Warum ein ETF Depot nicht die Lösung ist (sondern nur Werkzeug)

Wie ich 10 Euro investieren würde In den letzten Jahren fällt es vielen Menschen eher schwer liquide Mittel zu investieren. Niedrigzinsen und die Angst vor neuerlichen Börsencrashs halten viele Menschen von Investitionen fern.

Bei der klassischen Variante des Indexfonds hingegen wird der Preis eines Fondsanteils nur einmal pro Tag berechnet und bekannt gegeben. Zum einen gibt es da immer wieder was Neues zu berichten. Es sind passive Anlageprodukte, die wie geschaffen dafür sind, um eine passive Anlagestrategie in der Praxis umzusetzen. Diese Website setzt Cookies ein.

Der TecDAX gewinnt an Bedeutung

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Entsprechend steht Sicherheit an erster Stelle. Deutschlands Konjunktur boomt seit Jahren. Dennoch scheint bei der Bevölkerung das nicht alles anzukommen: ETF spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle: Obwohl viele Anleger von ETFs bislang die Finger gelassen haben, erweisen sich die börsengehandelten Fonds als beliebt bei denen, die bereits eine Investition in diese getätigt haben.

Die Anleger, die bislang in ETFs investiert haben, begründen dies einerseits mit den geringeren Kosten, andererseits mit einer breiteren Risikostreuung gegenüber anderen Anlageprodukten. Noch weniger wichtig ist Liquidität: Neues Jahr — neuer Vorstand. Rekordwachstum für die Bayerische. Würden wir uns davon leiten lassen, wäre Misserfolg an der Börse vorprogrammiert.

Wer daraus eine Handlungskonsequenz ableitet, macht genau den Fehler, den bereits Generationen von unerfahrenen Anlegern vor ihm gemacht haben:. Falls du dein erstes Investment noch vor dir hast, sei beruhigt. Mit der Zeit lernt man, mit den täglichen Kursschwankungen am Aktienmarkt besser umzugehen. Um den Bogen zurück zu den Anlageprodukten und ihre Rolle beim Vermögensaufbau zu schlagen …. Hallo Holger, Lange haben wir auf den Kurs gewartet und persönlich bin ich wirklich sehr gespannt.

Ich hatte zwar nicht direkt erwartet, dass dein Kurs etwas kostet, doch gute Arbeit soll ja auch belohnt werden! Wie hoch wird deine Belohnung sein bzw. In ein paar Tagen werde ich den fertigen Kurs präsentieren mit allen Informationen, die dazugehören, um eine sinnvolle Kaufentscheidung treffen zu können. Bitte habe Verständnis, dass ich den Preis vorher nicht nennen kann. Es wäre schlicht und einfach eine nutzlose Information, solange nicht eindeutig klar ist, was du für dein Geld bekommst.

Soviel kann ich allerdings schon verraten: An welchen Kriterien macht man so etwas fest? Das wäre mal ein Punkt der mich interessieren würde. Leider ist eine Antwort auf die Frage nicht so einfach möglich, wie es vielleicht klingen mag. Falls nicht, solltest Du dies nachholen. Deine Frage fängt leider am falschen Ende in der Kette der Entscheidungen an — Du fragst nach einem konkreten Produkt.

Zuvor sollte aber die Entscheidung gefallen sein, in welchen Index oder in welche Indizes Du überhaupt investieren möchtest. Teil 4 der o.

Serie beschreibt den Prozess, wie man ein Depot aufbauen kann, eigentlich ganz schön. Den wirst Du von mir nicht bekommen — ich bin kein Fachmann und will mit meiner bescheidenen Meinung niemanden in sein Unglück stürzen: Ohne schamlos Werbung für ZENinvestor machen zu wollen, aber genau für Leute wie dich habe ich meinen Online-Kurs siehe oben entwickelt.

Vielleicht ist das ja was für dich? Bei der berechtigen Freude über die Möglichkeit einer kostengünstigen breitgestreuten Investitionsmöglichkeit in Aktien mittels ETFs, darf man nicht übersehen, dass die Anbieter auf der ETF-Welle auch Produkte anbieten, die nicht mehr viel mit der marktbreiten Investition in Indexfonds zu tun hat. Daher ist die Überschrift dieses Artikels gar nicht so widersprüchlich, wie sie zunächst klingen man.

Die beiden explizit genannten Indizes liegen übringes im Spitzenfeld der aktuell höchsten erzielten Renditen seit Jahresbeginn Würde ich sie deswegen kaufen — nein! Sie passen nicht in meine Strategie. Womit ich Holgers Ausführungen unterstreichen will: Nur wenn die Strategie und das persönliche Handeln zum Produkt passen, wird aus der Anlage eine runde Sache.

Man darf nicht vergessen, dass ETFs in erster Linie für institutionelle Investoren geschaffen werden. Hier reagieren die Anbieter also auch auf die konkrete Nachfrage ihrer professionellen Kunden. Tja, Holger, so langsam nähern wir uns an. Dann könnte man doch jetzt hinterfragen, ob Index-Tracking noch weitere Probleme hat?

Dann ergibt die Suche in der Literatur z. Market-Cap gewichtete Indizes sind das schlechteste Vehikel, was man wählen kann — niedrigste Performance und niedrigste Sharpe Ratio. Ach ja, das die Experten dann letztendlich empfehlen als Lösung bzw. Dann wären wir ja bei einer aktiven Anlagestrategie, fürchterlich! Ich hätte mir denken können, dass die kritische Beleuchtung passiver Anlageinstrumente aktive Anleger auf den Plan ruft, die sich durch die gemachten Aussagen in ihrer Strategie bestätigt fühlen.

Obwohl das nicht die Aussage ist, darf natürlich jeder meinen Artikel interpretieren, wie er möchte. Die Gewichtung von Indizes nach der Marktkapitalisierung mag einer Reihe von alternativen Gewichtungsmethoden geringfügig unterlegen sein.

Sie sind ganz im Gegenteil das beste Vehikel, das Privatanleger wählen können angesichts der auf dem Markt verfügbaren Alternativen aktiv gemanagte Fonds, fondsgebundene Lebensversicherungen etc. Es ist nun hinreichend belegt, dass der Schuss dabei für die Mehrheit der Privatanleger nach hinten losgeht.

Mich irritiert allerdings unmittelbar, warum zahlreiche andere Studien zeigen, dass aktive Fondsmanager es nicht schaffen, diese ach so schlechten Vehikel der marktgewichteten Indexfonds konsistent zu schlagen. Wäre demnach doch total einfach — sogar ein Zufallsgenerator schafft das ja laut Studie. Klar, in einer Studie nimmt man dann den Ausdruck des Affen mit Dartpfeilen — klingt auch spektakulärer und man kann sich sicher sein, von mehr als dem Fachpublikum gelesen zu werden.

Klingt auf den ersten Blick widersprüchlich. Ist es das auch? Es ist ja hinlänglich bekannt, dass z. Man vergleicht also Äpfel mit Birnen. Überrascht daher die Studie? Mich überrascht sie nur bedingt. Die Verfasser der Studie sehen das aber anders: None have a basis in finance theory, and there is no ex-ante reason why investors should expect one to perform better than the other.

Zumindest der Small-Cap-Faktor liegt doch ganz klar auf der Hand. Im übrigen sollte man mit Hinblick auf den durchschnittlichen Anleger sagen, dass die Studie eher ein Luxusproblem beschreibt.

Für die meisten wäre es schon ein Riesengewinn, annähernd die Marktrendite zu erzielen. Du hast weniger Informationen, höhere politischere Unsicherheiten, illiquidere Märkte und schlechteren Zugang. Du kaufst diesen, legst ihn in dein Depot und hast eine bessere Diversifikation und weniger Sorgen.

Je schlechter der Marktzugang, desto interessanter sind ETFs für dich. Diese vier Faktoren Zeitaufwand, Risiko, Startkapital und Marktzugang , sind die wesentlichen Faktoren , die deine Entscheidung beeinflussen sollten.

Wenn du ohnehin erkannt hast, dass du vermutlich keine Überrendite an den Märkten erzielen wirst, sollte deine Wahl ohnehin auf Indexfonds fallen. Gerade vor dem Hintergrund des schwierigen Marktzugangs in einigen Fällen sind ETFs für ein breit gestreutes Aktiendepot sogar fast unerlässlich.

Für die meisten Privatanleger werden ETFs aus diesem Grund, wegen der sehr guten Renditeerwartung und des minimalen Zeitaufwands weiterhin das beste Mittel zur Geldanlage sein. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass ETFs alleine nicht die Lösung für deine Geldanlage sein können. Nehmen wir an, du fährst mit einer modernen Mercedes S-Klasse mit allen möglichen Assistenzsystem auf der Autobahn. Ein hervorragendes und sicheres Auto. Genau das gleich gilt beim Investieren in ETFs: Wenn du ein gutes Anlageinstrument nutzt, es aber falsch einsetzt, wirst du damit scheitern.

Du als Anleger bist dafür verantwortlich deine Strategie konsequenz und diszipliniert durchzusetzen. Du musst gerade in turbulenten Börsenphasen von denen es viele gibt Nervenstärke beweisen und nicht panisch verkaufen.

Aber nicht nur das: Unabhängig davon, ob du in einzelne Aktien oder ETFs anlegst, musst du dir vorher Gedanken über deine Asset Allocation, also deine Vermögensaufteilung, machen.

Wie viel Geld möchtest du in Aktien stecken? Wie viel Geld in andere Anlageklassen wie Anleihen, Rohstoffe etc.? Wie gewichtest du unterschiedliche Regionen bei deiner Geldanlage?

All diese und mehr Fragen musst du beantworten bevor du überhaupt daran denkst einen ETF mit dem anderen zu vergleichen. Mehr dazu erfährst du gratis in der ETF-Formel. Dabei bin ich Befürworter von zwei Grundprinzipien:. Keep it simple, stupid. Halte es so simpel wie möglich. Ich mag es nicht, wenn man sich in Details vertieft, die letztendlich kaum einen Unterschied machen.

Nichtsdestotrotz gilt Prinzip Gerade vor dem Hintergrund des Effekts, den minimal höhere Kosten haben können siehe Mythos 2. Wenn du Prinzip 1 folgst reichen dir die Kriterien, die ich dir gleich zeige, vermutlich. Wenn du dem 2. Prinzip folgen möchtest erfährst du alles, was du wissen musst, hier. Bevor du dir den ETF selbst anschaust, musst du dir den zugrundeliegenden Index anschauen.

Diese werden in erster Linie danach gewählt, welcher Weg die beste Kombination aus kostengünstiger und genauer Abbildung des Index ermöglicht. Die Fondsgesellschaft geht ein Tauschgeschäft sogenannten "Swap" mit einem Partner ein, der die Rendite des jeweiligen Indizes auszahlt. Von allen drei Varianten klingt die letzte am abenteuerlichsten. Dabei sei aber gesagt, dass aus unterschiedlichen Replikationsmethoden unterschiedliche Risiken resultieren können, auf die ich hier aus Platzgründen nicht genauer eingehen werde.

Viele physisch replizierende ETFs verleihen allerdings Aktien, was in der Fondsindustrie gängige Praxis seit Jahrzehnten ist, um zusätzliche Erträge zu erzielen, was jedoch mit einem gewissen Wertpapierleiherisiko einhergeht.

Im Detail sprechen wir darüber im bereits erwähnten Kurs. Was du aber definitiv wissen solltest: Diese Risiken sind sehr gering und gut besichert, wenn wir uns diese Mechanismen in der Praxis anschauen. Eines der entscheidendsten Kriterien sind die Kosten. Aber der Schein trügt: Swap-Gebühren, Wertpapierleiheerträge und mehr. Der bessere Indikator ist die Tracking Difference: Viele Aktienunternehmen schütten Dividenden an Aktionäre aus.

Der ETF schüttet die angehäuften Dividenden an dich aus. Du erhältst sie also auf dein Konto und musst sie versteuern insofern du keinen Freibetrag hast oder diesen schon ausgeschöpft hast. Hier gibt es kein richtig oder falsch. Es gibt zwar einige steuerliche Unterschiede, die wir im Online-Kurs vertiefen, in erster Linie ist hier aber deine individuelle Präferenz entscheidend.

Je höher das Fondsvolumen ist, desto eher gilt dies als positiver Indikator. Zum anderen steigt dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass der ETF langfristig bestehen bleibt , da ein Fonds umso rentabler für die Fondsgesellschaft ist, je mehr Geld in diesem investiert ist. Dazu geschieht dies noch mit vergleichsweise geringem Risiko. Dieser Artikel wurde erstmals im Mai veröffentlicht und seitdem grundlegend überarbeitet. Save my name, email, and website in this browser for the next time I comment.

Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare per E-Mail. Wie kannst du erfolgreich in ETFs investieren? Ich zeige dir, was du wissen musst. Inhaltsübersicht Was ist ein ETF überhaupt? In ETFs investieren - eine geeignete Option für dich? So findest du die richtigen ETFs für dein Depot. Es werden lediglich Indizes nachgebildet, die nach verschiedenen Kriterien aufgestellt werden können: Welche Vorteile bieten ETFs?

Das folgende Diagramm verdeutlicht dieses Konzept: In der Praxis bedeutet das zum Beispiel: Bei kleinen Beträgen rechtfertigt der Ertrag den Aufwand oftmals nicht. Alle mir bekannten Langzeitstudien kommen zum Ergebnis: Aus allen wissenschaftlichen Forschungen und historischen Daten geht hervor: Warum schaffen es selbst Experten nicht den Markt zu schlagen?

Die Gründe liegen zum einen in einer hohen Effizienz der Märkte: Diese 4 Mythen ranken sich um ETFs. In dem Zuge kommt oft der Einwurf von aktiven Fondsmanagern: Bei einem Startkapital von In meinen Augen ist das kein geringer, sondern ein enormer Kostenvorteil. Der Unterschied liegt in der Unterscheidung zwischen der Bruttorendite und der Nettorendite. Die Kosten aktiven Handelns. Und das ist kein konstruiertes Beispiel: Es ist in der Praxis weit belegt.

Nicht nur, dass passivere Anleger die aktiveren Anleger deutlich hinter sich gelassen haben: Die beiden Balkengruppen rechts in der folgenden Grafik verdeutlichen es: Für wen eignen sich ETFs also?

Dein primäres Ziel ist vermutlich das Erreichen der bestmöglichen Rendite. Vielleicht ist dir schon ein Licht aufgegangen und du hast erkannt, dass du Die Frage, bei dir wir uns aber alle unterscheiden, ist folgende: Wie wollen wir das erreichen? Sicherheit Wie viel Risiko bist du bereit einzugehen?

Startkapital Wie viel Geld hast du zum Investieren übrig? Marktzugang wann du selbst als Einzelaktien-Liebhaber ETFs brauchst Nehmen wir an, du gehst die eben genannten Kriterien für dich durch und kommst zu dem Schluss, dass du in einzelne Aktien investieren möchtest. So kannst du ETFs nutzen um eine grundlegende Diversifikation zu schaffen: Aber in einem ganz speziellen Fall sind ETFs fast unumgänglich. Früher oder später wirst du einen Unfall bauen.

War nun das Auto schuld? Du als Fahrer trägst die Schuld, da du das Auto falsch genutzt hast. Bei allen Vorteilen von ETFs: Das kann dir kein ETF der Welt abnehmen. Dabei bin ich Befürworter von zwei Grundprinzipien: Nichtsdestotrotz gilt Prinzip 2: