Entwicklung und Entwicklungspolitik


Überdies sollten sich naive Feministinnen in Europa davor hüten, ihre Schwestern in Afrika zu idealisieren.

Streit um Begriffe


Film-Highlights Bundestagswahlen Zahlen und Fakten: Der Kapitalismus Ohrenkuss Was ist das? Informationen zur politischen Bildung Heft Entwicklung und Entwicklungspolitik. Quellentext Zwischen Slum und High-Tech [ Sie leben davon, Toiletten zu putzen, Abfall der Mittelschicht wegzuräumen, Nachttöpfe zu leeren. Seine Bewohner haben nun sauberes Wasser, einen Weg zwischen ihren Hütten, den auch der Monsun nicht wegspült, eine Mauer um ihr kleines Dorf. Und nun bestimmt der Computer ihr Denken, ihr Träumen.

Bangalore, das Ziel jeder Hoffnung, ist nicht weit von hier entfernt: So wie viele von Mysore. Mysore ist Durchlauferhitzer für die Massen, die nach Bangalore drängen. Seit drei Jahren macht hier jede Woche ein neues Computerunternehmen auf, jeden Monat eine Firma aus der Biotechnologie. Jeder internationale Konzern der Branche hat bei uns eine Niederlassung. Dell hat sogar vier. Die Wirtschaftsleistung pro Kopf liegt hier doppelt so hoch wie etwa in Mysore.

Und deshalb sagt Akhtar nun: Die Kinder Mysores könnten davon profitieren. Doch auch die Kinder in Kuduremala, dem Slum? Frankfurter Allgemeine Zeitung vom Die Schulden der Entwicklungsländer. Quellentext Kettensägenmafia Nein, das Paradies ist das natürlich nicht. Mit einem gewissen Stolz zeigt er seinen Reis vor, der trocken noch am Halm hängt, und seine Zwiebeln, seine Bananen, seinen Maniok.

In jeder Ecke der palmstrohgedeckten Hütte brütet eine Henne. Und warum so ein gottverlassenes Nest plötzlich so attraktiv ist, zeigt eine andere Zahl: Vor ein paar Jahren hatte Anapu fünf Sägewerke, heute sind es zwei Dutzend.

Der Wald zeigt sich, jedenfalls dem Auge des Laien, als tropisches, intaktes Idyll - ein ehrwürdiges, spektakuläres Stück Natur, auch wenn er von Wegen durchzogen, von Weiden unterbrochen, von minderwertigen, weil jüngst nachgewachsenen Waldstücken durchsetzt ist. Vor Ort dagegen schlägt dem Projekt erbitterter Widerstand entgegen. Es sind nicht nur [ Auch die Kommunalpolitiker, die sich Wachstum nur so vorstellen können, wie es bisher immer war: Aber lachen mag man darüber nicht: Diese Summe, etwa Euro, war dem Mann versprochen worden, der sie ermorden sollte.

Geschützt durch ihr Alter und ihren Status als Nonne, prangert sie die Übergriffe an, und dabei geht sie ihren Gegnern gehörig auf die Nerven.

Februar ermordet - Anm. Meist kaum mehr als fünf, sechs Stunden, dann muss der Platz geräumt werden für den nächsten in der Familie, der sein Ohr niederbetten will. In Kairo sind sie in der "Stadt der Toten" zu Hause, wie ein Friedhof dort genannt wird, auf dem sich die Ärmsten der Armen in Ermangelung jeglicher anderer Bleibe angesiedelt haben. So wie ihre Schicksalsgenossen auf den "intra-murios" von Rabat.

Sie wohnen in den "villas miserias" von Buenos Aires oder den "colonias populares" von Mexiko-Stadt. Oftmals in Hütten, gefertigt aus Abfallmaterial, deren mit Steinen befestigte Dächer aus Wellblech und Plastikplanen immer wieder vom nächsten Regensturm weggerissen werden.

Ihre Zukunft besteht aus dem nächsten Tag, über den sie mit dem Minimum kommen müssen. Und oftmals ist es weniger als das. Doch ihre Zahl wächst. Das sind gut eine Milliarde Menschen, die ein Leben unter entwürdigenden Bedingungen fristen. Nahe Abfallhalden, giftigen Industrieanlagen und anderen Gefahrenzonen. Statt Jobs fanden immer mehr Elendsflüchtlinge allenfalls Nischen für ein kärgliches Überleben. Ein Subhandel, bei dem auf der untersten Ebene jeder fast alles verkauft, was sich bietet, um sich und die Seinen durchzubringen: In den Slums von Kinshasa etwa pflanzen viele wieder auf noch so kleinen Flächen Gemüse an.

Frankfurter Rundschau vom 5. Quellentext Bedrohtes Botswana [ Ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von jährlich neun Prozent [ Das Büro des Präsidenten befindet sich in einem unscheinbaren Gebäude im Schatten des glasverspiegelten Zentralbankpalastes von Gaborone. Mogae ist erst der dritte Staatschef Botswanas, wie seine beiden Vorgänger gehört auch er der Demokratischen Partei an.

Dass es in dem Land so verblüffend wenig Zündstoff gibt, ist nicht nur dem Umstand zu verdanken, dass Botswana im Gegensatz zu allen anderen von den Kolonialmächten abgesteckten Staaten Afrikas fast nur von einem Volk, den Tswana, bevölkert wird, sondern auch der Tatsache, dass die Demokratische Partei wenig Angriffsfläche bot. Botswana gilt wegen seiner Haushaltspolitik als vorbildlich: Der Staat hat praktisch keine Schulden, ein Drittel des Budgets wurde bislang für die Bildung seiner Bürger ausgegeben, kürzlich kürte Transparency International den Hort afrikanischer Saubermänner zum wenig korruptesten Staat des Kontinents.

Eine derartige Abhängigkeit von nur einem noch dazu unverarbeitetem Wirtschaftsgut ist immer problematisch, vor allem, wenn dieser Industriezweig nicht einmal Arbeitsplätze schafft. So weit so gut. Und jetzt die Hiobsbotschaft, die alles zunichte zu machen droht. Ausgerechnet jener Schatz bestens ausgebildeter Landeskinder, in die eine vorbildliche Regierung ihr ganzes Vermögen investierte, droht von dem Virus vernichtet zu werden.

Die flächendeckende Versorgung ist zwar noch lange nicht perfekt. Doch wo die Pillen wie im Krankenhaus der Provinzstadt Serowe bereits ausgegeben werden, kommt wieder Hoffnung auf. Frankfurter Rundschau vom Quellentext Frauen in Afrika Sie säen, jäten, ernten. Sie kochen und waschen. Die Aussagekraft des HDI wird kontrovers diskutiert.

Streitpunkt ist etwa die Gewichtung der Aspekte der menschlichen Entwicklung, wobei unterschiedliche Beurteilungen darüber herrschen, welche Aspekte einzubeziehen sind und wie hoch diese beurteilt werden sollten.

Daraus resultiert ebenfalls eine eingeschränkte Vergleichbarkeit der Daten über die Jahre. Alltäglich wichtige materielle Güter seien unter-, die Bildung überbewertet. Beim Bildungsparameter könne zudem nur die volle Punktzahl erreicht werden, wenn die gesamte Bevölkerung aus Schülern oder Studenten bestehe.

Er sieht auch das Problem, dass die Skala das Bruttonationaleinkommen unterbewerte. Da sie sich bereits am oberen Ende der Skala befinden, hätten reiche Länder kaum eine weitere Entwicklungsmöglichkeit in diesem Bereich. Ähnlich sei es mit der Lebenserwartung.

Caplan hat aber Zweifel, dass es dort keine Verbesserungsmöglichkeiten gebe. Der HDI wird auch dafür kritisiert, keine ökologischen Faktoren zu berücksichtigen. Die Rangliste des HDI wurde am September veröffentlicht und basiert auf Daten für das Jahr Länder, für die zum Erstellungszeitpunkt keine oder keine geeigneten Daten zur Verfügung standen, wurden nicht berücksichtigt.

Dies betrifft folgende Staaten und Gebiete:. Ein Rückblick auf die jährlichen Platzierungen beim Index der menschlichen Entwicklung zeigt, dass seit mehreren Jahren Norwegen Platz 1 einnimmt; in früheren Jahren standen auch Kanada, Island, die Schweiz, und Australien auf dem ersten Platz: Alle Werte sind nach der heutigen Berechnungsmethode ermittelt.

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