Bleibt der Zinssatz während der Laufzeit fest?

Das ist die immer wiederkommende Frage, die man sich stellt, bevor man einen Immobilienkredit mit seiner Bank abschließt. Um sich eine fundierte Meinung zu bilden, werden wir diese beiden Zinssätze bezüglich ihrer Vor- und Nachteile analysieren.

Von dem Ergebnis der Kreditprüfung ist abhängig, ob ein Ratenkredit in gewünschter Höhe gewährt wird und zu welchen Zinsen. Die Finanzierung des Eigenheims ist eine der wichtigsten Fragen für zukünftige Hausbesitzer. Der Kreditnehmer braucht sich während der Darlehenslaufzeit nicht immer wieder um die Rückführung zu kümmern.

Was ist ein Volltilgerdarlehen?

Vorteile und Nachteile Im Vergleich zum allseits bekannten Dispositionskredit (Dispo) besitzen Rahmenkrediten vor allem einen Vorteil: sie sind im Regelfall günstiger. Deutsche Kreditinstitute bieten für einen Rahmenkredit derzeit bonitätsabhängige Zinssätze ab circa 5,00% an, was im Vergleich zu hohen Dispozinssätze von 10,00% oder höher natürlich für deutlich geringere Kosten sorgt.

Wie der Name unschwer vermuten lässt, verändert sich die Höhe der Zinsen, die Sie an Ihre Bank entrichten müssen, während der kompletten Vertragslaufzeit nicht. Es ist allerdings auch möglich, den Festzins nur für eine bestimmte Zeitspanne zu vereinbaren.

Läuft Ihr gesamtes Darlehen etwa für einen Zeitraum von zehn Jahren, können Sie den Zinssatz beispielsweise auch für lediglich fünf Jahre festlegen. Danach verhandeln Sie mit der Bank entweder über einen neuen Festzins für die Restlaufzeit oder lassen Ihr Darlehen variabel verzinsen. Um verstehen zu können, wo die Vor- und Nachteile der jeweiligen Zinsmethode liegen, müssen Sie zunächst über einige Grundlagen der Finanzwirtschaft informiert werden. Wie bereits oben erwähnt wurde, verändert sich der variable Zins eines Darlehens immer dann, wenn das allgemeine Zinsniveau modifiziert wird.

Festgelegt wird dieses immer durch die Zentralbank eines Währungsraums. Senkungen oder Erhöhungen des europäischen Leitzinses sorgen über komplizierte Mechanismen dafür, dass der Zinssatz beim Endverbraucher ebenfalls sinkt oder steigt.

Wie das Verfahren genau abläuft ist für Sie als Kreditnehmer nicht wichtig. Lesen Sie also in der Zeitung von einer Erhöhung des Leitzinses, so wird sich Ihr variabler Darlehenszins in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls erhöhen. Generell erhöht eine Zentralbank den Leitzins einer Währungsunion immer dann, wenn es wirtschaftlich gesehen gut läuft. Der Grund hierfür ist, dass es andernfalls zu einer Inflation kommen könnte.

Eine Senkung des Leitzinssatzes wird vorgenommen, wenn die Wirtschaft in eine Rezession oder gar Krise verfällt. Durch zinsgünstige Darlehen sollen Firmen wieder investieren können und so für einen Aufschwung sorgen. Da es sich bei der Volkswirtschaft eines Staates aber um ein sehr komplexes Gebilde handelt, kann es zu Abweichungen des theoretischen Vorgehens einer Zentralbank kommen.

Die grundsätzliche Tendenz ist aber zweifelsohne korrekt und sollte für die nachfolgenden Ausführungen als Hintergrundinformation ausreichen. Die Theorie liefert bezüglich der Zinskosten eine klare Antwort auf diese Frage. Sollten die Zinsen in Zukunft stark ansteigen, so vereinbaren Sie mit der Bank am besten einen Festzinssatz.

Ist hingegen mit einem Einbruch zu rechnen, so macht ein variabler Zinssatz definitiv mehr Sinn. Wird das Zinsniveau hingegen stagnieren, so ist aus rein finanzieller Sicht ebenfalls der variable Zinssatz zu empfehlen. Der Grund hierfür ist, dass die Bank quasi Geld für die mit dem Festzins einhergehende Planungssicherheit verlangt und der Zins entsprechend höher ausfällt als sein variables Pendant. Allgemein kann von einem niedrigen Zinsniveau gesprochen werden, wenn der Leitzins der EZB bei unter zwei Prozent liegt.

Hingegen können Zinsen, die jenseits der fünf Prozent anfangen als hoch bezeichnet werden. Sie haben jetzt einen ersten Eindruck davon erhalten, wann Zinsen vermutlich fallen und wann sie steigen werden. Doch auch gut bezahlte Ökonomen, die an den besten Universitäten der Welt studiert haben, können nicht immer genaue Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung eines Staates liefern. Verlassen Sie sich also nicht nur auf Ihre grobe Einschätzung, sondern beziehen Sie neben den finanziellen auch andere Aspekte in Ihre Entscheidung mit ein.

Variabler Zins Wird über die Vertragslaufzeit hinweg ständig angepasst Sinnvoll, wenn die Zinsen in Zukunft fallen werden Ist zu Beginn immer etwas niedriger als der Festzins Festzinssatz Wird zu Beginn der Kreditlaufzeit mit der Bank ausgehandelt Die Laufzeiten des Darlehens und des Festzinssatzes müssen nicht zwangsweise übereinstimmen Sinnvoll, wenn die Zinsen in Zukunft steigen Ist zu Beginn immer etwas höher als der variable Zins Welche zusätzlichen Vor- und Nachteile bietet ein Festzinssatz?

Sie können sich nie sicher, dass Ihre Prognose über die künftige wirtschaftliche Entwicklung des Landes wirklich korrekt ist. Verspekulieren Sie sich, kann Sie das viel Geld kosten, wenn Ihr Darlehensvertrag mit einem variablen Zins abgeschlossen wurde. Erst dann ist es für Sie verfügbar. Bis zu Ihrer Kündigung ist die Einlage unbefristet. Denn Sie können in der Regel mit höheren Zinsen rechnen.

Diese sind beim Festgeld in der Regel die gesamte Laufzeit über festgelegt und nicht von Schwankungen betroffen. Dadurch haben Sie in der Regel eine gute Planungssicherheit. Ihre Rendite steht mit Vertragsabschluss fest, weil der Zins festgelegt ist und Schwankungen keinen Einfluss haben. Doch so verlockend sich der Zins beim Termingeld auch anhört: Er birgt auch Risiken. Weil das Festgeld so starr ist, könnten Sie auf diese Schwankungen auch nicht wirklich flexibel reagieren.

Deshalb sollten Sie das aktuelle Zinsniveau genau unter die Lupe nehmen, sollten Sie sich für eine Termingeldanlage entscheiden. Gerade bei längeren Laufzeiten lohnt es sich, einen Berater hinzuzuholen. Wie bereits erwähnt, kann die Laufzeit beim Termingeld sehr unterschiedlich ausfallen.

Infolgedessen lässt sich oft mit der gewohnten Rate eine höhere Tilgung erzielen und die Restschuld kann deutlich schneller abbezahlt werden.

Besonders für Kunden mit hohen, gesicherten Einkommen ist das Volltilgerdarlehen eine gute Möglichkeit der Immobilienfinanzierung.

Wer die höheren Raten zuverlässig über den vereinbarten Zeitraum leisten kann, geht kein Risiko ein und zahlt seine Baufinanzierung schnell und zinsgünstig ab. Das Leben läuft jedoch in den seltensten Fällen wie geplant ab. Es bietet keine Möglichkeit, Tilgungspausen einzulegen oder Sonderzahlungen vorzunehmen, wenn Sie beispielsweise geerbt oder im Lotto gewonnen haben. Ansonsten fallen die Nachteile zu sehr ins Gewicht: Sicherheit hat ihren Preis: Volltilgerdarlehen sind zwar sehr zuverlässig, kosten aber auch etwas mehr.

Welche Ratenhöhe können Sie sich leisten, ohne sich zu übernehmen, und welche Extras bietet ein Volltilgerdarlehen zudem? Ob Sie eine neue Küche oder ein ganzes Haus finanzieren wollen — gemeinsam machen wir es nicht nur möglich, sondern auch günstig. Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Nutzungserlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Wenn Sie nähere Informationen zu Cookies und deren Deaktivierung wünschen, lesen Sie bitte unsere Datenschutzhinweise. Was ist ein Volltilgerdarlehen? Im Fall der Anschlussfinanzierung entspricht dieser Wert der Höhe Ihrer Restschuld, die weiter finanziert werden muss.

Damit bestimmen Sie, für welchen Zeitraum Sie den angebotenen Bauzins bzw. Persönlichen Zins und Rate berechnen. Mit freundlicher Unterstützung von Radio Hannover. Mit Volltilgung durch die Anschlussfinanzierung Selbstverständlich ist ein Volltilgerdarlehen auch in der zweiten Finanzierungsrunde nach Auslaufen eines anderen Baukredits als Anschlussfinanzierung eine interessante Alternative.