Kaufpreis im Immobilienkaufvertrag


Bei juristischen Personen also Firmen, Stiftungen oder ähnlichem muss diese genau bezeichnet sein, Firmenbuchnummer, wo eingetragen und ebenso der Vertreter, der den Vertrag unterschreibt. Genehmigungen können dauern, und was nützt es, wenn ich zwar ein Baugrundstück habe, aber nicht bauen darf oder kann, weil Wasser oder Kanal fehlen? Dazu sind sämtliche anderen Dinge festzuhalten, etwa ob ein Pachtvertrag besteht, oder ein Wegerecht, alles Dinge, die auch im Grundbuch eingetragen werden müssen. Ein Kaufanbot ist für den Käufer immer rechtlich bindend!

Premium-Partner


Doch was muss man beachten, wenn man nun den Kaufvertrag aufsetzt? Grundsätzlich kann man feststellen, dass ein Vertrag eine Abmachung bezüglich eines Geschäfts ist, eine sogenannte Willenserklärung.

Diese Willenserklärung wäre eigentlich mit dem Kaufanbot und dem Gegenzeichnen erledigt, trotzdem ist ein Kaufvertrag im weiteren Prozess eines Immobilienkaufs unverzichtbar. Kaufverträge sind eigentlich formfrei, hier aber handelt es sich um eine Ausnahme.

Zum Schutz aller Beteiligten muss der Kaufvertrag schriftlich und beglaubigt sein. Damit soll verhindert werden, dass beispielsweise entweder der Kaufpreis nicht bezahlt wird, oder aber ein windiger Verkäufer gleich mehreren Käufern dasselbe Objekt zusagt, und Kaufpreise kassiert.

Spätestens hier wird klar, warum ein gegengezeichnetes Kaufanbot nicht ausreicht, sondern ein Kaufvertrag sein muss. Deshalb muss der Kaufvertrag gewisse Formvorschriften erfüllen, und einige wichtige Punkte enthalten, und von einem Notar beglaubigt werden. Dieser prüft, ob die Inhalte des Vertrags komplett sind, und gibt erst dann seinen Stempel darunter.

Wenn also Punkte fehlen, kann der Vertrag nicht beglaubigt werden, und ein Kauf verzögert sich. Nun, zu allererst einmal, wer die Vertragsparteien sind: Name, Anschrift, bei natürlichen Personen also beim Kauf von Privatpersonen auch noch Beruf, Staatsbürgerschaft, Geburtsdatum und Sozialversicherungsnummer, um beide sicher zu identifizieren.

Wenn mehrere Personen kaufen oder verkaufen, zum Beispiel Ehe- Paare, müssen die Daten von allen im Vertrag enthalten sein. Bei juristischen Personen also Firmen, Stiftungen oder ähnlichem muss diese genau bezeichnet sein, Firmenbuchnummer, wo eingetragen und ebenso der Vertreter, der den Vertrag unterschreibt.

Als nächstes muss der Kaufgegenstand beschrieben werden: Wie lautet die Adresse, und wie ist das im Grundbuch eingetragen? Dazu sind sämtliche anderen Dinge festzuhalten, etwa ob ein Pachtvertrag besteht, oder ein Wegerecht, alles Dinge, die auch im Grundbuch eingetragen werden müssen.

Dazu sollten unbedingt auch Dinge wie Flächenwidmung, Baubewilligungen, Gefahrenzonen oder andere rechtliche Einschränkungen vermerkt werden, damit man nicht nach dem Kauf eine böse Überraschung erlebt.

Beim Erwerb einer Eigentumswohnung sind einige dieser Punkte nicht zu beachten, dafür sind Hausverwaltung und notwendige Reparaturen am Haus unbedingt mit aufzunehmen. Dann ist es noch notwendig, den Kaufpreis und die Zahlungsweise festzuhalten. Hierzu zählt auch, wenn man Schulden übernimmt, oder in Kredite des Vorbesitzers eintritt. Auch hier muss man aufpassen: Zur Zahlungsweise zählt auch, einen Zahlungstermin und die Verzugsfolgen, also jene Folgen die eintreten, wenn man nicht zum vereinbarten Termin zahlen kann, in den Vertrag zu schreiben.

Alle bisherigen Punkte können und sollten auch schon im Kaufanbot enthalten sein, sodass man die Inhalte von diesem übernehmen kann. In einem Immobilienkaufvertrag sollten darüber hinaus noch folgende Punkte enthalten sein:.

Zusätzlich gibt es noch den Faktor Zeit: Genehmigungen können dauern, und was nützt es, wenn ich zwar ein Baugrundstück habe, aber nicht bauen darf oder kann, weil Wasser oder Kanal fehlen? Was nicht im Vertrag steht, ist später nicht mehr wichtig, daher alles festhalten. Sicherungen des Käufers, hierunter fällt alles, was mit den Rechten Dritter zu tun hat, wie etwa eine Überfuhrerlaubnis für den Nachbarn, oder eine Lastenfreistellung, wenn der Verkäufer sein Grundstück als Pfand für einen Kredit eingesetzt hatte.

So ein Grundbuch-Auszug hat nichts mit Misstrauen gegenüber dem Verkäufer zu tun, sondern sorgt für Klarheit auf beiden Seiten — und damit für eine stressfreiere Kaufabwicklung. Einverleibung klingt erst einmal seltsam, meint aber die Übernahme des Eigentums an der gekauften Immobilie durch den Eintrag ins Grundbuch.

Dazu gehören Dienstbarkeiten, Vorkaufsrechte oder Pfandrechte, die zwischen Käufer und Verkäufer bestehen sollen. Auf der sicheren Seite ist man als zukünftiger Immobilien-Eigentümer, wenn man sich den Kaufvertrag entweder von einem Anwalt oder aber direkt vom Notar, der ihn beglaubigt, aufsetzen lässt. Diese Personen kennen die Anforderungen an den Vertrag und sorgen dafür, dass alle notwendigen Daten enthalten sind.

Verpflichtend ist die Vertragserstellung durch einen Juristen allerdings nicht, es ist durchaus möglich, einen Kaufvertrag ebenso wie ein Anbot selbst aufzusetzen, und diesen dann nur noch vom Notar beglaubigen zu lassen. Wenn man sich für diese Option entscheidet, ist es jedoch sinnvoll, sich um Musterverträge umzusehen, die man als Vorlage heranziehen kann. Als beglaubigt gilt eine Unterschrift und damit der Kaufvertrag dann, wenn sie entweder in Gegenwart eines Notars oder vor Gericht der Vertrag und die Identität der unterzeichnenden Personen werden in beiden Fällen vor der Unterschrift überprüft erfolgt.

Wenn man also den Vertrag selbst aufgesetzt hat, ist es am besten, diesen bei einem gemeinsamen Termin aller Vertragsparteien beim Notar zu unterschreiben. Auch die Eingaben bei Gericht, also die notwendigen Unterlagen für eine Grundbucheintragung dorthin zu bringen, kann man selbst machen. Normalerweise muss der Notar keine besonderen Feststellungen zu der Geschäftsfähigkeit der Beteiligten treffen.

Hat der Notar aber Anhaltspunkte für eine eventuelle Geschäftsunfähigkeit — warum auch immer z. Erkrankung, hohes Alter — muss der Notar Ermittlungen vornehmen. Der Notar kann sich im ersten Schritt auf eine normale Unterhaltung beschränken.

Der vorsichtige Notar wird ggf. Ein Problem stellen die Demenzfälle dar. Mit dem Alter steigt die Verbreitung in der Bevölkerung 65 Jahre: Sie flüchten sich in Floskeln oder Wiederholungen. Der Notar könnte einen Kurztest, den sog.

Es handelt sich um folgende Aufgaben:. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.