein, weil ich eventuell meinen Freibetrag jetzt nicht mehr ausschöpfen kann.

Welchen würdest du mir empfehlen? Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten. Das bringt einiges an Klarheit rein.

Besonders ChrisS' Beispiel macht ja deutlich, dass es sich ab gewissen Summen einfach nicht mehr lohnt und man den individuellen Fall betrachten muss. An solche Summen hatte ich bei meiner Frage gar nicht gedacht. In meinem konkreten Fall hab ich noch nicht mal den Sparerpausch-Betrag ausgeschöpft. Da ist das dann natürlich eine andere Ausgangslage.

Aber daher auch eine hypothetische Frage für den Fall, dass man mal in eine so glückliche Ausgangslage kommt. Gesa Zu deiner konkreten Frage: Bei Brokern mit prozentualen Kosten bspw.

Was die Auswahl des Index betrifft ist es wohl eine höchst individuelle Frage. Im Artikel selbst bietet dir der Finanzwesir schon einen Hinweis auf seine Antwort:. Okay da hast Du recht. Nicht wirklich einen Vorteil für den informierten Investor. Alles aus einer Hand ist einfach stressfreier. Ist das wirklich so? Warum gibt es kein JustIndexFonds. Diese Frage hat die gleiche Qualität wie diese: Du hälst mir zwei Bilder von Typen unter die Nase und fragst mich: Und warum invesierst Du überhaupt?

Mir fehlen da ganz viele wichtige Informationen. Das einzige, was ich dashalb guten Gewissens sagen kann: Ja, beide Indizes sind prinzipiell geeignet.

Antwort auf Frage zwei: Wir "empfehlen" hier eigentlich garnichts, sondern sagen dir nur die Fakten wie sie sind, und vertrauen darauf dass die Menschen damit selbst in der Lage sind eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen, was besser zu ihnen passt.

Oder anders gesagt, das Ziel hier ist Bildung, nicht Anlageberatung. Also zu den Fakten: Dann kann man aber auch das Verhältnis der beiden nach persönlichem Geschmack feinjustieren. Das ist allerdings erstmal "nur" die reine Theorie. Wenn du einen dezidierten Sparplan machen willst, bist du damit also sowieso eh brokerabhängig, was er überhaupt anbietet.

Da sich das individuell unterscheidet, kann man da auch wenig allgemein zu sagen, sondern ist immer eine Einzelfall-Abwägung. Naja, vieles von der Verwirrung kommt auf daher dass die Begriffe ETFs und Indexfonds oft synonym austauschbar gebraucht werden - auch wenn sie das, wie wir wissen, ja eigentlich nicht sind, aber das wissen halt nicht alle, und für viele Leute sind halt alles was nem Index folgt auch ETFs.

Merkt man beispielsweise schon daran: Kennst du, ausser Vanguard, noch eine Firma, die "richtige" Indexfonds anbietet?

Was wollen wir eigentlich? Die Performance eines breiten Index einfach und günstig folgen - das können beide Produkte gleich gut, von daher ist es am Ende langfristig relativ wenig relevant, ob man dem SP nun mit den Vanguard Indexfonds oder Vanugard ETF oder sonstigen SP -ETFs abgebildet hat, ich gehe davon aus dass das nach 20 Jahren oder so keine wirklichen Unterschiede gemacht hat.

Danke Chris für die Erläuterungen. Ich glaube ich kann mir dadurch nun selbst meine Fragen beantworten:. Vanguard erhebt hierbei bei seinen Indexfonds auch keine Ausgabe- und Rücknahme-Aufschläge. Dies liegt unter anderem daran, dass Vanguard in den USA eine besondere Unternehmensstruktur errichtet hat, die Kunden bei Investitionen in ihre Fonds gleichzeitig am Unternehmen Vanguard beteiligen.

Ich möchte einen thesaurisierenden, replizierenden ETF und keinen Swapper! Ich möchte dann einen Sparplan mit monatlich Euro anlegen für 30 Jahre anlegen, um damit etwas Geld für die Altersvorsorge zu bekommen. Comdirect nimmt 1,50 Euro pro Sparrate. Was haltet ihr davon? Aber es gibt halt viele gute, durchaus nachvollziehbare Begründungen, die ganze Welt am besten komplett also auch mit Schwellenländern abzubilden, um sich so breit wie möglich aufzustellen.

Falls du die Hintergründe dazu noch nicht kennst, einfach weiter einlesen. Keine Ahnung was von beiden für dich das attraktivere Angebot ist. Das dann noch in der konkreten Umsetzung so individuelle Details wie "aber welches Produkt ist denn auch bei meinem Wunschbroker zu meinen Wunschkonditionen am besten investierbar? Das ist vor allem mit Kosten für dich verbunden! Die Versicherungen werben ja dabei gern mit irgendwelchen "Steuervorteilen", die aber bei Lichte betrachtet meist von den Mehrkostenschichten wieder konterkariert werden.

Wenn überhaupt muss da immer ganz individuell mit dem spitzen Bleistift nachgerechnet werden. Das ist auch im Grunde die Hausmeinung hier. Statt Euro-Staatsanleihen geht die Empfehlung hier, gerade noch bei kleineren Summen, aus Gründen der Einfachheit lieber noch zu nem seriösen Tagesgeldgeldkonto, aber das allgemeine Prinzip ist halt das gleiche.

Sollte es danach trotzdem noch Fragen geben, kannst du sie natürlich gerne wieder stellen: Hätte ich auch gerne, gibt es allerdings nicht auf World-Basis. Den ishares nehme ich übrigens für mir kleine Nichte, die gerade 3 Monate alt ist.

Zu kompliziert und zusätzliche Brokergebühren. Die paar Mücken die da mehr rauskommmen fressen die Brokergebühren wieder auf und sind meiner Meinung nach den Aufwand nicht wert, erst recht nicht nach 30 Jahren.