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Hat es auch noch nie Probleme gegeben. In der Aufklärung bezieht der Begriff Wahrheit sich also vor allem auf des Menschen Streben, seine Lebensziele zu finden, und damit seine persönliche Freiheit bzw.

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Ole Scheeren gerät nicht leicht aus der Fassung. Wenn der jährige Stararchitekt redet, klingt das meist so, als habe er sehr lange nachgedacht, um möglichst ausgewogen und präzise zu sein.

Ein Satz besteht aus Namen und den Beziehungen zwischen ihnen. Er ist wahr, wenn die in ihm enthaltenen Namen auf reale Gegenstände referieren und die Beziehung zwischen den Namen der zwischen den referierten Gegenständen entspricht. Bei all diesen drei Strukturmomenten ergeben sich Probleme, die um die Wende vom Jahrhundert verstärkt thematisiert wurden, was zur Entwicklung alternativer Wahrheitstheorien führte.

So gibt es Schwierigkeiten bei der Bestimmung des Wahrheitsträgers truthbearer. Um welche Gegenstände oder Entitäten handelt es sich, die mit den Tatsachen oder der Wirklichkeit übereinstimmen sollen, und die wir in diesem Sinne wahr nennen? Auf der anderen Seite stellt sich die Frage nach dem Wahrmacher truthmaker , nämlich von welcher Art dasjenige ist, womit Aussagen übereinstimmen müssen, um wahr zu sein.

Es herrscht zwar unter den Korrespondenztheoretikern weitgehende Einigkeit darüber, dass es sich bei den Wahrmachern um Tatsachen handelt, allerdings besteht Uneinigkeit darüber, was Tatsachen eigentlich sind. So drückt Günther Patzig eine in der analytischen Philosophie weit verbreitete Ansicht aus, dass man weder den allgemeinen Begriff der Tatsache definieren noch einzelne Tatsachen identifizieren könne, ohne auf Aussagen zu rekurrieren.

Tatsachen müssten daher als erfüllte Wahrheitsbedingungen von Sätzen angesehen werden. Eben daher ist eine Definition, nach welcher wahr sei, was mit den Tatsachen übereinstimmt, ebenso richtig wie leer: Es handelt sich um eine Tautologie […]. Das dritte Problem betrifft die Korrespondenzrelation selbst. Dies zeigt sich bereits daran, dass zu ihrer Beschreibung in den verschiedenen Theorien eine Vielzahl an Ausdrücken verwendet wurde: Um diese Schwierigkeiten zu umgehen, versuchten Vertreter von sprachanalytisch orientierten Korrespondenztheorien, die Relation zwischen Aussagen und Tatsachen abstrakter als Strukturgleichheit oder Isomorphie zu fassen.

Auch dieses Konzept erweist sich jedoch bereits bei einfachen Beispielen als problematisch, da in vielen Fällen eine eindeutige Zerlegung einer Tatsache in ihre Elemente nicht möglich zu sein scheint:. Die Katze ist auf der Matte. Diese Aussage kann man vielleicht noch halbwegs plausibel in ihre Bestandteile zerlegen.

Aber wie steht es mit der entsprechenden Tatsache? Worin besteht etwa die Übereinstimmung, wenn ich erkenne, dass ein bestimmter Gegenstand nicht vorhanden ist bzw.

Wie soll man sich eine Übereinstimmung mit etwas nicht Bestehendem denken? Noch schwieriger lassen sich irreale Konditionalsätze interpretieren wie: Dennoch ist Karen Gloy zuzustimmen: Mit dem Aufkommen der sprachanalytischen Philosophie erwachte im Jahrhundert wieder ein verstärktes Interesse an der Wahrheitsproblematik.

Der Begriff der Wahrheit wurde teilweise innerhalb hochkomplexer Wahrheitstheorien ausgebaut. In diesen Theorien wird Wahrheit nicht mehr wie bei der Korrespondenztheorie als Eigenschaft des Bewusstseins oder Denkens, sondern als Eigenschaft von sprachlichen Gebilden wie Sätzen oder Propositionen aufgefasst. Die einflussreichste sprachanalytisch orientierte Theorie ist die semantische Wahrheitstheorie von Alfred Tarski auch logisch-semantische oder formal-semantische Wahrheitstheorie.

Darüber hinaus gibt er zusätzlich an, wie und unter welchen Bedingungen von einem vorgelegten Ausdruck bewiesen werden kann, dass er wahr sei. Für Tarski bezieht sich der Begriff der Wahrheit stets auf eine bestimmte Sprache. Auf der Basis des klassischen Wahrheitsbegriffs geht Tarski davon aus, dass aus einer adäquaten Wahrheitsdefinition Sätze des Typs folgen sollten:. Für seine formale Definition geht Tarski dann allerdings zunächst vom Begriff der Erfüllung aus.

Diese Definition kann man umdrehen und für Aussagenfunktionen mit nur einer freien Variablen sagen: Wahr ist eine Aussage, wenn ihr Subjekt die Aussagefunktion erfüllt. Nach Tarski ist dies wiederum mit Hilfe eines Schemas möglich: Ein Subjekt erfüllt eine Aussagefunktion, wenn ihm die im Prädikat ausgedrückte Eigenschaft zukommt, also:.

Durch entsprechende Einsetzungen entstehen Aussagen, die den Begriff des Erfülltseins verdeutlichen und als partielle Definitionen dieses Begriffs gelten können.

Zum Nachweis der Wahrheit eines konkreten Satzes geht man laut Tarski von einer Liste von Fundamentalaussagen aus, die als erfüllt vorausgesetzt werden. Diese Fundamentalaussagen sind Axiome oder Beobachtungsdaten, die den Anschluss an die Wirklichkeit darstellen.

Gelingt es mit Hilfe der Logik, den fraglichen Satz aus den Fundamentalaussagen abzuleiten, ist auch er erfüllt. Den tarskischen Wahrheitsbegriff benutzen heute alle modernen Wahrheitstheorien. Dieser Begriff kann danach ohne Informationsverlust aus der Sprache eliminiert werden; es ist in einem gewissen Sinne überflüssig. Damit würde aber der Inhalt der Proposition p nicht erweitert. Wahrheit hängt mit der Realität zusammen.

Kein Satz ist für sich wahr, die Realität macht ihn wahr. Einen der wichtigsten Versuche einer kritischen Ausarbeitung unternahm Peter Frederick Strawson im Jahre in seinem Aufsatz Truth , in dem er eine performative Theorie der Wahrheit entwickelte. Die Kohärenztheorie der Wahrheit tauchte Ende des So formuliert Otto Neurath:.

Was man nicht eingliedern kann, wird als unrichtig abgelehnt. Neuraths programmatischer Ansatz wurde von Nicholas Rescher zu einer umfassenden Theorie ausgearbeitet. Wahrheit meine die Übereinstimmung einer Proposition mit einer Tatsache.

Rescher unterscheidet zwei Arten von Wahrheitskriterien: Erstere geben vollkommene Sicherheit in Bezug auf das Vorliegen von Wahrheit, während letztere lediglich einen stützenden Charakter haben. Nach Reschers Ansicht genügt es, wenn ein solches Kriterium das Vorliegen von Wahrheit wahrscheinlicher macht. Daten sind dabei von vornherein als sprachliche Entitäten konzipiert und nicht als reine Tatsachen. Die Akzeptierbarkeit von Daten wird ebenfalls nach pragmatischen Kriterien gerechtfertigt.

Eine Theorie oder ein Aussagensystem kann nach Rescher dann als kohärent bezeichnet werden, wenn folgende Aspekte erfüllt sind:. Der Gedanke der Intersubjektivität wurde bereits stark im Deutschen Idealismus herausgearbeitet. Die Verbindung zum Wahrheitsproblem erkannte aber erst Charles S. Intersubjektivität wird von Peirce als Resultat einer unbegrenzten Forschergemeinschaft aufgefasst. Während Peirce hier sowohl Intersubjektivität als auch Korrespondenz mit Tatsachen als Aspekte der Wahrheit andeutet, vertritt er an anderer Stelle Grundsätze einer pragmatischen Theorie der Wahrheit:.

To say that truth means more than this is to say that it has no meaning at all. Für das Wahrheitskriterium der Nützlichkeit in der Praxis wurde auf eine mögliche Verbindung zu den Wahrheitstheorien von Hegel und Marx hingewiesen. Festzustellen, ob die Wirkungen eines Glaubens auf lange Sicht gut seien, könne noch schwieriger sein als andere Formen der Verifikation.

Andere Menschen könnten zudem solche Wirkungen für schädlich halten, die wir als positiv erachten. Ausgehend von den Überlegungen des Pragmatismus und der Sprachphilosophie Wittgensteins entwickelte sich im deutschsprachigen Raum die Intersubjektivitätstheorie der Wahrheit vor allem als Konsensustheorie Jürgen Habermas , Karl-Otto Apel [51] und als dialogische Theorie Erlanger Schule.

Für die Konsenstheorie auch Diskurstheorie ist eine Aussage dann wahr, wenn sie Anerkennung von allen vernünftigen Gesprächspartnern verdient und über sie ein — prinzipiell unbegrenzter — Konsens hergestellt werden kann. Jürgen Habermas legte in seinem Aufsatz Wahrheitstheorien [52] den wohl bislang präzisesten Entwurf einer solchen Theorie vor.

Eine Aussage ist wahr, wenn der Geltungsanspruch der Sprechakte, mit denen wir, unter Verwendung von Sätzen, jene Aussage behaupten, berechtigt ist. Wenn eine solche Formulierung als Tatsachenaussage möglich ist, wird mit der Aussage ein Geltungsanspruch erhoben, der berechtigt oder unberechtigt sein kann. Ein Geltungsanspruch ist nach Habermas dann berechtigt, wenn er diskursiv eingelöst werden kann.

Habermas unterscheidet vier Arten von Geltungsansprüchen, die weder aufeinander noch auf ein gemeinsames Fundament zurückgeführt werden können. Solange die Verständigung gelingt, bleiben die wechselseitigen Ansprüche unthematisiert; scheitert sie, sind die Unterstellungen daraufhin zu überprüfen, welche von ihnen unerfüllt blieb.

Je nach Geltungsanspruch existieren unterschiedliche Reparaturstrategien:. Der Geltungsanspruch der Wahrheit einer Aussage wird im Diskurs eingelöst. Zur Unterscheidung zwischen Wahrheit und Falschheit nach der Konsenstheorie ist es wichtig, vernünftige Konsense zu identifizieren:. Vorschule des vernünftigen Redens dar. Was diese Termini bedeuten, kann in der natürlichen Sprache rekonstruiert werden. Die Korrespondenztheorie der Wahrheit ist für diese idealistischen Philosophen nur für die aposteriorische Wahrheit von Erfahrungsgegenständen relevant.

Wahrheit wird nicht gefunden, sondern produziert. Wahrheit, die nicht von einer allgemeinen Subjektivität erlebt wird, ist ein Widerspruch in sich. Gleichwohl muss zwischen Denkakt und Denkinhalt unterschieden und der Anspruch auf objektive Gültigkeit von Wahrheit aufrechterhalten werden.

Wahrheit liegt für Fichte dann vor, wenn eine Übereinstimmung zwischen demjenigen, was das Ich passiv erlebt bzw. Das Objekt ist für Fichte identisch mit passiv und begrenzt erlebten Vollzügen des Subjekts. Wenn diese mit dessen aktiven Vollzügen zusammenstimmen, spricht Fichte von Wahrheit. Dennoch wird Wahrheit von Fichte als etwas Überindividuelles verstanden.

Es gibt nicht viele, psychologistisch verstandene Wahrheiten, sondern nur eine unteilbare Wahrheit. Sie hängt nicht vom Individualwillen der einzelnen Subjekte ab, sondern von den allgemeinen Strukturen eines immer schon vorausgesetzten vernünftigen Subjekts:. Wie andere denken, wissen wir nicht, und wir können davon nicht ausgehen. Wie wir denken sollen, wenn wir vernünftig denken wollen, können wir finden; und so, wie wir denken sollen, sollen alle vernünftigen Wesen denken.

Ich soll nicht denken, wie andere denken; sondern wie ich denken soll, so, soll ich annehmen, denken auch andere. Wahrheit hat so einen An-sich -Charakter: Absolute Wahrheit besteht in völliger Selbstidentität und erweist sich für das endliche Ich als eine unendliche Aufgabe, ein letztlich nie zu erreichendes Ideal.

In diesem Sinne ist Wahrheit die Übereinstimmung eines Gegenstandes mit sich selbst, d. Der gewöhnliche Satz hat die Form eines Urteils. Es werden seine Komponenten, Subjekt und Prädikat, zuerst als voneinander getrennt verstanden und als solche in eine Beziehung zueinander gesetzt.

Im positiv-vernünftigen oder spekulativen Satz wird dagegen die dialektische Bewegung der Sache selbst festgehalten. Der Begriff einer Sache übertrifft prinzipiell und notwendigerweise diese Sache selbst, und zwar wegen des endlichen Momentes der Sache. Die absolute Wahrheit ist Gott als Geist. Er allein stellt die absolute Übereinstimmung des Begriffs und der Realität dar:.

Diese ist darin begründet, dass sie endlich sind, während der sie fassende Begriff selbst unendlich ist. Dabei werden sie nicht vernichtet, dies kann dem Geistigen im Gegensatz zum Materiellen nicht passieren, sondern sie bilden zusammen mit dem Fassen ihrer Entwicklung das Resultat. Hier zeigt sich Wahrheit im eigentlichen Sinne — als Zusammenkommen, Übereinstimmung Identität von Verschiedenen in einem gemeinsamen Medium. Hegel meint es wörtlich, wenn er sagt:. Gegen einen solchen rigiden Wahrheitsbegriff können Einwände vorgebracht werden.

Das grundsätzliche Problem aller Wahrheitstheorien ist ihre Zirkularität. Ein Anspruch auf Wahrheit in dem von ihnen selbst definierten Sinne wäre willkürlich; ein Zurückgreifen auf eine ihrer Definition vorausliegende Norm würde den Begriff der Wahrheit bereits voraussetzen, den es ja erst zu ermitteln galt.

Starke Kritik kam erstmals von Friedrich Nietzsche , der auf die menschlichen Interessen, Neigungen, den Willen, und das Triebhafte hingewiesen hat, das hinter aller Erkenntnis steht.

Im Anschluss daran entwickelte Wilhelm Dilthey eine Typologie der Metaphysiker, in der er versuchte philosophische Grundansichten auf verschiedene psychologische Typen zurückzuführen.

Zusammen mit dem starken historischen Bewusstsein und der verstärkten Kenntnis anderer Völker und Kulturen herrschte Ende des Jahrhunderts generell eine Phase der Skepsis und des Zweifels, ob nicht generell jede Wahrheit nur von kulturellen Ansichten abhängig ist siehe Kulturrelativismus.

Dabei geht es nicht darum, dass Naturgesetze angezweifelt würden, sondern um die Frage, ob es nicht vielerlei Sichtweisen geben kann, und ob Wahrheiten abhängig von kulturellen Entwicklungen sein können, mit anderen Worten, ob Wahrheiten als Konstruktionen innerhalb einer Kultur angesehen werden können.

Auf kognitivistischer Ebene hat etwa Jakob Johann von Uexküll die Subjektivität aller Wahrnehmung herausgearbeitet, indem er die Wahrnehmungsapparate von verschiedenen Tieren und Insekten verglich.

Der Radikale Konstruktivismus RK nimmt für sich in Anspruch, das Wahrheitsproblem gelöst zu haben, indem er aus dieser Zirkularität heraustritt. Es gibt daher nur miteinander konkurrierende subjektive Wahrheiten. Ein Vergleich mit der Sache selbst ist aus systematischen Gründen nicht möglich. Ernst von Glasersfeld bezieht sich dabei unter anderem auf die Sapir-Whorf-Hypothese , die besagt, dass man mit der Muttersprache die in dieser enthaltenen und ausgedrückten Wahrheiten erlernt.

Verschiedene Muttersprachen stehen somit auch für verschiedene Wahrheiten. Der RK gibt daher konsequent den Begriff der einen Wahrheit und damit der Wahrheit selbst aus systematischen Gründen auf.

Der Kritische Rationalismus hält an der absoluten Wahrheit als regulativer Idee fest und verweist auf die verheerenden Folgen, die entstehen, wenn man sie aufgibt. Die Schildkröte zeigte mir auf einer weiteren Reise ihren Panzer, der mir auf meiner Reise als Lebensplan, Lebensziel und Karte dienen sollte.

Durch sie lernte ich, Pläne zu schmieden, mir zu überlegen, welche Ziele ich habe, was ich in meinem Leben noch erfahren möchte und wie ich mich neu ausrichten kann. Sie zeigte mir, wie ich meine Energie effektiv einsetzen und lenken kann. Wenn Situationen aufkamen, mit denen ich erst einmal nicht umgehen konnte, verzog ich mich sozusagen nach innen, um dort eine Antwort zu finden.

Die weise alte Frau, die in dem Panzer wohnte, verhalf mir oft zu sehr ungewöhnlichen Erkenntnissen. Auch jetzt erscheint mir die Schildkröte auf verschiedene Arten, wenn es darum geht, zu erkennen, wofür ich verantwortlich bin und wofür nicht, und wo ich mich besser raushalten und energetisch zurückziehen sollte. Es sind ungewöhnliche Wege, auf denen sie sich mir zeigt, beispielsweise im Fernsehen als Tierreportage, auf Postern und Werbeplakaten, als Ketten- oder Schlüsselanhänger oder als lebendes Tier im Zoo.

Einmal entdeckte ich die Schildkröte in einem Krokodilsgehege. Krokodile tun Schildkröten aber nichts, weil sie sie für Steine halten — so wusste ich, dass mir im Kollektiv nichts passieren konnte. Damals wurden auf meiner Arbeitsstelle einige Kollegen gemobbt. Ich lernte von meiner Schildkröte, gesunde Grenzen und friedliche Wege des Seins zu finden. Einmal betrat ich ein Haus, in dem auch eine Schildkröte lebte. Ich wusste sofort, dass ich mich hier zurückziehen und achtsam bewegen musste.

Tatsächlich sollte ich in einen Streit hineingezogen werden, doch ich konnte mich wunderbar abgrenzen und trotzdem hilfreich einwirken. Die Schildkröte lehrt mich stets, mich nur auf den nächsten Schritt zu konzentrieren, langsam zu machen und meine Energie immer wieder neu auszurichten.

Mit ihrem starken Kiefer hat sie schon Bänder durchgekaut und gelöst — ich lerne jedes Mal etwas Neues von ihr. Während meiner Schwangerschaft gab sie mir nach einer Komplikation im 2. Ich träumte ganz klar und deutlich von ihr und wusste, dass in den nächsten Tagen die Geburt losgehen würde.

Ich habe eine weise und gute Ratgeberin für mein Leben gefunden, die in allen Lebenslagen bei mir ist und mir hilft, die aktuellen Lebensumstände auf beste Weise zu meistern. Danke, du weiser Schildkrötengeist. Ich kann mich nun sehr unabhängig, in eigener Anbindung an meine Quelle, durch die Welt bewegen und anderen eine wundervolle Hilfe sein, ohne im Sumpf zu versinken oder einen Kampf zu führen, der nicht der meine ist.

Ich bin dankbar dafür, die Schildkröte als Krafttier zu haben. Sie zeigt mir den Weg zu einem langen, gesunden Leben, in dem ich mit meiner Energie haushalte. Mein Leben hat sich seit unserer ersten Begegnung um Grad gedreht. Das Exodusthema ist Zentrum der biblischen Heilsgeschichte in der Tora und Ausgangspunkt der biblischen Gesetzgebung, Geschichtsschreibung und Prophetie. Es bildete den normativen Kern der gesamtisraelitischen Glaubensbekenntnisse Dtn 6,20 ff.

Die Exodustradition Ex 1—15 war anfangs selbstständig. Singt dem Herrn ein Lied, denn er ist hoch und erhaben! Rosse und Wagen warf er ins Meer. Historisch gesehen war nur ein kleiner Teil der späteren Israeliten in Ägypten. Er bezeichnete keine ethnische, sondern eine soziale Gruppe von Tagelöhnern, Sklavenarbeitern, Söldnern oder Räubern.

Dies ermöglichte anderen Nomadenstämmen, diesen Gottesnamen bei ihrer Begegnung im Kulturland Kanaan mit ihren eigenen unabhängig überlieferten religiösen Überlieferungen zu identifizieren. Die Exodustradition wurde vermutlich vom Stamm Josef nach Palästina gebracht und wuchs mit anderen Stammesüberlieferungen allmählich zum gemeinsamen Glauben Israels zusammen. Daraus entstand — nach heutiger überwiegender Meinung wohl erst nach der Rückkehr aus dem Exil v.

Es war nicht selbstverständlich, an JHWH zu glauben, sondern man hatte sich als früher Israelit noch zu entscheiden. Sie hätten ihre selbständigen Überlieferungen erst nach der Landnahme Israels zu diesem heilsgeschichtlichen Glaubensbekenntnis verknüpft. Dieser wurde wohl älteren Gesetzeskorpora und Landnahmetraditionen vorgeschaltet und als Station der Wüstenzeit in den Verlauf der Heilsgeschichte eingefügt Gerhard von Rad.

Nur Mose als Mittler seines Willens darf sich ihm nähern. Er kann darum auch an anderen Orten und auch Nichtjuden erscheinen und mit seinem Volk mitziehen, etwa mit der Bundeslade der vorstaatlichen Richterzeit. Letztere werden öfter mit der Erinnerung an Israels Befreiung aus der Sklaverei begründet Ex 22,20 und öfter.

Erst ab etwa v. Abraham erkennt Melchisedeks Gott mit der Abgabe eines Beuteteils an. Ps 93 reflektiert Übernahme und Umprägung kanaanäischer Göttermythen: JHWH thront als König der Erde auf ihr ein Bild, das den Tempelkult voraussetzt und setzt seine universale Herrschaft gegen mythische Fremdmächte durch, um sie dauerhaft zu bewahren.

Schöpfung wird als fortlaufender Kampfprozess verstanden, nicht als einmaliger vorzeitlicher Akt. Erst der jüngere Ps 74 dehnt das Motiv der universalen Gottesherrschaft auf die Weltentstehung aus. Die Erschaffung des Menschen ist kein eigenständiges Thema, auch wo seine einzigartige Nähe zu Gott betont wird Ps 8 , sondern in das Lob des Schöpfers eingeordnet. Anders als die Glaubenssätze über den Exodusgott, die ihn als Befreier aus der Sklaverei Ägyptens definieren, sind Aussagen über den Schöpfer in der Bibel vielfältig und nicht an ein bestimmtes Weltbild gebunden.

So soll der Mensch als Partner Gottes alles Leben bewahren und regieren. Der jüngere exilische Schöpfungsbericht Gen 1,1—2,2 ist kosmologisch orientiert: Diese Motive sind mit Schöpfungsmythen der Umwelt wie dem phönizischen Sanchuniathon verwandt.

Das Chaos tritt Gott hier aber nicht als eigene Macht gegenüber, sondern er beherrscht es ganz, indem er die Welt daraus schafft bara: Dies alles geschieht in einer Arbeitswoche , nach der Gott sein Werk betrachtet, es für gut befindet und am siebten Tag ruht. Das begründet den Sabbat als Ruhetag für Israel. Dieser verbindet die Schöpfung mit der besonderen Erwählung Israels als Bundesvolk, das den Sklavenbefreier als wahren Schöpfer der Welt bekannt machen und mit dem Tages- und Wochenrhythmus von Arbeit und Ruhe ehren soll.

Diese sollten die ewige Herrschaft der Gottkönige mit metaphysischen Mächten begründen und sichern. Demgegenüber zielen beide biblischen Schöpfungsberichte auf den Menschen und sein lebenserhaltendes partnerschaftliches Gottesverhältnis. Ich bin JHWH, der dies alles tut. Aber auch im Unheil habe Israel sich nur an seinen Gott zu halten.

Warst Du es nicht, der Rahab zerhauen und den Drachen durchbohrt hat? Urflut und Schilfmeer sind hier gleichgesetzt, Gottes die Welt sinnvoll ordnendes Schöpferhandeln und sein befreiendes Eingreifen in den Geschichtslauf gehen also unmittelbar ineinander über.

Dies tat in Ägypten auch die Göttin Maat , die die weise Weltordnung verkörpert. Hier aber ist die Weisheit nur Gottes erstes Werk, das seine weiteren begleitet, ohne ein eigenes Wort zu sagen. Dies geschieht laut Tanach in verschiedenen Bereichen:. Die Israel gegebene Namensoffenbarung wird besonders in der spätnachexilischen Prophetie zum Ziel der Heilsgeschichte: Die meisten Schriftrollen vom Toten Meer ab v.

Das gilt als Zeichen besonderer Ehrfurcht vor dem Gottesnamen. Die griechische Übersetzung des Tanach, die Septuaginta , gibt das Tetragramm in den ältesten Handschriften seit dem 2. Erst ab etwa taucht in griechischen Bibelhandschriften stattdessen Kyrios Herr für den Gottesnamen auf. Jahrhundert verdrängte dieser Titel den hebräischen Namen ganz. Das deutete den Vers als Aussage über Gottes ewige geheimnisvolle Identität im Unterschied zu allem sinnlich Wahrnehmbaren und als Zustand einer immerwährenden Gegenwart.

Damit verschob sich der Sinnakzent vom dynamischen Handeln, in dem Gott sich als Retter und Helfer zeigt wer ist Gott-für-uns? Dies zeigt den Einfluss des Hellenismus und der antiken Metaphysik auf die jüdische Theologie im 3. Das rabbinische Judentum bewahrte die Tradition, indem es den Konsonantentext des Tanach um — verbindlich festlegte und alle abweichenden Versionen allmählich verdrängte.

Die rabbinische Tradition folgte der Eigendeutung des Namens in Ex 3,14 und leitete ihn von den drei Zeitformen des Verbs hjh ab: Damit betonte sie ihren Glauben an Gottes zeitübergreifende Gegenwart in der jüdischen Geschichte. Jüdische Ausleger betonen daher besonders den Aspekt von Gottes Gnade, die als besonders heilig angesehen wird.

Weder Tora noch Mischna verbieten den Gebrauch des Gottesnamens. Aber ein Jude, der den Namen öffentlich in negativem Kontext aussprach, lief im alten Israel Gefahr, als Gotteslästerer die Todesstrafe zu erleiden Lev 24, Die Heiligkeit des Namens sollte vor solchem Missbrauch geschützt werden: Daher vermieden schon die Chassidim seit dem 2. Doch erst mit der Kanonisierung der hebräisch-aramäischen Schriften um wurde der Gottesname auch schriftlich allgemein vermieden und durch Umschreibungen ersetzt.